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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

3. Liga und Amateure: Änderungen für Aufsteiger und Absteiger

Wie es mit der 1. und 2. Bundesliga in der Saison 2019/20 weiter gehen kann und nach Möglichkeit auch soll, das hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) mittlerweile schon etwas konkreter ausformuliert. Doch das betrifft eben nur die Profis im Oberhaus des deutschen Fußballs und in Liga zwei.

Wie derweil mit den restlichen Klassen ab der 3. Liga abwärts umgegangen wird, das hat der Deutsche Fußball Bund (DFB) zu regeln – und hat dies auch getan. Aufgrund der Corona-Krise sind ja bekanntlich alleine in Liga drei noch elf Spieltage offen, die eigentlich hätten bis zum 30. Juni 2020 absolviert werden sollten. Eigentlich deswegen, weil der DFB mittlerweile von dieser Deadline abgerückt ist. Das ist allerdings nur eine von zahlreichen Maßnahmen und Szenarien, die besprochen und festgelegt wurden. Am Freitag wurde zur Thematik ein entsprechendes Statement des Verbandes veröffentlich, dass die Saison 2019/20, ihre Fortsetzung aber auch einen vorzeitigen Abbruch der Spielzeit konkreter bespricht.

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Wann wird’s mal wieder richtig Fußball, wie er früher einmal war

Heute, am Freitag den 3. April 2020, hätte normalerweise der 28. Spieltag der 1. Bundesliga mit dem Spiel des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach gestartet. Es ist der dritte Spieltag, der in Folge ausfällt. Und es wird nicht der Letzte sein. Denn bis zum 30. April ist die Spielpause schon offiziell bestätigt worden. Das heißt jedoch nicht, dass es im Mai sofort wieder weitergeht. Spielstart zum ersten Maiwochenende ist bislang nur eines von mehreren Szenarien. Doch unsere Frage aus dem Titel geht sogar noch weiter. Denn wir möchten wissen, wann der Fußball wieder so gespielt werden kann wie vor Corona-Zeiten.

Spielverschiebungen stehen eben auf der Tagesordnung. Mit der Wiederaufnahme der Saison werden definitiv erst einmal Geisterspiele folgen. Sofern die Saison 19/20 überhaupt zu Ende gespielt wird. Wir von Ostfußball blicken auf den Rest des Jahres 2020, aber ebenso auf das kommende Jahr und die anstehenden Wettbewerbe voraus. Denn eines steht schon jetzt felsenfest: Von der Pandemie ist nicht nur der Fußball in Deutschland betroffen. Weiterlesen

1. FC Union Berlin not amused über das Training beim FC Augsburg

Anfang der Woche hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) erste Ergebnisse präsentiert. Wie kann die Saison 2019/20 in der 1. Bundesliga und in Liga zwei noch fortgesetzt werden? Darum ging es im Video-Meeting mit den 36 Profivereinen. Und das betraf nicht nur die Neu-Ansetzung des Spielplans.

Denn die DFL hat im Rahmen ihres Maßnahmen-Katalogs unter anderem auch die Empfehlung ausgesprochen, mit dem Mannschaftstraining bis zum 5. April auszusetzen. Daran halten sich die Mehrzahl der Verein zwar. Die einen mehr, die anderen weniger notgedrungen. Aber eben nicht alle. Beim FC Augsburg etwa wurde weiterhin gemeinsam trainiert. Ein Umstand, der nicht jedem Konkurrenten wirklich geschmeckt hat. Die größte Kritik gab es öffentlich von Seiten des Aufsteigers. Der 1. FC Union Berlin ist nämlich not amused darüber.

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Bundesliga ab Mai: Was die DFL bereits sicher beschlossen hat

Es war nicht das erste Mal, dass sich die DFL mit den Vertretern ihrer 36 Bundesliga-Vereine beraten hat. Doch zum ersten Mal wurde die Sache, wie es nach Corona mit der Saison 2019/20 weitergehen könnte, deutlich konkreter. Denn in einem Punkt sind sich die Vereine, von Dynamo Dresden bis Union Berlin, von Erzgebirge Aue bis Hertha BSC einig: die Bundesliga-Saison 19/20 soll beendet werden.

Es war keine gewöhnliche Versammlung, zu der die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Dienstag die 36 Fußball-Clubs gebeten hatte. Das betraf nicht nur das Thema, um das sich alles drehte. Das betraf ebenso die Art und Weise, wie die Vereine der 1. und 2. gemeinsam konferierten: nämlich per Video-Meeting. Auch bei der späteren Pressekonferenz mit Christian Seifert, dem Geschäftsführer der DFL, waren die Journalisten via Skype zugeschaltet, um ihre Fragen bezüglich deutschen Fußball und seinen Umgang mit der Corona-Pandemie zu stellen. Die Antworten, die Seifert, die DFL und die Vereine darauf bis hierhin liefern, die haben wir euch hier gebündelt zusammengefasst. Vorweg: Wer Fußball im Sommer sehen will, zumindest live im Fernsehen, der darf sich berechtigte Hoffnungen machen. Denn das will die Bundesliga auch – die Saison 2019/20 zu Ende spielen.

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Salary Cap: Kommt die Gehaltsobergrenze in der Bundesliga?

