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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Dresden (Seite 1 von 2)

Hansa Rostock und Dynamo Dresden siegen in Testspielen

Was haben Hansa Rostock und Dynamo Dresden gemeinsam? Sie stiegen in der Saison 20/21 gemeinsam in die 2. Bundesliga auf. Für uns von Ostfußball ist das natürlich eine sehr gute Nachricht. Dabei stiegen die Dresdener als Meister der 3. Liga auf. Die Rostocker folgten mit vier Punkten Rückstand. Sie setzten sich knapp gegen den FC Ingolstadt durch. Doch ist die alte Saison, wenngleich diese toll verlaufen ist, abgehakt. Jetzt gilt es sich auf die Spielzeit 21/22 zu konzentrieren. Denn die Mission Klassenerhalt ist keinesfalls leicht. Natürlich sind die Spieler beider Teams längst wieder im Training. Und die ersten Testspiele haben beide Clubs ebenfalls hinter sich gebracht.

Schon in wenigen Wochen fängt die 2. Bundesliga an. Nach dem Abschluss der Europameisterschaft dauert es nicht mehr lange. Gegen wen der FC Hansa Rostock und die SG Dynamo Dresden zum Auftakt spielen, steht natürlich ebenfalls schon fest. Darauf wollen wir zum Abschluss dieses Artikels einmal eingehen. Zuvor möchten wir jedoch schauen, wie die Rostocker und Dresdener bislang in ihren Testspielen abgeschnitten haben. Derzeit gilt es schließlich sich einzuspielen, Laufwege einzustudieren und im Falle von Neuverpflichtungen sich kennenzulernen.
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Steigen Dynamo Dresden und Hansa Rostock gemeinsam auf?

Die 3. Liga ist ein Haifischbecken. Doch die Haie darin sind aktuell die SG Dynamo Dresden und Hansa Rostock. Denn diese beiden Clubs befinden sich derzeit ganz oben in der Tabelle. Dass freut das Fan-Herz im Osten der Republik. Doch je nach Club sind erst zwischen 22 und 26 Spiele innerhalb der 3. Liga absolviert. Insgesamt sind 38 Partien auszutragen. Daher sind noch genügend Punkte zu holen. Wir haben uns daher mal die Mühe gemacht und geschaut, wie viele Punkte in den vergangenen Jahren für den Aufstieg in die 2. Bundesliga nötig waren.

Natürlich befassen wir uns auch mit den letzten Duellen der SG Dynamo Dresden und von Hansa Rostock. Gleichwohl schauen wir in Kürze auf die Partien zum nächsten Wochenende. Dass der Aufstieg längst nicht unter Dach und Fach ist, sollte klar sein. Tabellarisch sind der SV Wehen Wiesbaden und der FC Ingolstadt die nächsten Verfolger. Doch auch der TSG 1860 München, der 1. FC Saarbrücken und im Prinzip noch weitere Clubs haben derzeit noch die Chance, zur Spitzentruppe aufzuschließen.
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Länderspiele im Rudolf-Harbig-Stadion: Jogi fragt an!

Erst im letzten Jahr ist Dynamo Dresden von der 2. Bundesliga in die 3. Liga abgestiegen. Sportlich ist dies mit einem Prestigeverlust gleichzusetzen. Doch der Bundestrainer interessiert sich für die Stadt und das Stadion. Kürzlich war er in Dresden zu Gast, um seinen ID.3 VW-Elektro-Flitzer abzuholen. Dabei führte sein Weg vorbei am Rudolf-Harbig-Stadion. Jogi Löw konsternierte: „Die Gegend ist fußballbegeistert“. Weiterhin stellte unser Bundes-Jogi fest: „Ich fand es wirklich schade, dass Dynamo abgestiegen ist und würde mich freuen, wenn sie wieder aufsteigen. Denn Dresden braucht die 2. Liga.“ Allem Anschein nach hat Löw also ein Faible für die Dresdener.

