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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: DFB (Seite 1 von 6)

DFL Notfallplan: Was passiert bei einem Saisonabbruch?

Lange dauert es nicht mehr, dann kann in Deutschland wieder der Ball rollen. Schon an diesem Wochenende starten die beiden Profiligen wieder ihren Betrieb. Sollte alles glatt gehen, könnte die Saison wohl gerade noch einmal so gerettet werden. Aber was ist eigentlich, wenn genau dieser Fall nicht eintritt? Immerhin ist die Gefahr der Coronakrise längst noch nicht vorbei. Dementsprechend sind auch neue Quarantänevorgaben, Beschränkungen oder Sport-Verbote zumindest vorstellbar.
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„Fick dich DFB“: Ultras kündigen weitere Proteste an

Die Stimmung zwischen dem DFB und den Fanszenen in Deutschland gilt schon seit vielen Jahren als angespannt. Aktuell scheint es allerdings so, als würde sich in diesem Konflikt eine neue Stufe heranbahnen. Nachdem die Ultras in den letzten Tagen vereint Plakat-Aktionen und Proteste gestartet hatten, reagierte der DFB mit der Wiedereinführung der Kollektivstrafen. Für die Fanszene ein Tabu-Bruch – nicht zum ersten Mal.
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Geht zwischen dem DFB und den Ultras jeder Anstand Hopp(s)?

Dietmar Hopp ist im Fußball derzeit in aller Munde. Es muss gar nicht der von ihm unterstützte Club, die TSG 1899 Hoffenheim, auf dem Feld stehen. Transparente gegen den Mäzen sind derzeit in diversen Stadien zu sehen. Die Angst vor dem nächsten Wochenende geht um. Und es sind immer die Ultra-Gruppierungen, welche mit Plakaten auffallen, die Dietmar Hopp im Fadenkreuz zeigen. Doch hat dieser Eklat, welcher sogar schon zu Spielunterbrechungen geführt hat, inzwischen Wellen geschlagen, die weit über den eigentlichen Streit zwischen den Ultras und dem DFB hinausgehen.

Doch eigentlich ist Dietmar Hopp im wahrsten Sinne des Wortes ins Fadenkreuz eines Streits geraten, bei dem es eigentlich um Kollektivstrafen geht. Denn der Deutsche Fußball Bund (DFB) hatte diese im Jahr 2017 ausgesetzt. Vor wenigen Wochen wurde die Bestrafung ganzer Fangruppierungen jedoch wiedereingesetzt. Und zwar sind Dortmunder Fans für Spiele in Sinsheim ausgeschlossen worden – mit Genehmigung des DFB. Vorausgegangen waren fortwährende Attacken gegen Hopp. Wir von Ostfußball versuchen der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
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DFB, DFL – Ihr werdet von uns hören!

An den Aktionen zum DFB Pokal am vergangenem Wochenende beteiligen sich die Fans von Darmstadt 98, Bayer Leverkusen, dem FC Bayern München, Dynamo Dresden, Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg, Hansa Rostock, dem Hamburger SV, dem 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln, dem SC Freiburg, Eintracht Braunschweig, der Spielvereinigung Fürth, Borussia Dortmund, Hertha BSC, dem FC Augsburg, dem TSV 1860 München sowie dem 1. FC Nürnberg.

Fans kündigen Fan-Dialog mit den Verbänden auf:

“DFB und DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich vielmehr der Eindruck, dass der Fußballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen”

und weiter…

Ein weiterer Grund für den aufgekündigten Dialog ist aus Sicht der Fans, dass “weiterhin jede Spur” von Transparenz fehle. Dies zeige sich etwa in der “mangelnden Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Beckenbauer-Millionen”. Kritisiert wird außerdem die Aufstiegsregelung für die Regionalligen, die einem “Glücksspiel” gleiche.

Deutschland droht gegen Schweden WM-Aus

Schicksalsspiel zur WM 2018 gegen Schweden

Eigentlich hatte man ja den Eindruck bzw gehofft, dass “die Mannschaft” zur Vorbereitung gegen Österreich und Saudi-Arabien wohl gemauert hatte. Doch gegen die Mexikaner wurden wir dann alle eines Besseren belehrt! Spieler wie Khedira, Özil und auch Groos waren nämlich wirklich so schlecht. Und nun kommen die Schweden daher und haben es in der Hand, den amtierenden Weltmeister in der Vorrunde nach Hause zu schicken.

Und auch die Pressekonferenz mit Manuel Neuer sagt so einiges über den Zustand der Mannschaft aus. Unbeholfen, fast ängstlich und nervös verkündet unser Kapitän: “Wir sind fest davon überzeugt, bla, bla, bla ähm, bla,bla, bla – werden wir gegen Schweden und Südkorea gewinnen.” Fest entschlossen sieht anders aus!

