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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Aufstieg (Seite 1 von 2)

Wegen Corona gehen der 3. Liga die Optionen aus!

Wann soll die 3. Liga ab Mai acht Nachholspiele unterbringen? 27 Spieltage sind derzeit absolviert. Demzufolge stehen noch elf Spiele aus. Sollte die EM verschoben und die Spielphase verlängert werden, ist es freilich noch möglich. Allerdings gilt dies nur dann, wenn die Pause wegen Corona, die aktuell bis zum 30. April 2020 in der 3. Liga festgelegt ist, nicht noch verlängert wird. Zeitlich gibt es eine ziemlich klare Grenze. Denn zum 30. Juni laufen bei vielen Spielern Verträge aus. Spätestens ab diesem Zeitpunkt brauchen die Vereine Planungssicherheit für die nächste Saison – bestenfalls natürlich früher schon.

Wer die Medien bezüglich des Fußballs in den letzten Tagen verfolgt hat, der bekam unterschiedliche Ideen über den kommenden Saisonverlauf vorgestellt. Von einer Austragung der verbliebenen Spiele unter Ausschluss der Zuschauer, über die Beendigung der Spielzeit mit den aktuellen Plätzen, bis hin zur vollständigen Annullierung kursieren unterschiedliche Vorstellungen. Doch kein Szenario ist nach unserer Auffassung von Ostfußball optimal auf die 3. Liga zugeschnitten. Weiterlesen

Springt Erzgebirge Aue am 19. Spieltag auf den Aufstiegsplatz?

Nach 18 Spieltagen lässt sich bezüglich der 2. Bundesliga ein Zwischenfazit ziehen. Erzgebirge Aue hat die bisherige Spielzeit mit Bravour gemeistert. Waren die Veilchen in anderen Jahren froh, einfach nur die Klasse zu halten, scheint diesem Ziel in 2020 nix im Wege zu stehen. Tatsächlich beträgt der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz aktuell nur zwei Zähler. Und da die Auer bereits am Dienstag, den 28. Januar 2020, um 20.30 Uhr in Wiesbaden auflaufen, können sie zwischenzeitlich zumindest auf einen der vorderen drei Plätze springen.

Umgekehrt trifft Aue auf Wehen Wiesbaden. Dabei handelt es sich um einen Konkurrenten, der gegen den Abstieg kämpft. Dort braucht es unbedingt Punkte, um sich bis zum Ende der Saison behaupten zu können. So haben beide Mannschaften in den letzten 16 Spielen der Spielzeit 19/20 ihre ganz eigenen Ziele. Wir von Ostfußball verfolgen dabei insbesondere den Werdegang von Erzgebirge Aue. Weiterlesen

Verspielt sich der Hallesche FC die Aufstiegsambitionen?

Der Hallesche FC ist Fünfter in der 3. Liga. Um direkt aufzusteigen, braucht es einen der ersten beiden Plätze. Der Umweg über die Relegation, steht auf dem dritten Platz offen. Allerdings muss dafür final das Hin- und Rückspiel über den drittletzten der 2. Bundesliga gewonnen werden. Das ist ebenfalls kein Selbstläufer. Doch Wehen Wiesbaden hat es in der letzten Saison geschafft. Doch kommen wir zurück auf Halle zu sprechen. Nachdem im letzten Jahr der vierte Platz erreicht wurde, wollen Fans und möglichst auch Verantwortliche in der Spielzeit 19/20 höher hinaus.

Doch wie realistisch ist das Saisonziel Aufstieg eigentlich? Das eine gewisse Qualität im Kader vorhanden ist, hat sich bereits gezeigt. Doch zuletzt kommt eine Inkonstanz hinzu, welche den Ambitionen auf eine bessere Platzierung im Wege stehen. Wir möchten einen Blick auf die letzten Spiele des Halleschen FC werfen. Denn von Ostfußball sind wir natürlich besonders an der 3. Liga und dort an unseren Clubs aus dem Osten interessiert.
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Kommen Meister oder Aufsteiger der 3. Liga aus dem Osten?

