In der 2. Pokalrunde musste die SG Dynamo Dresden zu Gast bei Hertha BSC im Olympiastadion ran. Das Endergebnis ist inzwischen bekannt. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit, mussten die Spieler den Kick vom Elfmeterpunkt entscheiden. Hier war der Bundesligist der glückliche Sieger. Die Dresdener hatten das Nachsehen. In einer leidenschaftlich geführten Partie, konnte Dynamo jedoch nicht abgesprochen werden, sich Mühe gegeben zu haben. Doch schon kurz darauf muss sich der Ostclub wieder dem aktuell tristen Ligaalltag stellen.

Besonders die Fans von Dynamo Dresden sind herauszuheben. Immerhin fand das Spiel in Berlin statt. Doch unter den 70.429 Besuchern im Olympiastadion befanden sich fast 35.000 Dresdener. Und damit sind wir beim angesprochenen Rekord angelangt. Nie kamen mehr Auswärtsfans in Deutschland mit in die Fremde gereist. Doch mit diesem Schwung an Gästefans, gab es im Stadion von Hertha BSC einige Probleme zu überwinden.

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Fans von Dynamo Dresden: Zwischen fantastisch und fanatisch

Fantastisch ist allein die Anzahl: 35.000 Fans kamen mit, um die Fußballspieler der SG Dynamo Dresden im Spiel gegen Hertha BSC anzufeuern. Nie zuvor kam dem Fan als zwölften Mann mehr Bedeutung zu. Und tatsächlich kämpfte sich der Underdog, der aktuell in der 2. Bundesliga auf dem vorletzten Platz zu finden ist, bis ins Elfmeterschießen. Dort hatten die Berliner das glücklichere Ende für sich. Doch ist den Dresdener Zuschauern größter Respekt zu zollen, dass sie über 120 Minuten und darüber hinaus ihr Team in dieser schweren Phase bedingungslos unterstützt haben.

Bwin Bonus Banner 100 EuroDoch viele Experten würden behaupten, dass die Unterstützung da aufhört, wo dem eigenen Verein geschadet wird. Und da kommen wir vom fantastischen Support, hin zur fanatischen Unterstützung. Denn ohne Rücksicht auf die finanzielle Lage des Vereins und auf die Wünsche der Verantwortlichen, wurde die Stimmung auch mit Bengalos angeheizt. Wie zu erwarten hat der Deutsche Fußballbund (DFB) eine Strafe verhängt. Diese beziffert sich auf 1.000 Euro je Fackel. Daraus resultiert eine gesamte Summe, die sich irgendwo im moderaten bis hohen fünfstelligen Bereich einpendeln wird.

Ein wenig muss nochmals eingeschränkt werden. Denn abgesehen vom Zündeln blieben die Fans der Dresdener bei der An- und Abreise, sowie beim Einlass im Stadion und generell in der Hauptstadt friedlich. Die Polizei und Sicherheitskräfte vor Ort fanden keinen Grund zu klagen.

Rückblick auf das Spiel: Was sagen die Statistiken gegen Hertha BSC aus?

Wenn wir auf die blanken Zahlen blicken, so hat die Partie mit Hertha BSC einen verdienten Sieger gefunden. Denn die Berliner schossen 28 Mal. Zwölf dieser Versuche kamen auf das Tor. Und an diesem Punkt müssen wir den Dynamo-Keeper Broll loben. Denn neun Schüsse wehrte der Schlussmann ab. Dresden selber schoss nur 13 Mal. Allerdings fanden nur drei Versuche ihren Weg auf den Kasten. Allein anhand dieser Daten ist der Endstand von 2:2 zur regulären Spielzeit ein wenig glücklich. Mit einer entsprechenden Chancenverwertung wäre Dynamo in der Liga sicherlich ebenfalls zufrieden.

In Sachen Leidenschaft hielten die Dresdener mit. Wo Hertha 18 Fouls beging und zwei Gelbe kassierte, waren es bei Dresden 17 Fouls und ebenfalls zwei Karten. In der 1. Hälfte war die Partie noch relativ ausgeglichen. In den zweiten 45 Minuten übernahm der Bundesligist jedoch die Kontrolle. Daher ist es nicht verwunderlich, dass eine Führung von Dynamo in der ersten Halbzeit, zu einer 2:1 Führung aus Sicht von Berlin in Durchgang zwei zu verzeichnen war. Doch kurz vor Schluss gelang dem Ostclub durch einen Elfmeter von Ebert der Ausgleich. Die Verlängerung brachte dann die 3:2 Führung für Dresden und den späten Ausgleich durch Berlin. Im Elfmeterschießen gewann der Favorit.

Vorschau zum Ligaspiel zwischen dem VfB Stuttgart und Dynamo Dresden

Der DFB-Pokal ist für Dresden nach dem Ende in der 2. Runde Geschichte. Zumindest die lange Spielzeit ist im Duell mit dem VfB Stuttgart kein Nachteil. Denn auch die Schwaben mussten gegen den Hamburger SV durch die Verlängerung. Doch für die Stuttgarter geht es eine Runde weiter. Sie gewannen mit 2:1. Auch in der Liga scheint der VfB der klare Favorit. Doch der dritte Tabellenplatz lässt vollkommen außer Acht, dass die Stuttgarter jetzt seit drei Ligaspielen nur Niederlagen eingefahren haben.

Allerdings können wir ebenso kritisch und sogar noch kritischer auf die Dresdener schauen. Denn wir von Ostfußball müssen natürlich auch darauf hinweisen, dass Dynamo sogar die letzten vier Spiele der 2. Bundesliga verloren hat. Außerdem haben sie über die gesamte Saison gesehen schlechter aufgespielt. Dadurch sind sie auf dem siebzehnten Platz gelandet. Bisher gab es nämlich erst zwei Siege und drei Remis. Sechs Niederlagen und ein negatives Torverhältnis von 12:21 gesellen sich dazu.

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Dynamo Dresden stellt gegen Hertha BSC Rekord auf!
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