Wo Timo Werner in der kommenden Saison oder vielleicht auch erst ein, zwei Jahr später spielen wird, steht noch nicht fest. Wo Timo Werner allerdings nicht spielen wird, das schon. Denn der deutsche Nationalspieler erteilte deutlich wie noch nie zuvor einem Verein eine Absage, der immer wieder Interesse bekundet hatte.

Dabei handelt es sich um keinen geringeren Verein als den deutschen Rekordmeister. Der FC Bayern München bekam von Timo Werner, der aktuell noch seine Brötchen bei RB Leipzig verdient, einen Korb. Von der Bild-Zeitung wird der Stürmer wie folgt zitiert: „Bayern ist zwar ein toller Verein und Hansi Flick ein richtig guter Cheftrainer“, meinte der 24-Jährige. „Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern.“ Rums! Das hat gesessen! Und diese Aussage ist dann auch überhaupt nicht mehr misszuverstehen. Einen Wechsel des deutschen Nationalspielers innerhalb der 1. Bundesliga, also etwa von RB Leipzig zum FC Bayern München, wird es nicht geben.

Neue Herausforderung meint: Eine andere Liga

Im Prinzip bestätigt Timo Werner mit seinen Äußerungen das, was Ostfussball.com schon vorher so analysiert hatte: Ein Wechsel zum FC Bayern München wäre natürlich immer eine gute Option, aber kaum mehr ein wirklicher Fortschritt seiner Karriere.
Denn laut Timo Werner sei es einfach so, dass „mich die Herausforderung in einer anderen Liga noch etwas mehr reizen würde als ein Wechsel innerhalb der Bundesliga“. Damit haben die Bayern wohl ihre Chance verpasst, denn im letzten Sommer noch hätten sie zuschlagen können. 25 Millionen Euro wären dann fällig gewesen. Doch die Münchner Macher zögerten – zu lange, wie es jetzt aussieht. Am Ende reagierte dann Timo Werner selbst und verlängerte seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023.

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Timo Werner und der Drang nach Wertschätzung

Und noch etwas spielt für Timo Werners klares Nein zum FC Bayern München eine Rolle, worüber wir bereits berichtet hatten: Bei den Münchnern sah sich der Nationalstürmer niemals als erste Option. Die Bayern buhlen auch nach wie vor um Leroy Sane. Und an solchen Personalspielchen wollte sich der 24-Jährigen offenbar nicht beteiligen. Das klingt auch bei seinen jüngsten Äußerungen durch: „Natürlich spielt es dann auch eine Rolle, dass die gegenseitige Wertschätzung maximal da sein müsste. Deswegen habe ich mich damals für RB Leipzig entschieden“, so Timo Werner. Seine Schlussfolgerung: Daher würde er sich bei seinem nächsten Schritt abermals für den Club entscheiden, bei dem er genau solch ein Gefühl von Wertschätzung vermittelt bekommen würde.

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RB Leipzig ist noch lange nicht aus dem Rennen

Wenn das Thema FC Bayern München also abgehakt ist, stellt sich die Frage, ob RB Leipzig denn Chancen hat, Timo Werner zu halten. Fakt ist, dass der Angreifer bisher weder einen Wechsel noch einen Verbleib in der Messestadt ausgeschlossen hat. Fakt ist auch, dass die Bullen in der aktuellen Saison 2019/20 bislang bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, aus einem Zweikampf in der 1. Bundesliga zwischen Bayern und Borussia Dortmund einen Dreikampf um die Meisterschale zu machen. Deswegen passt Timo Werner eigentlich exzellent zu RB Leipzig, wo auch das System exakt auf den Nationalstürmer zugeschnitten ist. „Ich weiß es extrem zu schätzen, was ich an Leipzig habe“, bestätigt Timo Werner diese eine Option seiner Zukunft. „Ich würde niemals sagen: Ich muss hier unbedingt weg.“

Kampf um die Krone des Torjägers noch nicht verloren

Seine aktuellen Zahlen sprechen für sich. Falls die 1. Bundesliga Mitte oder Ende Mai fortgesetzt werden kann, dann könnte Timo Werner sogar noch einmal den Frontalangriff auf die Torjägerkanone wagen. Denn zwar führt Robert Lewandowski mit 25 Treffern, aber wer weiß, wie sich die Sache in Zeiten von Corona und Geisterspielen noch entwickelt? Timo Werner jubelte bisher 21 Mal. Auch nicht gerade ein schlechter Wert. Mit acht Vorlagen kommt der 24-Jährige auf 29 Scorerpunkte. Damit liegt er mit Bayerns Lewandowski jedenfalls schon mal gleichauf. Hier hat aber Jadon Sancho von Borussia Dortmund mit 30 Punkten (14 Tore, 16 Vorlagen) die Nase vorn.

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Klopft Kloppo an, wird Timo Werner wechseln

Welches Ziel außerhalb von Leipzig wäre aber realistisch für Timo Werner? Der FC Chelsea bekundete zuletzt Interesse. Doch die Blues wären aus dem Rennen, wenn die Reds den deutschen Nationalspieler tatsächlich unbedingt wollen. Der FC Liverpool mit seinem deutschen Trainer Jürgen Klopp bleibt nach wie vor der Top-Favorit als neuer Arbeitgeber von Timo Werner. Der deutsche Stürmer hat nur das Pech, dass durch die Pandemie viele Vereine finanziell in eine Schieflage geraten sind. Nun muss das nicht zwingend für das Team von der Anfield Road gelten. Doch ob die Reds deswegen bereit sind, eine Ablösesumme zu zahlen, die zwischen 50 und 60 Millionen Euro liegen würde, steht auf einem anderen Blatt Papier.

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Klare Kante: Für Timo Werner ist der FC Bayern München aus dem Rennen
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