Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Bengalos

Kalte Pyros für die Ultras in der Kurve

Ultras: Kalte Pyrotechnik soll Probleme lösen

Sie sind 1500 Grad kälter als herkömmliche Bengalos und deshalb weitestgehend ungefährlicher bei Körperkontakt sein. Dazu gelten sie als weniger gesundheitsgefährdend, weil sie nicht so qualmen bzw. stinken.

*In Dänemark sind kalte Pyros bereits zugelassen.

Zumindest bei Werder Bremen könnten die Pyros für die Ultras bald kommen: „Es könnte vielleicht eine Chance sein, die Pyroproblematik tendenziell in den Griff zu bekommen. Deshalb beschäftigen wir uns damit und prüfen das in verschiedene Richtungen. Ob das am Ende tatsächlich das Problem löst, ist aber derzeit noch völlig offen und nur dann würden wir das weiter verfolgen.“ bild.de

Vor einigen Jahren stand man in Sachen Pyro hierzulande fast vor einer Lösung des Problems. Damals gingen Ultras unter dem Kompromiss “Chemnitzer Weg” auf den DFB zu. Der Verband entschied sich jedoch für die harte Verbots-Gangart, was den Vereinen jede Menge finanzielle Strafen beschert hatte. Gelöst hat man das Pyro-Problem in den Stadien damit allerdings nicht – ganz im Gegenteil, Pyroaktionen haben seitdem sogar zugenommen.

DFB Pokal am Ende: Hansa vs. Hertha

DFB und Polizei machtlos – Fanblock zu NoGo Area

Während Berliner und Rostocker Ultras es schafften mit Pyro im Ostseestadion das DFB Pokal Spiel zur knapp zwanzig-minütigen Unterbrechung zu zwingen, sahen Millionen Zuschauer vor den Fernsehgeräten, wie macht, – und hilflos der Verband samt der Polizei bei solchen Vorgängen agieren – nämlich gar nicht. 

Video: +++Pyroaktion im Herha Block +++ Präsentation der Ostkurve  Hertha BSC Fahne mit anschließender Verbrennung +++ Anzünden von Sitzschalen im Pufferblock

Offizielle Polizei-Meldung:

Im Stadion kam es während des Spiels im Gästeblock sowie auf der Südtribüne zu massivem Zünden von Pyrotechnik und Anlegen von Vermummungen. In diesem Zusammenhang kam es auch zu Provokationen auf beiden Seiten.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde auf der Südtribüne ein im Jahr 2014 gestohlenes Banner (30 x 2m) des Vereins Hertha BSC Berlin durch Vermummte in Blickrichtung zu den Gästefans verbrannt. Dabei wurden auch Sitzschalen und Fanschals in Brand gesetzt, die durch Ordnungskräfte unter Polizeischutz gelöscht werden mussten. In diesem Zusammenhang wurde zwischen dem Schiedsrichter und der Polizei auch über ein Spielabbruch beraten.

“Bereits während unserer heutigen Einsatzbesprechung informierte mich der Verein F.C. Hansa Rostock, dass laut Informationen der Vereinsführung sich das gestohlene Banner bereits im Stadion befinde und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ausgerollt werden solle.”, so Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock.

Daher wurde die Südtribüne gründlich durch auswärtige Ordnungskräfte und Polizeikräfte durchsucht, das Banner konnte dabei jedoch nicht gefunden werden. Da die durchsuchenden Ordnungskräfte keinerlei Bezug zum F.C. Hansa Rostock haben, kann nahezu ausgeschlossen werden, dass das Banner durch sie ins Stadion gelangte oder bei Kontrollen unentdeckt blieb.

“Somit liegt die Vermutung nahe, dass das Banner über vereinseigene Strukturen und mit Wissen von Vereinsoffiziellen ins Stadion gelangen konnte.”, so Michael Ebert.

