Rund um den Trainingsplatz im Großen Garten in Dresden wurden die letzten Wochen vor allem von Negativschlagzeilen dominiert. Dynamo Dresden gehört mit nur drei Punkten aus den letzten fünf Spielen zu den drei schwächsten Teams der Liga. Abseits des grünen Rasens bestimmten zudem zahlreiche Verletzungsmeldungen den Alltag.

Zumindest Letzteres nimmt aber offenbar endlich ein Ende. Pünktlich vor dem nächsten Spiel am Samstag (30. November 2019) um 13 Uhr gegen den Tabellenachten von Holstein Kiel lichtet sich das Lazarett so langsam. Trainer Christian Fiel wird allerdings auch alle Kräfte brauchen, denn die Störche haben derzeit einen echten Lauf.

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Dresden gegen Kiel: Wieder mehr Vielfalt für Fiel

Obwohl Dynamo Dresden am letzten Wochenende spielerisch in Hamburg beim 1:2 durchaus überzeugen konnte, mangelte es in der Hansestadt an Fachkräften auf den Positionen. Das dürfte sich vor der Partie am Samstag zuhause gegen Holstein Kiel ändern. Die Chancen stehen gut, dass Coach Christian Fiel wieder auf eine deutlich größere Vielfalt im Kader zurückgreifen kann. Das zumindest versprechen die letzten Trainingseindrücke aus dem Großen Garten.

Bereits am Dienstag war zum Beispiel Abwehrboss Florian Ballas wieder mit am Start. In Hamburg musste der Defensivmann aufgrund einer Schulterverletzung noch passen. Ebenfalls wieder mit dabei war Kapitän Marco Hartmann, der aufgrund einer Knieverletzung beim Gastspiel in der Hansestadt schmerzlich vermisst wurde. Und das war erst der Anfang. Freuen durfte sich Fiel unter der Woche auch über die Rückkehr von Baris Atik. Dieser konnte in Hamburg zwar starten, musste allerdings verletzt vom Feld. Hier gab es Entwarnung und so ging es für Atik in der Woche im Training wieder weiter. Sascha Horvath ist ebenfalls wieder einsatzbereit, nachdem er nach seiner Finger-OP eine neue Schiene erhalten hat.
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Ebert und Möschl fallen noch länger aus

Bei aller Freude über die Rückkehrer auf dem Trainingsplatz gibt es aber zumindest auch noch zwei kleine Hiobsbotschaften. Bei Patrick Ebert, der mit einem Faserriss pausieren muss, wird es mit einem Comeback noch etwas dauern. Fiel schätzt, rund zwei Wochen. Ebenfalls nicht mit gegen Kiel am Start ist Patrick Möschl, der mit einer Verletzung im Sprunggelenk noch immer aussitzen wird. Auch hier scheint sich die Rückkehr noch nicht in den nächsten Tagen anzudeuten. Da die positiven Nachrichten allerdings überwiegen, lässt sich aus Sicht der Sachsen deutlich erfreulicher auf die nächste Partie gegen Holstein Kiel blicken.

Nach nur einem Sieg in den letzten fünf Spielen wäre es für Dresden enorm wichtig, vor den heimischen Fans wieder mal einen Dreier einzufahren. Zuletzt durfte der Anfang des Monats beim 1:0 gegen Schlusslicht Wiesbaden bejubelt werden. Danach allerdings ging es für die Truppe von Christian Fiel steil bergab. Gegen Chemnitz wurde in der Länderspielpause ein Testspiel mit 0:2 in den Sand gesetzt, anschließend kassierte man beim 1:2 in Hamburg eine Niederlage. Positiv war hier aber der couragierte Auftritt der Dresdner, die dem Tabellenführer durchaus das eine oder andere Mal gefährlich werden konnten. Am Ende war es vor allem die enorme Qualität der Hamburger, die Fiel und seiner Truppe den Auswärtsdreier oder wenigstens Punkt vemasselte. Von guten Leistungen allein lässt sich in der Liga allerdings nicht überleben, das weiß auch Fiel.

Gegen Kiel müssen Punkte her

Aus den letzten fünf Spielen konnte Dresden nur lediglich drei Punkte mitnehmen und erzielte dazu auch nur magere drei Treffer. Gegen die aufstrebenden Kieler setzt Dynamo jetzt vor allem auf den Vorteil des Heimrechts. Im eigenen Stadion konnten die Fiel-Kicker immerhin zehn ihrer zwölf Punkte einfahren. Wenn gepunktet wird, dann in der sächsischen Heimat. Problem: Zuletzt gab es hier nur einen Sieg in vier Spielen, dazu zwei Niederlagen. Besonders bitter: In keinem der letzten vier Heimspiele hat Dynamo einen Treffer erzielen können.

Ein Blick auf den Gegner zeigt: Dieses Problem kennt Holstein nur bedingt. Am letzten Wochenende lieferte Kiel beim Schlusslicht aus Wiesbaden eine enorm offensive Leistung ab und setzte sich am Ende mit 6:3 durch. Für Holstein war das aber wettbewerbsübergreifend ebenfalls der einzige Sieg in den letzten fünf Spielen. Abgesehen davon ist die Saison im hohen Norden bisher deutlich erfreulicher als in Dresden verlaufen. Die Störche haben 18 Punkte eingefahren und sind auf einem soliden achten Platz zu finden. In den letzten direkten Duellen sahen die Gastgeber ebenfalls nicht gut aus. Vier Mal in Folge gewann Kiel dieses Duell, Dresden setzte sich 2015 zuletzt durch. Auch hier enttäuscht zudem die Offensive der Gastgeber, denn Dynamo wartet seit fünf Spielen auf einen Treffer gegen die Störche. Bleibt zu hoffen, dass die Comebacker das am Wochenende ändern können.

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Positiv: Verletzungssorgen bei Dynamo werden kleiner
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