Und auch anhand von den Sportwetten Quoten kann man klar und deutlich erkennen, dass der Weltmeister vor dem nächsten Spiel stark angeschlagen ist, und auch wenn sich das live eventuell noch etwas ändern könnte. Fast schon könnte man vermuten, dass die Fans, Spieler und Funktionäre jegliche Hoffnung für das deutsche Team aufgegeben haben.

Was dagegen spricht ist, dass die deutsche Mannschaft als Turniermannschaft gilt und stets das Quäntchen Glück bei großen Events hatte. Doch dazu bedarf es einer deutlichen Steigerung auf dem Spielfeld. Allein der Glaube daran fehlt momentan. Und irgendwie hat man ja auch aktuell den Eindruck, dass die deutschen Bürger kaum noch hinter dem Projekt Mannschaft stehen. Ganz im Gegenteil, es wird sich gefreut wenn man auf die Mütze bekommt. Die “gute Arbeit” des DFB der letzten Jahre scheint dabei wohl auch eine Rolle zu spielen. Schade eigentlich, denn noch vor Jahren stand geschlossen hinter unserer deutschen Nationalmannschaft…

DFB – ein “familienfreundlicher” Verein

Vorwürfe gegen Rothmund und Grindel

Laut Recherche des NDR: Karl Rothmund hat in seiner Fußball-Funktionärskarriere geholfen, der Firma seines Sohnes Aufträge zu vermitteln. Was wusste DFB-Präsident Reinhard Grindel?

Er inszeniert sich gern als Saubermann: DFB-Präsident Reinhard Grindel. Der 56-Jährige war schon DFB-Anti-Korruptionsbeauftagter und hat sich als Politiker für die Bekämpfung von Korruption eingesetzt, für “Anti-Korruptionsgesetze, Compliance-Kodex, Good-Governance-Vorschriften”, so Grindel.

Aber ausgerechnet bei einem Wegbegleiter stellt sich die Frage, ob Grindel es nicht so ernst nimmt mit der Integrität: beim mächtigen Fußballfunktionär Karl Rothmund. Mehrere Zeitungen schreiben, Rothmund habe Grindel die Tür zum Fußball geöffnet, soll ihn zum DFB-Präsidenten gemacht haben.

Rechtsanwalt Jürgen Scholz kritisiert seit vielen Jahren die Verflechtungen im niedersächsischen Fußball. “Für Herrn Rothmund hat es den Vorteil, dass an der Spitze des deutschen Fußballs jemand ist, der ihm wohlgesonnen ist. Eine Win-win-Situation, nennt man das wohl neudeutsch.”

ndr.de

Und die Kommentare unter dem Artikel sagen eigentlich alles, was man derzeit in den Fan-kurven über den DFB und die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik hierzulande denkt:

Ist doch von den “unsrigen Eliten” nichts neues. Wo man hinsieht, ein durchstechen, belügen, betrügen , Vetternwirtschaften und bereichern auf Kosten der Allgemeinheit. Rauswerfen, Strafanzeige, Schadensersatz und Ausschluss für den Rest des Lebens aus Wahlämtern, politischen Mandaten! Nur so lernen die das!

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Wir wisen doch inzwischen alle, wie Korrupt das Fussballgeschäft in Funktionärsetagen ist! Und ein CDU-Mann, der Korruption nicht bekämpft hat, sondern eher immer profitiert, hat passt doch genau an die Spitze des DFB! Beim DFB kann man halt noch mehr abkassieren als in der CDU-Zentrale – die FIFA sorgt unter anderem dafür. Und in der CDU lernt man Korruption von der Pike auf.

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Warum sollte es auf Landesverbänden und oder im Auftrag – und Geschäftswesen eines großen Verbandes anders zugehen, als bei dem Verband selber, der sich mit viel Geld und kriminellen Machenschaften ein sportliches Großereignis erkauft hat?

50+1 Regelung soll fallen – Fans machen mobil

Geschäftemacher wollen 50+1 Regelung abschaffen

Die Mitgliederversammlung der 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga wird am 22. März über die 50+1-Regel diskutieren. “Es geht in einem ersten Schritt darum, sich über ein Verfahren abzustimmen, in dessen Rahmen zunächst ein umfassendes Meinungsbild aller Klubs eingeholt wird. Hierzu wird es einen Vorschlag des DFL-Präsidiums geben”, sagte Reinhard Rauball, Präsident der deutschen Fußball-Liga (DFL).