So informiert die Polizeiinspektion Rostock

DFB Pokal ein einziges Fiasko:

“Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!” (ostfussball.com)

Mehr Info zum Spiel FC Hansa Rostock gegen Hertha BSC findet man auch hier

FC Hansa Rostock: “Schweine DFB” – Pyro in Magdeburg

Hansafans zünden Pyro und skandieren lautstark “Schweine DFB”

Aus Rostock hatten sich rund 2.300 Anhänger angekündigt, die vor dem Spiel zunächst gegen Kollektivstrafen des DFB demonstrieren wollten. Der Protest weitete sich dann auch auf den Wiederanpfiff in Durchgang Zwei im FCM-Stadion aus. Während aus dem FC Hansa Rostock Fanblock dichte Rauchschwaden zogen, wurde von beiden Fanlagern lautstark ihre Meinung über den Deutschen Fußballbund kundgetan. Schon zuletzt brannte es im DFB-Pokal lichterloh in zahlreichen Stadien.

Aktive Fans und Verband sind schon länger im Clinch –  

In der jungen Vergangenheit wurden immer wieder mafiöse Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft, ähnlich wie bei der FIFA auch beim DFB bekannt. Um Ex DFB Chef Wolfgang Niersbach und Lichtgestalt Franz Beckenbauer ist es seit diesen öffentlichen Enthüllungen sowie Anschuldigungen sehr ruhig geworden. Anderseits verhängen genau jene Funktionäre in ihrem Sportgericht teilweise nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine und Kollektiv-Repressalien gegen deren Fans. Und zu Guter letzt gab der Bundesgerichtshof gar grünes Licht, dass hohe Geldstrafen wegen Abbrennen von Pyroartikeln in den Stadien an die Fans weitergegeben dürfen. Sozusagen eine Art Scharia Gesetz im deutschen Fußball. Nun erlebt man aktuell eine Trotzreaktion verschiedener Fanszenen – die Fronten scheinen extrem verhärtet zu sein.

Im deutschem Fanforum wird derweil diskutiert, wie hoch die Strafe für den FC Hansa Rostock ausfallen könnte. Von richtig teuer bis zu 100.000 Euro inklusive Geisterspiel ist da die Rede. Geld was dem Verein am Ende wieder in der ohnehin klammen Kasse fehlen wird. Für die Verursacher scheint jedoch klar zu sein – der Kampf gegen den verhassten Verband hat gerade erst begonnen. So zumindest hat man den Eindruck als neutraler Betrachter der Szenerie.

FSV Zwickau vs. Hamburger SV – erneute Pyroeinlage

Pyrotechnik beim DFB-Pokal – Verbot bringt nichts?

Doch es bringt dem DFB jede Menge Einnahmen durch ausgesprochene Strafen, sonst aber rein gar nichts. Denn die Ultras der Vereine halten sich ohnehin nicht an das Pyroverbot in deutschen Stadien. Ganz im Gegenteil, in den letzten Jahren haben die Aktionen mit Rauch und Bengalos trotz  Untersagung und Urteilen ständig zu genommen. So auch gestern wieder beim DFB Pokalspiel des FSV Zwickau gegen den Hamburger SV im neuen Zwickauer Stadion.

Vor Anpfiff des gestrigen Pokalspiels in Zwickau zündeten Ultras des Hamburger SV bunten Rauch. Dazu wurden im gesamten Gästeblock Plastikfahnen mit der HSV-Raute geschwenkt. In der zweiten Halbzeit wurde zudem eine Pyroshow mit roten bengalischen Fackeln gezeigt. Der HSV gewann das Pokalspiel in Zwickau mit 0:1.