Ist der Salary Cap ein Modell für die Bundesliga? Martin Kind in seiner Rolle als Geschäftsführer von Hannover 96 und Ewald Lienen als Direktor des FC St. Pauli haben die Gehaltsobergrenze für den deutschen Profifußball ins Gespräch gebracht. Grund ist die aktuelle Krise, welche nicht nur das Gesundheitssystem belastet. Auch der Profifußball muss sich in seiner aktuellen Form hinterfragen. Denn bei einigen Bundesligisten ist das Budget sehr eng gestrickt. Dies ist nötig, um in der Bundesliga mithalten zu können. Jetzt bleiben Fernsehgelder und Zuschauereinnahmen vorerst aus. Doch setzt sich eine massive Veränderung der Strukturen im Fußball, wie sie die Gehaltsobergrenze ist, wirklich durch?

Nicht nur die Durchsetzungsfähigkeit ist zu hinterfragen. Zuvorderst steht die Frage, ob der Salary Cap rechtlich überhaupt eine Chance hat. Denn sowohl die Arbeit, als auch der Wettbewerb sind gesetzlich geschützt. Doch einige Experten sind sich sicher, dass entsprechende Einschnitte möglich sind. Zumal hier anzufügen ist, dass diverse Praxisbeispiele aus England, Frankreich und den USA existieren. Grund genug für uns von Ostfußball, sich einmal mit den Aspekten der Gehaltsbegrenzung zu befassen. Weiterlesen

Hansa Rostock: Kurzarbeit und Vertragschaos auf der Kogge

In Zeiten der Corona-Krise muss sich auch der deutsche Fußball gehörig umsehen. Während speziell die ganz großen Clubs vor allem in der Rolle als Unterstützer auftreten, geht es bei kleineren Vereinen nicht selten ums nackte Überleben. Ähnlich sieht es auf der Kogge beim FC Hansa Rostock aus. Die Rostocker kündigten bereits vor einigen Tagen entsprechende Maßnahmen an. Mit dem Team wurde jetzt vereinbart, dass erst einmal eine Kurzarbeits-Vereinbarung gilt.
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Hertha BSC: Wird Arne Friedrich neuer Sportdirektor?

Die Hertha aus Berlin hatte sich vor der Saison eine Menge vorgenommen. Ganz verabschieden möchte man sich vom „Big City Club“ in Berlin noch immer nicht. Das Problem: Die bisherigen Schritte wirkten nicht zuletzt durch den Abschied von Jürgen Klinsmann unstrukturiert und nahezu verzweifelt. Jetzt wollen die Berliner offenbar mit Arne Friedrich als kommedem Sportdirektor durchstarten.
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Kampf gegen Corona: Dynamo Dresden und RB Leipzig mit Aktionen

Rund um den Globus steht der Fußball still. Gleichzeitig steht die von uns allen geliebte Sportart wohlmöglich vor ihrer schwersten Herausforderung aller Zeiten. Die Fußball-Ligen dieser Welt sind längst zu einem der mächtigsten Wirtschaftszweige herangewachsen. Nicht nur indirekt, sondern auch direkt sind zahlreiche Menschen von den Partien jedes Wochenende existenziell abhängig. Erfreulicherweise zeigt sich der Fußball genau in diesen Tagen besonders solidarisch.
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Fußball reformieren? Für Infantino gilt: Weniger ist interessanter

Das Coronavirus legt den Fußball lahm. Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue, Carl Zeiss Jena und Hansa Rostock, der 1. FC Magdeburg und der 1. FC Union Berlin – welcher Verein auch immer: Alle Clubs haben ihr Päckchen zu tragen. Alle müssen sich umschauen, wo sie bleiben. Doch wie sehen es eigentlich die Personen, die im Fußball weltweit ganz oben stehen?

Der vermutlich mächtigste Mann im Fußball heißt Gianni Infantino. Am Montag erst feierte der Präsident des Weltfußballverbandes FIFA seinen 50. Geburtstag. Es dürfe angesichts der Corona-Pandemie alles andere als ein rauschendes Fest gewesen sein. Aber Infantino nahm seinen Ehrentag zum Anlass, sich öffentlich erstmals sehr, sehr deutlich zum Weltfußball zu äußern. Zu einer Blase, die zu platzen droht. Und warum ein Umdenken vielleicht gerade jetzt zwingend, dringend nötig ist. Doch das ruft direkt Kritikier auf den Plan, die gegen den Boss der FIFA sticheln.

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DFL erarbeitet Konzepte: Wie geht es in der Bundesliga und 2. Liga weiter?

Die Deutsche Fußball-Liga hat in Sachen Corona getagt. Und die DFL wird es noch ein weiteres Mal tun – nämlich am kommenden Dienstag. Dort wird es erst richtig spannend, weil dann auch Vereinsvertreter der 36 Profi-Clubs aus der 1. Bundesliga und der zweiten Liga mit am Tisch sitzen. Es geht um die Zukunft des deutschen Fußballs. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Möglich, dass dieses Meeting am kommenden Dienstag (31. März) also aufzeigen wird, wie es in den beiden höchsten deutschen Spielklassen weitergeht. Oder besser gesagt: wie es weitergehen könnte. Denn final beschließen werden die 36 Vereine und die DFL gemeinsam sicherlich noch nichts. Doch vielleicht einigen sich die Beteiligten dann schon auf ein oder zwei Konzepte, die als Plan B durchgeführt werden könnten. Je nachdem, was die Corona-Pandemie dann zulässt.

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