Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: DFB (Seite 2 von 7)

50+1 Regelung soll fallen – Fans machen mobil

Geschäftemacher wollen 50+1 Regelung abschaffen

Die Mitgliederversammlung der 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga wird am 22. März über die 50+1-Regel diskutieren. “Es geht in einem ersten Schritt darum, sich über ein Verfahren abzustimmen, in dessen Rahmen zunächst ein umfassendes Meinungsbild aller Klubs eingeholt wird. Hierzu wird es einen Vorschlag des DFL-Präsidiums geben”, sagte Reinhard Rauball, Präsident der deutschen Fußball-Liga (DFL).

So die Chemnitzer Fanszene gegen Abschaffung der 50+1 Regelung:

Liebe Fans, Fanclubs und Fangruppen aus Chemnitz,

die Diskussion um die Zukunft der 50+1 Regel ist in vollem Gange.

Es gibt viele Interessengruppen, die versuchen 50+1 zu kippen oder noch weiter zu lockern. Für uns Fans ist klar, was für eine enorme Bedeutung die Regel hat. Denn der Fußball gehört keinen Einzelpersonen, Unternehmen oder Investoren. Er gehört uns allen und darf nicht noch mehr zum Spielball einiger Wenigen werden. Die nächsten Tage und Wochen sind deshalb für den Fußball in Deutschland sehr entscheidend.

Fans von unterschiedlichen Vereinen haben sich zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung für den Erhalt der 50+1 Regel geschrieben. Diese Erklärung findet ihr im Anhang.

Bereits viele Fanclubs und Fangruppen aus ganz Deutschland, haben angekündigt die Erklärung zu unterschreiben. Wir als Interessenvertretung und Verein für alle himmelblauen Fans unterstützen dieses Vorhaben.

Bitte gebt uns bis spätestens Montag, den 12.03.18, um 18 Uhr Rückmeldung, ob auch euer Fanclub/Fangruppierung mit zu den Erstunterzeichnern zählen soll. Meldet euch entweder mit Fanclubname und eurer E-Mailadresse zurück an info@fanszene-chemnitz.de oder kommt gegen Halle an den Fanszene Stand an der Edeka. Auch dort habt ihr die Möglichkeit für den Erhalt von “50+1” zu unterschreiben!

Im Laufe der nächsten Woche werden wir die Erklärung mit allen Erstunterzeichnern an die Vertreter der Vereine, der DFL und des DFB schicken und sie auf einer Website veröffentlichen.

Auch wenn die Entscheidung über die Zukunft der 50+1 Regel von Vertretern der 1. und 2. Bundesliga getroffen wird, so ist klar, dass eine Aufhebung oder Lockerung der Regel, auch unvorhersehbare Auswirkungen für alle Vereine bis in die untersten Ligen haben wird.

Lasst uns gemeinsam für den Erhalt der 50+1 Regel kämpfen.

Fanszene Chemnitz e.V. für “50+1 bleibt!”

cfc-fanpage.de

Babelsberg vs. Cottbus wird zum DFB-Politikum

DFB-KONTROLLAUSSCHUSS PRÜFT URTEIL DES NOFV-VERBANDSGERICHTS

Es geht dabei um die brisante Partie im April des vergangenen Jahres: SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus Während die Ultras aus Babelsberg politisch links stehen, wird die Fanszene aus Cottbus eher rechts zugeordnet. Unterstützung bei den Ausschreitungen hatte es für Energie an diesem Tag auch aus Chemnitz gegeben.

(…) …wurde im Block der Gäste mit etwa 400 Cottbuser Anhängern mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Hierbei soll es sich um rechtsextreme Fußballfans handeln, die in Cottbus bereits Stadionverbot haben. Die Polizei verhinderte einen Sturm des Platzes und setzte später auch Pfefferspray gegen die Randalierer ein. “Zumindest beim ersten Mal haben die Ausschreitungen ihren Ausgang im Cottbuser Fanblock genommen” (…)

So informiert aktuell der DFB diesbezüglich auf seiner Webseite: 

Der FC Energie Cottbus war ursprünglich wegen eines “unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger” vom NOFV-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt und mit weiteren Auflagen belegt worden. Dagegen legte der Verein Berufung beim Verbandsgericht des NOFV ein, das nun wegen Vorliegens von Verfahrenshindernissen das Urteil des NOFV-Sportgerichts aufgehoben und das Verfahren eingestellt hat.

