Beim FC Hansa Rostock hängt der Haussegen derzeit gewaltig schief. Eigentlich war die Mannschaft von Coach Jens Härtel in dieser Saison gar nicht so schlecht unterwegs. Vor allem in der Heimat läuft es gut. Hier ist die Hansa mit satten 17 Punkten aus neun Partien nach Duisburg die zweitbeste Truppe der Liga. Es gibt aber leider auch ein anderes Bild: Auswärts wurden erst acht Punkte eingefahren.

Am vergangenen Spieltag sorgte ein 1:4 gegen Uerdingen in Düsseldorf dafür, dass sich die Ergebniskrise auf der Kogge weiter verschlimmert. Ebenfalls ärgerlich für den Club ist zudem der Pyro-Ärger der Anhänger. Die FC-Fans zündelten in Düsseldorf wieder kräftig und dürften dem Club damit eine satte Geldstrafe einbringen. Rostocks Vorstandschef Robert Marien ist vor allem deshalb angefressen.

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Rostock mit 1:4 in Uerdingen

Die Ergebniskrise beim FC Hansa Rostock hält an. Die Härtel-Elf konnte nur einen Sieg aus den letzten fünf Spielen einfahren und schluckte im gleichen Zeitraum vier Niederlagen. Zwar ist Tabellenplatz elf insgesamt in Ordnung, der Vorsprung auf die gefährliche Zone beträgt aber nur acht Punkte. Und die können bei der aktuellen Ausbeute schnell verspielt sein. Am letzten Spieltag kassierten die Kogge-Kicker ein schmerzhaftes ein 1:4 gegen Uerdingen in Düsseldorf und verloren damit auch das dritte Auswärtsspiel in Serie. Besonders bitter: Die Hansa ging in der 21. Minute durch Omladic sogar in Führung, lief aber nach 37 Minuten schon wieder einem 1:2 Rückstand hinterher.

Besonders bedrohlich ist an der Ostsee die Leistung in der Fremde. Zuhause lassen sich die Härtel-Kicker kaum Vorwürfe machen, hier wurden 17 der 25 Zähler eingefahren. Die Ausbeute von acht Punkten in neun Gastspielen ist allerdings enorm mager. Vor allem offensiv klemmt es: Mit nur acht Treffern ist die Hansa auswärts das harmloseste Team der 3. Liga.
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Wieder Pyro-Ärger: Maß ist überschritten

Für zusätzlichen Ärger sorgt auf Seiten der Hansa das Verhalten der Fans beim Auswärtsspiel gegen den KFC. Für rund drei Minuten wurde die Partie unterbrochen, weil die FC-Fans im Gästeblock zahlreiche Fackeln und Böller zündeten. Ein Verhalten, dass Vorstandschef Robert Marien enorm ärgert. Gegenüber der „Bild“ erklärte er: „Das Thema wurde gerade auf der Mitgliederversammlung besprochen. Umso enttäuschender ist die Aktion gegen Uerdingen. Gerade die Böller sind ein No-Go.“ Fakt ist: Die Pyroshow in Düsseldorf dürfte den Verein wieder teuer zu stehen kommen. Bereits in der vergangenen Woche mussten 60.000 Euro für das unsportliche Verhalten der Fans gezahlt werden, jetzt dürfte eine neue Zahlung fällig werden.

Insgesamt musste der Club in dieser Saison bereits Strafzahlungen in Höhe von 76.000 Euro leisten. Damit ist der Ostsee-Verein mit weitem Abstand an der Spitze der Straftabelle zu finden. Marien erklärt, dass die Geldstrafen ein Maß erreicht hätten, welches nicht mehr zu akzeptieren sei.

Pyro bei der Hansa: Keiner zahlt in Liga 3 mehr als Rostock

„Einerseits wird nach Unterstützung für den Nachwuchs gerufen, andererseits Geld verpulvert“, so der 38-Jährige. In der Tat hat die Hansa in den letzten Jahren seit der Saison 2013/14 aufgrund der Vergehen ihrer Fans eine Summe von 375.900 Euro an den DFB überweisen müssen. Kein anderer Drittligist kann bzw. muss im gleichen Zeitraum eine so hohe Strafsumme vorweisen. Besonders ärgerlich ist hierbei, dass die Gelder eigentlich dafür genutzt werden sollen, um den Schuldenberg zu verkleinern. Auch der ist an der Ostsee noch immer enorm. Positiv ist wiederum die Tatsache, dass in der vergangenen Saison ein Rekordumsatz erwirtschaftet wurde. Ärgerlich nur, wenn dann von den Gewinnen aufgrund der Pyros nichts mehr übrig bleibt.

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Hansa Rostock: Ergebniskrise und Pyro-Ärger
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