Nach 18 Spieltagen lässt sich bezüglich der 2. Bundesliga ein Zwischenfazit ziehen. Erzgebirge Aue hat die bisherige Spielzeit mit Bravour gemeistert. Waren die Veilchen in anderen Jahren froh, einfach nur die Klasse zu halten, scheint diesem Ziel in 2020 nix im Wege zu stehen. Tatsächlich beträgt der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz aktuell nur zwei Zähler. Und da die Auer bereits am Dienstag, den 28. Januar 2020, um 20.30 Uhr in Wiesbaden auflaufen, können sie zwischenzeitlich zumindest auf einen der vorderen drei Plätze springen.

Umgekehrt trifft Aue auf Wehen Wiesbaden. Dabei handelt es sich um einen Konkurrenten, der gegen den Abstieg kämpft. Dort braucht es unbedingt Punkte, um sich bis zum Ende der Saison behaupten zu können. So haben beide Mannschaften in den letzten 16 Spielen der Spielzeit 19/20 ihre ganz eigenen Ziele. Wir von Ostfußball verfolgen dabei insbesondere den Werdegang von Erzgebirge Aue.

Nachfolgend seht ihr unsere Wettempfehlung zum Duell von Wiesbaden gegen Aue:

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Wehen Wiesbaden: Tabelle, Form und Vorbereitung

Wir fangen mit dem Naheliegenden an, der Tabelle. Nur eine Mannschaft findet sich in der 2. Bundesliga noch hinter dem SV Wehen Wiesbaden. Dabei handelt es sich um Dynamo Dresden, die mit nur 13 Zählern den letzten Platz belegen. Die Wiesbadener haben 17 Punkte auf dem Konto. Damit beträgt der Rückstand zur Relegation zwei, auf das rettende Ufer sogar drei Zähler. Tatsächlich gingen bislang exakt 50 Prozent der Spiele verloren. Zu diesen neun Niederlagen, kommen fünf Remis und vier Siege hinzu. Mit lediglich 21 Toren findet sich in Wiesbaden zudem die drittschlechteste Offensivreihe der Liga. 35 Gegentreffer sind mit der zweitschlechtesten Defensive gleichzusetzen.

Womit wir auf die Form zu sprechen kommen. Dabei beleuchten wir die letzten fünf Spiele und stellen fest, dass es gar nicht ganz so finster aussieht. Denn zuletzt holte Wiesbaden in der Liga einen 1:0 Sieg als Gast beim Karlsruher SC. Davor ging die Partie bei St. Pauli jedoch mit 1:3 verloren. Mit einem 0:0 Unentschieden gegen den SV Darmstadt 98 und dem2:0 Sieg beim 1. FC Nürnberg geht es weiter. Unser Rückblick ist mit dem 3:6 im Duell mit Holstein Kiel komplett. Allerdings wollen wir zumindest noch die Ergebnisse der letzten fünf Heimspiele einfügen: 0:0, 3:6, 1:1, 0:0 und 2:0. Herausheben möchten wir die drei Unentschieden.

Damit haben wir die Vorbereitung erreicht. Allerdings wurden Testspiele, gegen Ferencvaros und St. Pauli, abgesagt. Dafür reichte es zum 1:1 gegen Cluj. Fortuna Köln wurde mit 3:0 geschlagen. Damit lief die Winterpause sicherlich nicht ganz nach Wunsch. Umgekehrt konnte sich das Trainerteam gezielt den Schwächen der Mannschaft annehmen. Trainer Rüdiger Rehm ist optimistisch. Er rechnet vor, dass die Wiesbadener in den letzten elf Spielen 16 Punkte holten. Eine Hochrechnung zur Rückrunde lässt erahnen, dass ein solcher Punkteschnitt – sofern er fortgesetzt wird – zum Erhalt der Klasse ausreicht.Bet at Home Bonus Banner 100 Euro

Erzgebirge Aue: Winterpause, Aufstiegshoffnung und Formkurve

Machen wir doch gleich damit weiter, wie sich Erzgebirge Aue in der Winterpause geschlagen hat. Denn die Veilchen haben ebenfalls ein paar Testspiele bestritten. So ging es gegen Lokomotive Leipzig, wo mit 3:1 ein Erfolg gefeiert wurde. Zuvor stand das Duell gegen Unterhaching an, welches jedoch mit 2:3 verloren ging. Blicken wir noch weiter zurück, so kam es zum Ost-Kracher gegen den 1. FC Magdeburg. Auf einen Sieger konnten sich die Mannschaften nicht einigen. Folglich stand es beim Abpfiff 1:1. Diese Ergebnisse überzeugen nur bedingt. Wollen sich die Veilchen wirklich Hoffnungen auf den Aufstieg machen, braucht es mehr Konstanz.

Doch wie realistisch ist es überhaupt, die 1. Bundesliga anstreben zu wollen? 18 Spiele sind gespielt. Acht Partien endeten mit Siegen. Fünf weitere Begegnungen fanden keinen Sieger. Daraus resultieren 29 Punkte. Der Tabellenzweite hat derzeit 31 Zähler auf dem Konto. Aue schoss 29 Treffer und kassierte 26 Gegentore. Allerdings gibt es eine Statistik, die Anlass zur Sorge gibt. Denn in der Fremde rutschen die Auer auf dem fünfzehnten Platz ab. Hier bleibt lediglich ein Sieg übrig. Dazu gesellen sich drei Unentschieden und fünf Pleiten. Die Trefferbilanz sackt ebenfalls auf 9:17 Tore ab.

Grundsätzlich lässt sich dieser Zwiespalt der Ergebnisse anhand der Formkurve erkennen. So kam es im Heimspiel gegen Greuther Fürth zum 3:1 Sieg. Auch wurde das Duell daheim gegen den SSV Jahn Regensburg mit 1:0 erfolgreich gestaltet. Doch davor ging es zu Hannover 96, wo mit 2:3 verloren wurde. Auch als Gast beim VfL Bochum stand es zum Ende der zweiten Halbzeit 0:2. Das nächste Heimspiel schloss dann wieder mit einem 3:1 Sieg über St. Pauli. Um diese Aufführung abzurunden, schauen wir noch auf die letzten fünf Auswärtspartien am Stück: 2:3, 0:2, 1:1, 0:1 und 2:2.

Wohin tendiert der direkte Vergleich zwischen Wiesbaden und Aue

Aufeinandertreffen hat es in der 2. Bundesliga und der 3. Liga bereits gegeben. Tatsächlich zählen wir exakt acht Duelle. Hier geht der SV Wehen Wiesbaden mit vier Siegen als deutlicher Sieger hervor. Zwei Mal gewann Erzgebirge Aue. Ebenso viele Unentschieden verbleiben. Und so schlossen die letzten fünf Begegnungen aus Sicht der Wiesbadener ab: 2:3, 2:0, 1:0, 1:1 und 2:2. Grundsätzlich ist es schwer, daraus eine Tendenz abzuleiten. Daher schauen wir noch auf die Heimspiele vom SV Wehen gegen die Veilchen:

Diese endeten mit 2:0, 1:0, 2:0 und 3:0. Hier stehen die Vorzeichen für die Heim-Mannschaft besser. Denn es ist nicht nur so, dass jedes Spiel gewonnen wurde. Vier Mal gelang der Sieg mit Vorsprung. Und in alle Begegnungen stand hinten die Null.

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Springt Erzgebirge Aue am 19. Spieltag auf den Aufstiegsplatz?
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