Der für Rechts- und Satzungsfragen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Wir haben erhebliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des NOFV-Verbandsgerichts. Daher habe ich den DFB-Kontrollausschuss gebeten, diesen Fall eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Revision beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Rassismus und Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz, und deshalb wäre es ein fatales Signal, wenn Vorfälle dieser Art ungeahndet bleiben würden.” dfb.de

Football Army Dynamo – Polizei Razzia

Fußballkrieg – Polizei versus Ultras Armee

Während gestern deutschlandweit gegen Linksextremisten (G20 Gegner in Hamburg) seitens der Polizei agiert wurde, gab es auch mehrere Durchsuchungen bei Ultras. So unter anderem auch beim „Fanprojekt Dresden“. Pikant dabei – der eingetragene sächsische Verein wird als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe durch eine Drittelfinanzierung (Kommune 25%, Bundesland 25%, DFB/DFL 50%) laut Nationalem Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) gefördert. Also quasi eine Aktion gegen sich selbst!? Nach zirka 8 Monaten?

Kommando Trabant und Camouflage Shirts beschlagnahmt:

„Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz eingeleitet“, teilte die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe mit. So wurden dabei gestern Smartphones, Laptops, Computer sowie Böller und Tarnkleidung wurden sichergestellt. Auch das Auto, aus welchem die Kommandos für den Fanmarsch gerufen wurden, nahmen die Ermittler mit. Ein Mann in der Schweiz wurde festgenommen.

Das klingt nach einem “vollem Erfolg” für die Justiz.


Krieg dem DFB Video aus Karlsruhe:

In der bundesweiten Fanszene kam die Aktion “KRIEG DEM DFB” im Mai diesen Jahres allerdings sehr gut an:

“Was für ein geiler Scheiß ist das denn?! Das schaut aus wie auf dem Balkan oder in Polen. Ich hatte mich zuvor nicht mit dem Spiel befasst, für mich kam dieses Filmchen, das von der „Kübelpappe“ aus gefilmt wurde und inzwischen wohl zigmal kopiert und zig hunderttausendfach angeschaut wurde, völlig aus der Kalten.” (ostfussball.com)

Neue deutsche Teilung durch DFB geplant

DFB will Regionalliga Nordost abschaffen

Alles läuft momentan bei der angestrebten Reform auf eine vier-gleisige Regionalliga ohne die Regionalliga Nordost hinaus. Das wäre somit auch ein Ende unserer eigenen ostdeutschen Identität, unseres Ostfußball.

FCM Sportdirektor: „Es geht offensichtlich nicht um den Wunsch nach einer gerechten Modifizierung der Regionalliga, sondern um eigene Vorteile für begünstigte Verbände“

“Das ist Wettbewerbsverzerrung!”

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!” Diesen Spruch kennen wir aus der Vergangenheit im Osten schon. Was daraus wurde, ist auch bekannt. Lassen wir es also nicht noch einmal so weit kommen! Gefragt sind dabei nun aber auch endlich wirklich kämpferische Funktionäre beim NOFV, statt wandelnde Schlaftabletten in den dortigen Chefetagen. Am 8. Dezember treffen sich dann alle Vereine zu einem außerordentlichen DFB-Bundestag. Dort soll dann eine Entscheidung über die neue Aufstiegsregelung zur 3.Liga fallen. (ostfussball.com berichtete bereits)

Ist Timo Werner Deutschlands Schlüssel zur WM 2018?

Timo Werner, ein Spieler von RB Leipzig und des deutscher Nationalteams (Die Mannschaft). Wird er der Schlüssel zur Verteidigung der Weltmeisterschaft 2018 in Russland? Zumindest seine Teamkollegen sind sich schon einstimmig einig, dass er wohl das Zeug hat, bester Stürmer der Welt zu werden. Nur bei den deutschen Fans hapert es noch mit der Euphorie. 

Zehn Jahre spielte er im Trikot des VfB Stuttgart, bevor er vergangenes Jahr für 10 Millionen Euro zu den Roten Bullen nach Leipzig wechselte. Gleich in der ersten Saison konnte der Spieler Timo Werner zusammen mit seinem neuen Verein in die Champions League einziehen. Am vergangenem Dienstag konnte er beim 1:4-Auswärtssieg beim AS Monaco erneut zwei Tore beisteuern. Und auch in der Nationalmannschaft (Die Mannschaft) ist er aktuell im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2018 in Russland unentbehrlich.  So konnte er in dieser kurzen Zeit seinen Marktwert von zirka 8 Millionen Euro auf nunmehr 50 Millionen steigern. Alles bestens würde man meinen, doch weit gefehlt.

