Rund um den Globus steht der Fußball still. Gleichzeitig steht die von uns allen geliebte Sportart wohlmöglich vor ihrer schwersten Herausforderung aller Zeiten. Die Fußball-Ligen dieser Welt sind längst zu einem der mächtigsten Wirtschaftszweige herangewachsen. Nicht nur indirekt, sondern auch direkt sind zahlreiche Menschen von den Partien jedes Wochenende existenziell abhängig. Erfreulicherweise zeigt sich der Fußball genau in diesen Tagen besonders solidarisch.

Die Profis von Dynamo Dresden erklärten sich jüngst bereit, eine Summe von 300.000 Euro zu Spenden, um die eigenen Mitarbeiter unterstützen zu können. Auch RB Leipzig treibt gemeinsam mit anderen großen deutschen Clubs ein Hilfspaket für die niederklassigen Vereine voran, gleichzeitig werden weitere Aktionen geplant. Und: Auch immer mehr Kicker nutzen die Gunst und helfen, wo sie können. In diesen eher tristen Tagen eine tolle und erfreuliche Meldung!

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Dynamo Dresden: Profis spenden mehr als 300.000 Euro

In den Farben getrennt, in der Sache vereint. Im Kampf gegen Corona zeigt der Fußball in diesen Tagen eines seiner schönsten Gesichter. Mehr und mehr werden Mitteilungen laut, dass sich die Kicker und Vereine solidarisch zeigen. Es wird geholfen und unterstützt, damit möglichst alle wieder schnell der gemeinsamen Leidenschaft nachgehen können. Auch die Zweitliga-Profis von Dynamo Dresden bilden da keine Ausnahme. Gemeinsam mit dem Trainerstab und der Geschäftsführung hat sich Dynamo bereiterklärt, bis zum 30. Juni 2020 auf mehr als 300.000 Euro ihres Gehalts verzichten zu wollen. Finanziell unterstützt werden sollen so die Mitarbeiter des Vereins, welche seit rund einer Woche in Kurzarbeit beschäftigt sind. 50.000 Euro aus der Gesamtsumme sollen zudem genutzt werden, um soziale Zwecke zu unterstützen. Geschäftsführer Ralf Minge erklärte im Zusammenhang mit der Spende:

“Ich habe bei den Gesprächen mit unseren Spielern eine hohe Bereitschaft gespürt, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern helfen zu wollen, die durch die Corona-Krise unverschuldet persönliche Einschnitte zu verkraften haben. Zudem werden wir 50.000 Euro sozialen Zwecken zur Verfügung stellen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind.“

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Werte des Vereins von allen getragen

Bereits Ende letzter Woche hatte sich der Trainerstab der Dresdner gemeinsam mit den Geschäftsführern Ralf Minge und Michael Born darauf geeinigt, auf Teile ihres Gehalts verzichten zu wollen. Am Samstagmorgen wurde dann eine Telefonkonferenz mit Minge und den Spielern ins Leben gerufen. Hier wurde die Bereitschaft der Spieler ausgelotet. Laut Minge hätten sich alle Beteiligten schnell dazu bereiterklärt, auf ein Teil ihres Gehalts zu verzichten. Minge weiter: „Dieses Verantwortungsbewusstsein zeigt mir, dass die Werte unseres Vereins auch und erst recht in der Not von jedem mitgetragen werden. Wir helfen einander, gerade dann, wenn es darauf ankommt.

Wann Dynamo wieder auf dem Platz stehen wird, ist derweil noch vollkommen unklar. Am 31. März beraten sich die 36 Profi-Vereine darüber, wie und wann die Saison möglicherweise zu Ende gespielt werden kann. Favorisiert wird Mitte Mai, wobei dieses Datum noch längst nicht in Stein gemeißelt ist.

RB Leipzig: Unterstützung und Hilfe von den Bullen

Auch bei RB Leipzig befindet man sich aktuell in einem Ausnahmezustand. Die Roten Bullen erarbeiten laut „Bild“-Informationen aktuell einen Plan für eine finanzielle Unterstützung der notleidenden Vereine. Wie es heißt, sollen sich die vier deutschen Teilnehmer der Champions League dazu bereiterklärt haben, einen großen Geld-Topf zur Verfügung zu stellen. Insgesamt sollen dabei rund 20 Millionen Euro aufgebracht werden. Neben RB Leipzig schickten auch der FC Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen Vertreter zu einem Treffen, um einen möglichen Plan auf die Beine zu stellen. Angedacht ist ein Verzicht auf die TV-Gelder in Höhe von rund 12,5 Millionen Euro. Jeder der vier Top-Clubs soll demnach zudem aus eigenen Mitteln weitere 7,5 Millionen Euro dazusteuern. Die DFL könnte dann entscheiden, welche Vereine besonders bedürftig sind.

Abgesehen von diesem finanziellen Mammut-Projekt engagiert sich RB Leipzig aktuell auch in der Club-Kampagne „#WirAlle“ gegen die Verbreitung des Corona-Virus. Der Verein plant hier laut eigener Aussage zum Beispiel ein Hilfe-Portal oder Auktionen. So soll Geld gesammelt und Hilfe aktiv betrieben werden. Darüber hinaus können sich die Fans der Bullen in diesen schweren Zeiten auf neue Kampagnen mit den Spielern in den sozialen Netzwerken freuen oder interessante Informationen abrufen.

Der Fußball zeigt sich solidarisch

Nicht nur Dresden, Leipzig und die restlichen Top-Clubs der Bundesliga zeigen sich solidarisch. Auch die Kicker selbst zeigen sich erfreulich spendenbereit. So hat die Nationalelf sozialen Zwecken eine Unterstützung von rund 2,5 Millionen Euro zugesagt. Die Bayern-Profis Kimmich und Goretzka wollen jeweils eine Million Euro spenden, genauso viel Geld stellen Robert Lewandowski und seine Frau zur Verfügung. Darüber hinaus verzichten die Profis und Vorstände des Rekordmeisters auf 20 Prozent ihres Gehaltes. Bei Borussia Dortmund sind es bis zu 20 Prozent Gehaltsverzicht. Und das war noch nicht alles. Auch der 1. FC Union Berlin, Werder Bremen oder der 1. FSV Mainz verzichten auf Teile ihrer Gehälter. Borussia Mönchengladbach möchte jeden Monat eine Million Euro aus den Profigehältern für Angestellte des Vereins zur Verfügung stellen. Und die TSG 1899 Hoffenheim hat einen speziellen Hilfsfonds ins Leben gerufen. Wir meinen: Stark!

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Kampf gegen Corona: Dynamo Dresden und RB Leipzig mit Aktionen
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