Die Saison 19/20 in der 3. Liga ist gerade einmal 15 Spieltage alt. Umgekehrt haben wir noch 23 Spiele vor uns. Doch ist die Spielzeit weit genug fortgeschritten, um Favoriten um die Meisterschaft oder den Aufstieg zu erkennen. Auch bei den Absteigern oder den zumindest abstiegsgefährdeten Clubs zeichnet sich so langsam eine Tendenz ab. Unser Augenmerk in der 3. Liga liegt natürlich auf dem Halleschen FC, auf Hansa Rostock, sowie dem 1. FC Magdeburg, dem FSV Zwickau, dem Chemnitzer FC und Carl Zeiss Jena.

Neulich sind wir bei einem Buchmacher auf Langzeitwetten zum Thema Meister und Aufstieg in der 3. Liga gestoßen. Natürlich haben wir sofort nachgeschaut, welche Chancen die Wettanbieter unseren Vereinen von Ostfußball zutrauen. Dabei haben wir die Quoten von Tipico und Bet-at-Home betrachtet und es uns nicht nehmen lassen, diese in Wahrscheinlichkeiten umzurechnen. Weiterlesen

Geheimtipps für die 3. Liga: Wer wird Meister?

Die 3. Liga lebt von ihrer Spannung. Und natürlich finden wir dort mit dem FSV Zwickau, dem Chemnitzer FC, dem Halleschen FC und Carl Zeiss Jena auch einige Ostvereine wieder. Für viele Fans ist es unmöglich, die Tabellenregion ihres Teams zum Ende der Saison vorherzusagen. Dies liegt an zwei Fakten. Einmal ist die hohe Qualitätsdichte zu nennen. Außerdem ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass in der 3. Liga eine hohe Fluktuation an Spielern zum Saisonende stattfindet.

Umso mehr stellt sich folgende Frage: Wer wird Meister? Bevor wir uns auf die Suche nach Geheimtipps und Favoriten auf den ersten Platz begeben, müssen wir jedoch schauen, welche Chancen die Absteiger auf den direkten Wiederaufstieg haben. Vielleicht kristallisieren sich die potentiellen Aufstiegskandidaten dabei schon heraus? Weiterlesen

Der 1. FC Magdeburg im Aufstiegsjahr

Magdeburg im Aufstiegsrausch

…und fertigt den VfR Aalen ab. Nach dem Spiel wurde natürlich noch lange mit den Fans gefeiert. Doch Achtung, bis zum endgültigem Aufstieg in die 2. Bundesliga sind es noch insgesamt 9 Spieltage!

Wird der 1. FC Magdeburg die Nummer 2 hinter RB Leipzig? Diese Frage stellte die Bildzeitung:

Maik Franz, Ihr Assistent, war neulich bei RB Leipzig, um sich das Trainings- und Nachwuchszentrum anzusehen. Was konnte er sich für den 1. FC Magdeburg abschauen?

Von RB Leipzig können wir uns ganz viel abschauen. Infrastruktur, aber auch sportliches Knowhow. Man muss sich das, was man sieht, allerdings auch leisten können.

Also taugt RB doch nicht zum Vorbild?

Doch natürlich. RB Leipzig ist aktuell der Leuchtturm im ostdeutschen Fußball. Das sage ich mit drei Ausrufezeichen. Ich habe Riesenrespekt was dort bisher geleistet wurde. Wir befinden uns im Austausch und erhalten teilweise auch Unterstützung.

Leipzig ist nicht mal eine Autostunde von Magdeburg entfernt. Ist der Verein keine Konkurrenz?

