Wer als Fan des Chemnitzer FC in dieser Saison seinen Verein verfolgt hat, ist Kummer und Leid gewohnt. Der Club hat es den Anhängern in den letzten Monaten nicht gerade einfach gemacht, immer mit voller Liebe hinter ihm zu stehen. In der Liga rangiert der CFC nur auf Rang 17, gerade einmal 16 Punkte wurden eingefahren. Und in drei Tagen steht hier schon das nächste Ost-Duell gegen den FSV Zwickau an.

Auch abgesehen davon ist der Dezember für den Chemnitzer FC ein ganz entscheidender Monat. An mehreren „Baustellen“ wird gearbeitet, auch der Fall rund um Daniel Frahn könnte einen Abschluss finden. Ein Überblick.

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CFC: Im Dezember geht es Schlag auf Schlag

Auf den Chemnitzer FC warten in den nächsten Tagen viele wichtige Aufgaben und Zwischenstationen. Zum Ende des Jahres muss rund um die Gellertstraße noch einmal richtig gearbeitet werden – und das nicht nur fußballerisch. Allerdings: Die erste Aufgabe dieser spannenden kommenden Tage wartet tatsächlich auf dem Fußballfeld. Am Nikolaustag trifft der CFC um 19 Uhr im heimischen Stadion an der Gellertstraße auf den FSV Zwickau und muss hier unbedingt drei Punkte mitnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg sind insbesondere die Heimspiele wichtig. Zwickau ist in der Fremde auch nicht gerade brandgefährlich.

Nur einen Tag später geht es für die Chemnitzer auf ganz anderer Ebene weiter. Dann steht ein wichtiger Termin an, bei dem es nicht zuletzt auch um die Existenz des Vereins im Profi-Fußball geht. Der Aufsichtsrat für den e.V. wird gewählt, wobei hier noch längst nicht erkennbar ist, wie das Ganze enden wird. Die Wahl gilt als Machtkampf zwischen Gesellschaftern und Teilen der Fanszene, insgesamt sieben Kandidaten sollen aufgestellt werden. Kommt es zu keiner Einkunft, würde das Amtsgericht vermutlich keine Fristverlängerung für die Arbeit des provisorischen Vorstands erteilen.
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Wird der Fall Daniel Frahn endlich abgeschlossen?

Wiederum nur drei Tage nach der Wahl des Aufsichtsrates geht es wieder auf den Platz. Die CFC-Kicker müssen dann im Landespokal antreten, wo Markranstädt im Viertelfinale wartet. Definitiv eine Pflichtaufgabe, deren Nichterfüllen allerdings zu weiteren Unruhen führen könnte. Der CFC täte sich dementsprechend gut daran, hier möglichst ungefährdet den Weg zur Titelverteidigung fortzusetzen. Weniger sportlich geht es für den Verein dann wieder einen Tag später zu. Am 11. Dezember wird am Arbeitsgericht der „Fall Daniel Frahn“ verhandelt. Der Ex-Kapitän hat sich gegen die fristlose Kündigung seines Vereins gewehrt, nachdem er wegen vereinsschädigen Verhaltens vor die Tür gesetzt wurde. Dagegen hat Frahn geklagt, ein sogenannter Gütetermin blieb ohne Übereinkunft. Jetzt muss sich also das Arbeitsgericht mit dem Fall beschäftigen und wird hoffentlich für Klarheit in dem Fall sorgen.

Apropos Frahn: Der Stürmer hätte wohl schon wieder auf dem Fußballplatz stehen können. Laut „Bild“-Zeitung gab es ein Angebot von Regionalligist Berliner AK, welches Frahn allerdings abgelehnt haben soll.

Chemnitzer FC mit hartem Programm bis zum Jahresende

Dass sich derzeit so viele Begleitumstände rund um den CFC ergeben, ist sicherlich nicht optimal. Schon rein aus sportlicher Sicht hat der Verein in den kommenden Wochen nämlich alle Hände voll zu tun. Bis zum Jahresende stehen noch enorm schwere Aufgaben an, den Beginn macht das Derby gegen Zwickau. Die Gäste sind mit 22 Punkten deutlich ungefährdeter in der Tabelle unterwegs und stehen derzeit auf Rang zwölf. Hoffnungen könnte den Chemnitzern allerdings machen, dass der FSV in den letzten Partien scheinbar die Form verloren hat. Nur ein Sieg wurde aus den vergangenen fünf Spiele verbucht. Dazu gesellen sich drei Pleiten und ein Unentschieden. Die Gastgeber von Trainer Patrick Glöckner (43) sind also formtechnisch mit nur einer Niederlage, drei Unentschieden und einem Sieg leicht im Vorteil.

Insbesondere in diesem Heimspiel müssen die Glöckner-Kicker aber eigentlich zwingend dreifach punkten. Die Aufgaben danach werden keinesfalls leichter, zumal man dann noch zwei Mal in Folge in der Fremde auflaufen muss. Erst geht es am 14. Dezember zum Auswärtsspiel nach Rostock, wo mit der Hansa der aktuelle Tabellenachte auf den CFC wartet. Eine Woche später folgt dann am 21. Dezember das letzte Pflichtspiel des Jahres 2019 mit einem Auftritt beim derzeitigen Tabellensiebten vom SV Waldhof Mannheim. Mindestens vier Punkte sollte man in Chemnitz aus diesen Duellen eigentlich mitnehmen, wobei Cheftrainer Glöckner auf eine Punktevorgabe verzichtet. Vorgegeben werden diese aber eigentlich schon allein durch einen Blick in den Rückspiegel. Mit den 16 Punkten auf der Haben-Seite steht der CFC nur einen Zähler vor Sonnenhof auf der 18 und drei Zähler vor Münster auf der 19. Selbst Carl-Zeiss Jena ist mit sieben Punkten weniger noch nicht komplett aus dem Rückspiegel verschwunden.

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Chemnitzer FC: Darum sind die nächsten Tage so wichtig
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