Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: RB Leipzig (Seite 1 von 12)

Viktoria Berlin – der nächste RBetortenclub

Und der Nächste bitte…

Nach der roten Brause aus Österreich (100 Millionen) kommen nun die Chinesen mit 90 Millionen nach Berlin, um dort vor Hertha , Union und Dynamo die Nummer Eins zu werden. So informiert Viktoria Berlin auf seiner Homepage über einen “unglaublichen” Deal:

Die Advantage Sports Union Ltd., Hongkong (ASU), und der FC Viktoria 1889 Berlin haben eine Einigung über eine intensive zukünftige Zusammenarbeit getroffen. Zweck der Vereinbarung soll eine langfristige Kooperation sein, die die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins, insbesondere der 1. Herrenmannschaft, sicherstellt und dabei auch die Verfolgung höherer sportlicher Ziele ermöglicht.

Vorausgegangen waren intensive Überlegungen des Vorstands, wie Viktoria in der Lage sein kann, sein Aushängeschild, die 1. Herren, nachhaltig sportlich weiterzuentwickeln. Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass dies dauerhaft nicht nur mit kurzfristig zur Verfügung stehenden Zuwendungen lokaler Sponsoren erreichbar ist, sondern auch professionelle Strukturen erfordert und eine Zusammenarbeit mit weiteren starken, überregionalen und internationalen Partnern notwendig ist.

Mit der ASU, einem weltweit tätigen und auf die Vermarktung von Sportmannschaften spezialisierten Unternehmen, strebt Viktoria nun eine Partnerschaft an, mit der diese Ziele umgesetzt werden können und verfolgt nunmehr auch die vom DFB empfohlene Ausgliederung des professionellen Spielbetriebs, welche die Basis für ein nachhaltiges Engagement der ASU bildet. viktoria-berlin.de

Übrigens: Die zwei Investoren Zheng und Chien Lee halten bereits die Mehrheitsanteile am französischen Erstligisten OGC Nizza. Und in der Regionalliga Nordost darf man sich also erneut nach RB Leipzig im Jahre 2010/2011 über einen finanzstarken Konkurrenten in Erfurt, Chemnitz oder Leipzig “freuen”. Ist doch klasse oder?

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Montags-spiel wieder mit RB Leipzig, und wieder Protest

RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen an einem Montag

…doch die RB Fans mögen das nicht. Warum und wieso, dazu gab es nun ein Statement verschiedener Red Bull Fanclubs.

Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. Die Bundesligen fallen seit geraumer Zeit der Spieltagszerstückelung immer mehr zum Opfer. Was mit Samstagsspielen um 18.30 Uhr begann, ging den Weg über Spiele am Sonntagabend und hat nun auch den Freitag und Montag fest im Griff. Dass es dabei weniger um die Entlastung der Mannschaften geht, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern, ist offensichtlich. Denn auch wenn wir anstelle des Montages gegen Leverkusen am Sonntag gespielt hätten, wären es vor und nach den Marseille-Spielen einmal drei und einmal vier Tage „Entlastungpause“ gewesen. Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll. Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.

Daher hat sich eine Vielzahl der Fans und Fanclubs dafür entschieden, den Protest gegen das Montagsspiel sichtbar ins Stadion zu tragen und klar zu zeigen, was sie davon halten:

Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen. Dieser Schritt mag radikal sein, doch ist er für uns ebenso ein notwendiger. Wir können und wollen diesen Spieltag nicht als normalen Spieltag anerkennen und behandeln. Daher werden wir ein klares und sichtbares Zeichen setzen, was wir von Montagsspielen halten und unsere Meinung dazu frei äußern. Dazu wollen wir, wie bereits erwähnt, auch auf unseren Support verzichten. Nicht zuletzt auch für all diejenigen, denen ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich gemacht wird, um uns mit ihnen solidarisch zeigen.

Die zweite Halbzeit wollen wir anders gestalten. Sie wird nach Absprache mit einer Großzahl an anderen Fanclubs „normal“ verlaufen und auch support-technisch wieder angeleitet werden. Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.

Selbstredend wissen wir darüber, dass unser Protest bei weitem nicht dazu beitragen wird, bei allen EntscheidungsträgerInnen ein Umdenken zu bewirken. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, welches wir direkt ins Stadion tragen wollen. Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt.