Nein, da gibt es keinen Wettbewerb. Die Zuschauer, die Champions League oder Bundesliga sehen wollen, fahren nach Leipzig. Fans, die uns in der 3. oder in der 2. Liga erleben wollen, kommen nach Magdeburg. Das sind erheblich unterschiedliche Motive. Und auch bei den Sponsoren haben beide Vereine ihre regionalen Unterstützer. Wir stehen nicht in Konkurrenz. bild.de

Die Frage sollte aber doch eher lauten: Ist RB Leipzig überhaupt die Nummer 1 im Osten? Klar, sie spielen durch intensiven Geldeinsatz eines Milliardär in der 1. Bundesliga, Champions League und nun Euro League. Und? Doch Union Berlin,  der FC Magdeburg, SG Dynamo Dresden und der FC Hansa Rostock stehen bei den ostdeutschen Fans deutlich höher im Kurs. Selbst der kleine Verein aus der Erzgebirge hat mehr Zuschauergunst, und das will schon was heißen…

Ostvereine Winter Check – 1.-3.Liga

Wo stehen unsere Ostvereine am Ende der Saison 2017/2018?

RB Leipzig: Bundesliga – 28 Punkte aus 17 Spielen, Platz 5, zuletzt mit starkem Abwärtstrend. Das Ziel Champions League wird allerdings schwer, die Euro Liga sollte jedoch auf jeden Fall erreicht werden.

Union Berlin: 2. Bundesliga – 26 Punkte aus 18 Spielen, Platz 6, dieses Jahr nicht so beständig gut, dennoch sehr solide. Der Aufstieg wird wohl dieses Jahr nicht gelingen.

Dynamo Dresden: 2.Bundesliga – 23 Punkte aus 18 Spielen, Platz 11, jenseits von Gut und Böse, eben Mittelfeld. Am Ende wird man nichts mit Auf, – bzw. Abstieg zu tun haben.

Erzgebirge Aue: 2.Bundesliga – 23 Punkte aus 18 Spielen, Platz 13, schwach gestartet und mittlerweile gefestigt. Auch Aue steht im gesicherten Mittelfeld.

FC Magdeburg: 3.Liga – 46 Punkte aus 20 Spielen, Platz 1, starke Spielzeit mit bisher nur einer Niederlage. Was sich letztes Jahr ankündigte, wird diese Spielzeit Realität – der FCM wird aufsteigen.

FC Hansa Rostock: 3.Liga – 34 Punkte aus 20 Spielen, Platz 4, die Überraschungsmannschaft in der 3.Liga. Vielleicht gelingt auch in der Rückrunde der Anschluss/Übernahme an den Relegationsplatz.

Jena (24), Halle (22) und Zwickau (21) stehen allesamt im unteren Feld der Tabelle der 3.Liga. Bis zum rettenden Ufer bei 45 Punkten ist es aber noch ein Stück Arbeit. Für den Chemnitzer FC gibt es zumindest noch etwas Hoffnung mit lediglich 16 Punkten auf Verbleib in der 3.Liga, für Rot-Weiß Erfurt stehen jedoch alle Alarmzeichen auf Abstieg in die Regionalliga.

Die BSG Chemie Leipzig ist wieder da!

BSG Chemie Leipzig in der 4.Liga

Dass es in Leipzig mehr als nur das kommerzielle Projekt RasenBallsport Leipzig, kurz RB Leipzig, im Fußball gibt, sollte allgemein bekannt sein. So konnte man bislang in der Regionalliga Nordost auch noch die Spiele des 1.FC Lokomotive Leipzig besuchen. Seit dem vergangenem Wochenende gesellt sich ein weiterer Leipziger Verein dazu. Die BSG Chemie Leipzig schaffte nämlich den sensationellen Aufstieg in die 4.Liga.

Von einigen Ultras einst vor nunmehr 20 Jahren neu gegründet, stellt die BSG Chemie Leipzig nun den sportlichen Gegenpol zum gekauften Sport durch Red Bull in der ehemaligen Heldenstadt Leipzig dar.  Wer also echte Emotionen bei Fußball in seiner Reinkultur ausleben möchte, findet im altehrwürdigem Alfred-Kunze-Sportpark sicherlich seine neue Heimat. Und schon jetzt sind die Spiele der BSG Chemie gut besucht.

Wir gratulieren an dieser Stelle recht herzlich zum Aufstieg in die Regionalliga Nordost, wo nun auch in der kommenden Spielzeit gleich zweimal das echte Leipziger Derby zwischen Chemie und Lok auf dem Spielplan stehen wird.