Germany VS. Cameroon (13) (cropped)
By Эдгар Брещанов (soccer.ru) [CC BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 or GFDL], via Wikimedia Commons

Denn bei den deutschen Fans ist Timo Werner, gerade wegen seinem Wechsel an die sächsische Pleiße, nicht sonderlich beliebt. Der von Red Bull hoch subventionierte Verein wird nämlich nicht nur in Ultra, – bzw. Fan-Szenen strikt abgelehnt, da er das Sinnbild für den Zerfall durch den Kommerz im deutschen Fußball darstellt. Viele Proteste und Demonstrationen in den deutschen Stadien seit der Gründung von RB Leipzig im Jahre 2009 belegen das. Rückendeckung bekam der Getränkekonzern allerdings vom DFB, was ebenfalls zu starken Differenzen zwischen Fans und Verband führte. Und so entlädt sich die Ablehnung für das Projekt Red Bull Leipzig, die neue Konkurrenz für den FC Bayern München, in den Stadien eben auch auf deren Spieler, sprich auch ganz besonders auf Timo Werner.

Eine Unsportlichkeit im Spiel gegen Schalke 04, gemeinhin Schwalbe genannt, ließen das Fass dann endgültig überkochen: „Es tut mir leid, dass es nach einer Schwalbe aussah“, entschuldigte er sich für die peinlichen TV-Bilder, die ihn in Zeitlupe gnadenlos als miserablen Schauspieler entlarvten, „aber es war keine. Ehrlich nicht.“ Seine Auftritte in der Bundesliga und DFB-Team wurden fortan zur Tortur. Lautstarke Pfiffe und gemeine Schmäh-Gesänge gehörten danach zum Umgangston in den Kurven. Später erschien ein Video im Netz, indem sich gar zwei Polizisten über der deutschen Spieler abwertend zu Wort meldeten. Es muss eine furchtbare Zeit für ihn gewesen sein. Mittlerweile ist es aber wieder ruhiger geworden,  denn mit seinen Toren hat er doch wieder viel Missgunst wettmachen können.

Fan-Dialog zwischen DFB und Ultras

Ultras und DFB zusammen am Tisch

Stadion-Verbote, Pyro-Verbote und kollektive Strafen kamen gestern gemeinsam in Frankfurt zur Sprache. Ultras verschiedener deutscher Vereinen von 1. Bundesliga bis 3. Liga /Regionalliga hatten intensiv darauf gedrängt.

Reinhard Grindel äußert sich dazu auf Facebook:

*Wir haben uns am Donnerstag beim Fandialog mit den Vertretern der Ultragruppierungen aus den ersten vier Top-Ligen in Deutschland intensiv und kontrovers ausgetauscht – auch hart in der Sache, aber immer fair im Umgang miteinander.

Glücksspiel Urteil: Müssen DFB und Vereine nun zittern?

Bundesverwaltungsgericht sagt: Glücksspiel ist online gefährlicher als offline

Aber auch andere Aussagen lassen durchaus aufhorchen:

Mit Ausnahme von Sportwetten und Lotterien ist das Veranstalten und Vermitteln von öffentlichem Glücksspiel im Internet verboten und dementsprechend zu untersagen”, sagte der Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichts, Josef Christ. Das Verbot verstoße nicht gegen die Dienstleistungsfreiheit in der EU. Christ sagte, dass “dies der Europäische Gerichtshof und das Bundesverwaltungsgericht bezogen auf das vormalige generelle Internetverbot wegen der besonderen Gefährlichkeit des Glücksspiels im Internet gegenüber dem herkömmlichen Glücksspiel bereits festgestellt haben.

Bwin
By bwin ([1]) [Public domain], via Wikimedia Commons

Aktuell bewerben viele deutsche Fußballvereine (z.B.: RB Leipzig und FC Bayern München)  inklusive dem DFB private Glücksspielanbieter im Internet. Dazu gehören zum Beispiel Portale wie MYBET, TIPICO oder BWIN. Letzterer Anbieter ist sogar Hauptsponsor der 3. Liga, somit kräftiger finanzieller Unterstützer des Deutschen Fußballbund. Allesamt bieten Online Casino Spiele (Roulette), Online Slots (Spielautomaten), diverse Lotterien, teilweise Poker sowie Wetten verschiedener Art auf ihren jeweiligen Plattformen an.