Vielleicht weiter sich sein Interesse aber auf alle großen Traditionsclubs vergangener Zeiten aus. Denn Joachim Löw führt weiterhin aus: „Eines der ersten Ergebnisse vom vergangenen Wochenende, über das ich mich informiert habe, war Lautern gegen Dynamo. Weil das einfach zwei absolute Traditionsvereine sind.“ Sowas hören unsere Redakteure von Ostfußball natürlich ebenfalls gerne. Allerdings sind die großen Glanzzeiten beider Clubs unlängst vorbei. Denn Kaiserslautern fand sich 2012 letztmals im deutschen Oberhaus wieder. Dresden ging nach der Saison 94/95 direkt von der 1. Bundesliga bis in die Regionalliga Nord/Ost runter. Und doch hat der Bundestrainer zumindest das Rudolf-Harbig-Stadion auf dem Radar. Weiterlesen

Erste und zweite Bundesliga: Im Osten nichts Neues?

Noch hält die Zwangspause der Saison 19/20 an. Die Kurve der Corona-Infizierten scheint abzuflachen. Und die DFB macht Pläne für die Zeit, wenn der Spielbetrieb hoffentlich wieder aufgenommen werden kann. Doch bis dahin vergehen noch ein paar Wochen. Denn das früheste Szenario sieht aktuell das erste Maiwochenende vor. Tatsächlich sollen die Spiele mit möglichst wenig englischen Wochen zu Ende gebracht werden. Doch wie sehr ist dir die Spielzeit noch präsent. Wir haben uns dazu entschlossen, einmal auf den aktuellen Stand unserer Ostclubs in der ersten und zweiten Bundesliga zu schauen.

Nicht umsonst heißt diese Homepage Ostfußball. Daher befassen wir uns mit den Clubs, welche zum Osten der Bundesrepublik gehören. In der nachfolgenden Übersicht schauen wir auf die Vereine aus den ersten beiden Ligen. Dabei handelt es sich um RB Leipzig und den 1. FC Union Berlin in der 1. Bundesliga. Innerhalb der 2. Bundesliga kommen Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden hinzu. Doch diese Clubs sind mit ihrer aktuellen Saison sicherlich nicht alle im gleichen Maße zufrieden. Kam einigen Mannschaften die Zwangspause sogar ganz recht?
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Dynamo Dresden klärt K-Frage: Ballas Kapitän gegen den KSC

Die Aufbruchsstimmung ist bei der SG Dynamo Dresden vor dem Spiel gegen den Karlsruher SC groß. Trainer Markus Kauczinski hatte in der Winterpause viele Baustellen zu beseitigen. Einmal galt es die Flut an Neuzugängen zu integrieren. Dann musste die Leistung auf dem Feld zwingend verbessert werden. Immerhin sind die Dresdener Letzter in der 2. Bundesliga. Und nach der Hinrunde, wo das Kapitänsamt geteilt war, hat die Mannschaft selber jetzt die K-Frage für die Rückrunde beantwortet. Ist Dresden für den Start gegen den KSC bereit?

Zunächst einmal wollen wir von Ostfußball den Kapitän verkünden. Florian Ballas wird in den verbleibenden Spielen die Binde tragen. Doch gibt es weitere Neuigkeiten, welche die SG Dynamo Dresden betreffen. Dazu zählt, dass sich ein weiterer Neuzugang in die Reihen der Dresdener gemischt hat. Die Rede ist von Ondrej Petrak, der die Abwehr verstärkt. Zudem sind die Fans schon heiß auf den Rückrundenauftakt. Immerhin kamen sogar 3.000 Zuschauer zum Training ins Rudolf-Harbig-Stadion. Weiterlesen

Polizei Razzia bei den Ultras Dynamo “riesiger Erfolg”