Zwar haben in diesem Fall die Fans des HSV gezündelt,  doch die Strafe wird sicherlich wieder paradoxerweise beiden Vereinen aufgebürdet. Denn das ist gängiger Alltag beim altehrwürdigen DFB-Sportgericht. Ein unerträglicher Zustand, welcher endlich samt des Pyrotechnik-Verbotes im Einklang mit den gesetzlichen Möglichkeiten abgeschafft werden sollte. Pyrotechnik ist kein Verbrechen! Und ein kontrolliertes Abbrennen sollte auf jeden Fall möglich sein. Die Vorschläge dazu gab es schon vor Jahren und würden das Verhältnis zwischen Fans und Verband endlich wieder entspannen.

1. FC Magdeburg vs. SG Eintracht Frankfurt – Medienspiegel

Ein medialer Rückblick auf das brisante DFB-Pokalspiel am gestrigem Tag in Magdeburg

Rauchbomben, Pyro und Rengalos aus dem Frankfurter Gästeblock führten zu einer Provokation der Magdeburger Anhänger zu Beginn der 2.Halbzeit. Diese versuchten darauf den Platz zu stürmen, was zu einer kurzzeitigen Spielunterbrechung führte. Nun droht der SGE, aber auch dem FCM sicherlich eine Hohe Strafe durch den DFB.

(…) Die zweite Halbzeit im im DFB-Pokalspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Eintracht Frankfurt hatte gerade begonnen, als plötzlich Rauch im Stadion von Magdeburg aufstieg. Eintracht-Fans hatten Rauchbomben und Leuchtraketen gezündet, offenbar auch in Richtung der Anhänger des 1. FC Magdeburg.

Einige von ihnen fühlten sich dadurch scheinbar provoziert und versuchten, den Rasen zu stürmen. Das konnte die Polizei, die binnen weniger Sekunden im Innenraum war, aber verhindern. Schiedsrichter Markus Schmidt unterbrach die Partie und schickte beide Mannschaften in die Kabine. Nach knapp elf Minuten hatte sich die Lage wieder beruhigt, so dass das Spiel fortgesetzt werden konnte (…) [stadionfans.de]

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SKY auf Youtube:

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Zu Beginn der zweiten Hälfte waren aus dem Gästeblock der etwa 2.300 Eintracht-Fans zunächst dunkle Rauchschwaden aufgestiegen. Wohl um die Sicht auf jene Chaoten zu vernebeln, die kurz darauf Raketen in den benachbarten Familienblock der Magdeburger schossen. Die Feuerwerkskörper landeten inmitten der FCM-Fans und explodierten krachend. Menschen flüchteten aus dem Stadion, die Polizei marschierte auf. “Kurzzeitig Angriffe auf Polizeibeamte im Pufferblock”, twitterte die Magdeburger Polizei. [spon.de]

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Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit flogen aus dem Gästeblock Leuchtraketen auf die Gegentribüne, wo auch Familien und Kinder saßen. Der Magdeburger „Block U“ versuchte daraufhin, den Platz zu stürmen, konnte erst durch die Polizei zurückgedrängt werden. Die Partie wurde minutenlang unterbrochen.  [mz-web.de]

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“Das sind Szenen, die wir nicht sehen wollen. Die Polizei hat gut reagiert und deeskalierend gewirkt”, sagte Fredi Bobic, der neue Vorstand Sport beim Fußball-Bundesligisten aus der Main-Metropole. Auch Magdeburgs Trainer Jens Härtel sprach von “unwürdigen Bildern”. Näher wollte er aber nicht auf die Zwischenfälle im Stadion eingehen. “Sonst bekommen diese Chaoten noch mehr Schlagzeilen”, erklärte er.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste die Begegnung für gut zehn Minuten unterbrochen werden, weil aus dem Frankfurter Block Leuchtraketen direkt in die Zuschauerränge geschossen wurden. Die Polizei konnte aufgebrachte Magdeburger Anhänger daran hindern, den Platz zu stürmen. Die örtlichen Beamten teilten später mit, dass einige Familien wegen der Zwischenfälle das Stadion verlassen hätten. (op-online.de]

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Um es nach Ultras.ws Manier säuberlich aufzuarbeiten :

Anfang 2. Halbzeit:

-Frankfurt (übrigens war bei denen heute Mal-Stunde, den Gesichtern zu urteilen) zündet 4 Rauchbomben, 1 davon fliegt in den Bereich neben dem Gästeblock auf der Gegengerade, wo im unteren Bereich an der Ecke BFC, FCM & BTSV Hools standen.

