Wenn du unten drin stehst, dann hast du an allen Ecken und Enden Pech. Solch ein Gefühl breitet sich derzeit bei der SG Dynamo Dresden aus. Denn das Team aus dem Osten ist aktuell das Schlusslicht der 2. Bundesliga. Am letzten Spieltag vor der Winterpause steht die Reise zum 1. FC Nürnberg an. Die Franken finden sich zwei Plätze oberhalb der Dresdener auf dem sechzehnten Rang. Beide Mannschaften trennen drei Punkte. Damit könnte der Sportgemeinschaft noch vor Weihnachten einen wichtigen Sprung machen. Allerdings könnten Verletzungen und Krankheiten dafür sorgen, dass in der Offensive Leute aus der U19 ranmüssen.

Zunächst einmal sollen die Eckdaten zur Partie genannt sein. Am kommenden Freitag, den 20. Dezember 2019, um 18.30 Uhr gibt der Schiedsrichter das Spiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden frei. Wenn die Dresdener im Max-Morlock-Stadion auflaufen, haben einige Fans vielleicht ein Déjà-Vu. Denn diese Begegnung, wenngleich mit getauschtem Heimrecht, hat es bereits gegeben. Folglich sehen wir von Ostfußball unsere Dresdener bereits das erste Spiel der Rückrunde oder eben den 18. Spieltag spielen.

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Dresdens Offensive humpelt und hustet

Lassen wir Patrick Möschel, der wegen Sprunggelenksproblemen fehlt, einmal weg. Denn laut Kader ist er für das linke Mittelfeld eingeplant. René Klingenburg fällt wegen eines Infektes aus. Doch der Mittelfeldakteur gehört, ebenso wenig wie der schon länger fehlende Kapitän Marco Hartmann Muskelfaserriss) nicht zur Offensive. Doch mit Luka Stor und Moussa Koné fehlen zwei weitere Akteure wegen einer infektiösen Krankheit. Besonders Moussa Koné reist bei den Dresdenern eine Lücke. Denn von den bislang erzielten 17 Treffern, gehen sechs Stück auf sein Konto. Am zweitmeisten Tore erzielte Alexander Jeremejeff. Der Schwede klagt jedoch ebenfalls über Probleme am Sprunggelenk.

Betway Bonus Banner 150 EuroJetzt fehlt Dynamo Dresden für das letzte Pflichtspiel in 2019 zwar ein Großteil des Sturms. Doch die Offensive ist heutzutage mehr als der Mann in der Spitze. Teile des Mittelfeldes und sogar die Außenverteidiger bringen sich ein. Du kannst Spiele über Standards für dich entscheiden. Einige Clubs spielen sogar gänzlich ohne Mittelstürmer. Denken wir nur an eine andere Mannschaft in Schwarz-Gelb, Borussia Dortmund. Dort machen Reus und Sancho, zwei offensive Ballkünstler, die Tore. Doch auch im Zusammenspiel hat es bei Dynamo, ebenso wie beim Einsatz, gefehlt. Für den neuen Trainer Markus Kauczinski, der sein erstes Pflichtspiel mit der Truppe ebenfalls in den Sand gesetzt hat, steht viel Arbeit an. Und die Voraussetzungen sind zum letzten Spiel des Jahres sicherlich nicht optimal.

Macht Dynamo Dresden aus der Not eine Tugend?

Fast alle Offensivleute, zumindest für die Stürmer-Position, fallen aus. Nehmen wir doch mal kurz einen Rückblick vor. Am vergangenen Wochenende ging es gegen den VfL Osnabrück. Wenn wir auf die Statistiken zum Spiel schauen, sehen wir, dass die Dresdener genau drei Mal geschossen haben. Keiner dieser Versuche erreichte den Kasten vom Osnabrücker Torhüter. Da hatte Dresden wohl einen schlechten Tag. Weit gefehlt! Es zieht sich auswärts so schon durch die Saison. Denn der Ostclub ist auch in der Auswärtstabelle Letzter. In der Fremde holten die Dresdener zwei Remis und sechs Niederlagen. 20 Gegentore fingen sie sich ein. Und in den acht Partien konnten erst sieben Treffer erzielt werden.

Plötzlich scheint ein Ausfall der Sturmreihe weniger schlimm. Für viele Tore waren sie ohnehin nicht zuständig. Dies mag den aufrückenden Jungs ein wenig den Druck nehmen. Namentlich reden wir hier von Simon Gollnack, Ransford-Yeboah Königsdörffer, Maximilian Großer und Bastian Schrewe. In der A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost finden wir die U19 von Dynamo Dresden auf dem siebten Platz vor. Damit stehen sie aktuell einen Platz über RB Leipzig. Die beiden Stürmer Simon Gollnack (11 Tore) und Ransford Königsdörffer (10 Treffer) waren in den bisherigen 14 Partien außerordentlich erfolgreich. Im Gegensatz zur A-Mannschaft klappt das Tore schießen bei den Junioren. Ob die beiden Sturm-Talente im Alter von 17 und 18 Jahren im Training überzeugen können? Kauczinski hat in jedem Fall für den Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Trainingseinheiten angesetzt. Findet zumindest eines der Talente sich direkt in der Startelf wieder? Eventuell braucht Dynamo Dresden diesen frischen Wind sogar.

Dresden vor Mission Klassenerhalt: Start unbekannt

Wann Dynamo Dresden mal wieder mit dem Siegen beginnt, ist unbekannt. Gegen Nürnberg haben sie normalerweise eine Chance. Denn die Franken sind selber nicht sonderlich gut drauf. Gelingt der kleine Befreiungsschlag am kommenden Freitag nicht, so hat der neue Trainer die gesamte Winterpause über Zeit, um sein Team für die Rückrunde und gegen den Abstieg fit zu machen. Am 29. Januar 2019 starten die Dresdner mit einem Heimspiel gegen den Karlsruher SC. Das Hinspiel schloss hier mit einem 2:4 aus Sicht von Dynamo ab. Danach steht dann die Reise nach Heidenheim an.

Doch natürlich wird in der Winterpause noch getestet. Die Kontrahenten sind hier noch nicht festgelegt. Allerdings steht schon fest, dass vom 12. Januar bis zum 20. Januar 2020 in Mijas/Spanien ein Trainingslager durchgeführt wird. Die Laune dort wäre mit Sicherheit besser, wenn die Dresdener vor Weihnachten noch ein kleines Erfolgserlebnis einfahren.

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Dynamo Dresden stürmt mit U19 wegen Krankheitswelle
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