370 Polizisten gegen Dynamo Ultras im Einsatz

Nun wurde ein erstes Resümee der Mega-Polizeiaktion mit intensiver Vorbereitung über ganze acht (8!)Monate gezogen. Und da fühlt man sich doch als besorgter Bürger dieses Landes in Zeiten von Terrorismus, offenen Grenzen für Alle und dem ganz alltäglichen Staatsversagen unserer geschäftsführenden Merkel Regierung wieder ein wenig zufrieden gestellt. Oder etwa nicht? Wir fassen daher nochmals kurz zusammen, nachdem das Fanprojekt in Dresden quasi gestürmt bzw. mit knapp vier Hundertschaften der Polizei völlig überrollt wurde:

Während gestern deutschlandweit gegen Linksextremisten (G20 Gegner in Hamburg) seitens der Polizei agiert wurde, gab es auch mehrere Durchsuchungen bei Ultras. So unter anderem auch beim „Fanprojekt Dresden“. Pikant dabei – der eingetragene sächsische Verein wird als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe durch eine Drittelfinanzierung (Kommune 25%, Bundesland 25%, DFB/DFL 50%) laut Nationalem Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) gefördert. Also quasi eine Aktion gegen sich selbst!? Nach zirka 8 Monaten? (ostfussball.com)

Und darum ging es – im Prinzip um eine verspätete Faschingsveranstaltung mit stilistischen Effekten. Verletzt wurde niemand wirklich schwer, und es gab bei der ganzen Aktion noch nicht mal irgendwelche Anzeigen. Deshalb hier nochmals der Rückblick auf den “martialischen Aufmarsch” gegen den DFB in Karlsruhe im Mai diesen Jahres:

Der Eingriff von Seiten der Staatsgewalt gegen diese subversiven Elemente war also dringend notwendig. Und da hat sich doch der großangelegte Einsatz gegen die Ultras aus Dresden “wirklich gelohnt”. Sehr schlimm was da alles so bei den jungen Fußballfans kurz vor Silvester alles so gefunden wurde:

“Großer Erfolg” der Polizeirazzia mit 370 Polizisten bei UD!!!

“Wir haben keinen Tatverdächtigen, von dem wir konkret sagen könnten, dass er Pyrotechnik geworfen hat” …und gefunden wurde: “Zum Teil verbotene” Böller, Pyrotechnik, ein Schlagring” (Ultras Forum)

Puh, gerade noch mal Glück gehabt. Man stelle sich vor, die Böller und Pyrotechnik wären zum Jahresausklang doch tatsächlich gezündet wurden…

Solidarität mit Fanprojekt Dresden

Fans zeigen sich solidarisch mit Dresdner Fanprojekt

Nachdem die Polizei das Fanprojekt Dresden e.V. vergangene Woche durchsucht hatte, gab es nun am Wochenende überall in Deutschland solidarische Spruchbanner in den deutschen Stadien. Zuvor hatte sich FANPROJEKT DRESDEN E.V. zu Wort gemeldet und Rechtsmittel gegen die Hausdurchsuchung eingelegt:

Das Fanprojekt Dresden verfolgt mit seiner Tätigkeit die Entwicklung und Verstetigung einer auf „Fair Play“ basierenden Alltags- und Fankultur. Nachhaltige pädagogische Arbeit kann nur dann funktionieren, wenn sie in einem geschützten Rahmen stattfinden kann. Aus Vertraulichkeit kann so Vertrauen wachsen. Die kritische Auseinandersetzung mit Fehlverhalten, aber auch die Stärkung von positiven Kräften erfordert darüber hinaus ein hohes Maß an Sensibilität und Nähe zu unserer Zielgruppe, allen jugendlichen Fußballfans. Unsere Arbeit ist gesetzlich definiert, Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nach den Paragrafen 11 und 13 im Sozialgesetzbuch Acht sind vom Staat zu leisten. Diese Aufgabe übernimmt das Fanprojekt Dresden e.V. und erfüllt damit einen öffentlichen Auftrag. Es ist ebenso Auftrag unserer Einrichtung, jugendliche Fußballfans in schwierigen Phasen zu begleiten und zu unterstützen. Auch den jetzt beschuldigten Fußballfans stehen wir daher vollumfänglich zur Seite. (fanprojekt-dresden.de)

