Nach den positiven Schlagzeilen rund um den Chemnitzer FC muss man in dieser Saison wahrlich suchen. Die Kicker vom CFC haben einen enorm schlechten Start in die Saison hingelegt und auch abseits des Platzes gab und gibt es reihenweise Störgeräusche. Für die beste Hilfe dagegen sorgt der CFC in den letzten Partien aber selbst: Mit Siegen.

Ein enorm wichtiger Dreier wurde am vergangenen Spieltag beim 3:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern eingefahren. Für den CFC war dies der dritte Sieg aus den letzten fünf Spielen. Verloren wurde im gleichen Zeitraum nur mit 0:2 gegen Sonnenhof.

Wichtiger Sieg bringt CFC auf Kurs Klassenerhalt

Der Saisonstart war beim Chemnitzer FC zum Vergessen. Die Altlasten der ersten Spiele trägt man zwar noch immer mit sich herum, mittlerweile sieht es aber zumindest sportlich wieder wesentlich positiver aus. Die Trendwende wurde mit einem 3:2 gegen FC Carl Zeiss Jena eingeleitet. Danach folgte beim 0:2 gegen Sonnenhof zwar noch ein kleiner Rückschlag, der hat die Chemnitzer aber nicht weiter aus dem Tritt gebracht. So gab es gegen Duisburg einen 3:1 Sie, ehe gegen Chemnitz (1:1) und Lautern (3:1) noch einmal vier Punkte mitgenommen wurden.

Und speziell der Sieg gegen Kaiserslautern kann als enorm wichtiger Dreier bezeichnet werden. Chemnitz war besonders in der Anfangsphase der Partie stark. Nichts mehr zu sehen von den schlafmützigen Auftritten der jüngeren Vergangenheit. Vor allem in der Tabelle aber hat der Sieg eine Menge gebracht. Die Chemnitzer haben die Abstiegsränge verlassen und sind jetzt punktgleich mit dem FCK auf Rang 16.
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Gesamtsituation bleibt weiter schwierig

Obwohl die letzten Ergebnisse durchaus den Blick in eine erfreuliche nahe Zukunft rechtfertigen, muss die Gesamtsituation betrachtet werden. Und die bleibt in Chemnitz weiter enorm schwierig. Die Punkte aus den letzten Spielen haben zwar viel gebracht, aber noch kein echtes Polster. Stattdessen sind es bis zum zehnten Platz noch immer fünf Punkte Rückstand. Der Vorsprung bis Rang 19 wiederum beträgt nur zwei Zähler. Zurücklehnen darf sich der CFC in der jetzigen Situation auf keinen Fall. Schon am nächsten Wochenende wartet auf die Chemnitzer das nächste wichtige Keller-Duell bei Preußen Münster. Münster steht auf eben jenem 19. Platz und könnte mit einem Sieg den CFC wieder richtig mit in die Problemzone ziehen.

Gut für Chemnitz ist allerdings die Tatsache, dass es bei den Hausherren noch immer an Erfolgserlebnissen mangelt. In den letzten zehn Spielen konnte kein Sieg verbucht werden, lediglich vier Punkte gab es in Form von Unentschieden. Rein formtechnisch reist der CFC hier also durchaus als Favorit nach Münster.

Insolvenzverfahren doch noch nicht vor Abschluss

Zusätzlich belastend ist aus Sicht des Vereins das weiterhin laufende Insolvenzverfahren, welches wie ein Damokles-Schwert über dem Club schwebt. Am heutigen Montag zog der Insolvenzverwalter seinen eingereichten Insolvenzplan beim Amtsgericht Chemnitz zurück und erklärte, dass die Gesellschafter der Fußball GmbH die von ihm geforderten Garantien nicht hätten abgeben wollen. Für das Insolvenzverfahren bedeutet dies, dass es regulär weiterlaufen wird. Ein Abschluss noch in diesem Jahr gilt als sehr unwahrscheinlich.

Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen den Investoren und dem Insolvenzverwalter zu Ungereimtheiten kommt. Die Gesellschafter sollen laut Medien eine Summe von rund 500.000 Euro zahlen, um das Insolvenzverfahren beenden zu können. Diese lehnen eine derart hohe Summe im Insolvenzplan allerdings ab.

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Chemnitzer FC: Warum der Sieg gegen Kaiserslautern so wichtig war
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