Die Deutsche Fußball-Liga hat in Sachen Corona getagt. Und die DFL wird es noch ein weiteres Mal tun – nämlich am kommenden Dienstag. Dort wird es erst richtig spannend, weil dann auch Vereinsvertreter der 36 Profi-Clubs aus der 1. Bundesliga und der zweiten Liga mit am Tisch sitzen. Es geht um die Zukunft des deutschen Fußballs. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Möglich, dass dieses Meeting am kommenden Dienstag (31. März) also aufzeigen wird, wie es in den beiden höchsten deutschen Spielklassen weitergeht. Oder besser gesagt: wie es weitergehen könnte. Denn final beschließen werden die 36 Vereine und die DFL gemeinsam sicherlich noch nichts. Doch vielleicht einigen sich die Beteiligten dann schon auf ein oder zwei Konzepte, die als Plan B durchgeführt werden könnten. Je nachdem, was die Corona-Pandemie dann zulässt.

Die 3. Liga als Vorreiter: Keine Spiele vor Mai

Wann allerdings ist dieses „dann“? Vorerst wurde seitens der DFL nur das beschlossen, was ohnehin schon vermutet worden war. Die Pause, die Bundesliga und Liga zwei einlegen, wird vom 2. April bis zum 30. April verlängert. Das ist keine große Überraschung. In vielen Bundesländern dauert der Lockdown ohnehin bis mindestens zum Ende der Osterferien (19. April), auf lokalen Sportplätzen etwa ebenso. Vereinzelt sind Einschränkungen allerdings auch bis zum 30. April verhängt worden. Und vergessen wir nicht: Die 3. Liga war mit dem DFB schon voran geprescht und hatte eine Pause bis Ende April längst beschlossen.

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Arbeitsgruppe beschließt zunächst Pause bis Ende April

In jedem Fall ist das die richtige Maßnahme. Auch wenn weitere vier Wochen lang andauern können. Aber: Jeder Tag der Quarantäne, der eigenen Isolation, hilft mit, das Coronavirus einzudämmen – und damit auch den langsamen Weg zurück in die Normalität zu finden. Christian Seifert (DFL), Jan-Christian Dreesen (FC Bayern), Alexander Wehrle (1. FC Köln), Peter Peters (FC Schalke 04), Oliver Leki (SC Freiburg), Stefan Schneekloth (Holstein Kiel), Rüdiger Fritsch (Darmstadt 98) und Oke Göttlich (St. Pauli) gehören dem Gremium an, das zunächst die Pause empfiehlt – und das jetzt auch weitere Konzepte zusammen mit dem DFL-Direktor Ansgar Schwenken erarbeiten soll.

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„Atempause“ für weitere wichtige Entscheidungen

Über diese Konzepte sollen dann alle 36 Vertreter der deutschen Profi-Vereine am 31. März beratschlagen. In der entsprechenden Mitteilung der DFL heißt es, dass dabei erörtert werden soll, ob und wann „Spiele zu gegebenem Zeitpunkt – der Situation geschuldet – auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen“ wären. Anders als im Amateur- und Breitensport oder bei sonstigen Freizeitveranstaltungen sei dann nur Personal im Stadion, das an diesem Arbeitsplatz einer Erwerbstätigkeit nachgehe. Die aktuelle Pause im April diene auch eine „Atempause“ (Wehrle), um nicht täglich auf ganz neue Entwicklungen öffentlich reagieren zu müssen.

Verlängerung bis Ende Juni unausweichlich

Ein Aspekt wurde allerdings sehr deutlich unterstrichen. Alexander Wehrle vom 1. FC Köln formuliert dies so: „Das gemeinsame Ziel des deutschen Profifußballs, die Saison 2019/20 zu Ende zu spielen, bleibt bestehen. Dafür gibt es unterschiedliche Szenarien, mit denen wir uns nun mit dem nötigen Zeitrahmen und abhängig von der Entwicklung der Situation noch intensiver befassen werden.“ Über solche Szenarien wurde bereits ausgiebig diskutiert. Die Verlängerung der Saison bis einschließlich 30. Juni 2020 scheint dabei unausweichlich. Und selbst, wenn bis weit in den Mai hinein nicht gespielt werden kann, soll und darf, wird die DFL dafür ganz sicher ein Konzept mit diesem Szenario ausarbeiten.

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Englische Wochen wird es definitv geben

Diskutiert und in die engere Auswahl kommen offenbar zwei Modelle des Modus, die auch miteinander verschmelzen könnten. Zum einen ist dies erst einmal grundsätzlich das Spielen von Englischer Wochen. Neun Spieltage müssen insgesamt nachgeholt werden, dazu braucht es eventuell noch zwei Termine für den DFB-Pokal: fürs Halbfinale und fürs Pokal-Endspiel. Es ist aber durchaus denkbar, dass dieser Wettbewerb als erstes abgebrochen oder gegebenenfalls zu einem ganz späteren Zeitpunkt vor Saisonstart 2020/21 gespielt wird. Kann ab Anfang Mai gespielt werden, würde das auf jeden Fall auch Platz schaffen, um noch in der Champions League und Europa League aktiv werden zu können.

Entscheidungen bei einem Saisonabbruch offen

Sollte erst Ende Mai beziehungsweise im Juni gekickt werden können, ist ebenso möglich, dass die Englischen Wochen noch intensiver werden, weil dann tatsächlich jeden zweiten, jeden dritten Tag gespielt werden würde. Das bedeutet dann allerdings auch das komplette Aus für die europäischen Wettbewerbe. Darüber hinaus könnte sich der Modus ändern, in dem dann – wie bei einer EM – an festen Spielorten mehrere Partien ausgetragen werden. Damit entfallen größere Reisen und wäre die Organisation vielleicht etwas einfacher unter den gesundheitlichen Bedingungen und Aspekten, die berücksichtigt werden müssen. Teams wären in Hotels abgeschottet. Mit einem weiter gültigen Versammlungsverbot gäbe es auch keine Fanansammlungen vor den Stadien.

Zum Abschluss noch: Ein Konzept muss natürlich ebenfalls beraten und beschlossen werden: Was, wenn die Saison 2019/20 gar nicht mehr beendet werden kann? Möglich sind hier dann die Annullierung der aktuellen Spielzeit oder andere Regeln, die Aufsteiger und Absteiger, die gegebenenfalls auch Meister und natürlich die nächsten Teilnehmer im Europapokal benennen. Mit der DFL möchte man dieser Tage im Corona-Wahnsinn wirklich nicht tauschen.

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DFL erarbeitet Konzepte: Wie geht es in der Bundesliga und 2. Liga weiter?
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