Wären diese Plattformen nach dem neuerlichen Richterspruch demnach als illegal einzustufen? Diese Frage ist allerdings von unserer Seite nicht zu beantworten, da der wahrscheinlich bewusst gewählte Begriff “Lotterie” doch ziemlich dehnbar auszulegen ist. Demnach ist die Definition “Lotterie” im “GlüStV” wohl aber auch auf sämtliches Glücksspiel im Internet anzuwenden – also auf die eigentliche Frage zurück zu kommen, eher nicht:

Nach § 3 Abs. 3 Glücksspielstaatsvertrag(GlüStV) ist eine Lotterie ein Glücksspiel, bei dem einer Mehrzahl von Personen die Möglichkeit eröffnet wird, nach einem bestimmten Plan gegen ein bestimmtes Entgelt die Chance auf einen Geldgewinn zu erlangen.

Interessant ist aber allerdings durchaus auch die Aussage des Richters am Bundesverwaltungsgericht , dass Online Spiel vermeintlich im Vergleich zu “herkömmlichen Glücksspiel” (wahrscheinlich Offline Glücksspiel) besonders gefährlich sei. In Deutschland gelten nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) 241.000 Menschen als problematische und 215.000 als  pathologisch Glücks-spielende. Das sind Spielsucht Zahlen, welche wohl überwiegend auf das “herkömmliche Glücksspiel” (Lotto, staatliche Spielbanken und Spielotheken) hierzulande zurückzuführen sind. Gut – schlecht?

Welche Auswirkungen hat nun das neuerliche Urteil?

Der deutsche Sportwetten Verband hat in einer ersten Stellungnahme den politischen Handlungsdruck hervorgehoben. “Die Länder sollten ein Erlaubnisverfahren schaffen, durch das alle Bewerber, welche die hohen staatlichen Qualitätsanforderungen erfüllen, eine Erlaubnis erhalten.”, so Präsident Mathias Dahms.

“…haben die Richter die gesetzlichen Grundlagen des faktisch gescheiterten Sportwettenkonzessionsverfahrens im Kern zwar als rechtskonform bestätigt. Allerdings führt das Urteil nicht zu einer Lösung der seit Jahren bestehenden Hängepartie bei der Vergabe von Sportwettenkonzessionen. Eine Erteilung von Sportwettenkonzessionen in absehbarer Zeit wird durch die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht ermöglicht. dswv.de

Solch ein Erlaubnisverfahren nach geltendem EU-Recht gibt es derzeit sehr erfolgreich in Schleswig-Holstein. Und vielleicht sollte man sich einfach an dieser funktionierenden Glücksspiel-Regulierung orientieren, statt weiterhin regelmäßig damit zu scheitern. Das nördlichste Bundesland wird im Januar 2018 auch wieder aus dem zum dritten Male geänderten Glücksspielstaatsvertrag der Bundesländer aussteigen, welcher dadurch bereits erneut zum wiederholtem Scheitern verurteilt ist.

Ultras Dynamo über den DFB – “Es ist eine gezielte Mafia”

Ultras Dynamo bezeichnen DFB als eine “gezielte Mafia”

Wir dokumentieren den Artikel der UD gekürzt auf unserer Webseite:

(…) Aufklärung? Fehlanzeige!

In der Aufklärung der Korruptionsaffäre beauftragte der DFB eine Anwaltskanzlei namens „Freshfields“. Ein Gutachten besagt, dass es keine Korruption gegeben habe, es sei jedoch nicht auszuschließen, dass Bestechungsgelder geflossen seien. Dieses nichts aussagende Gutachten kostete den DFB mehrere Millionen Euro. Man versuchte folglich nur, den eigenen Namen wiederherzustellen und ins rechte Licht zu rücken.

Dabei liegen die Fehler im Organisationskomitee für die WM 2006. Beckenbauer als Präsident leitete die Geldflüsse ein. Von Niersbach stammt anscheinend die handschriftliche Notiz auf dem Schuldschein für Dreyfuss. Später behauptet er, von allem nichts gewusst zu haben. Im Nachgang revidierte er das auf den Zeitraum vor 2005. Zwanziger unterschrieb als DFB Präsident 2006 die Steuererklärung des Verbandes für den Zeitraum, als Dreyfuss ausgezahlt wurde. Irgendwo hat jeder eine Aktie an der Schmiergeldaffäre, zugeben will es aber keiner und zeigt mit dem Finger auf andere.

