Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: DFB (Seite 1 von 7)

DFL Notfallplan: Was passiert bei einem Saisonabbruch?

Lange dauert es nicht mehr, dann kann in Deutschland wieder der Ball rollen. Schon an diesem Wochenende starten die beiden Profiligen wieder ihren Betrieb. Sollte alles glatt gehen, könnte die Saison wohl gerade noch einmal so gerettet werden. Aber was ist eigentlich, wenn genau dieser Fall nicht eintritt? Immerhin ist die Gefahr der Coronakrise längst noch nicht vorbei. Dementsprechend sind auch neue Quarantänevorgaben, Beschränkungen oder Sport-Verbote zumindest vorstellbar.
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Geisterspiele durch Coronavirus: Wo bleiben die Ränge leer?

Geisterspiele ist das Schlagwort, welches wir im Fußball über die nächsten Wochen und eventuell sogar Monate immer wieder hören werden. Natürlich beschränkt sich das Coronavirus nicht auf den Fußball. Großveranstaltungen wurden weltweit bereits abgesagt. Doch inzwischen steht fest, dass am heutigen Mittwoch, den 11. März 2020, das erste Geisterspiel der 1. Bundesliga ausgetragen wird. Es trifft das Nachholspiel zwischen Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln. Die Ränge bleiben leer. Tatsächlich ist es jedoch nur der Auftakt zu einer Restsaison, die zu großen Teilen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden könnte.

Was bedeutet das Coronavirus für Fußball Deutschland? In der 1. Bundesliga müssen die Clubs mit durchaus empfindlichen Verlusten rechnen. Denn die Einnahmen der Zuschauer waren einkalkuliert. Gleiches gilt für die 2. Liga. Besonders stark wäre eventuell die 3. Liga betroffen. Denn dort machen die Zuschauereinnahmen einen nicht unerheblichen Teil des gesamten Umsatzes aus. Wir von Ostfußball haben uns näher mit den Geisterspielen der kommenden Tage und Wochen befasst. Weiterlesen

„Fick dich DFB“: Ultras kündigen weitere Proteste an

Die Stimmung zwischen dem DFB und den Fanszenen in Deutschland gilt schon seit vielen Jahren als angespannt. Aktuell scheint es allerdings so, als würde sich in diesem Konflikt eine neue Stufe heranbahnen. Nachdem die Ultras in den letzten Tagen vereint Plakat-Aktionen und Proteste gestartet hatten, reagierte der DFB mit der Wiedereinführung der Kollektivstrafen. Für die Fanszene ein Tabu-Bruch – nicht zum ersten Mal.
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Hansa Rostock: Ergebniskrise und Pyro-Ärger

Beim FC Hansa Rostock hängt der Haussegen derzeit gewaltig schief. Eigentlich war die Mannschaft von Coach Jens Härtel in dieser Saison gar nicht so schlecht unterwegs. Vor allem in der Heimat läuft es gut. Hier ist die Hansa mit satten 17 Punkten aus neun Partien nach Duisburg die zweitbeste Truppe der Liga. Es gibt aber leider auch ein anderes Bild: Auswärts wurden erst acht Punkte eingefahren.
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DFB, DFL – Ihr werdet von uns hören!

An den Aktionen zum DFB Pokal am vergangenem Wochenende beteiligen sich die Fans von Darmstadt 98, Bayer Leverkusen, dem FC Bayern München, Dynamo Dresden, Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg, Hansa Rostock, dem Hamburger SV, dem 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln, dem SC Freiburg, Eintracht Braunschweig, der Spielvereinigung Fürth, Borussia Dortmund, Hertha BSC, dem FC Augsburg, dem TSV 1860 München sowie dem 1. FC Nürnberg.

Fans kündigen Fan-Dialog mit den Verbänden auf:

“DFB und DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich vielmehr der Eindruck, dass der Fußballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen”

und weiter…

Ein weiterer Grund für den aufgekündigten Dialog ist aus Sicht der Fans, dass “weiterhin jede Spur” von Transparenz fehle. Dies zeige sich etwa in der “mangelnden Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Beckenbauer-Millionen”. Kritisiert wird außerdem die Aufstiegsregelung für die Regionalligen, die einem “Glücksspiel” gleiche.