Dafür stehend,

rasenballisten e.V.
Red Aces Leipzig
Fraktion Red Pride
LeCrats
Red Business
L.E. Bulls
RB-Freunde Bennewitz
RBL Fans Delitzsch
Platzhirsche
Zone 147
Leipzig Fanatics
BULLS CLUB e.V.
Sprottaer Bullenstall

facebook.com

 

RB Leipzig vs. Zenit

UEFA Europa League-Aufstellungen, Statistiken und Live-Updates

Die erste Europapokalreise von RB Leipzig geht weiter mit dem Besuch des russischen Spitzenklubs Zenit in der Red Bull Arena im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Europa League am Donnerstag (21: 05CET / 20: 05GMT / 15: 05ET).

Das Neueste
Leipzig ist mit 16 Auswärtstoren in die Runde der letzten 16 aufgestiegen, hat aber seit vier Spielen seit dem 3: 1-Sieg gegen Tabellenführer Napoli 3: 1 auf italienischem Boden gewonnen. Die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl ist nach dem 1: 1-Unentschieden gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga noch immer auf der Jagd nach dem zweiten Platz in Folge. Jean-Kevin Augustin eröffnete die Führung, konnte aber dem dänischen Stürmer Yussuf Poulsen weichen. Der einflussreiche Mittelfeldspieler Naby Keita kam ungeschlagen davon, nachdem er zwei Spiele mit einem kleinen Leistenproblem verpasst hatte.

Zenit, der im Herbst die Gruppe L gewann, sicherte sich damit den vierten Platz. Sie sind mit 20 Treffern die besten Torschützen des Turniers, haben aber in allen Wettbewerben nur eines ihrer letzten acht Auswärtsspiele gewonnen. Roberto Mancinis Team, derzeit Vierter im eigenen Land, wurde zuletzt von Amkar Perm beim torlosen Unentschieden in der russischen Premier League gestoppt, ehe er ohne den gesperrten Mittelfeldspieler Leandro Paredes nach Leipzig kommt. Igor Smolnikov und Yuri Zhirkov sind gangbare Alternativen.

Wahrscheinliche Aufstellungen
Leipzig: Gulacsi – Laimer, Orban (c), Upamecano, Klostermann – Sabitzer, Kampl, Keita, Forsberg – Poulsen, Werner
Abwesend: Halstenberg (Knie)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

Zenit: Lunez – Ivanovic, Mevlja, Mammanam Criscito (c) – Kranevitter, Kuzyaev, Zhirkov – Rigoni, Kokorin, Zabolotnyi
Abwesend: Paredes (suspendiert)
Trainer: Roberto Mancini

Spiel-Statistik
Dies könnte vielleicht für diejenigen, die sich mit Sportwetten beschäftigen, hilfreich sein:
Leipzig, das nach dem dritten Platz in der UEFA Champions League Gruppe G in der Europa League antritt, genießt seine Debütsaison im europäischen Fußball. Hasenhüttls Truppe trifft erstmals auf russische Gegner. Timo Werner ist in dieser Saison mit fünf Treffern (drei in der Champions League, zwei in der Europa League).  Torschützenkönig der Saison in Leipzig. Augustin hat in dieser Saison vier Tore für Leipzig erzielt. Zenits europäischer Rekord gegen deutsche Mannschaften lautet: W5, D3, L8. Zenit-Verteidiger Branislav Ivanovic war Teil der Chelsea-Mannschaft, die im Finale der Champions League 2011/12 gegen Bayern München gewann.

Lookman kann nicht mitspielen
Leider kann Ademola Lookman am Donnerstag nicht mitspielen, da er in dieser Saison bereits für Everton in der Europa League gespielt hat und deshalb nicht mitmachen kann. In der Zwischenzeit wird Kevin Kampl aufgrund einer Verletzung ausfallen – er hat ein Muskelproblem.

Forsberg befürchtet Zenit-Angriff
Zenits Angriff ist das Hauptanliegen von RB Leipzigs Emil Forsberg, auch wenn er sich nicht direkt damit auseinandersetzen muss. Der schwedische Stürmer wird die meiste Zeit am anderen Ende des Feldes verbringen, aber er hat die Verteidigung seiner Mannschaft gewarnt, bereit zu sein.

