Vorsichtig optimistisch gesagt deutet sich an, dass der Spielbetrieb im deutschen Fußball schon in rund vier Wochen wieder aufgenommen werden könnte. Die Vereine dürfte das auf der einen Seite freuen, denn endlich kann dann wieder gekickt werden. Auf der anderen Seite ist der Rest der Saison eine echte Wundertüte. Nicht zuletzt deshalb, weil möglicherweise eine enorm kurze Vorbereitungszeit bis zur Wiederaufnahme verbleibt. Immerhin ist das Team-Training noch immer untersagt. Auch beim FC Hansa Rostock.

Die Kogge plant allerdings, nach Rücksprache mit den zuständigen Ämtern und Behörden, den Trainingsbetrieb nach Ostern wieder aufzunehmen. Das Ganze ist aber nur möglich, wenn sich alle Beteiligten an strenge Sicherheitsvorkehrungen, Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln halten. Aber wie sehen die genau aus?

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FC Hansa Rostock: Behörden geben grünes Licht für Training nach Ostern

Stand jetzt steht die Profi-Mannschaft vom FC Hansa Rostock nach den Ostertagen wieder auf dem Trainingsplatz. Verläuft alles so, wie aktuell angedacht, würden dann rund vier Wochen bis zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs verbleiben. Letzterer wiederum wird für den Rest der Saison nur noch in Form von Geisterspielen ausgetragen. Zuschauer werden in der 1. Bundesliga, 2. Bundesliga und 3. Liga in dieser Saison nicht mehr erlaubt sein. Für die Teams ist eine gute Vorbereitung dennoch wichtig. Umso erfreulicher für die Koggen-Kicker, dass es nach Ostern offenbar wieder losgehen kann.

Der Verein erklärte, dass man nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt der Hansestadt Rostock und den zuständigen Behörden davon ausgehe, dass nach den Osterfeiertagen wieder trainiert werden dürfe. Aber: Der Verein möchte neben den behördlichen Auflagen zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen treffen. Mit diesen soll sichergestellt werden, dass die Hygiene- und Abstandsregeln vor, während und nach dem Training eingehalten werden können.Bwin Bonus Banner 100 Euro

Tests und mehr: Acht Punkte regeln Verhalten während des Trainings

Insgesamt acht unterschiedliche Regularien hat der Club aufgestellt. So ist zum Beispiel angedacht, dass alle am Trainingsbetrieb teilnehmenden Personen vor der Einheit noch einmal ausführlich über die geltenden Verhaltensregeln und Maßnahmen zum Infektionsschutz aufgeklärt werden. Zusätzlich dazu werden bis zur Wiederaufnahme des Trainings bei allen beteiligten Personen Präventiv-Tests durchgeführt. Insgesamt zwei Tests soll es bei jeder Person geben, durchgeführt werden die Tests vom Unternehmen Centogene aus Rostock. Vor jeder Trainingseinheit soll zudem sichergestellt werden, dass keine am Trainingsbetrieb teilnehmenden Personen die Symptome einer Infizierung mit dem Corona-Virus aufweisen. Hierüber soll offenbar Buch geführt werden, zum Beispiel durch sogenannte Fieber-Protokolle.

Auch der Trainingsbetrieb in der Praxis wird deutlich verändert. Das Training wird nicht als Team-Training mit der kompletten Mannschaft durchgeführt, sondern zeitlich versetzt in Kleingruppen. Dabei will der Verein zudem darauf achten, dass kein unnötiger Körperkontakt durchgeführt wird. Räumlich getrennt geht es auch in den Kabinen weiter. Im Mannschaftsbereich des Ostseestadions erhält jede Kleingruppe ihre eigenen Umkleideräume und Duschen. Zudem soll während des Trainings der von den Behörden vorgeschriebene Mindestabstand zwischen den teilnehmenden Personen berücksichtigt werden.

Nachwuchs darf noch nicht wieder ran

Zugelassen sind auf dem Trainingsgelände der Kogge während der Trainingseinheiten nur die unmittelbar benötigten Verantwortlichen. Alle Trainingseinheiten finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit und der Pressevertreter statt. Auch nach den Trainingseinheiten ist allen am Trainingsbetrieb beteiligten Personen zudem der Kontakt mit Dritten untersagt. Für die Medien und Fans wird Hansa Rostock allerdings auf den sozialen Netzwerken und seiner eigenen Homepage dafür sorgen, dass diese immer auf „Ballhöhe“ bleiben können. Während bei den Profis also ab der kommenden Woche schon wieder der Rase betreten werden darf, ändert sich im Nachwuchsbereich erst einmal nichts. Hier bleibt der Trainingsbetrieb nach wie vor bis auf Weitere eingestellt.

Vorbereiten muss sich Hansa ab der kommenden Woche dann auf den 28. Spieltag in der 3. Liga und das Duell gegen den FSV Zwickau. Für die Rostocker kam die Corona-Unterbrechung eigentlich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Unmittelbar zuvor wurde in der Liga noch mit 3:0 gegen Eintracht Braunschweig gewonnen. Davor feierte die Hansa im Viertelfinale des Landespokals ein 3:0 gegen den SV Pastow. Als Tabellenachter mit derzeit 41 Punkten hat die Mannschaft von Coach Jens Härtel aber noch alle Optionen. Nur sechs Punkte Rückstand sind es auf den Tabellenführer aus Duisburg.

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Hansa Rostock: Training nach Ostern – aber mit strengen Regeln
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