Die SG Dynamo Dresden steht vor entscheidenden Wochen. Denn in der Liga warten zunächst der Hamburger SV und dann Holstein Kiel. Schwere Spiele für den Siebzehnten der Tabelle. Obwohl der Ostclub schwächelt, gab es zuletzt Grund zur Hoffnung. Denn nach fünf Niederlagen in der 2. Bundesliga am Stück, wurde endlich ein 1:0 Erfolg eingefahren. Damit verdrängte Dresden den Konkurrenten aus Wiesbaden direkt auf den letzten Tabellenplatz. Doch noch stehen die Dresdener ebenfalls auf einem Abstiegsplatz. Die Relegation ist einen Punkt, der direkte Klassenerhalt derzeit zwei Punkte entfernt. Die Formkurve muss einfach weiter nach oben zeigen.

Doch aktuell ist erst einmal Länderspielpause. Die ersten drei Ligen in Deutschland haben spielfrei. Das heißt jedoch nicht, dass sich die Profis ein schönes Leben machen können. Vielmehr wird fleißig trainiert oder, wie im Falle der SG Dynamo Dresden, ein Testspiel vereinbart. Aus der 3. Liga kommt der Chemnitzer FC zu Gast. Uns von Ostfußball betrübt es, dass auch dieser Club aktuell auf einem Abstiegsplatz zu finden ist. Doch sind die Chemnitzer seit fünf Spielen ungeschlagen.

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Dynamo Dresden will mit zwei Verstärkungen im Winter nachlegen

Nach 13 Saisonsielen hat die SG Dynamo Dresden nur zwölf Zähler auf dem Konto. Sowohl Abwehr, als auch Angriff bereiten derzeit Sorgen. Denn bei 14 geschossenen Treffern lässt sich aktuell sagen, dass kein Verein weniger häufig eingenetzt hat. 24 Gegentore gehören ebenfalls in die untere Kategorie der 2. Bundesliga. Ralf Minge hat daher schon verkündet, „vermehrt in die Mannschaft investieren“ zu wollen. Anscheinend sollen zwei neue Männer kommen. Doch auf welchen Positionen hat Dresden überhaupt Bedarf.

Bet at Home Bonus Banner 100 EuroBesonders im defensiven Mittelfeld scheint eine Verstärkung angebracht. Hier hat die bisherige Saison zu folgenden Erkenntnissen gesorgt. Einmal hat sich Janis Nikolaou als Stammkraft etabliert. Doch die Position neben ihm ist vakant. Dort haben schon Dzenis Burnic, Marco Hartmann und Patrick Ebert spielen dürfen. Die häufigen Wechsel legen jedoch nahe, dass Trainer Fiel mit deren Leistung nicht zufrieden ist. Zudem soll ein Flügelspieler kommen. Dies würde die taktischen Möglichkeiten von Dynamo erweitern. Denn derzeit fehlt es an Spielermaterial, welches über außen und nicht nur durch die Mitte Druck erzeugen kann.

Sport-Geschäftsführer Ralf Minge kündigt Investitionen an

Gegenüber dem MDR äußerte sich Sport-Geschäftsführer Ralf Minge folgendermaßen: „Der Plan, den wir im Sommer hatten, ist bis jetzt noch nicht aufgegangen. Das ziehe ich auf meinen Tisch, dafür stehe ich gerade.“ Sein Schwerpunkt liegt auf der Kaderplanung. Dementsprechend soll hier nachgebessert werden. Weiterhin führt er Folgendes aus: „Wir müssen vermehrt in die Mannschaft investieren. […] Da muss ein Umdenken stattfinden, wenn wir den nächsten Schritt gehen wollen.“ Sein Fazit lautet also: Das Konzept der Sparsamkeit ist gescheitert.

Tatsächlich hat die SG Dynamo Dresden Reserven in der Hinterhand. Denn am 16. November werden die Dresdener einen Jahresüberschuss von 4,5 Millionen Euro verkünden können. Das Eigenkapital soll sich sogar auf 9,5 Millionen Euro beziffern. Über die vergangenen Jahre war es das Bestreben des Vereins, die Gehaltsspanne nicht in einem zu großen Maße zu streuen. Jetzt soll der Abstieg aber in jedem Fall noch verhindert werden. Denn die finanzielle Zuwendung im Vergleich der 2. Bundesliga und der 3. Liga fällt doch stark unterschiedlich aus.

Dynamo Dresden plant langfristig

Ein Abstieg in der Saison 19/20 wäre ein herber Rückschlag. Denn im Frühjahr des Jahres 2020 wird das neue Trainingszentrum eingeweiht. Damit professionalisiert sich der Ost-Club wieder ein Stück mehr. Dementsprechend sollte es auch fußballerisch mal wieder weiter nach oben gehen. Denn die Dresdener Fans geben sich dauerhaft mit der Saisonvorgabe Abstiegskampf sicher nicht zufrieden.  In den letzten Jahren war Dresden auf den Plätzen zwölf (18/19), vierzehn (17/18) und fünf (16/17).

Längst vergangenen scheinen erfolgreichere Zeiten. Denn Dynamo Dresden war insgesamt acht Mal DDR-Meister. Über vier Jahre waren sie auch in der 1. Bundesliga vertreten. Fünf Jahre lang musste aber auch schon der Aufenthalt in der 3. Liga erduldet werden. Doch die meiste Zeit verbringt der Ostclub in der 2. Bundesliga. Eine Rückkehr ins Oberhaus scheint derzeit utopisch. Doch im Vergleich zu anderen Traditionsvereinen, wie Eintracht Braunschweig oder dem 1. FC Kaiserslautern, stehen die Dresdener noch relativ gut da.

Dresdener Restprogramm im Kalenderjahr 2019

Dresden möchte den Test gegen den Chemnitzer FC nutzen, um sich auf den Rest der Hinrunde möglichst ausführlich vorzubereiten. Denn als nächstes steht die Reise zum HSV (23. November 2019) an. Danach kommt es zum Heimspiel gegen die Störche von Holstein Kiel. Der Dezember startet für die Spielgemeinschaft mit einem Heimspiel gegen den SV Sandhausen. Am 17. Spieltag steht dann noch die Auswärtsfahrt zum VfL Osnabrück bevor. Auch der 18. Spieltag findet noch im Kalenderjahr 2019 statt. Für Dresden geht es gegen den 1. FC Nürnberg.

Mit Ausnahme von Kiel und Nürnberg finden sich alle Gegner der Dresdener in der oberen Tabellenhälfte wieder. Und auch die Kieler und Nürnberger sind Mannschaften, die von der Qualität des Kaders her eigentlich eine bessere Position bekleiden könnten. Dynamo Dresden wird dennoch natürlich alles daransetzen, nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern. Noch ist nix verloren. Denn bis zum siebten Platz sind es auch nur fünf Zähler Rückstand.

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Dynamo Dresden vs Chemnitz: Testen gegen den Abstieg
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