Fans in Stuttgart wollen Red Bull “gebührend begrüßen”

Das Red Bull Team erstmals zu Gast in Stuttgart

Und auch wenn es immer wieder gebetsmühlenartig von diversen Marketingabteilungen, der Lügenpresse und dubiosen Verbänden verbreitet wird – das künstliche Produkt von Red Bull wird wohl auch im Schwabenland niemals von den dortigen Fußballfans akzeptiert werden. Nun bereitet man sich auf das Spiel gegen den unbeliebten Verein aus Leipzig in Stuttgart vor.

„Wir wollen alle mitnehmen und sie einbetten in ein Spieltagsmotto. Wir wollen zeigen, was in der Kurve steckt, welche Geschichte sie hat. Das ist die Konstante, um die es uns geht. Wir schauen am Sonntag auf uns, feiern uns selbst und stellen unsere Fankultur in den Mittelpunkt. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen“

(…) Zum ersten Mal tritt der Leipziger Ableger der Fußballabteilung eines österreichischen Brauseherstellers in unserem Neckarstadion an. Viel muss man zu diesem Konstrukt nicht mehr sagen, die Argumente liegen seit langer Zeit klar auf dem Tisch. Zu uns kommt nichts anderes als das am Reißbrett entworfene Gesicht des im Fußball vorherrschenden Turbokapitalismus. In einem Weg, den der komplette Profifußball schon längst eingeschlagen hat, ist RB die Blaupause für alles was noch folgen soll. Ein Weg, den leider auch unser VfB eingeschlagen hat. Der finanzielle Erfolg steht auch für unsere Vereinsführung über allem, weswegen man in einer lächerlichen Kampagne die Mitglieder überzeugen musste, sich dem laut Argumentation „wirtschaftlichen Bremsklotz e.V.“ zu entledigen um sich für potente Investoren wie der Daimler AG zu öffnen. Höher, schneller, weiter. „Ja zum Erfolg!“ hieß der Leitsatz. Bezeichnend, dass hier „Erfolg“ mit „mehr Geld“ gleichgesetzt wird und nicht mit Kontinuität und guter, ehrlicher Arbeit.

und weiter…

Identifikationsstiftend und der größte Unterschied zu Konstrukten wie RB Leipzig ist bei uns in Stuttgart die Cannstatter Kurve. Eine stolze Kurve voller Geschichte. Ein Ort für jedermann, über Jahrzehnte geprägt durch verschiedenste Fangenerationen. Ein Ort, an dem Werte, wie Zusammenhalt, Respekt, Solidarität, Mitgestaltung und Mitverantwortung innerhalb der aktiven Gruppen und Fanclubs noch real sind und ernsthaft gelebt werden. Genau diesen Unterschied – eine traditionsreiche, leidenschaftliche Kurve – wollen wir beim Heimspiel gegen den Retortenclub aus Leipzig wie bereits im Hinspiel optisch und lautstark aufzeigen. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen. Für den Rahmen der Aktion sorgen wir (…) cc97.de

RB Leipzig: Frust statt Euro League Fieber

RB Leipzig bekommt die Bude nur gegen Bayern voll

Nach der Euphorie zum Aufstieg in die 1.Bundesliga kehrt nun auch in Leipzig der Alltag wieder ein. So spielt man zwar in der Euro League ( 2.Liga Europa), die Leipziger Neu-Fans wollen aber lieber den FC Bayern München oder Borussia Dortmund sehen. So kommen gegen Zenit St.Petersburg gerade mal rund 20.000 Zuschauer in die Red Bull Arena. 

Für 15 Euro bietet der deutsche Vizemeister mittlerweile Eintrittskarten für das Hinspiel im Achtelfinale der Europa League an, die Red Bull Arena könnte bei ungemütlichem Winterwetter womöglich nur zur Hälfte gefüllt sein. rp-online.de

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Weil das Stadion wohl nur etwa zur Hälfte gefüllt sein wird, griffen die Anhänger der Leipziger Spott und Häme vor und flüchteten sich in Selbstironie. Unter dem Hashtag #leeresStadiongesänge veröffentlichten die Anhänger Chants, die man auch allein im weiten Rund singen kann: „Ohne mich, ist hier gar nichts los”, schrieb einer. Oder: „Ich bin der zwölfte Mann, auf mich allein kommts an!” Und: „Keiner geht mehr, keiner geht mehr rein.” mz-web.de