Folgende Spruchbänder wurden unter anderem gezeigt:

– “Von Dresden bis zum Kosovo. Freiheit für die Ultras Dynamo”
– “Wer pädagogische Zentren stürmt – nimmt in Kauf, dass sich auch die nächste Generation erzürnt!!!!!!!”
– “Fußballfans als Staatsfeind Nr. 1”
– “Fanprojekte achten und schützen!”
– “28 Betroffene – alle sind gemeint! 100 % Solidarität”
– “Wenn hier einer Ultras Dynamo auflöst, dann sind wir das!” (siehe Foto)

Football Army Dynamo – Polizei Razzia

Fußballkrieg – Polizei versus Ultras Armee

Während gestern deutschlandweit gegen Linksextremisten (G20 Gegner in Hamburg) seitens der Polizei agiert wurde, gab es auch mehrere Durchsuchungen bei Ultras. So unter anderem auch beim „Fanprojekt Dresden“. Pikant dabei – der eingetragene sächsische Verein wird als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe durch eine Drittelfinanzierung (Kommune 25%, Bundesland 25%, DFB/DFL 50%) laut Nationalem Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) gefördert. Also quasi eine Aktion gegen sich selbst!? Nach zirka 8 Monaten?

Kommando Trabant und Camouflage Shirts beschlagnahmt:

„Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz eingeleitet“, teilte die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe mit. So wurden dabei gestern Smartphones, Laptops, Computer sowie Böller und Tarnkleidung wurden sichergestellt. Auch das Auto, aus welchem die Kommandos für den Fanmarsch gerufen wurden, nahmen die Ermittler mit. Ein Mann in der Schweiz wurde festgenommen.

Das klingt nach einem “vollem Erfolg” für die Justiz.


Krieg dem DFB Video aus Karlsruhe:

In der bundesweiten Fanszene kam die Aktion “KRIEG DEM DFB” im Mai diesen Jahres allerdings sehr gut an:

“Was für ein geiler Scheiß ist das denn?! Das schaut aus wie auf dem Balkan oder in Polen. Ich hatte mich zuvor nicht mit dem Spiel befasst, für mich kam dieses Filmchen, das von der „Kübelpappe“ aus gefilmt wurde und inzwischen wohl zigmal kopiert und zig hunderttausendfach angeschaut wurde, völlig aus der Kalten.” (ostfussball.com)

Sieg (Heil) Rufe beim Spiel “Der Mannschaft” in Prag

Schmäh-Gesänge gegen “Die Mannschaft” des DFB

Der Krieg zwischen den Ultras und dem DFB weitet sich auf “Die Mannschaft” aus. Rufe wie “Scheiß DFB”, “Timo Werner ist ein Hurensohn” ertönen beim Spiel in Prag. Doch die B*** Zeitung will aber noch mehr gehört haben. Der alte Ruf  “Sieg” der deutschen Fans soll nun auch ein “Sieg Heil” gewesen sein. Wer aber genau hineinhört, wird jedoch schnell bemerken, dass wie immer nur einige unbelehrbare Idioten nach dem “Sieg” auch noch das “Heil” rufen. Und neu ist das auch nicht, denn das kennt man Woche für Woche aus den deutschen Stadien in Ost und West.

Hier das Video mit den Sieg (Heil) Rufen: 

So berichtet der MDR:

(…) An den Nazi-Pöbeleien beim WM-Länderspiel in Prag waren offenbar maßgeblich Hooligans aus Dresden beteiligt. Das berichtet der “Focus” unter Berufung auf die “Bild”-Zeitung. Demnach stammen die Pöbler aus dem Umfeld der rechtsextremen und verbotenen Gruppierungen “Faust des Ostens” und “Hooligans Elbflorenz”, die Dynamo Dresden nahestehen. Dem Bericht zufolge sollen sie ohne große Probleme an die Karten gekommen sein. 40 von ihnen hätten sich allerdings gewaltsam Zutritt zur Eden-Arena verschafft (…) [mdr.de]