Selbst 17 Jahre nach der gekauften Wahl sind die alten Praktiken immer noch in der DFB-Spitze zu spüren. Im Mai dieses Jahres stimmte der jetzige Präsident des DFB Reinhard Grindel für eine Neubesetzung des Ethikrates bei der FIFA. [8] Die früheren beiden Chef Ethiker des nun abgesetzten Ethikrates waren federführend in der Aufklärung des „Sommermärchenskandals“. Das ist auf jeden Fall ein Fingerzeig in die Richtung, in die man an der Spitze des DFB gehen möchte. Vertuschung statt lückenlose Aufklärung scheint die Devise zu sein (…)

alles lesen: [ultras-dynamo.de]

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Um was geht es den Fans in den Kurven überhaupt?

Das sind gleich mehrere kriminelle Anschuldigungen, welche da weiterhin unaufgeklärt im Raum stehen. In Gladbach wurden sie am vergangenem Wochenende auf insgesamt 12 Plakaten zusammengefasst: Geldwäsche, Verschleierung, Betrug, Manipulation, Lügen, Schmiergeld, Wett-Affäre, Unterschlagung, Steuerhinterziehung, Bestechung, Vetternwirtschaft und Korruption beim DFB.

Aber auch in ostdeutschen Stadien wurde wieder lautstark gegen den DFB demonstriert. So zum Beispiel in Zwickau: „Unser Problem mit euch: Ihr wollt keinen Korruptionsverzicht “. Auch im Dresdner K-Block gab es diese Message zu lesen. Ich Chemnitz gab es einen gemeinsamen Wechselgesang mit den KSC Fans: “Fußballmafia DFB” sowie “Scheiß DFB” und ein Plakat: „Unser Problem mit euch: Der Rubel rollt, die Funktionäre geschmiert – wen kümmert es da, dass die Basis krepiert“. Ähnliche Sprechchöre waren auch beim Ostderby zwischen Magdeburg und Rostock zu vernehmen. Auch die Fanszene von Union Berlin beteiligte sich am Aktionsspieltag gegen Korruption beim DFB.

Sieg (Heil) Rufe beim Spiel “Der Mannschaft” in Prag

Schmäh-Gesänge gegen “Die Mannschaft” des DFB

Der Krieg zwischen den Ultras und dem DFB weitet sich auf “Die Mannschaft” aus. Rufe wie “Scheiß DFB”, “Timo Werner ist ein Hurensohn” ertönen beim Spiel in Prag. Doch die B*** Zeitung will aber noch mehr gehört haben. Der alte Ruf  “Sieg” der deutschen Fans soll nun auch ein “Sieg Heil” gewesen sein. Wer aber genau hineinhört, wird jedoch schnell bemerken, dass wie immer nur einige unbelehrbare Idioten nach dem “Sieg” auch noch das “Heil” rufen. Und neu ist das auch nicht, denn das kennt man Woche für Woche aus den deutschen Stadien in Ost und West.

Hier das Video mit den Sieg (Heil) Rufen: 

So berichtet der MDR:

(…) An den Nazi-Pöbeleien beim WM-Länderspiel in Prag waren offenbar maßgeblich Hooligans aus Dresden beteiligt. Das berichtet der “Focus” unter Berufung auf die “Bild”-Zeitung. Demnach stammen die Pöbler aus dem Umfeld der rechtsextremen und verbotenen Gruppierungen “Faust des Ostens” und “Hooligans Elbflorenz”, die Dynamo Dresden nahestehen. Dem Bericht zufolge sollen sie ohne große Probleme an die Karten gekommen sein. 40 von ihnen hätten sich allerdings gewaltsam Zutritt zur Eden-Arena verschafft (…) [mdr.de]

Von der Polizei gibt es bisher diesbezüglich allerdings noch keine Bestätigung, ob es sich tatsächlich bei den Leuten im Stadion um Fans aus Dresden handelt. Und den Begriff Hooligans in diesem Zusammenhang zu verwenden, scheint angesichts von kritischen Rufen gegen den DFB ohnehin nicht angebracht zu sein. Zur Aufklärung: Hooligans, das sind die sportlichen Jungs, welche auf Feld, Wald und Wiese – fernab der Stadien, sich zu Fights mit anderen Hooligans treffen. Von daher also auch nichts Neues in Sachen der Berichterstattung der hiesigen Boulevard Presse!

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