Die Mannschaft am Ende

Eine Mannschaft, die keine war

…beendet die Fußballweltmeisterschaft 2018 als Gruppen-letzter. Es passte dabei so ziemlich gar nichts. Gut, die toll gestylten Haarschnitte unserer Millionäre auf dem Platz waren schon eine Augenweide – aber sonst? Und so meldet sich zu diesem Thema auch unser Ex Capitano Michael Ballack auf Twitter zu Wort : 

Mehr muss man dazu nichts sagen – wo er Recht hat, hat er Recht…

DFB-Pleiteliga fordert das nächste Opfer – Chemnitzer FC

3.Liga: Chemnitzer FC meldet Insolvenz an

Nach dem FC Rot-Weiß Erfurt erwischt es nun den nächsten Ostverein in dieser Spielzeit. So gab heute ebenfalls der Chemnitzer FC die Insolvenz auf seiner Homepage bekannt:

wir müssen Sie darüber informieren, dass es uns trotz vielfältiger Bemühungen in den vergangenen Monaten nicht gelungen ist, den Rucksack der Vergangenheit abzulegen. Nach intensiven Verhandlungen, Prüfungen und Beratungen haben die Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates daher jeweils einstimmig die Einreichung des Antrages auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beschlossen.

Der Verein hat Verbindlichkeiten aufgebaut, die vom Vereinsvermögen nicht gedeckt sind. Eine Beseitigung des Insolvenzantragsgrundes der Überschuldung infolge positiver Fortführungsprognose ist aufgrund der weiteren sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Vereins nicht mehr möglich. Hinzu tritt, dass der erarbeitete Liquiditäts- und Finanzplan in seiner Vorschau ergeben hat, dass gegen Ende der Saison 2017/2018 trotz der Einnahmen aus dem DFB-Pokal-Spiel gegen Bayern München eine erhebliche Unterdeckung vorhanden sein wird. Der Verein wird voraussichtlich nicht in der Lage sein, trotz einer Stundungsvereinbarung bestehende Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu erfüllen.

An dieser Beurteilung würde sich auch durch die Inanspruchnahme so genannter Liquiditätshilfen nichts ändern. Hierbei handelt es sich jeweils um Darlehen, welche kurzfristig zurückgezahlt werden müssten. Die Problematik der fehlenden Liquidität würde somit lediglich erneut kurzfristig verschoben, jedoch nicht behoben werden und sich im Falle eines Abstiegs in die Regionalliga weiter verschärfen.

chemnitzerfc.de

Und sollte der DFB nicht endlich handeln, so ist dies erst der Anfang vom Ende. Weitere Ostvereine (auch Westvereine) stehen bereits mit dem Rücken zur Wand und sind lediglich noch durch externe Zahlungen Dritter am Leben gehalten, siehe Hallescher FC, FC Hansa Rostock, der FSV Zwickau oder FC Carl Zeiss Jena.

DFB – ein “familienfreundlicher” Verein

Vorwürfe gegen Rothmund und Grindel

Laut Recherche des NDR: Karl Rothmund hat in seiner Fußball-Funktionärskarriere geholfen, der Firma seines Sohnes Aufträge zu vermitteln. Was wusste DFB-Präsident Reinhard Grindel?

Er inszeniert sich gern als Saubermann: DFB-Präsident Reinhard Grindel. Der 56-Jährige war schon DFB-Anti-Korruptionsbeauftagter und hat sich als Politiker für die Bekämpfung von Korruption eingesetzt, für “Anti-Korruptionsgesetze, Compliance-Kodex, Good-Governance-Vorschriften”, so Grindel.

Aber ausgerechnet bei einem Wegbegleiter stellt sich die Frage, ob Grindel es nicht so ernst nimmt mit der Integrität: beim mächtigen Fußballfunktionär Karl Rothmund. Mehrere Zeitungen schreiben, Rothmund habe Grindel die Tür zum Fußball geöffnet, soll ihn zum DFB-Präsidenten gemacht haben.

Rechtsanwalt Jürgen Scholz kritisiert seit vielen Jahren die Verflechtungen im niedersächsischen Fußball. “Für Herrn Rothmund hat es den Vorteil, dass an der Spitze des deutschen Fußballs jemand ist, der ihm wohlgesonnen ist. Eine Win-win-Situation, nennt man das wohl neudeutsch.”

ndr.de

Und die Kommentare unter dem Artikel sagen eigentlich alles, was man derzeit in den Fan-kurven über den DFB und die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik hierzulande denkt:

Ist doch von den “unsrigen Eliten” nichts neues. Wo man hinsieht, ein durchstechen, belügen, betrügen , Vetternwirtschaften und bereichern auf Kosten der Allgemeinheit. Rauswerfen, Strafanzeige, Schadensersatz und Ausschluss für den Rest des Lebens aus Wahlämtern, politischen Mandaten! Nur so lernen die das!

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Wir wisen doch inzwischen alle, wie Korrupt das Fussballgeschäft in Funktionärsetagen ist! Und ein CDU-Mann, der Korruption nicht bekämpft hat, sondern eher immer profitiert, hat passt doch genau an die Spitze des DFB! Beim DFB kann man halt noch mehr abkassieren als in der CDU-Zentrale – die FIFA sorgt unter anderem dafür. Und in der CDU lernt man Korruption von der Pike auf.

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Warum sollte es auf Landesverbänden und oder im Auftrag – und Geschäftswesen eines großen Verbandes anders zugehen, als bei dem Verband selber, der sich mit viel Geld und kriminellen Machenschaften ein sportliches Großereignis erkauft hat?