-Kurz darauf fliegt auch ein Böller auf die Gegengerade, verfehlte jedoch den anvisierten Bereich & traf die oberen Sitzreihen, wo die Normalos saßen..

-Stadionsprecher & Heimfans reagierten entsprechend empört

-Im Block U (Magdeburg) vermummen sich ca. 20-30 Personen und versuchen den Rasen zu stürmen.

-Polizei treibt die Leute mit Pfeffer zurück

-Situation beruhigt sich langsam. Kleinere Handgemenge am Gästezaun mit der Polizei. (ultras.ws)

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Zum schlechten Schluss ließen sich die Frankfurter Spieler doch tatsächlich vor der eigenen Fankurve feiern und zelebrierten mit den mitgereisten Eintracht-Anhängern die Welle. Das war eine grenzwertige Aktion. Zum einen, weil ein Teil der 2300 Eintracht-Fans sich mal wieder ordentlich daneben benommen und mit dem gefährlichen und scharf zu verurteilenden Abschießen von Leuchtraketen in einen Zuschauerblock für eine elfminütige Spielunterbrechung gesorgt hatte. Und zum anderen, weil man nach dieser Nicht-Leistung von Magdeburg vielleicht auch etwas bescheidener jubeln könnte. Das ist vielleicht Geschmackssache, doch selbst der wieder einmal alle überragende Torhüter Lukas Hradecky schüttelte Minuten später noch entgeistert den Kopf: „Ich kann mich nicht mal richtig freuen. Wenn wir so spielen, kriegen wir gegen Schalke vier Stück.“ Wenn’s reicht. (fr-online.de)

Hallescher FC holt Pokal – beide Finalisten im DFB-Pokal

Der Hallesche FC besiegt den 1. FC Magdeburg im Pokalfinale mit 2:1

Doch bereits vor dem Spiel stand fest – beide Kontrahenten aus Sachsen-Anhalt werden in der kommenden Spielzeit im DFB-Pokal vertreten sein. Denn Drittliga-Aufsteiger Magdeburg hatte sensationell den 4. Platz in der Meisterschaft geholt. 

Doch trotz der Vorzeichen schenkten sich beide Teams auf dem Platz und den Rängen nichts. Zwar gab es jede Menge Pyro und Rauch auf den Zuschauerrängen, die befürchteten Ausschreitungen außerhalb der Stadions blieben jedoch aus. Die Polizei und  die Vereins-Verantwortlichen waren am Ende alle sehr zufrieden. Freuen dürfte sich auch der DFB über zusätzliche Einnahmen, denn neuerliche Strafen werden die Bengalo-Aktionen auf beiden Seiten auf jeden Fall wieder nach sich ziehen.

Veröffentlicht am 18.05.2016
Sachsen-Anhalt-Pokal, Finale, 18.05.2016
Hallescher FC – 1. FC Magdeburg 2:1 (1:0)
Zuschauer: 13.297 (ca. 4.500 Gäste)

Weitere interessante Kurvenvideos findet man auch hier.

Sachsenpokalfinale Aue vs. Zwickau – Krawalle Medienspiegel

Sächsisches Hassduell, was seinem Namen alle “Ehre” machte

Beim Pokalfinale in Sachsen zwischen dem FSV Zwickau und dem Erzgebirge Aue ist es wie bereits im Vorfeld erwartet, zu Ausschreitungen gekommen. Das Spiel wurde zwar aus Sicherheitsgründen von Zwickau nach Aue verlegt, Krawalle konnten allerdings trotz hohem Polizeiaufgebot nicht verhindert werden. 

