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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Trainingslager

Holt Dynamo Dresden mit Toni Leistner den fünften Neuzugang?

Es herrscht Aufbruchsstimmung bei Dynamo Dresden! Denn der Letzte der 2. Bundesliga hat den nächsten Neuzugang schon im Visier. Toni Leistner ist wohl ein Wunschspieler von Sportgeschäftsführer Ralf Minge. Doch der Kicker läuft aktuell für die Queens Park Rangers in England auf. Mehr noch ist er dort sogar regelmäßig der Kapitän. Ob es Leistner wird oder nicht, die Dresdener sind noch auf der Suche nach einem Akteur für die Defensive. Dies hat Minge bereits bestätigt: „Gegebenenfalls werden wir den ein oder anderen Schwerpunkt noch setzen, parallel dazu schauen wir, was der Markt hergibt“.

Doch die 2. Bundesliga ist kein Wunschkonzert. Laut Transfermarkt beziffert sich der Marktwert Leistners auf 2,5 Millionen Euro. Mit Josef Husbauer (Slavia Prag), Godsway Donyoh (Nordsjaelland), Patrick Schmidt (1. FC Heidenheim) und Marco Terrazzino (SC Freiburg) sind schon vier Spieler verpflichtet worden – jedoch alle zur Leihe. Die gesamten Transferausgaben beliefen sich im Sommertransferfenster auf 2,85 Millionen Euro, wobei kein Spieler mehr als eine Million gekostet hat. Dies macht eine Rückholaktion für Toni Leistner eher unwahrscheinlich. Weiterlesen

Beschreitet die SG Dynamo Dresden den „Weg der Götter“?

Bevor wir auf bisherige Testspiele in der Winterpause und das Duell der SG Dynamo Dresden gegen den Karlsruher SC zu sprechen kommen, möchten wir den „Weg der Götter“ erklären. Tatsächlich handelt es sich nicht um mehr, als ein Wortspiel. Denn die Dresdener scheinen vor der Verpflichtung des ghanaischen Stürmers Godsway Donyoh zu stehen. Der Kicker berichtet davon, dass sich der Angreifer vom FC Nordsjaelland aus Dänemark zuletzt zur medizinischen Untersuchung im Osten der Republik eingefunden hat. Im Zusammenspiel basteln Kristian Walter als Kaderplaner und der sportliche Geschäftsführer Ralf Minge derzeit am Kader zur Mission Klassenerhalt.

Natürlich beäugen wir von Ostfußball das Geschehen in Dresden möglichst detailliert. Neuzugänge waren erforderlich und sind gekommen. Bislang sind im Winter schon die Leihen von Josef Husbauer (Slavia Prag), Marco Terrazzino (SC Freiburg) und Patrick Schmidt (1. FC Heidenheim) eingetütet worden. Somit haben sich die Dresdener bereits im Sturm, auf Linksaußen und im Zentrum verstärkt. Die größte Baustelle, der Abschluss, könnte mit dem ghanaischen Stürmer Donyoh einen weiteren Zugang erhalten. Weiterlesen

Dynamo Dresden 2020: Transfers, Trainer und Vorbereitung

Dynamo Dresden startet in das Jahr 2020 und es ist akuter Handlungsbedarf. Das neue Jahr beginnt der Ostclub nämlich auf dem letzten Tabellenplatz der zweiten Liga. Schon im Vorfeld haben die Verantwortlichen angekündigt, auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. Mit Patrick Schmiddt und Marco Terrazzino haben die Dresdener bereits nachgelegt. Doch auch das Trainerteam hat mit einem zweiten Co-Trainer Zuwachs bekommen. Und natürlich ist der Club bereits in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet – allerdings mit leichter Verspätung.

