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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Autor: Ralf Schneider (Seite 3 von 98)

DFL-Boss Seifert plädiert für Taskforce wegen Spielergehältern

Christian Seifert ist Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL). In der aktuellen Krise bescheinigen ihm alle Verantwortlichen einen tollen Job. Und tatsächlich hat der Profifußball allem Anschein nach ein Konzept vorgelegt, welches eine Fortführung der Saison wahrscheinlich erscheinen lässt. Große Teile der Gesellschaft stellt die Pandemie vor eine Herausforderung. Im professionellen Fußball, wo mit Millionenbeträgen gearbeitet wird, tritt die Problematik stärker hervor, als anderswo. Ein Luxusproblem sagen die einen. Was sich für DFL-Boss Seifert jedoch herauskristallisiert hat, ist eine Fehlentwicklung im Fußball. Diese möchte er in Zukunft mit einer Taskforce korrigieren.

Wo hat der Profifußball Grenzen überschritten? Einerseits sind hier sicher die exorbitanten Gehälter zu nennen, mit denen die Fußballer bedacht werden. Obendrein stehen Berater im Hintergrund, die ebenfalls ein Vermögen kassieren, weil sie zwei Partien einen Vertrag unterschreiben lassen. Hinzu kommt die Planung der Vereine, welche nicht einmal wenige Spieltage auf die Einnahmen aus Zuschauern, mehr jedoch auf die TV-Gelder und Sponsoring-Einnahmen verzichten können. Wir von Ostfußball schauen uns die Lage einmal an.
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3. Liga stimmt für Fortsetzung der Saison 2019/20 – kein Abbruch!

Das war ein hartes Stück Arbeit. Ein Fußballspiel dauert bekanntlich 90 Minuten. Die Video-Konferenz der 3. Liga mit allen 20 Vereinsvertretern am Montag allerdings dauerte 210 Minuten. Und sie führte immerhin zu einem Ergebnis. Nach dem Modell der 1. Bundesliga und zweiten Liga soll auch die Drittliga-Saison 2019/20 nicht abgebrochen, sondern weitergespielt werden.

Die Fortsetzung der 3. Liga ist also beschlossene Sache. Jetzt hängt es an der Politik. So wie in der Bundesliga auch, wo die DFL erst am letzten Donnerstag ein umfangreiches Konzept zur Durchführung von Training, Anreise, Hotelaufenthalten und Spielbetrieb vorgestellt hatte. Die Entscheidung hing – anders als in den Bundesligen – allerdings am seidenen Faden. Schon im Vorfeld hatte es Krach und Zank gegeben. In der Abstimmung ging es am Ende des Montagabends auch alles andere als einheitlich zu. Zumindest herrscht nun aber Klarheit darüber, was zumindest die Mehrheit der 20 Vereine aus der 3. Liga will.

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1. FC Union Berlin News: 14 Verträge laufen zum Juli 2020 aus

Der 1. FC Union Berlin findet sich in der 1. Bundesliga auf dem elften Platz wieder. Doch diese News ist, wird doch seit Wochen kein Fußball mehr gespielt, alt. Dennoch ist es nicht ganz unwichtig zu erwähnen, dass die Chance auf den Klassenerhalt recht hoch ist. Denn mit 30 Punkten auf dem Konto besteht ein Punktepolster von acht Zählern zum Relegationsplatz. Es sind noch neun Spiele zu absolvieren. Tatsächlich wäre der internationale Wettbewerb aktuell näher, als der vermeintliche Abstieg. Dennoch waren die TV-Einnahmen bis vor Kurzem noch nicht gesichert. Weiterhin fehlen die Einkünfte durch Zuschauer im Stadion an der Alten Försterei.

