Der erste Part des ersten Geisterspieltags in der 1. und 2. Bundesliga ist beendet. Ungewohnt war der Anblick der leeren Ränge für alle Beteiligten, der Umgang damit gelang aber auf denkbar unterschiedliche Arten. Richtig stark präsentieren konnte sich die Hertha aus Berlin unter ihrem neuen Coach Bruno Labbadia. Für die Berliner gab es ein stattliches 3:0 in Hoffenheim.

Weniger gut lief es für die Roten Bullen aus Leipzig. RB setzte das Comeback in den Liga-Betrieb mit einem 1:1 gegen den SC Freiburg in den Sand. Für die Sachsen sind es nun drei Punkte Rückstand auf den BVB und vier Punkte Rückstand auf den FC Bayern. Die Münchener können morgen mit einem Sieg gegen Union Berlin aber bis auf sieben Punkte davonziehen.

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RB Leipzig mit Problemen gegen Freiburg

Eigentlich wollte RB Leipzig das Comeback in die Bundesliga-Spielzeit nutzen, um den Druck auf Borussia Dortmund und den FC Bayern noch einmal zu erhöhen. Das ging erst einmal schief. Während sich der BVB galamäßig mit 4:0 im Derby gegen Schalke 04 durchsetzte, reichte es bei RB nur zu einem 1:1 gegen den SC Freiburg. Für die Bullen war dies nun schon das dritte Unentschieden in der Liga in Serie. Besonders ärgerlich: Leipzig hatte ein deutliches Chancenplus. Freiburg präsentiert sich allerdings enorm effektiv und kaltschnäuzig.

Bereits in der Frühphase des Spiels hatten die Bullen eigentlich dicke Gelegenheiten auf ihrer Seite. In der neunten Spielminute scheiterte Christopher Nkunku am Freiburger Schlussmann Alexander Schwolow. Rund zehn Minuten vor der Pause kam dann allerdings die kalte Dusche für die Hausherren, als Manuel Gulde den Ball überraschend mit der Wade ins lange Eck verlängerte – 0:1. Das gab den Gästen aus dem Breisgau sogar kurz richtig Aufwind. Nur eine Minute vor der Pause vergab Christian Günter noch die Chance auf ein 0:2.Betfair Sportwetten Bonus

Poulsen rettet einen Punkt

Besser aus der Kabine kamen wieder die Leipziger. Der frische Ademola Lookman vergab in der 56. Spielminute eine Riesen-Chance zum Ausgleich, Timo Werner hatte ebenfalls in der 72. Minute eine Großchance. Letztendlich war es dann allerdings die Nummer 9 der Bullen, die Leipzig immerhin einen Punkt rettet. Yussuf Poulsen verarbeitete in der 77. Minute eine Flanke von Kevin Kampl mit dem Kopf und nickte zum 1:1 Endstand ein. Kurz vor Schluss gab es sogar noch einmal Bange Minuten für RB, denn ein 2:1 der Freiburger wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gewertet. Ein Auftritt, der einige Fragen offen lässt. Das sieht auch Coach Julian Nagelsmann so, der vor allem die mangelnde Effektivität nach dem Spiel bemängelte:

“Mit dem Rhythmus und der Intensität des Spiels bin ich grundsätzlich zufrieden, mit dem Ergebnis jedoch nicht. In der zweiten Halbzeit haben wir viel Druck gemacht und uns gute Chancen herausgespielt. Sich gegen tiefstehende Gegner wie Freiburg zahlreiche Möglichkeiten zu erspielen, ist absolut nicht einfach, aber dennoch hätten wir effektiver sein müssen.“

Die nächste Chance hierzu bekommen die Bullen am kommenden Sonntag (24. Mai) beim Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05.

Labbadia überzeugt mit Hertha BSC

Deutlich erfreulicher verlief der Re-Start in die 1. Bundesliga für Hertha BSC. Hier saß mit Bruno Labbadia zum ersten Mal der neue Coach auf der Trainerbank, der sich sicherlich einen etwas anderen Einstieg gewünscht hätte. Zumindest, was das Publikum anbelangt. Rein mit Blick auf das Ergebnis hätte die Hertha ihrem neuen Trainer eigentlich keinen besseren Start ermöglichen können. Durchaus überraschend setzten sich die Berliner mit 3:0 deutlich bei der TSG in Hoffenheim durch. Die Berliner übernahmen dabei frühzeitig die Kontrolle über das Spiel und machten von Anfang an einen hungrigen und engagierten Eindruck. Beleg dafür: Drei gelbe Karten in den ersten 40 Minuten.

Der Einsatz der Gäste wurde allerdings auch belohnt. In der 58. Minute brachte sich die TSG durch ein Eigentor von Akpoguma selbst ins Hintertreffen. Nur zwei Minuten später erhöhte Vedad Ibisevic auf 2:0 für die Gäste. Weil auch danach von den Hausherren nur wenig kam, konnten die Hauptstädter durch Cunha sogar noch auf 3:0 erhöhen. Gleichzeitig der Endstand. Marvin Plattenhardt fasste nach der Partie zusammen: „Natürlich haben wir die besonderen Umstände gespürt, ohne Zuschauer ist es einfach ungewohnt, aber davon haben wir uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir müssen uns als Profis auf das Wesentliche konzentrieren und unsere Leistung zeigen – das ist uns in Hoffenheim gelungen.“ Am morgigen Sonntag trifft dann der 1. FC Union Berlin auf den FC Bayern München. Ein Spiel, das man sicherlich auch in Leipzig genau verfolgen wird.

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Bundesliga: Re-Start mit schwachem Leipzig und starker Hertha
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