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Schlagwort: Wettbewerbsverzerrung

Dynamo Dresden Trainingsrückstand und Wettbewerbsverzerrung

Am 26. Spieltag durfte Dynamo Dresden wegen Quarantäne-Maßnahmen nicht spielen. Doch obwohl die Elf von Trainer Markus Kauczinski gar nicht auf dem Platz stand, war sie der große Verlierer des Spieltages. Denn im Kampf um den Klassenerhalt haben die Dresdener verloren. Schlussendlich gingen die Positionen 17 (Karlsruher SC) und 16 (SV Wehen Wiesbaden) nämlich jeweils als Sieger vom Platz. Und damit ist es nochmal ein Stück schwerer geworden, das rettende Ufer zu erreichen. Obendrein muss Dynamo noch ein Spiel pausieren. Und dann würde mit großen Trainingsrückstand in die Englische Woche gestartet. Ein ehemaliger Nationalspieler spricht sogar offen von einer Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Dresdener.

Natürlich lassen wir von Ostfußball es uns nicht nehmen, einmal ganz genau hinzuschauen. Welche Partie könnte eventuell noch verlegt werden? Und warum wird schon jetzt sehr konkret von einer Verzerrung des Wettbewerbs gesprochen? Eines steht in jedem Fall fest: Wenn der Re-Start in der 2. Bundesliga Thema ist, steht die SG Dynamo Dresden als Letzter der Tabelle aktuell im Blickpunkt. Können sich die Dresdener noch aus der Affäre ziehen?

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Die Heuchler vom NOFV zu Viktoria Berlin

NOFV will Viktoria Berlin auf die Finger schauen

“Wir begrüßen jede sportliche Aufwertung der Regionalliga. Wir wehren uns aber gegen Wettbewerbsverzerrung.”
Hubert Wolf Vereinsvertreter beim NOFV mdr.de

Noch beim Einstieg von RB Leipzig tat man sich jedoch bei den gleichen Funktionären schwer, von Wettbewerbsverzerrung zu sprechen. Damals haben sie dafür gesorgt, dass RB Leipzig überhaupt erst möglich wurde und heute kreischen sie rum, wenn sich nun etwas Ähnliches auch in Berlin entwickelt. Dort wo Hertha und Union momentan (noch) die jeweiligen Bundesligen vertreten.

Im Gegensatz zu Viktoria Berlin hatte damals der neureiche Brause-Club in Leipzig weder eine 2. Mannschaft, noch die vorgeschriebene Nachwuchsabteilung, noch Schiedsrichter. Da war einfach nichts vorhanden, was den NOFV-Statuten bzw. SFV-Vorschriften entsprochen hätte – von eventuellen Mitgliedern gar nicht erst zu sprechen. Und trotzdem wurde der Retorten-verein ohne wenn und aber durch gewunken.

Welche Stadt wird der nächste Stützpunkt für einen weiteren Retorten-verein?

Da bieten sich natürlich Hamburg, München, Köln oder eben auch noch andere Städte durchaus an. Der Standort des neuen Projektes spielt aber im Prinzip auch keine überragende bzw. tragende Rolle. Der neue “Verein” muss auch nicht zwingend Mehrwert für den Zuschauer bringen, sondern ausschließlich finanziellen Gewinn bringen. Klar, ein paar Familien werden sich dafür sicherlich auch wieder finden lassen, aber es geht eben auch ohne diese.

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