Die finanziellen Belastungen der Ostvereine haben durch die Corona-Krise jüngst noch einmal kräftig zugelegt. Auch abgesehen davon waren bei einigen Vereinen allerdings die Kassen leer. So zum Beispiel bei Rot-Weiß Erfurt. Hier allerdings gibt es jetzt erfreuliche Nachrichten vom Insolvenzverwalter. Der erklärte in einer offiziellen Mitteilung, dass die Zukunft des Vereins gesichert sei.

Ebenfalls von einer finanziellen Schieflage bedroht ist derweil der Chemnitzer FC. Hier soll die Insolvenz noch abgewendet werden, wofür bis Mitte August 450.000 Euro notwendig sind. Die gute Nachricht: Bereits mehr als die Hälfte dieser Summe ist auf dem eigens eingerichteten Spendenkonto eingegangen. Und in den kommenden Tagen soll auch ein Flohmarkt zu Gunsten des CFC noch einmal notwendige Euronen in die Kasse spülen.

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Erfurt: Rot-Weiß gesichert, Profifußball wird ausgegliedert

Durchatmen bei Rot-Weiß Erfurt. Am gestrigen Montag hat sich der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Volker Reinhardt, an die Fans und Mitglieder gewandt. Und zwar mit einer erfreulichen Botschaft. Die Zukunft der ersten Herrenmannschaft des RWE ist gesichert. Schon gestern wurde die Herrenmannschaft in die neu gegründete FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH ausgegliedert. Die Voraussetzung hierfür war ein Investor, der wurde mittlerweile gefunden. Im Schreiben des Insolvenzverwalters heißt es hierzu:

“Liebe Mitglieder und Fans, liebe Sponsoren und Unterstützer des RWE, heute gibt es gute Nachrichten: Meinem Team und mir ist es nach intensiven Gesprächen gelungen, einen Investor zu gewinnen. Die FSG GmbH unter Leitung von Franz Gerber sichert die Zukunft der ersten Herrenmannschaft des RWE.“

Insolvenzverwalter Reinhardt ist sich sicher, dass nun eine „gute und tragfähige“ Lösung gefunden werden konnte, zumal auch der Nachwuchsbereich nicht mehr Teil des Insolvenzverfahren ist. Der Verein ist hier wieder selbst zuständig und trägt die Verantwortung für den Nachwuchs. Plan laut Reinhardt: Bis Ende dieses Monats soll das Insolvenzverfahren jetzt vollständig abgeschlossen werden. Anschließend soll der Verein über einen Insolvenzplan neu und zukunftsfähig aufgestellt werden, so das Schreiben.Betway Bonus Banner 150 Euro

Chemnitzer Fans kämpfen für ihren Verein

Von derart guten Meldungen ist man beim Chemnitzer FC noch etwas weiter entfernt. Auch der CFC ist ein finanzielles Sorgenkind im Ostfußball. Um die Insolvenz abwenden zu können, müssen die Chemnitzer bis Mitte August ganze 450.000 Euro zusammenbekommen. Ein größerer Investor, wie in Erfurt, konnte hier nicht gefunden werden. Allerdings kann sich der CFC auf seine treuen Fans verlassen. Die Anhänger der Himmelblauen haben bisher bereits über 270.000 Euro gespendet und auf das hierfür eingerichtete Treuhandkonto des Vereins überwiesen. Sollte die Summe von 450.000 Euro nicht erreicht werden, würden die Anhänger ihr gespendetes Geld zurückerhalten.

Da allerdings nur noch wenige Tage für die restlichen rund 180.000 Euro bleiben, legen die Fans nun noch einmal nach. Am 1. August wird am Stadion an der Gellertstraße von 10 bis 14 Uhr ein Flohmarkt veranstaltet. Hier können die Anhänger neue und alte CFC-Sammlerstücke erwerben. Wie zum Beispiel Sitzschalen aus dem alten Stadion. Darüber hinaus wird auch ausdrücklich darauf verwiesen, dass an die alten Zeiten erinnert werden darf. Sämtliche Einnahmen, die auf dem Flohmarkt erzielt werden, sollen zu 100 Prozent auf das Treuhandkonto gehen, welches von der Rechtsanwaltskanzlei Elsner & Appel verwaltet wird. Wer also noch alte CFC-Schätzchen lagert, kann diese auf dem Flohmarkt anbieten und so seinem Herzensverein helfen.

450.000 Euro bis Mitte August, sonst Insolvenz

Dass die Unterstützung dringend notwendig ist, dürfte mittlerweile jedem klar sein. Bis Mitte August benötigt Chemnitz 450.000 Euro, um die Befriedigung der Gläubiger und die Deckung der Masseverbindlichkeiten sowie der Verfahrenskosten decken zu können. Kann der Verein diese Mittel nachweisen, wird der Insolvenzverwalter einen sogenannten Insolvenzplan auf die Beine stellen, der dann für eine zeitnahe Beendigung des Verfahrens sorgen soll. Sollten die Mittel nicht aufgebracht werden können, würde das Verfahren wegen fehlender Masse eingestellt werden. Das wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Chemnitzer FC.

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Ostfußball: Rot-Weiß Erfurt gerettet – und der CFC?
Ostfussball.com
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