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So leer war die Red-Bull-Arena seit dem Aufstieg von RB Leipzig in die Fußball-Bundesliga vor knapp zwei Jahren nicht mehr: Zum Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg am Donnerstagabend (21.05 Uhr/Sport 1) werden nur rund 20.000 Fans erwartet. Das Stadion wird – trotz günstiger Tickets ab 14 Euro (sichtbehindert) – nicht einmal halb gefüllt sein. Das hat auch Auswirkungen auf den Verkehr. lvz.de

Aber auch in der Bundesliga wollen immer weniger Zuschauer den künstlichen Red Bull Verschnitt in Leipzig live sehen. Mit 5,68 Prozent musste RB im Vergleich zur Vorsaison die dritt-meisten Verluste aller Bundesliga-Clubs hinnehmen. Zuletzt stimmte aber auch die Leistung nicht und das kommt bekanntlich bei so genannten Erfolgs-Fans selten gut an.

Eine ähnliche Entwicklung gab es ja auch schon bei RB Salzburg. So haben sich dort die Zuschauerzahlen in den letzten 10 Jahren bei Red Bull Salzburg halbiert. Waren es laut Statistik in 2007 noch durchschnittlich 15.000 Zuschauer bei jedem Spiel, sind es aktuell gerade mal noch 7.832 Besucher im “Salzburger Disko Stadl”. Dort denkt man bereits über einen Rückbau des Stadions nach.

Und die Euro League ist eben auch keine Champions League. So war zuletzt auch beim Spiel von Red Bull Leipzig in Neapel das dortige Stadion nur zu einem Viertel gefüllt. Eine negative Entwicklung der Zuschauerzahlen, mit welcher nun auch hierzulande zukünftig mehr zu kämpfen sein wird. Und das nicht nur bei RB Leipzig! Denn auch in der Formel 1 gingen die Zahlen seit dem Einstieg von Red Bull um die Hälfte zurück.

RB Fans mit “Choreo of the Year”

Choreo beim Spiel gegen Borussia Dortmund floppt im Netz

Das Internet ist böse, sehr böse! Und am allerschlimmsten sind die freien Kommentare. Dabei war die Choreo doch eigentlich ganz nett, wenn man bedenkt dass es sich eben um eine Red Bull Leipzig Aktion handelte. Ein Verein, der ohnehin samt seinen Fans bundesweit belächelt wird.

Gut, man hätte vielleicht einfach dazu schreiben sollen, was die hochgehaltenen Bettlaken tatsächlich darstellen – aber sonst? Wir fanden die Aktion jetzt nicht peinlich oder lächerlich, sondern eben nur “ganz normal” schwach.

So beurteilen (West) Medien die RB Choreo und da wird natürlich so richtig drauf gehauen:

Die spöttische Reaktion der Traditionalisten ließ auf Twitter natürlich nicht lange auf sich warten. Unter den Tweet des offiziellen Accounts der Bullen ließen sich einige Nutzer über die schwache Darstellung aus. „Auf Schalke würde man sich schämen, wenn eine Choreo so missglückt wäre“ oder „Peinlicher geht es nicht mehr“, heißt es unter anderem unter dem Beitrag. Die meisten Nutzer fragten sich allerdings nur: „Was zur Hölle soll das darstellen?“ express.de

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Die Leipziger Anhänger präsentierten in ihrer Fankurve eine riesige Choreografie. Das Problem: Kaum jemand erkannte so recht, was die Leipziger mit ihrer Choreo darstellen wollten. In eine unkoordinierte Masse schwarzer und blauer Transparente zwängten sich undefinierbare graue Kreisel. Am unteren Ende der Tribüne war der Spruch zu lesen: „Leipzig – Rasenballistisch – Intergalaktisch – Gut“ derwesten.de

Oder war es gar das besondere Zeichen im Rahmen des Dortmund-Spiels der homosexuellen RB Anhängerschaft? Die Regenbogen Gemeinde hatte zuvor folgende Meldung herausgegeben:

“Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant.” -> ostfussball.com berichtete bereits.

Gut vielleicht wenn man viel, viel, sehr viel Fantasie hat, könnte man da eventuell einen Zusammenhang erkennen. Aber mal ehrlich – sagenhafte Berichte, über von Ausserirdischen entführte RB Jünglinge für seltsame Experimente in interstellaren Raumschiffen gehören wohl eher in das Reich der Mythen und Sagen. Gut, wir lesen wahrscheinlich einfach zu viel beim hoch geschätztem Erich von Däniken.