50+1 Regelung soll fallen – Fans machen mobil

Geschäftemacher wollen 50+1 Regelung abschaffen

Die Mitgliederversammlung der 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga wird am 22. März über die 50+1-Regel diskutieren. “Es geht in einem ersten Schritt darum, sich über ein Verfahren abzustimmen, in dessen Rahmen zunächst ein umfassendes Meinungsbild aller Klubs eingeholt wird. Hierzu wird es einen Vorschlag des DFL-Präsidiums geben”, sagte Reinhard Rauball, Präsident der deutschen Fußball-Liga (DFL).

So die Chemnitzer Fanszene gegen Abschaffung der 50+1 Regelung:

Liebe Fans, Fanclubs und Fangruppen aus Chemnitz,

die Diskussion um die Zukunft der 50+1 Regel ist in vollem Gange.

Es gibt viele Interessengruppen, die versuchen 50+1 zu kippen oder noch weiter zu lockern. Für uns Fans ist klar, was für eine enorme Bedeutung die Regel hat. Denn der Fußball gehört keinen Einzelpersonen, Unternehmen oder Investoren. Er gehört uns allen und darf nicht noch mehr zum Spielball einiger Wenigen werden. Die nächsten Tage und Wochen sind deshalb für den Fußball in Deutschland sehr entscheidend.

Fans von unterschiedlichen Vereinen haben sich zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung für den Erhalt der 50+1 Regel geschrieben. Diese Erklärung findet ihr im Anhang.

Bereits viele Fanclubs und Fangruppen aus ganz Deutschland, haben angekündigt die Erklärung zu unterschreiben. Wir als Interessenvertretung und Verein für alle himmelblauen Fans unterstützen dieses Vorhaben.

Bitte gebt uns bis spätestens Montag, den 12.03.18, um 18 Uhr Rückmeldung, ob auch euer Fanclub/Fangruppierung mit zu den Erstunterzeichnern zählen soll. Meldet euch entweder mit Fanclubname und eurer E-Mailadresse zurück an info@fanszene-chemnitz.de oder kommt gegen Halle an den Fanszene Stand an der Edeka. Auch dort habt ihr die Möglichkeit für den Erhalt von “50+1” zu unterschreiben!

Im Laufe der nächsten Woche werden wir die Erklärung mit allen Erstunterzeichnern an die Vertreter der Vereine, der DFL und des DFB schicken und sie auf einer Website veröffentlichen.

Auch wenn die Entscheidung über die Zukunft der 50+1 Regel von Vertretern der 1. und 2. Bundesliga getroffen wird, so ist klar, dass eine Aufhebung oder Lockerung der Regel, auch unvorhersehbare Auswirkungen für alle Vereine bis in die untersten Ligen haben wird.

Lasst uns gemeinsam für den Erhalt der 50+1 Regel kämpfen.

Fanszene Chemnitz e.V. für “50+1 bleibt!”

cfc-fanpage.de

Babelsberg vs. Cottbus wird zum DFB-Politikum

DFB-KONTROLLAUSSCHUSS PRÜFT URTEIL DES NOFV-VERBANDSGERICHTS

Es geht dabei um die brisante Partie im April des vergangenen Jahres: SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus Während die Ultras aus Babelsberg politisch links stehen, wird die Fanszene aus Cottbus eher rechts zugeordnet. Unterstützung bei den Ausschreitungen hatte es für Energie an diesem Tag auch aus Chemnitz gegeben.

(…) …wurde im Block der Gäste mit etwa 400 Cottbuser Anhängern mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Hierbei soll es sich um rechtsextreme Fußballfans handeln, die in Cottbus bereits Stadionverbot haben. Die Polizei verhinderte einen Sturm des Platzes und setzte später auch Pfefferspray gegen die Randalierer ein. “Zumindest beim ersten Mal haben die Ausschreitungen ihren Ausgang im Cottbuser Fanblock genommen” (…)

So informiert aktuell der DFB diesbezüglich auf seiner Webseite: 

Der FC Energie Cottbus war ursprünglich wegen eines “unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger” vom NOFV-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt und mit weiteren Auflagen belegt worden. Dagegen legte der Verein Berufung beim Verbandsgericht des NOFV ein, das nun wegen Vorliegens von Verfahrenshindernissen das Urteil des NOFV-Sportgerichts aufgehoben und das Verfahren eingestellt hat.

Der für Rechts- und Satzungsfragen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Wir haben erhebliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des NOFV-Verbandsgerichts. Daher habe ich den DFB-Kontrollausschuss gebeten, diesen Fall eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Revision beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Rassismus und Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz, und deshalb wäre es ein fatales Signal, wenn Vorfälle dieser Art ungeahndet bleiben würden.” dfb.de

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