Für Dynamo Dresden bleibt es in der Liga weiter gefährlich. Die Sachsen konnten am 16. Spieltag der 2. Bundesliga nur ein 1:1 zuhause gegen den SV Sandhausen einfahren. Auf einen Dreier im Rudolf-Harbig-Stadion warten die Anhänger also seit rund einem Monat (damals 1:0 gegen Wiesbaden). Das Problem: Seit dem ist die Lage bei den Dynamos nicht besser geworden. Auch der Trainerwechsel scheint nicht richtig zu zünden.

Ohnehin gibt es rund um die Trainerposition derzeit einige Unklarheiten. Darf Scholz weitermachen? Kommt schon in dieser Woche ein Neuer? Oder wartet man doch noch bis zur Winterpause ab? Alles Fragen, die möglichst zügig geklärt werden sollten. Denn eine vakante Trainerposition hat bis jetzt noch keine Mannschaft zum Erfolg geführt.

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Wieder kein Sieg beim 1:1 gegen den SV Sandhausen

Auch nach 16 Spieltagen in der 2. Bundesliga bleibt Dynamo Dresden das Schlusslicht der Tabelle. Viel wurde versucht in Sachsen, Ex-Trainer Christian Fiel wurde vor die Tür gesetzt. Heiko Scholz saß beim Heimspiel am Samstag gegen Sandhausen auf der Bank, konnte allerdings nicht den gewünschten Erfolg bei seinem Debüt bringen. Und das, obwohl es für die Dynamos eigentlich richtig gut los ging. Bereits in der fünften Minute konnte Jeremejeff die Hausherren in Führung bringen. Allerdings hielt diese nur rund 25 Minuten an. In der 30. Spielminute war es bei den Gästen Scheu, der zum 1:1 Ausgleich und Endstand traf.
bet365 Bonus Banner 100 EuroTrotz eines eher mäßigen Ergebnisses und eines wieder verpassten Dreiers war Heiko Scholz mit der Leistung seines Teams aber durchaus zufrieden. Vor allem das taktische Verständnis und der Einsatz haben es dem 53-Jährigen angetan. Im Anschluss an die Partie erklärte Scholz:

“Den Jungs kann ich absolut keinen Vorwurf machen: Einsatz, taktische Grunddisziplin – das war alles in Ordnung. Aber – daran müssen wir in den nächsten Tagen arbeiten – zum Fußball gehört auch eine gewisse Lockerheit und das Selbstvertrauen, dass wir in Dresden besseren Fußball spielen können.“

Erkennbar sei eine positive Entwicklung laut Scholz schon unmittelbar nach dem 1:0 zu spüren gewesen. Dennoch müssen man jetzt auch zusehen, offensiv noch mehr Torchancen zu kreieren.

Wie geht es mit Heiko Scholz weiter?

Unklar ist derweil, ob Scholz überhaupt noch Gelegenheit dazu bekommt, den Dynamos die Leichtigkeit wieder näherzubringen. Der Coach hat zwar am heutigen Monat das Auslaufen um 10 Uhr geleitet, weiß aber noch nicht, ob er auch in den nächsten Tagen noch weiterarbeiten darf. Nervös ist der Interimstrainer angesichts der undurchsichtigen Lage aber offenbar nicht. Gegenüber „Tag24“ erklärt Scholz:

“Ich plane nicht nur von Tag zu Tag. Ich habe jetzt erst einmal den Wochenplan so gemacht, wie ich es angehen würde. Das müssen wir tun, weil wir nicht wissen, wann der Neue kommt. Es ist meine Verantwortung zusammen mit dem Staff, alles profihaft weiterzuplanen.“

Zudem gab „Scholle“ an, dass mit Ralf Minge noch nicht über einen neuen Coach gesprochen wurde. Abgesprochen gewesen sei dafür aber die Partie gegen Sandhausen, genauso wie die jetzt laufende Trainingswoche. Zumindest bis zur nächsten Partie am Sonntag (15. Dezember 2019) beim VfL Osnabrück dürfte Scholz damit wohl noch das Sagen haben. Wer als möglicher Nachfolger in Frage kommt, scheint derweil immer klarer zu werden. Markus Kauczinski gilt als heißester Kandidat, obwohl der Ex-Coach vom FC St. Pauli noch bei den Hamburgern unter Vertrag steht. Vor einem neuen Engagement müsste der Arbeitsvertrag in der Hansestadt also noch aufgelöst werden. Immerhin: Lust auf die aktuell nicht ganz einfache Aufgabe Dynamo Dresden scheint der erfahrene Zweitliga-Coach zu haben.

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Dynamo Dresden: Unklare Situation nach Punkt gegen Sandhausen
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