Rein sportlich gesehen läuft es für Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga noch nicht wirklich rund. Fünf Spieltage sind absolviert und die SG findet sich lediglich auf einem mageren 14. Platz wieder. Immerhin: Mit fünf Punkten auf dem Konto ist es derzeit nur ein Dreier Rückstand bis auf Rang sechs.

In den kommenden Wochen hofft Dresden auf deutlich bessere Leistungen, immerhin wurde auf Transfermarkt doch kräftig investiert. Acht Neue sind zum Team gestoßen, rund 1,7 Millionen Euro wurden für die Neuzugänge auf den Tisch gelegt. Aber können diese die Erwartungshaltung auch erfüllen?

Transferschluss: Seit Montag geht nichts mehr

Seit dem vergangenen Montag um 18 Uhr ist das Transferfenster geschlossen. Zugänge und Abgänge sind damit nicht mehr möglich, die Teams haben ihre Kader jetzt erst einmal zusammen. Richtig gut investiert hat in den Tagen des Transferzeitraums die SG Dynamo Dresden. Gut 1,7 Millionen Euro wurden für acht Neuzugänge ausgegeben. Eine durchaus stolze Summe für die Dynamos, die nun auf einschlagende Transfers hoffen.

Notwendig sind diese auf jeden Fall, denn die Leistungen in den bisherigen fünf Partien waren nicht wirklich überzeugend. Nur ein Sieg wurde verbucht, der beim 2:1 gegen Heidenheim gefeiert wurde. Zum Start allerdings gab es beim 0:1 gegen Nürnberg und dem 2:4 gegen Karlsruhe gleich zwei Niederlagen in Folge. Immerhin ist die Tendenz jedoch positiv: Seit drei Ligaspielen sind die Dynamos nun ungeschlagen. Zuletzt gab es ein 0:0 gegen Darmstadt und ein 3:3 zuhause gegen den FC St. Pauli.
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Ehlers und Broll als junge Top-Transfers?

Richtig gute Arbeit geleistet hat die Transfer-Abteilung von Dynamo Dresden auf der Torwartposition. Hier wurde der 24-jährige Kevin Broll verpflichtet, der sich innerhalb kürzester Zeit gleich mal den Stammplatz im Kasten sichern konnte. Zunächst hatte Broll noch gewisse Probleme zu Beginn der Saison, konnte diese jedoch immer stärker ablegen. Der Neu-Keeper mausert sich zum echten Rückhalt und könnte für Dynamo deshalb noch enorm wichtig in dieser Spielzeit werden.

In der Vorbereitung für diese Saison hat sich auch Innenverteidiger Kevin Ehlers ins Rampenlicht gespielt. Mit nur 18 Jahren wäre dieser eigentlich noch für die A-Jugend der Dynamos spielberechtigt, hat sich aber ebenfalls seinen Platz im Kader erarbeitet. In allen fünf Partien in der Liga stand Ehlers auf dem Rasen. Zudem hat der Youngstar ohnehin eine für ihn aufregende Woche hinter sich. Am Mittwoch wurde er zum ersten Mal bei der deutschen U19 beim 1:1 gegen Spanien eingesetzt. Ein Transfer, an dem Dresden vermutlich noch viel Freude haben wird.

Offensive: Alexander Jeremejeff muss guten Einstand bestätigen

Positiv eingeschlagen ist auch der teuerste Transfer in diesem Sommer. Rund eine Million Euro haben die Dynamos für Stürmer Alexander Jeremejeff auf den Tisch gelegt. Zumindest in Ansätzen hat sich diese Investition bereits ausgezahlt. In seinem ersten Einsatz für Dresden netzte der 25-Jährige beim 2:1 gegen den FC Heidenheim. Gut für Dresden: Jeremejeff kann Bälle gut sichern und verteilen, passt damit optimal in das Spielsystem der Dynamos. Ebenfalls ein prominenter Neuzugang des Ost-Clubs ist Linksverteidiger Chris Löwe.

Der 30-Jährige hat sich bei den Dynamos ebenfalls gut eingefunden, hat im letzten Spiel gegen St. Pauli aber böse gepatzt – und das gleich doppelt. Stellt der Linksverteidiger diese kleinen Fehler künftig ab, dürfte sich auch dieser Transfer aus Dresdner Sicht als Erfolg herausstellen. Auffällig: Während Löwe in den ersten Partien vornehmlich mit Defensiv-Arbeit beschäftigt war, suchte er zuletzt immer häufiger den Weg nach vorne. Das gefällt der SG und brachte dem 30-Jährigen bereits vier Einsätze in dieser Saison ein.

Die jungen Wilden stehen in den Startlöchern

Auch wenn Chris Löwe die 30er-Marke bereits knackt, hat sich Dynamo auf dem Transfermarkt natürlich vor allem nach jungen Spielern umgesehen. Und die wurden auch gefunden. Einen richtig interessanten ersten Eindruck hat zum Beispiel der 21-jährige Lukas Stor hinterlassen. Einen Torerfolg kann der Youngster noch nicht vorweisen, dafür aber schon eine Vorlage gegen St. Pauli. Gut möglich, dass sich der bisherige Einwechselspieler schon bald zum Kandidaten für die Startelf mausert. Ebenfalls interessant: Matthäus Taferner. Ein erst 18-jähriger Kicker, der bereits zwei Mal in der zweiten Liga auf dem Platz stand. Hier wir noch etwas Zeit notwendig sein, das Potenzial ist aber auf jeden Fall vorhanden.

Das gilt auch für den 18-jährigen Max Kulke, der gegen Darmstadt beim 0:0 zum ersten Mal in der Startelf zu finden war. Wirklich überzeugen konnte Kulke noch nicht, dennoch soll der Nachwuchskicker behutsam an die Truppe herangeführt werden. Das Gleiche gilt auch für Kapitän Marco Hartmann. Der ist zwar kein Neuzugang, musste aufgrund einer schweren Verletzung aber lange Zeit passen. Unter der Woche gab Hartmann sein Comeback in einem Testspiel gegen den Hallescher FC und stand hier 45 Minuten lang auf dem Platz. Ein guter Schritt, auch wenn der Kapitän im Anschluss selbst erklärte, dass mehr als 45 Minuten Belastung wohl ein Problem geworden wären.

Bei Tipico auf die nächsten Partien von Dresden wetten!

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Dynamo Dresden Transfers: Haben sich die Dynamos gut verstärkt?
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