Der 1. FC Union Berlin war eine der größten Überraschungen der abgeschlossenen Saison 19/20. Denn die Eisernen erkletterten nach ihrem Aufstieg direkt den elften Tabellenplatz. Innerhalb der 1. Bundesliga sind sie damit der glasklar beste Aufsteiger. Und das trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie. Doch die schwere zweite Saison steht bevor. Natürlich läuft die Kaderplanung auf Hochtouren. Nachdem die Verpflichtung von Sebastian Griesbeck beschlossen ist, folgt nun der zweite Transfer auf dem Fuße. Von Absteiger Fortuna Düsseldorf wechselt Niko Gießelmann in die Hauptstadt.

In der zweiten Juni-Woche ist es noch zu früh für ein abschließendes Fazit zu den Transfers. Daher darf die Saisonplanung und unser Blick darauf nur als Zwischenfazit verstanden werden. Doch natürlich interessieren wir von Ostfußball uns für den 1. FC Union Berlin und seine Neuzugänge. Allerdings wollen wir im Zuge der Vorstellung der neuerdings „in Eisen gekleideten“ ebenso mit den bevorstehenden Abgängen befassen. Denn einige Kicker haben bereits das letzte Mal ihre Schuhe für Eisern Union geschnürt. Zuerst schauen wir jedoch auf die Zugänge des 1. FC Union Berlin.

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Neuzugänge vom 1. FC Union Berlin: Gießelmann und Griesbeck kommen

In Hannover geboten führt ihn sein Weg über Greuther Fürth zu Fortuna Düsseldorf. Dort war Jan Gießelmann von 2017 bis 2020 tätig. Innerhalb der inzwischen vollendeten 1. Bundesliga Saison kam der Mann für die linke Abwehrseite, der ebenso in der Innenverteidigung aushelfen kann, auf 25 Einsätze. Ihm gelang von seiner Position aus ein Treffer und eine Vorlage. Daher lässt sich durchaus auf eine defensive Ausrichtung des Außenbahnspielers schließen. Sechs Mal handelte sich Gießelmann eine gelbe Karte ein. Mit Fortuna Düsseldorf stieg er aus dem Oberhaus ab – ausgerechnet mit einem 0:3 gegen Union Berlin. Doch jetzt heuert er bei den Berlinern an und bleibt damit der 1. Bundesliga erhalten. Allerdings ist es nicht der erste Transfer vom 1. FC Union Berlin. 2,8 Millionen Euro lässt sich Union Berlin den 28 Jahre alten Verteidiger kosten.

Betfair Sportwetten BonusSchon im Vorfeld dieser Verpflichtung stand der Zugang von Sebastian Griesbeck fest. Er bekleidete beim 1. FC Heidenheim die Rolle des defensiven Mittelfeldspielers. Er wechselte bereits 2013 von Ulm nach Heidenheim. Jetzt ergriff er die Chance, mit nun 29 Jahren, einmal den Sprung in die Erstklassigkeit zu wagen. Er kostet den Berlinern eine Millionen Euro Ablöse. Mit den Heidenheimern hat es den Aufstieg knapp verfehlt. Es war ein enges Rennen gegen den SV Werder Bremen. Innerhalb der Saison kam Griesbeck auf 29 Spiele. Von der Defensive aus gelangen ihm zwei Treffer und eine Vorbereitung. Außerdem stand er in beiden Relegationsspielen auf dem Feld.

Zwei erfahrene Kicker wechseln in die Hauptstadt. Marius Bülter, bislang für 400.000 Euro vom 1. FC Magdeburg ausgeliehen, wird ebenfalls für 1,5 Millionen Euro fest verpflichtet. Er hat sich auf der linken Seite der Eisernen bewährt. Denn in seinen 32 Spielen kam er auf sieben Tore. Einen weiteren Treffer bereitete der Angreifer vor. Sein geschätzter Marktwert übersteigt die Transfergebühr Er ist also ein Schnäppchen.

Abgänge von Union Berlin: Torwart Gikiewicz tut besonders weh

Im Laufe der Rückrunde zeichnete sich ab, dass keine Einigkeit zwischen dem Club und Stammtorwart Rafal Gikiewicz zustande kommt. Ein herber Verlust. Obwohl der 32-jährige in 33 Partien 54 Gegentore hinnehmen musste, wird ihm durchgängig eine gute Leistung attestiert. Obendrein verlässt ein echter Fan-Liebling den Verein. Doch bei den Vertragsmodalitäten kam keine Einigkeit zustande. Der Pole wechselt obendrein zur Konkurrenz. Der FC Augsburg hat den Torwart verpflichtet – ablösefrei.

13 Spiele, zwei Tore und zwei Vorlagen. Selten fing er in der Startelf an. Er kommt nur auf wenige Spielminuten. Eine Vertragsverlängerung kam für Union bei Sebastian Polter wohl nicht in Frage. Ebenfalls als ablösefrei ist inzwischen Ken Reichel geführt. Er stand in sieben Begegnungen auf dem Feld. Manuel Schmiedebach verabschiedet sich ebenfalls aus der Hauptstadt. Fünf Einsätze scheinen das Gehalt des gebürtigen Berliners nicht gerechtfertigt zu haben. Letztlich beendet Michael Parensen seine Karriere. Immerhin stand er noch neun Mal auf dem Rasen und schoss dabei gegen Fortuna Düsseldorf sogar ein Tor.

Zwei weitere Spieler verlassen den 1. FC Union Berlin. Beide waren ausgeliehen. Bei Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg tut der Verlust in jedem Fall weh. Denn er absolvierte 23 Spiele für die Eisernen und ist mit jetzt 23 Jahren in einem guten Fußballeralter. „Er geht mit einem ganz großen weinenden Auge von uns weg. Aber das ist Part of the Deal. Die Kollegen in Freiburg und ich haben uns darauf verständigt“, so Kaderplaner Oliver Ruhnert. Vom VfL Wolfsburg war Yunus Malli zum 1. FC Union Berlin verliehen. Auch hier kam kein anschließender Transfer zustande. Tatsächlich stand der offensive Mittelfeldspieler nur in 13 Partien auf dem Feld. Ihm gelang eine Vorlage. Selbst wenn Malli die gewünschte Leistung erbracht hätte, was er nicht hat, sagte Ruhnert zu einem möglichen Wechsel: „Das könnten wir uns gar nicht leisten.“

Weitere Transfers, besonders für das Tor, sind zu erwarten.

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Union Berlin mit zweitem Transfer: Gießelmann bleibt erstklassig!
Ostfussball.com
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