Es gibt Spiele, die darfst du als Fußballmannschaft einfach nicht zu verlieren. Hierzu gehören zum Beispiel Auf- und Abstiegsduelle, aber vor allem auch die Derbys. Nichts enttäuscht die Anhänger mehr, als gegen einen Konkurrenten aus der Nachbarschaft das Nachsehen zu haben. Wie groß die Enttäuschung sein kann, bekommt man derzeit im Erzgebirge zu Gesicht. Am Tag nach der Derby-Pleite gegen Dresden ließen einige Anhänger ihrem Frust freien Lauf.

Am Stadion wurde ein Banner gehisst, in welchem die Mannschaft ganz eindeutig krisitiert wird. Aber nicht nur das: Auch Clubboss Helge Leonhardt wird auf dem Plakat attackiert. Dessen Äußerungen vor dem Spiel, dass er lieber nach Dresden als nach Bochum fahre, brachten die FC-Fans ebenfalls auf die Palme.

Steuerfrei bei Tipico wetten!

FC-Anhänger mit Wut-Plakat am Erzgebirgsstadion

Nach dem 1:2 beim Dynamo Dresden hängt beim FC Erzgebirge Aue der Haussegen schief – und das gewaltig. Insbesondere die Anhänger der Lila-Weißen sind mit dieser Pleite im Nachbarschaftsduell enorm unzufrieden. Und das bekam die eigene Truppe auch zu spüren. Am Sonntag hing an der Arena in Aue ein Plakat, welches von Fans dort angebracht wurde. Geschrieben stand dort:

Wir fahren lieber nach Bochum als nach Dresden! Keine Geschenke für SGD Hurensöhne!! Schämt euch!!“

Zum einen wird ganz klar die Mannschaftsleistung auf dem Feld kritisiert, zum anderen aber auch Clubboss Helge Leohnhardt. Der erklärte am Spielfeldrand vor der Partie, dass er lieber nach Dresden als nach Bochum fahre. Wohl gemerkt, weil es aus ökonomischer Sicht einfach angenehmer ist. Dennoch traf der Boss damit eine mindestens unglückliche Wortwahl, die offenbar einige Anhänger auf die Palme brachte. Leonhardt selbst bemerkte seinen Fauxpas im Prinzip noch während des Interviews und ergänzte, dass gegen Dynamo ein Sieg her müsse.Betfair Sportwetten Bonus

Enttäuschender Auftritt des FCE

Den Sieg gegen die Dynamos gab es an diesem Spieltag allerdings nicht. Und das, obwohl die Auer eigentlich einen optimalen Start in die Partie erwischten. Wieder war es Jan Hochscheidt, der seine Mannen mit einem Treffer in Führung brachte. Bis zur Mitte der ersten Spielhälfte hatten die Lila-Weißen daraufhin alles unter Kontrolle. Ab dann allerdings lief nur noch wenig zusammen. Kurze Zeit später war die komplette rechte Seite der Auer blank, Godsway Donyoh legte für Patrick Schmidt auf, Dresden netzte zum Ausgleich ein. Von einem echten Widerstand war bei den Erzgebirgskickern danach allerdings nichts zu spüren und so folgte fast erwartungsgemäß auch noch der Siegtreffer der Dynamos. Lichtblick der Auer war trotz Pleite wieder einmal Martin Männel, der zahlreiche Chancen der Dynamos vereitelte. Fakt ist: Ohne Männel im Kasten wäre diese Partie wohl noch höher verloren worden.

Woran es letztendlich lag, vermochte unmittelbar nach dem Spiel noch keiner der Erzgebirgler so richtig festhalten. Jan Hochscheid erklärte: „Vielleicht wurden wir zu euphorisch und deswegen ausgekontert“. Das ist in der Tat einer der Gründe. Vor allem aber der fehlende Kampfgeist nach dem Ausgleichstreffer wirken nach.

Leonhardt als Liebhaber der Ostderbys

Auch wenn es etwas komisch klingt, so scheint die Pleite zumindest Aue-Boss Leonhardt zwar zu ärgern, aber auch in keine großen Depressionen zu stürzen. So gab dieser zwar an: „Jedes verlorene Derby tut weh. Ich kann den Frust komplett verstehen, weil wir sehr gut begonnen haben. Wir alle ärgern uns, weil wir unbedingt gewinnen wollten!“ Die Liebe zu den Derbys im Ostfußball konnte der Boss aber dennoch nicht verbergen und ergänzte: „Aue gegen Dynamo ist das einzig verbliebene Ostderby in der 2. Liga. Alle anderen sind abgestorben!“ Ob dies die Auer Anhänger zufriedenstellen dürfte? Fraglich.

Die Mannschaft jedenfalls muss den Blick jetzt schleunigst wieder nach vorne richten. Am kommenden Spieltag kommt mit dem SV Sandhausen ein enorm unangenehmer Gegner ins Erzgebirge. Die Sandhäuser stecken aktuell in einer Krise, sehen nach zwei Remis in den vergangenen zwei Spielen aber mal wieder so etwas wie Land. Zusätzliche Motivation dürfte dem SVS die Tabellensituation verschaffen. Die Sandhäuser sind mit 29 Punkten auf Rang 13 zu finden. Fünf Punkte Rückstand sind es nur auf die Erzgebirgler, mit einem Sieg ließe sich dieser also auf zwei Punkte verkürzen. Und dann würde es in Aue vermutlich noch einmal richtig ungemütlich werden.

Sportwetten ohne Wettsteuer platzieren – auf zu Tipico!

Artikel:
Erzgebirge: Fan-Hass nach Derby-Pleite gegen Dresden
Datum:
Autor:
0 / 10 von 0 Stimmen1