Die „Macher“ im Hintergrund haben durchaus noch Arbeit vor sich. Denn im Kader vom 1. FC Union Berlin laufen 14 Verträge aus. Wir von Ostfußball haben uns die Mühe gemacht und geschaut welche Kicker um eine Verlängerung bangen müssen. Die vielen Spieler, dessen Vertrag zum 01. Juli 2020 auslaufen, sind von Vereinsseite nicht ganz so kritisch, wie es vielleicht zunächst ausschaut. Denn der Kader ist mit 32 Spielern ohnehin recht aufgebläht.
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FSV Zwickau: eSports Team in den Startlöchern

Als Tabellensiebzehnter der 3. Liga steht der FSV Zwickau aktuell nicht berauschend dar. Zumindest abseits des echten Grüns soll sich das zügig ändern. Der Verein hat sein eigenes FSV Zwickau eSports Team ins Leben gerufen und möchte damit beim Konsolen-Klassiker „FIFA“ künftig groß angreifen. Gleich zum Start wurden mit Sascha Hendel und Marcel Gramann zwei nicht ganz unbekannte Spieler verpflichtet.
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Unions Stürmer Sebastian Polter und der Tag X: „Es wird sehr hart“

Niklas Stark von Hertha BSC war bereits gleich doppelt von der Corona-Krise betroffen. Sebastian Polter vom Rivalen 1. FC Union Berlin noch nicht – doch es wird so kommen. Und RB Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff blickt positiv auf die kommenden Wochen.

Drei Vereine, drei Beteiligte und drei Meinungen und Erlebnisse. Vor allem Sebastian Polter ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken an Tag X. Im Gegensatz zu anderen, die damit den 9., vielleicht den 16. Mai, also jenen Tag definieren, an dem der Neustart der 1. Bundesliga vollzogen werden könnte, schaut Polter etwas weiter in die Zukunft. Auf jenen Tag, der bedeuten wird, Abschied zu nehmen. Vom Stadion An der Alten Försterei, doch wohl eher nicht von den Fans der Eisernen. Zumindest nicht hautnah und persönlich.

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Erzgebirge Aue: Präsident Helge Leonhardt wünscht sich den „Tag der Befreiung“

Im Erzgebirge werden sie fast schon pathetisch. Zumindest FC Erzgebirge Aue Präsident Helge Leonhardt, der nicht sehnlicher als den 9. Mai herbeisehnt. Beim sächsischen Nachbarn Dynamo Dresden stellen sich derweil einige Fragen auf, wenn es um einen Neustart in der 2. Bundesliga geht.

Die dringlichste Antwort, die bekam Sportdirektor Ralf Minge am Donnerstag von der Deutschen Fußball Liga (DFL) noch nicht präsentiert. Nämlich wie es weitergehen könnte. Mehr als das – nicht nur von Leonhardt – herbei geschworene Datum des 9. Mai kursiert aktuell nicht in Sachen Re-Start der Bundesliga. Dafür wurde die DFL bezüglich ihres Konzepts zum Ablauf von Training und Geisterspielen sehr konkret. Wir haben die Stimmen und Meinungen der ostdeutschen Zweitligisten Erzgebirge Aue und Dynamo Dresden für euch zusammengefasst.

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Neustart der Bundesliga: „… dann werden wir am 9. Mai bereit sein“

Das, was Christian Seifert da am Donnerstag Nachmittag auf der Pressekonferenz geäußert hat, muss wie Musik in den Ohren der deutschen Fußballfans geklungen haben. Während La Liga, die Serie A und auch die Premier League weiter pausieren, steht der Neustart der Bundesliga im Zeichen der Corona-Krise offenbar kurz bevor. Es fehlt nur noch ein Schritt.

Und dieser letzte Schritt, das stellte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Donnerstag ebenso klar, der müsse von der Politik kommen. Am 30. April könnte es soweit sein. Dann kommt es zu einer erneuten Konferenz aller Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Hier wird wohl auch die Zukunft der Bundesliga entschieden. Eigentlich zwar nur die kurzfristige, also wie es mit der Saison 2019/20 weitergeht. Indirekt allerdings wohl auch die mittelfristige Zukunft. Denn ruht der Ball weiterhin und werden seitens der Politik keine Geisterspiele erlaubt, dann sieht es finanziell bei rund einem Drittel der Clubs aus der 1. Bundesliga und Liga zwei zappenduster aus.

