Für den 1. FC Union Berlin gab es am 14. Spieltag in der Fußball Bundesliga wieder einen Sieg. Gegen den Mitaufsteiger vom 1. FC Köln wurde am Sonntag ein 2:0 Erfolg eingefahren, der die Unioner damit wieder in die Spur gebracht hat. Nach drei Siegen am Stück gab es zuvor eine Niederlage auswärts beim FC Schalke. Der Erfolg in Köpenick trägt auch an diesem Wochenende wieder den Namen Sebastian Andersson.

Der Stürmer machte mit seinem Doppelpack die Saisontreffer sieben und acht und bescherte den Köpenickern drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Aber geht es darum eigentlich noch? Oder werden die Ziele bei nur sechs Punkten Rückstand auf Europa in der Winterpause wohlmöglich noch einmal neu ausgelotet?

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Sebastian Andersson: Fünf Tore in den letzten vier Pflichtspielen

19 Punkte hat der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga nach 14 Spieltagen auf dem Konto. Das ist weit mehr, als man sich vor der Saison ausgemalt hatte. Ein Blick auf die Mitaufsteiger aus Paderborn und Köln (jeweils acht Punkte) zeigt: Die Köpenicker kommen offenbar von allen Aufsteigern am besten mit der neuen Liga zurecht. Und vor allem haben auch nur die Eisernen einen Goalgetter wie Sebastian Andersson im Kader. Der großgewachsene Schwede (1,90 Meter) hat bereits zu Beginn der Saison eine ganz besondere Rolle im Kader der Berliner übernommen. Er erzielte das erste Bundesligator in der Vereinsgeschichte und wird damit für immer in den Geschichtsbüchern zu finden sein.
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Das scheint für Andersson ein Kickstart für die gesamte Hinrunde gewesen zu sein. In den vergangenen vier Pflichtspielen kommt der Nationalspieler der Blagult auf fünf Treffer. Beim 3:2 auswärts in Mainz am 11. Spieltag netzte Andersson doppelt, am zwölften Spieltag folgte ein Treffer gegen Union und jetzt knallte es gegen den 1. FC Köln wieder doppelt. Insgesamt steht der sympathische Schwede damit bei acht Toren. In der Torjägerliste rangiert Andersson so vor Jadon Sancho vom BVB und fast auf Augenhöhe mit Marco Reus. Zweitbester Schütze der Unioner ist übrigens Marius Bülter, der drei Mal einnetzen konnte.

Noch eine Menge Arbeit zu erledigen

Gegen den 1. FC Köln war Union Berlin in der 33. Minute durch einen Kopfballtreffer von Andersson aus kurzer Distanz in Führung gegangen. Bis dato waren die Köpenicker allerdings kaum im Spiel drin. Dementsprechend nüchtern analysierte Coach Urs Fischer die Begegnung im Anschluss auf der Pressekonferenz:

“Die ersten 30 Minuten war Köln die bessere Mannschaft. Das 1:0 spielte uns dann aber in die Karten und gab uns zusätzlich Selbstvertrauen. In der zweiten Hälfte war unser Auftritt so, wie wir es von Beginn an zeigen wollten. Es war nicht unverdient, dass wir gewonnen haben, aber es gibt noch jede Menge, woran wir arbeiten müssen.“

In der Tat kamen die Köpenicker in den zweiten 45 Minuten deutlich besser ins Spiel. Bereits sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff legte Anderson in der 51. Minute zudem mit dem 2:0 nach und sorgte damit für die Entscheidung im Spiel.

Vor dem Aufsteiger ist nach dem Aufsteiger

Die drei Punkte tun Union nach der Pleite bei S04 wieder richtig gut, dennoch geht es schon am nächsten Wochenende mit der nächsten Schweren Aufgabe weiter. Am Samstag (14. Dezember 2019) treffen die Unioner dann auf den nächsten Mitaufsteiger aus Paderborn. Gegen den SCP gab es zwar nur einen Sieg in den vergangenen fünf Duellen, dafür sind die Eisernen in Paderborn aber seit vier Spielen unbesiegt. Und mit einem Sebastian Andersson in dieser Verfassung dürfte auch in der Benteler-Arena einiges möglich sein.

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Union Berlin: Andersson der Lebensretter
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