Von der Polizei gibt es bisher diesbezüglich allerdings noch keine Bestätigung, ob es sich tatsächlich bei den Leuten im Stadion um Fans aus Dresden handelt. Und den Begriff Hooligans in diesem Zusammenhang zu verwenden, scheint angesichts von kritischen Rufen gegen den DFB ohnehin nicht angebracht zu sein. Zur Aufklärung: Hooligans, das sind die sportlichen Jungs, welche auf Feld, Wald und Wiese – fernab der Stadien, sich zu Fights mit anderen Hooligans treffen. Von daher also auch nichts Neues in Sachen der Berichterstattung der hiesigen Boulevard Presse!

Politik beim Fußball im Leipziger Land

Leipziger Provinz-Fußball versinkt im politischen Dilemma

Anfang des vergangenen Jahres gab es im Leipziger Stadtteil Connewitz einen politisch motivierten Angriff durch Hooligans aus dem rechten Spektrum. Zuvor tobte ein linker Mob in den Straßen der ehemaligen Heldenstadt.

(…) 211 Personen waren zu einem nicht unerheblichen Teil bereits als „rechtsmotiviert“ und/oder „Gewalttäter Sport“ aktenkundig sowie aufgrund mitgeführter Utensilien dem Fußballfanklientel zuzuordnen. Ein seitens der Leipziger Verkehrsbetriebe zum Transport der vorläufig Festgenommenen zur Verfügung gestellte Bus wurde wiederum durch Täter des linksautonomen Spektrums angegriffen und erheblich beschädigt. In Folge des unsachgemäßen Gebrauchs von Pyrotechnik entstand offenbar auch ein Wohnungsbrand im Dachgeschoss eines Wohnhauses an der Wolfgang-Heinze-/Simildenstraße (…)

[ostfussball.com berichtete]

Seither gab es weitere politische Aktionen linker Aktivisten gegen Mitglieder von Vereinen aus Leipzig bzw. dem Leipziger Land, da eine Liste mit den Personalien von 215 rechten Angreifern inklusive Klarnamen und Fotos nun im Netz kursiert. Zahlreiche Hooligans von Dynamo Dresden und Lok Leipzig , Erfurt, Chemnitz, Jena und Gera waren dabei. Aber eben auch aus der stark konservativen Provinz von Zwenkau bis Borna.

Und so ging es bei diesem politischen Eklat am vergangenem Wochenende in die nächste Runde:

(…) Das Spiel zwischen dem Bornaer SV und dem Roten Stern Leipzig ist in der 83. Minute durch den Roten Stern zum Abbruch gebracht worden. Hintergrund war der Jubel der Bornaer nach dem 1:0 Führungstreffer durch Rodger Baedge. Beim Jubeln zeigten Spieler des Bornaer SV die Trikots der drei Akteure, die in Absprache beider Vereine und aus Solidarität am Samstag mit einem Stadionverbot belegt worden waren. Denn ihnen wird vorgeworfen, bei den Angriffen von Hooligans und Neonazis im Januar 2016 auf Connewitz dabei gewesen zu sein. Unter anderem war auch das Vereinsheim des Roten Stern an diesem Tag Ziel der Randalierer(…)[stadionfans.de]

Ein Ende ist damit allerdings nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil, denn bisher gab es auf solche Aktionen immer anschließend Reaktion. Die politische Stimmung wurde zuletzt weiter durch Aussagen des RB Leipzig Chef D. Mateschitz aufgeheizt. Grund sind Aussagen des Österreichers, in denen dieser die Flüchtlingspolitik seines Heimatlandes kritisiert und Helfern Scheinheiligkeit unterstellt. Und das kommt bei der eigenen Fanszene von RB Leipzig nicht gut an. Diese stehen bekanntlich politisch links und hatten sich in der Vergangenheit mehrfach aktiv gegen die Demonstrationen von Legida, einem Pegida-Ableger, gestellt…

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