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Erzgebirge Aue ohne Probleme: Acht Spieler vor Vertragsende

Die aktuelle Gesundheitskrise stellt viele Vereine vor große Herausforderungen. Geschäftsführer Michael Voigt vom FC Erzgebirge Aue sprach bereits vom schlimmsten Fall. Da er für die Finanzen zuständig ist, war der Wegfall von bis zu 2,5 Millionen Euro gemeint. Diese Summe würde jedoch das Ausbleiben der Zuschauer, der Wegfall von Sponsorengeldern und die fehlende TV-Rate bedingen. Tatsächlich zeichnet sich jedoch eine Tendenz ab, dass im Mai wieder gespielt wird. Dennoch stehen – stand jetzt – acht Spieler vor ihrem Vertragsende. Und mit der noch nicht final geklärten Finanzlage gehen Verlängerungen nicht so leicht von der Hand.

Voigt blickt jedoch über die Saison hinaus und sieht die Veilchen nicht in Insolvenzgefahr. „Wir haben in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und nie über unsere Verhältnisse gelebt. Das zahlt sich in so einer Krise aus.“ Recht hat er. Wir von Ostfußball haben zudem ermittelt, dass der FC Erzgebirge Aue sogar für die nächste Saison tadellos aufgestellt ist. Kleinere Baustellen wären noch zu schließen. Doch das „Projekt 2023“ von Präsident Helge Leonhardt war rückblickend ein Glücksgriff. Dadurch sind weniger Kontrakte vakant. Anders sieht es nämlich bei den Verträgen von Dynamo Dresden aus. Weiterlesen

13 Verträge laufen bei Dynamo Dresden am 30. Juni 2020 aus

Schon im Normalbetrieb wären Vertragsverlängerungen bei der SG Dynamo Dresden aktuell ein eher schweres Unterfangen. Immerhin findet sich der Club auf dem letzten Platz der 2. Bundesliga wieder. Der Abstand zum rettenden Ufer ist jedoch nah genug. Es ist viel zu früh, um für die 3. Liga zu planen. Obendrauf kommt noch die aktuell anhaltende Gesundheitskrise. Wann geht die Saison weiter? Und mit welchen Einnahmen kann für die Spielzeit 19/20 noch gerechnet werden. Die Voraussetzungen für die Verlängerung der Arbeitskontrakte könnte unter einem besseren Vorzeichen stehen. Gerade sind es noch 13 Spieler, die nicht wissen wie ihre Zukunft nach dem 30. Juni 2020 aussieht.

Trainer Markus Kauczinski kann inzwischen auf fast alle Akteure zurückgreifen. Wer nicht verletzt ist, steht zum Training auf dem Platz – natürlich unter besonderen Auflagen. Ausgenommen davon sind die Tschechen Josef Husbauer und Ondrej Petrak. Beide Akteure sitzen in ihrer Heimat nahe Prag fest. Damals hätte eine Abreise und Rückreise zur Familie bedeutet, dass sie über mehrere Wochen in Quarantäne hätten gehen müssen. Heute fehlen sie der SGD auf dem Trainingsplatz. Doch ihre Vertragssituation ist geklärt. Laut Ostfußball sind es die Verträge der folgenden Akteure, welche vor ihrem Ende stehen. Weiterlesen

Hansa Rostock: Virtueller Ticketverkauf soll die Koggen-Kassen füllen

Durch die Corona-Krise stehen zahlreiche Sportvereine in Deutschland vor einer enormen Herausforderung. Speziell die 3. Liga trifft es hart, die bekanntlich genau zwischen der Profi-Welt und den Amateur-Ligen liegt. Mittendrin ist in diesem Unwetter auch die Kogge aus Rostock. Der FC Hansa hat sich allerdings eine clevere Idee einfallen lassen, wie der Schiffbruch vermieden werden kann.
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