Medienspiegel –

(…) Die Fans des Regionalligisten hatten schon vor dem Anpfiff Leuchtraketen auf das Spielfeld geschossen. Nach der Pause kletterten dann einige Chaoten über den Zaun und provozierten damit nicht nur einen Polizeieinsatz, sondern auch eine Unterbrechung des Spiels. Anschließend griffen auch die Fans der Gastgeber ein, indem sie Bengalos direkt in den gegnerischen Fanblock warfen. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben (…) [sport1.de]

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(…) Verantwortlich für den unwürdigen Rahmen dieses Endspiels waren vornehmlich Zwickauer Fans. Die hatten schon vor dem Anpfiff der Begegnung Leuchtraketen aufs Spielfeld geschossen und Leuchtfeuer gezündet. Die Sicht auf das Spielfeld war einige Zeit stark eingeschränkt. In der zweiten Halbzeit dann kletterten einige Anhänger über den Zaun. Polizisten mussten anrücken, die Partie unterbrochen werden. Wenig später wurden wieder Bengalos gezündet und flogen durch die Luft. Jetzt mischten aber auch Auer Anhänger mit: Sie warfen Bengalos ebenfalls direkt in den gegnerischen Fanblock auf Zuschauer. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben (…) [mdr.de]

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(…) Die beiden Fanlager provozierten sich ansonsten mit Schmähgesängen gegenseitig. Zwickauer Fans klauten vor dem Anpfiff eine Auer Fahne und zündeten mehrfach massiv Pyrotechnik, so dass die Partie später angepfiffen wurde. Zur Halbzeitpause steckte der Zwickauer Anhang dann ein Toilettenhaus in Brand. In der Schlussphase versuchten einige Zwickauer und Auer Fans den Platz zu stürmen, Ordner und Polizei hatte die Lage aber im Griff. Zudem warfen Zwickauer Fans Bengalos in den Auer Block, von wo aus sie zurück geschmissen wurden (…) [mz-web.de]

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FC Erzgebirge Aue 1:0 FSV Zwickau 10.05.2016 | Pyro & Ausschreitungen – Video

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(…) Fans des FSV Zwickau haben vor dem Sachsenpokalfinale massiv Pyrotechnik gezündet und Raketen in Richtung der Fans des FC Erzgebirge Aue sowie auf das Spielfeld geschossen. Wegen der starken Rauchentwicklung durch das Abbrennen von Nebeltöpfen pfiff Schiedsrichter Lars Albert das Spiel am Dienstag rund fünf Minuten später an. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz und trennt die beiden verfeindeten Fanlager (…) [mopo24.de]

Ultras Gera (UG) mit Heimspielverbot

Bei den letzten drei Heimspielen von Wismut Gera sind Ultras ausgesperrt

Es gab Zeiten, da feierten die Spieler von Wismut Gera zusammen mit ihren Ultras vor nebel-geschwärzten Pyrowolken und Bengalos ihre Erfolge. Das war einmal. In der Oberliga weht allerdings nun ein anderer Wind, denn NOFV-Funktionäre finden solche Pyroaktionen in ihren Stadien alles andere als nett. 

Und so bleibt den Vereinen oftmals gar keine andere Wahl, als sich von solchen Aktionen öffentlich zu distanzieren-

Nach einer außerordentlichen Sitzung am heutigen Freitag distanziert sich der Vorstand der BSG Wismut Gera klar von den Vorkommnissen beim Punktspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Lok Leipzig seitens der Ultras 99 Gera. Diese Gruppierung wird ab sofort bis Saisonende von allen Heimspielen des Vereins ausgeschlossen.

Das betrifft demzufolge drei Heimspiele gegen Plauen, Jena und Cottbus. Wismut Gera steht bereits als Absteiger aus der NOFV-Oberliga fest und wird kommende Spielzeit zurück in der Thüringenliga sein.

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