Erneut hat Dynamo Dresden nicht unbedingt ein schlechtes Spiel abgeliefert. Erneut haben die Dresdener jedoch verloren. Die Konsequenzen sind in der Tabelle ersichtlich. Denn der Ostclub findet sich aktuell auf dem letzten Platz wieder. Natürlich soll möglichst nicht auf einem Abstiegsplatz überwintert werden. Doch die Hinrunde neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Als Trainer Cristian Fiel beim Auslaufen seiner Mannen zur Krisensitzung musste, erwarteten viele Fans und Zuschauer den Rauswurf. Doch es kam anders. Der Spanier bleibt Übungsleiter – vorerst.

Natürlich schwebt die Frage im Raum: Wie lange noch? Wir haben uns einmal die Mühe gemacht und das Restprogramm der SG Dynamo Dresden in 2019 herausgesucht. Als nächstes geht es zuhause gegen den SV Sandhausen. Danach steht die Reise zum VfL Osnabrück bevor. Und zuletzt muss noch beim 1. FC Nürnberg angetreten werden. Es geht also noch gegen den aktuell siebten, neunten und sechzehnten der Liga. Blüht der Ostfußball nochmal auf?

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Dynamo Dresden vs. Holstein Kiel: Vom Ergebnis her ein Fiasko

Freilich ist es keine Schande gegen Holstein Kiel zu verlieren. Doch gerade zuhause, wo Dynamo Dresden zehn seiner zwölf Punkte geholt hat, tut diese Pleite schon weh. Statistisch waren die Dresdener außerdem nicht schlechter. Sie schossen neun Mal, Kiel hatte nur acht Versuche. Die Spielgemeinschaft brachte mehr Bälle auf das gegnerische Tor und startete mehr Angriffe. 21:11 Fouls zeigen zudem den Einsatz von Dynamo. Natürlich resultierten daraus auch drei Gelbe Karten. Doch diese können erneut positiv ausgelegt werden. Denn im Abstiegskampf und dort findet sich das Team aktuell wieder, brauchst du Einsatz. Für Trainer Fiel und die Mannschaft wäre ein Erfolgserlebnis jedoch hilfreich gewesen.

Bwin Bonus Banner 100 EuroDoch der Spielverlauf sprach, obwohl die Dresdener im Endeffekt von der Statistik mithalten konnte, nicht für die Heimmannschaft. Denn in der 1. Hälfte war Holstein Kiel besser. Sie hatten 5:2 Schüsse für sich und gingen dementsprechend mit 2:0 in Führung. In der 2. Halbzeit drehte Dresden auf. Umgekehrt konnten es sich die Kieler leisten, passiver zu agieren. Mit Toren in der 15. und 30. Minute schienen die Störche auf einem guten Weg. Erst in der 79. Minute gelang der Anschlusstreffer durch Ballas. Die Schlussoffensive führte jedoch nicht mehr zum Punktgewinn. Was bleibt ist die zweite Niederlage in Folge.

Was hat die Krisensitzung bezüglich Trainer Fiel ergeben?

Das Ergebnis: Cristian Fiel sitzt im Spiel gegen den SV Sandhausen definitiv auf der Bank. Damit hat der Übungsleiter nach wie vor das Vertrauen von oben. Der Auftritt gegen Holstein Kiel war durchaus engagiert. Hat der Trainer seine Mannschaft noch im Griff, gibt es nicht zwingend einen Grund den Mann an der Seitenlinie auszutauschen. Gleichwohl ist es eine Botschaft an die Mannschaft, Fehler auch bei sich selbst zu suchen. Nach dem Krisengespräch teilte Pressesprecher Buschmann folgendes mit: „Cristian Fiel ist unser Trainer. Stand jetzt ist das eine Tatsache.“ 100 Prozent Vertrauen hört sich anders an. Doch bislang scheint es so, als würde der Trainer zumindest eine weitere Chance erhalten. Da sich die SG Dynamo Dresden daheim seine meisten Punkte eingefahren hat, mag Fiel seine Chance vielleicht wirklich nutzen.

Dabei hätte es durchaus Gründe gegeben, den Trainer zu entlassen. Denn Dresden ist Letzter. Zudem gab es in den vergangenen acht Partien nur einen Sieg. Umgekehrt haben Entlassungen in der 2. Liga zuletzt nicht immer einen Effekt gebracht. Erinnern wir uns an den Wechsel von Damir Canadi zu Jens Keller beim 1. FC Nürnberg. Im Anschluss spielte der FCN 0:0 und 0:2. Auch beim VfL Bochum, wo auf Robin Tutt Thomas Reis folgte, ist kein sonderlich positiver Effekt zu erkennen. Dieser Wechsel fand am 6. Spieltag statt. Jetzt stehen die Bochumer auf dem dreizehnten Platz. Auch in Hannover gab es nach dem Trainerwechsel zu Kenan Kocak erst einmal die 1:2 Pleite gegen Darmstadt. Ist Dresden mit seiner Loyalität zum Trainer also auf dem richtigen Weg?

So einfach ist es auch nicht. Denn die Wechsel des Übungsleiters haben zumindest in Kiel und bei Erzgebirge Aue Erfolge gezeigt. Welche Erkenntnis bleibt? Ein Patentrezept gibt es nicht!

Wie geht es mit der SG Dynamo Dresden weiter?

Fragen über Fragen: Wer steht in knapp zwei Wochen an der Seitenlinie? Kämpft der Ostclub die gesamte Saison gegen den Abstieg? Steht eventuell sogar der Gang in die 3. Liga bevor? Ist das komplette Führungsteam mit seinen zurückhaltenden Transfers nicht zumindest mit Schuld? Fehlt es Dresden an Führungsspielern? Wenn wir es jedoch auf die nächste Woche herunterbrechen, dann geht es natürlich mit dem Heimspiel gegen den SV Sandhausen weiter. Schauen wir bei Dresden nach, so gingen vier der letzten fünf Spiele verloren. Nur gegen Nachbar Wehen Wiesbaden konnte mit 1:0 gewonnen werden. Ansonsten sehen wir zuletzt Niederlagen gegen Holstein Kiel (1:2), den HSV (1:2), beim VfB Stuttgart (1:3) und gegen Arminia Bielefeld (0:1).

Der Kontrahent aus Sandhausen hat unterdessen die letzten fünf Spiele nicht verloren. Wenngleich drei Unentschieden darunter zu finden sind, so ist der SV derzeit keinesfalls schlecht in Form. Zuletzt wurde sogar mit 2:1 über Stuttgart gewonnen. Davor gab es das 1:1 gegen Tabellenführer Bielefeld. Mit einem 3:2 über Greuther Fürth, gab es drei weitere Punkte. Zuletzt möchten wir das 1:1 gegen den Hannover 96 und das 0:0 gegen Wehen Wiesbaden anführen. Vielleicht schauen wir noch kurz auf den direkten Vergleich. Hier hat Fiel ebenfalls das Nachsehen. Denn Dresden gewann vier von 16 Spielen. Sechs Unentschieden und sechs Siege der Sandhäuser kommen hinzu. Hoffnung keimt hingegen auf, wenn wir sehen das Dynamo daheim zehn Zähler und Sandhausen auswärts nur sechs Punkte einfahren konnte.

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Krisensitzung bei Dynamo Dresden: Fiel bleibt Trainer
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