Bereits im Dezember zog die SG Dynamo Dresden die Reißleine und entließ Trainer Cristian Fiel. Eine Woche später stand bereits Markus Kauczinski in den Startlöchern bei den Schwarz-Gelben zu übernehmen. Doch sein Einstand verlief mit einem 0:3 in Osnabrück und dem 0:2 in Nürnberg nicht nach Wunsch. Jetzt hat der Übungsleiter jedoch zwei neue Akteure und fast einen Monat Vorbereitung. Wir von Ostfußball haben natürlich genau hingeschaut. Für die Dresdener beginnt die Rückrunde am Mittwoch, den 29. Januar 2020, um 20.30 Uhr. Kauczinski muss in einem Heimspiel gegen Ex-Club Karlsruhe antreten. Weiterlesen

1. FC Union Berlin reist mit Sieg aus dem Trainingslager ab

Bis zur ersten Aufgabe in der 1. Bundesliga dauert es für den 1. FC Union Berlin noch ein bisschen. Dennoch ist die Truppe von Urs Fischer schon auf einem guten Wege. Am gestrigen Mittwoch wurde das Trainingslager in Windischgarsten nach zehn Tagen beendet. Und zwar mit einem Erfolg gegen den Testspielgegner First Vienna FC. Andere Ost-Vereine haben sich da mit ihren Vorbereitungsspielen deutlich schwerer getan.
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FC Rot-Weiß Erfurt: Einziger Profiverein im Türkei Trainingslager

FC Rot-Weiß Erfurt reist in der Winterpause in das türkische Lara

Erfurt plant sein Trainingslager vom 10. bis 17. Januar im türkischen Lara, einem Ortsteil der türkischen Stadt Antalya. Damit ist der Verein der einzige deutsche Profiverein, welcher in der Winterpause in die Türkei reist. Das sonst beliebte Reiseziel unserer Fußballvereine wird hierzulande derzeit politisch boykottiert bzw. wegen akuter Terrorgefahr gemieden. Beim FC Rot-Weiß Erfurt scheint man allerdings unbeeindruckt. 

Schon im Sommer war Besiktas-Vorzeigestürmer Mario Gomez aus Angst vor Anschlägen und Demokratieabbau aus der Türkei quasi zurück nach Deutschland geflüchtet. Seitdem hat sich die politische Situation am Bosporus weiter verschärft. Während Präsident Erdogan weiter an einer islamischen Diktatur bastelt, versinkt das Land weiter im Chaos. Erst vor zwei Tagen detonierte erneut eine Bombe und riss 13 Menschen in den Tod.

(…) Es war eine schwierige Entscheidung, die mich sehr beschäftigt hat. Schweren Herzens will ich euch Besiktas-Fans persönlich mitteilen, dass ich in der kommenden Saison nicht für diesen tollen Verein, vor euch überragenden Fans und in diesem einzigartigen Stadion spielen werde. Der Grund dafür ist ausschließlich die politische Situation! Weder sportliche noch andere Gründe haben mich dazu bewegt. Einzig und allein die schrecklichen Geschehnisse der letzten Tage. Ich hoffe, ihr versteht das! Ein fettes Danke dem Verein, euch Fans und einfach all den Menschen mit denen meine Familie und ich viel Freude hatten! Es war ein überragendes Jahr mit der absoluten Krönung der Meisterschaft. Ich hoffe, dass diese politischen Probleme bald friedlich gelöst werden. Dann ist es mein großer Wunsch nochmal für Besiktas zu spielen! Der Verein und das Land sind mir in diesem einem Jahr sehr ans Herz gewachsen. Hoffentlich bis bald (…)

 

Aber vielleicht überdenken die Erfurter auch noch ihre Trainings-Pläne im Winter bis dahin nicht nur der politischen Situation geschuldet: Im „Bericht des Präsidiums“ beleuchtete Präsident Rolf Rombach die aktuelle wirtschaftliche Situation, die wahrlich besorgniserregend ist. Danach steuert der Verein zum Ende dieser Saison auf einen Fehlbetrag von 1,3 Mio Euro zu. Ein auflaufendes Minus, das die ebenfalls unerfreulichen Zahlen der vergangenen Jahre noch in den Schatten stellt. Die Gesamtschulden des Klubs haben sich danach mittlerweile auf über 5 Mio Euro erhöht.. Die Ursache, so der Präsident, liege nicht beim Aufwand, sondern in der mangelnden Ertragskraft. Während der Durchschnitt in der Liga 8.864 Mio Euro erwirtschafte, läge der FC Rot-Weiß über 3. Mio Euro darunter.

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