Mit RB Leipzig und dem 1. FC Union Berlin finden sich aktuell zwei Ostvereine in der 1. Bundesliga. Doch die Leipziger profitieren von ihrem Sponsor und Namensgeber. Den Eisernen wird nur ein kurzes Abenteuer im Oberhaus unterstellt. Dann folgen in der 2. Bundesliga noch Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue. Doch ein Großteil des Clubs im Osten findet sich in der 3. Liga oder tiefer wieder. Derzeit kämpfen einige Vereine ums Überleben. Wenngleich die Saison erst fünf Spieltage alt ist, so reihen sich derzeit Hansa Rostock (FCH), der Chemnitzer FC (CFC) und Carl Zeiss Jena (FCC) ganz hinten in der Tabelle auf.

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Ein anderer Verein aus dem Osten bleibt hinter seinen Erwartungen zurück. Gemeint ist der Absteiger 1. FC Magdeburg (FCM). Hier haben viele Fans auf den direkten Wiederaufstieg gesetzt. Doch aktuell liegt der Verein lediglich auf dem elften Platz. Wir von Ostfußball verfolgen diese Lage mit Spannung und Besorgnis. Auf die Sorgenkinder der Liga wollen wir natürlich noch im Detail eingehen.

1. FC Magdeburg (FCM): Und die Saison hat gerade erst begonnen!

In der Saison 18/19 reichte es lediglich für Platz 17 in der 2. Bundesliga. Sechs Siege, 13 Remis und 15 Niederlagen bescherten lediglich 31 Punkte. Um sich in die Relegation zu retten, haben vier Punkte und das nötige Torverhältnis gefehlt. Dieses ist mit 35:53 recht negativ ausgefallen. Tatsächlich war der FCM schon in der 2. Bundesliga das Team, welches die wenigsten Treffer erzielt hat. Innerhalb der neuen Saison gibt es zumindest eine positive Nachricht: Magdeburg hat nur eines von fünf Ligaspielen verloren. Allerdings gab es ebenso nur einen Sieg zu vermelden.

Mit drei Unentschieden und sechs Punkten, sowie 6:6 Toren, steht der FCM aktuell auf dem elften Platz. Da die Spielzeit gerade erst begonnen hat, ist es zu früh um sich ernsthaft Sorgen zu machen. Der Rückstand auf die Aufstiegsplätze beträgt jedoch bereits sechs Zähler. Die Abstiegszone, wenngleich noch einige Vereine dazwischen liegen, ist nur einen Punkt entfernt. Am Samstag, den 24. August 2019, um 14 Uhr findet das Heimspiel gegen 1860 München statt. Die Löwen haben einen Punkt weniger als Magdeburg auf dem Konto.

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Hansa Rostock (FCH): Gefährliches Fahrwasser schnellstmöglich verlassen

Rostocker Fans, die von einem Aufstieg geträumt haben, sollten diese Hoffnung wohl vorerst begraben. Denn die Spielzeit 19/20 in der 3. Liga lief bislang überhaupt nicht nach Plan. Reichte es im letzten Jahr noch zu 55 Punkten und Platz sechs in der Tabelle, reiht sich Hansa Rostock derzeit hinten ein. Mit erst einem Sieg, einem Unentschieden, aber drei Niederlagen, segelt die Kogge derzeit auf den Abstiegsrängen. Fünf geschossene Tore sind der zweitschlechteste Wert der 3. Liga. Sieben Gegentore sind hingegen in Ordnung.

Was die Rostocker brauchen, ist ein Sieg. Dieser würde ihnen Hoffnung und Mut für die kommenden Wochen geben. Denn ein weiterer Abstieg ist für den Traditionsverein eigentlich keine Option. Und schon am heutigen Freitag, den 23. August 2019, um 19 Uhr findet für die Rostocker der 6. Spieltag statt. Ausgerechnet jetzt findet jedoch die schwere Auswärtsfahrt zum Tabellenführer FC Ingolstadt 04 statt. Die Schanzer haben in der laufenden Saison noch keine Pleite hinnehmen müssen.

Chemnitzer FC: Es brodelt sportlich und hinter den Kulissen

Zwei Unentschieden. Drei Niederlagen. Noch kein Sieg. Sportlich steht der CFC auf dem vorletzten Platz der 3. Liga. Immerhin konnten sechs Tore erzielt werden. Doch auf der anderen Seite stehen elf Gegentore. Nur ein Club der Liga kassierte mehr Buden. Dass Chemnitz als Aufsteiger keine Bäume ausreißen würde, war anzunehmen. Doch wenn nicht bald mal ein Dreier eingefahren wird, findet sich der Ostclub früh in der Saison mitten im Abstiegsstrudel wieder.

In Chemnitz überschattet jedoch eine vermeintliche Insolvenz den Fußball. Bei der Aufsichtsrats-Wahl am Montag wurden die Kandidaten abgelehnt. Der Insolvenzantrag wurde schon im April 2018 gestellt. Die Lizenz für die 3. Liga wurde im Juni 2019 zwar erteilt, doch der Insolvenzverwalter hat unlängst die Massenunzulänglichkeit erklärt. Den Mitarbeitern des Chemnitzer FC e. V. wurde gekündigt. Derzeit ist der Verein ohne Führung. Sportlich gilt es bei der Zweitvertretung des FC Bayern München zu bestehen.

Carl Zeiss Jena: Schlusslicht ohne Aussicht auf Besserung?

Im Vorjahr holten sich die Jenaer den vierzehnten Platz. Damals schafften sie es, sich einen Zähler über den Abstiegsrängen zu platzieren. Dass der FCC erneut nur ums Überleben in der 3. Liga kämpft, ist daher kaum verwunderlich. Doch die bisherige Ausbeute ist erschreckend. Eigentlich gibt es nach fünf Spieltagen gar keine Ausbeute. Denn jedes Spiel wurde bislang in den Sand gesetzt. Somit liegen null Punkte auf dem Konto. Selbst bei einem Sieg würde Carl Zeiss Jena die Abstiegsplätze nicht verlassen, vielleicht nicht einmal den letzten Platz.

Offensive und Defensive zeigen sich bislang jeweils sehr schwach. Während die Angreifer erst zwei Treffer erzielen konnten, stehen auf der anderen Seite schon zehn Gegentore zu Buche. Und als nächstes steht ein Auswärtsspiel bevor. Immerhin handelt es sich beim SV Meppen um einen Gegner, der ebenfalls zum Kreise der Abstiegskandidaten gezählt werden kann. Fazit: Im Osten hält derzeit nur der Hallesche FC die Fahne hoch. Denn Halle steht auf dem sechsten Platz.

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Der Osten in der 3. Liga: CFC, FCM, FCC und FCH in Notlage
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