Schwule und lesbische Red Bull Fans

Rainbow Bulls Fanclub bei RB Leipzig

So informieren die homosexuellen Sportsfreunde auf ihrer Webseite:

Die RainbowBulls sind der erste schwul-lesbische Fanclub von RasenBallsport Leipzig und unterstützen unsere Mannschaft bei Heimspielen sowie auswärts. Wir stehen für eine friedliche, offene Fankultur in und außerhalb des Stadions und werden uns aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus, Homophobie und Sexismus einsetzen. rainbowbulls.de

Besonderes Zeichen im Rahmen des heutigen Dortmund-Spiels
Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant. Etwas, das man auch schon mit Gleichgesinnten des FC Schalke, Hertha BSC oder Bayern München machte. Mit den Schwarzgelben hat das gemeinsame Feiern nach den Vorfällen aus dem Vorjahr natürlich noch eine besondere Symbolkraft. rblive.de

Die aktive Fanszene aus Dortmund boykottiert das Spiel in Leipzig:
„Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“ (ostfussball.com berichtete bereits)

GroKo und RB Leipzig

Kretschmer ist RB Leipzig Fan

Das ist jetzt im Prinzip auch nicht weiter schlimm, denn unseren tollen Politikern traut man doch mittlerweile so ziemlich Alles zu. Doch dass solche Themen nun auch noch beim Mitglieder-Forum der Sachsen-CDU in Dresden zur Sprache kommen, sagt schon Einiges über deren erbärmlichen Allgemeinzustand dieser ehemaligen Volkspartei aus. Denn eigentlich wollte man ja nur für die erneute GroKo von CDU und SPD in Berlin werben.

Und so macht man sich als Ministerpräsident von Sachsen natürlich noch mehr Freunde bei seinen Wählern:

Kretschmer gibt zudem zu Protokoll, dass er einseitige, aber große Sympathien für RB Leipzig hegt. Da erklingen Buhs und Jubelrufe. „Ich gelobe Besserung“, sagt Kretschmer lächelnd. sz-online.de

Comedy vom Feinsten: Der Wahlverlierer der Bundestagswahl wurde zum Ministerpräsident in Sachsen und zum Synonym für das allgemeine Staatsversagen hierzulande:

“Tillich hat ausgerechnet Michael Kretschmer als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Jenen Michael Kretschmer, der gerade sein Direktmandat an einen AfD-Kandidaten verloren hat und nicht mehr im Bundestag sitzt. Da drängt sich der Verdacht auf, dass hier jemand mit Posten versorgt werden musste.” mdr.de

Spannend, was würden sächsische Fußballfans zur neuen – alten GroKo sagen? Merkel, Gabriel und Schulz hatten wir ja die vergangenen vier Jahre. Gab es eigentlich irgend etwas, was in dieser Zeit nicht gänzlich verkackt wurde? Zuletzt wollten zwar Dynamo Ultras den Pegida-Frontmann Lutz Bachmann abschieben ins Nirvana abschieben. Doch auch bei der SG Dynamo Dresden ist längst nicht jeder Fan dieser Meinung. Ähnlich sieht es auch in Leipzig, Chemnitz, Aue und Zwickau aus.

 

Salzburg und Leipzig: Red Bull Boykott

Red Bull wird in Salzburg und Leipzig boykottiert

Die beiden künstlichen Projekte von Red Bull in Salzburg und Leipzig werden von den Dortmunder sowie Kölner Ultras in Meisterschaft und Euro Liga boykottiert. Viele aktive Fan-Szenen sehen Red Bull im deutschen Fußball als äußerst kritisch und akzeptieren derartige Retorten-Projekte weiterhin nicht.

Das Euro Liga von Red Bull Salzburg wird boykottiert:

Der Retortenclub aus Leipzig wird von uns nach wie vor nicht akzeptiert. Aus diesem Grund wird ein Großteil der SÜDTRIBÜNE DORTMUND, wie schon in der vorherigen Saison, das Auswärtsspiel in Leipzig nicht besuchen“, erklärte der Südtribüne Dortmund-Zusammenschluss noch Anfang dieses Monats zum Spiel in Leipzig – Diese Regelung soll nun auch für das Auswärtsspiel in Salzburg gelten.

Auch das Meisterschaftsspiel von Red Bull Leipzig wird boykottiert:

„Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“

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