Bei Dynamo Dresden soll ein dritter Geschäftsführer integriert werden. Dieses Vorhaben ist bereits seit Juli angekündigt. Doch zuletzt ist der Plan auf Grund der Situation in der 2. Bundesliga etwas in den Hintergrund gerückt. Dennoch schreitet die Suche voran. Die Frage ist hierbei, wer die aktuellen Geschäftsführer bei ihrer Arbeit unterstützt. Derzeit gibt es zwei Verantwortungsbereiche. So kümmert sich Ralf Minge um die sportlichen Aspekte. Michael Born übernimmt das Wirtschaftliche. Und in naher Zukunft wird ein dritter Mann bei der SG Dynamo Dresden erwartet.

Doch eventuell fällt es derzeit etwas schwerer, Überzeugungsarbeit zu leisten. Denn wenn wir die Tabelle der 2. Bundesliga aufschlagen, so sehen wir die Dresdener auf dem siebzehnten Platz stehen. Dort haben sie sich mit drei Siegen, drei Unentschieden und sieben Niederlagen, nach 13 Spieltagen, niedergelassen. Doch ist es relativ eng. Hätte der Ostclub nur drei Zähler mehr auf dem Konto und ein ausgeglichenes Torverhältnis, so wäre auch der elfte Platz drin. Dennoch hält Dresden die Fahne des Ostfußballs in der 2. Liga aktuell nicht gerade in die Höhe.

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Benennung des neuen Geschäftsführers nach der Aufsichtsratswahl

Dynamo Dresden ist noch immer ein Verein mit Zugkraft. Allein der Name ist im Osten der Republik und auch darüber hinaus eine Marke. So sollte es nicht verwundern, dass sich gleich 62 Kandidaten für den Posten als Geschäftsführer beworben haben. Umgekehrt kommt so auf den Aufsichtsrat, welcher mit der Bestimmung eines Geschäftsführers betraut ist, ein größerer Auswahlprozess zu. Inzwischen sind hier große Fortschritte erzielt worden. Die Kandidatenliste wurde von den anfänglich 63 Namen inzwischen auf drei Stück verkleinert. Doch einerseits lassen sich die Dresdener nicht in die Karten schauen, um welche Personen es sich handelt. Und andererseits wird die Bestimmung des neuen Geschäftsführers aktuell bewusst aufgeschoben.

Bet at Home Bonus Banner 100 EuroDoch wie heißt es so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Aufsichtsrat Thomas Kunert sprach jedoch über den strategischen Aspekt, noch etwas zu warten: „Vor der Wahl des neuen Aufsichtsrates wollten wir keine Entscheidung treffen. […] Der neue Rat wird das Thema übernehmen.“ Erneut wurde zudem bekräftigt, dass ein dritter Geschäftsführer den Verein weiter voranbringen soll. Wo sich Minge um den Sport und Born um die Wirtschaft kümmert, soll der dritte Mann für die Themen Digitalisierung und Strukturen verantwortlich sein. Aufsichtsrat Jens Heining erklärte bereits im Juli, dass es die Aufgabe des neuen Geschäftsführers sein soll, den „Anforderungen des modernen Fußballs Rechnung zu tragen“.

Dynamo Dresden: Wirtschaftlicher Aufschwung und sportlicher Abschwung

Als Fan von Dynamo Dresden lebt es sich aktuell nicht gerade unbeschwert. Ein Glück finden wir uns noch in der Hinrunde. Denn mit erst zwölf Punkten aus 13 Spielen lässt sich bekanntlich kein Blumentop gewinnen. Die Dresdener sind inzwischen tatsächlich froh, wenn sie einfach mit dem Abstiegskampf langfristig nix zu tun bekommen. Doch derzeit sieht die Realität anders aus. Sie sind das zweitschlechteste Team der Liga. Mit erst 14 Toren steht eine der schlechtesten Angriffsreihen der Liga in Dresden. Wo es zuhause noch ganz passabel läuft, da sieht es auswärts ganz besonders finster aus. Sechs Spiele in der Fremde endeten insgesamt mit zwei Punkten. Das Torverhältnis beziffert sich bei Auswärtsspielen auf 6:15 Tore. Und das nächste Duell bestreiten die Dresdener beim Hamburger SV.

Wir halten fest: Sportlich könnte es durchaus besser laufen. Umso erfreulicher ist der Blick auf das Sportliche. Es ist nämlich das neunte Jahr in Serie, in dem die Sportgemeinschaft schwarze Zahlen präsentiert. Erik Istel ist Wirtschaftsprüfer und er sprach auf der Mitgliederversammlung von einem Umsatz in Höhe von über 35 Millionen Euro. Der Überschuss beziffert sich hierbei auf eine Summe von 4,5 Millionen Euro. Auch das Eigenkapital ist demzufolge angewachsen. Inzwischen sind es 9,4 Millionen Euro, welche die Dresdener auf der hohen Kante haben. Michael Born, bei Dresden für das Wirtschaftliche verantwortlich, sprach offen zum Thema: „Der Gewinn ist beachtlich, unsere Freude wäre aber sicherlich größer, wenn wir in der Tabelle weiter vorne stehen würden.“

Minge sieht starken Charakter der Mannschaft als Pluspunkt

Derzeit sieht es ein wenig so aus, als hätte Born im kaufmännischen Bereich seine Hausaufgaben gemacht. Zumindest trifft es zu, dass Minge eher in der Kritik steht. Dennoch verteidigt er seine Investitionen in neue Spieler. Er sagt: „Dafür trage ich die Verantwortung. Für den Charakter dieser Mannschaft lege ich meine Hand ins Feuer.“ Nun ist es in der 2. Bundesliga sehr eng. Diesbezüglich gibt es zwei Argumentationen. Einerseits könnte der positive Charakter der Mannschaft, so wie ihn Minge beschreibt, genau das Quäntchen sein, welches die Dresdener über Zeit aus dem Abstiegskampf heben wird. Andererseits wird dem sportlichen Leiter vorgeworfen, auf die sportliche enge Situation nicht ansprechend reagiert zu haben.

Inzwischen hat sich die SG Dynamo Dresden bereits dazu durchgerungen, investieren zu wollen. Zwei neue Spieler sollen kommen. Bis zur Winterpause hat Minge also Zeit, den Markt zu sondieren. Die Transferperiode läuft am 31. Januar 2019 ab. Allerdings startet die 2. Liga schon am 28. Januar 2020 in die Rückrunde. Sollen sich die neuen Kicker noch ein wenig mit dem Team einspielen, ist eine frühzeitige Verpflichtung zu empfehlen.

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Dynamo Dresden sucht seinen dritten Geschäftsführer
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