Regionalliga Nordost: FC Carl Zeiss Jena vs. RB Leipzig II – live

Mit einem Sieg will Jena in die Relegation zur 3.Liga

Nur noch zwei Punkte fehlen den Thüringern zum ersten Etappenziel in Richtung dritte Liga. Mit einem Sieg am Freitag, ab 18.00 Uhr auch als Livestream beim Mitteldeutschen Heimatsender, ausgerechnet gegen Rückzieher RB Leipzig II, kann dann für die beiden Relegationsspiele gegen den Vertreter der Regionalliga West geplant werden. 

Letzte Meldungen: 

Jena:  (…) Thema Lizenz: Zu den infrastrukturellen Vorgaben zählt unter anderem die Errichtung einer Flutlichtanlage im Ernst-Abbe-Sportfeld. Die Stadt Jena hat bereits zugesagt, diese im Sommer zu bauen. Doch neben der wirtschaftlichen Zulassung müssen die Jenaer auch die sportliche Qualifikation für die dritte Liga schaffen. Mit elf Punkten Vorsprung bei vier ausstehenden Spielen forciert der FC Carl Zeiss die Planungen für die Relegationsspiele. Laut Förster laufen Gespräche mit dem Deutschen Fußball-Bund, dem Fernsehen und dem möglichen Gegner Viktoria Köln zum Termin des Rückspieles. “Wir feiern nicht, bevor wir sicher in der Relegation sind. Angesichts von elf Punkten Vorsprung beschäftigen wir uns jedoch intensiver mit dem Thema”, sagt Förster (…) [thueringer-allgemeine.de]

Nicht viel Neues gibt es hingegen über die zweite Vertretung der Roten Bullen. Grund – Red Bull in Leipzig muss angeblich sparen – die U23 wird daher zum Ende der Saison aufgelöst –

“Der Verein zieht am Ende der aktuellen Saison seine Zweitvertretung aus der Regionalliga-Nordost zurück, berichtet die „Bild“. Offenbar gaben finanzielle Gründe den Ausschlag für diesen Schritt. Sportdirektor Ralf Rangnick und Vorstandsboss Oliver Mintzlaff sollen den Spielern bereits mitgeteilt haben, dass die Reserve Ende Juni aufgelöst wird. (ostfussball.com)”

Union Berlin schießt übers Ziel hinaus

Der 1. FC Union Berlin bald in der 1. Bundesliga angekommen?

Die Ost(Berliner) stehen momentan auf dem direkten Aufstiegsplatz ins deutsche Fußball-Oberhaus. Was zu Beginn der Spielzeit keiner glaubte – der Zwerg aus dem Osten der Hauptstadt kann den Aufstieg plötzlich schaffen! Und beim 2:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers am vergangenem Wochenende machte man mit einer Choreo schon mal auf die positive Situation beim ostdeutschen Vorzeigeverein an der Alten Försterei aufmerksam. 

Ein Blick in die Vergangenheit bzw. Tradition des Vereins klärt auf: Zu DDR Zeiten war Union Berlin zwar immer eine “Fahrstuhlmannschaft”  zwischen Oberliga und Liga, doch auf seine Fans konnte man sich auch damals schon immer voll verlassen. Der Verein füllte unabhängig von Ligazugehörigkeit sein Stadion und tausende Unioner pilgerten Woche für Woche auswärts zu spielen. Und daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Für viele ostdeutsche Fußballanhänger verkörpert Union Berlin in der heutigen Kommerz-verseuchten Zeit den Gegenpart zum unbeliebten Projekt von Red Bull in Leipzig – und die leise Hoffnung, dass im deutschen Fußball vielleicht doch noch nicht alles verloren ist.

Übrigens: Bei einem Aufstieg in die 1. Bundesliga würde der 1. FC Union Berlin rund 40 Millionen Euro in der kommenden Spielzeit aus den Fernsehrechten der DFL kassieren. Derzeit sind es rund 9 Millionen.

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