Der Hallesche FC ist Fünfter in der 3. Liga. Um direkt aufzusteigen, braucht es einen der ersten beiden Plätze. Der Umweg über die Relegation, steht auf dem dritten Platz offen. Allerdings muss dafür final das Hin- und Rückspiel über den drittletzten der 2. Bundesliga gewonnen werden. Das ist ebenfalls kein Selbstläufer. Doch Wehen Wiesbaden hat es in der letzten Saison geschafft. Doch kommen wir zurück auf Halle zu sprechen. Nachdem im letzten Jahr der vierte Platz erreicht wurde, wollen Fans und möglichst auch Verantwortliche in der Spielzeit 19/20 höher hinaus.

Doch wie realistisch ist das Saisonziel Aufstieg eigentlich? Das eine gewisse Qualität im Kader vorhanden ist, hat sich bereits gezeigt. Doch zuletzt kommt eine Inkonstanz hinzu, welche den Ambitionen auf eine bessere Platzierung im Wege stehen. Wir möchten einen Blick auf die letzten Spiele des Halleschen FC werfen. Denn von Ostfußball sind wir natürlich besonders an der 3. Liga und dort an unseren Clubs aus dem Osten interessiert.

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Hallescher FC: Niederlagen in Kaiserslautern und gegen Würzburg

Ein kleiner Rückblick sei gestattet. Nehmen wir nur das Spiel als Gast beim 1. FC Kaiserslautern. Die Hallenser sind vom Start weg nicht sonderlich gut ins Spiel gekommen. Dahingegen haben die Lauterer gefährliche Konter initiiert. In der Halbzeit hofften die Anhänger des HFC, dass der Trainer die richtigen Worte gefunden hat. Doch vergebens. In der 82. Minute erzielte der 1. FC Kaiserslautern das spielentscheidende 1:0. Florian Pick ist als Torschütze eingetragen. Selbst Halle Trainer Ziegner musste mit seiner Mannschaft hart ins Gericht gehen: „Es war ein verdienter Sieg für Lautern. Ich habe heute ein extrem schlechtes Drittligaspiel gesehen, mit ganz vielen Unzulänglichkeiten, Querschlägern, Bällen ins Niemandsland. Wir waren die schlechtere Mannschaft und haben verdient verloren.“

William Hill Bonus Banner 100 EuroVielleicht hat sich der Spielleiter eine Trotzreaktion seiner Mannen im Spiel gegen die Würzburger Kickers gewünscht. Doch das Gegenteil war der Fall. Nach 37 Minuten lagen die daheim aufspielenden Hallenser bereits mit 0:3 hinten. Ein zwischenzeitlicher Anschluss brachte keine Wirkung. Plötzlich stand es in der 2. Halbzeit 1:5 aus Sicht von Halle. Bahn verkürzte per Elfmeter noch zum 2:5. Doch der Sieg aus Sicht von Würzburg war hier zu keiner Zeit gefährdet. Und diese Niederlage war umso bitterer, weil Halle erneut auf die Aufstiegsplätze hätte springen können. Wenngleich zwei Siege gegen Duisburg (1:0) und Jena (3:0) gelangen, fand der Abwärtstrend mit Niederlagen gegen 1860 München (0:1) und dem 1. FC Magdeburg (0:1) schon früher an.

Gründe für den Abwärtstrend und die Kirche im Dorf

„Das war die schlechteste Leistung, die ich in anderthalb Jahren beim HFC gesehen habe. Da gibt es keine Entschuldigung“, sprach Ralf Heskamp in seiner Rolle als Sportdirekter von Halle über sein Team. Dennoch wollte der starke Mann in Halle nicht von einer Krise sprechen. Dieses Wort nimmt er laut eigener Aussage nur in den Mund, wenn „die Spieler nicht mehr Vollgas geben“ oder es zwischen Team und Trainer nicht stimmt. „Das ist bei uns nicht der Fall“, erläutert Heskamp weiter. Einige Fans glauben die Ursache für die Schwäche zum Ende der Hinrunde gefunden zu haben. Der Trainer verzichtet aktuell auf das Montagstraining. Fehlt es an Fitness? Außerdem ist die Heimschwäche ein Argument. Der Hallesche FC gewann nur vier von zehn Partien vor den eigenen Fans.

Dennoch gilt es anzumerken, dass Halle insgesamt nicht unbedingt eine schlechte Saison spielt. Die 3. Liga beheimatet 20 Clubs. Vor Halle stehen nur vier Vereine in der Tabelle. Dabei handelt es sich namentlich um die SpVgg Unterhaching, Eintracht Braunschweig, den FC Ingolstadt und den MSV Duisburg. Bis zum zweiten Platz sind es nur drei Zähler Rückstand. Und beim Torverhältnis brauchen sich die Hallenser nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Allerdings gilt es ebenso in den Rückspiegel zu schauen. Denn drei Zähler weniger und es geht schnell bis zum neunten Platz runter. Kurz gesagt: Für Halle entscheidet sich an den nächsten Spieltagen, ob sie um den Aufstieg mitspielen oder doch eher ins Mittelfeld absacken.

Das Programm vom Halleschen FC in den kommenden Wochen

Am Sonntag den 22. Dezember 2019, um 13 Uhr steht das letzte Pflichtspiel des Jahres an. Halle darf nochmals im eigenen Stadion antreten. Zu Gast ist der KFC Uerdingen, der aktuell mit zwei Zählern Rückstand auf Halle Achter ist. Ein Sieg der Uerdinger vorausgesetzt, würde der Ostclub weiter nach hinten fallen. In den letzten zwei Spielzeiten haben sich diese beiden Vereine drei Mal duelliert. Immer gingen die Heimspiele gewonnen. Somit siegte Uerdingen mit 1:0 und 2:1. Halle gewann im März noch mit 4:0. Doch die Form ist bei den Uerdingern, nach vier Spielen ohne Niederlage (zehn Punkte) besser. Halle verlor jetzt zwei Mal in Serie.

Ob die Spieler des Halleschen FC mit einem guten Gefühl ins Weihnachtsfest und die Winterpause starten, hängt vom letzten Spiel ab. Am 24. Januar 2020 startet dann schon die Rückrunde. Dann müssen die Hallenser zum FC Hansa Rostock reisen. Im Neuen Jahr kommt als erstes Viktoria Köln nach Halle. Dabei handelt es sich um zwei Vereine, die vom unteren Mittelfeld bis zur Oberkante Abstiegszone einzusortieren sind.

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Verspielt sich der Hallesche FC die Aufstiegsambitionen?
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