So die Chemnitzer Fanszene gegen Abschaffung der 50+1 Regelung:

Liebe Fans, Fanclubs und Fangruppen aus Chemnitz,

die Diskussion um die Zukunft der 50+1 Regel ist in vollem Gange.

Es gibt viele Interessengruppen, die versuchen 50+1 zu kippen oder noch weiter zu lockern. Für uns Fans ist klar, was für eine enorme Bedeutung die Regel hat. Denn der Fußball gehört keinen Einzelpersonen, Unternehmen oder Investoren. Er gehört uns allen und darf nicht noch mehr zum Spielball einiger Wenigen werden. Die nächsten Tage und Wochen sind deshalb für den Fußball in Deutschland sehr entscheidend.

Fans von unterschiedlichen Vereinen haben sich zusammengeschlossen und eine gemeinsame Erklärung für den Erhalt der 50+1 Regel geschrieben. Diese Erklärung findet ihr im Anhang.

Bereits viele Fanclubs und Fangruppen aus ganz Deutschland, haben angekündigt die Erklärung zu unterschreiben. Wir als Interessenvertretung und Verein für alle himmelblauen Fans unterstützen dieses Vorhaben.

Bitte gebt uns bis spätestens Montag, den 12.03.18, um 18 Uhr Rückmeldung, ob auch euer Fanclub/Fangruppierung mit zu den Erstunterzeichnern zählen soll. Meldet euch entweder mit Fanclubname und eurer E-Mailadresse zurück an info@fanszene-chemnitz.de oder kommt gegen Halle an den Fanszene Stand an der Edeka. Auch dort habt ihr die Möglichkeit für den Erhalt von “50+1” zu unterschreiben!

Im Laufe der nächsten Woche werden wir die Erklärung mit allen Erstunterzeichnern an die Vertreter der Vereine, der DFL und des DFB schicken und sie auf einer Website veröffentlichen.

Auch wenn die Entscheidung über die Zukunft der 50+1 Regel von Vertretern der 1. und 2. Bundesliga getroffen wird, so ist klar, dass eine Aufhebung oder Lockerung der Regel, auch unvorhersehbare Auswirkungen für alle Vereine bis in die untersten Ligen haben wird.

Lasst uns gemeinsam für den Erhalt der 50+1 Regel kämpfen.

Fanszene Chemnitz e.V. für “50+1 bleibt!”

cfc-fanpage.de

Babelsberg vs. Cottbus wird zum DFB-Politikum

DFB-KONTROLLAUSSCHUSS PRÜFT URTEIL DES NOFV-VERBANDSGERICHTS

Es geht dabei um die brisante Partie im April des vergangenen Jahres: SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus Während die Ultras aus Babelsberg politisch links stehen, wird die Fanszene aus Cottbus eher rechts zugeordnet. Unterstützung bei den Ausschreitungen hatte es für Energie an diesem Tag auch aus Chemnitz gegeben.

(…) …wurde im Block der Gäste mit etwa 400 Cottbuser Anhängern mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Hierbei soll es sich um rechtsextreme Fußballfans handeln, die in Cottbus bereits Stadionverbot haben. Die Polizei verhinderte einen Sturm des Platzes und setzte später auch Pfefferspray gegen die Randalierer ein. “Zumindest beim ersten Mal haben die Ausschreitungen ihren Ausgang im Cottbuser Fanblock genommen” (…)

So informiert aktuell der DFB diesbezüglich auf seiner Webseite: 

Der FC Energie Cottbus war ursprünglich wegen eines “unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger” vom NOFV-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt und mit weiteren Auflagen belegt worden. Dagegen legte der Verein Berufung beim Verbandsgericht des NOFV ein, das nun wegen Vorliegens von Verfahrenshindernissen das Urteil des NOFV-Sportgerichts aufgehoben und das Verfahren eingestellt hat.

Der für Rechts- und Satzungsfragen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Wir haben erhebliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des NOFV-Verbandsgerichts. Daher habe ich den DFB-Kontrollausschuss gebeten, diesen Fall eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Revision beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Rassismus und Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz, und deshalb wäre es ein fatales Signal, wenn Vorfälle dieser Art ungeahndet bleiben würden.” dfb.de

Football Army Dynamo – Polizei Razzia

Fußballkrieg – Polizei versus Ultras Armee

Während gestern deutschlandweit gegen Linksextremisten (G20 Gegner in Hamburg) seitens der Polizei agiert wurde, gab es auch mehrere Durchsuchungen bei Ultras. So unter anderem auch beim „Fanprojekt Dresden“. Pikant dabei – der eingetragene sächsische Verein wird als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe durch eine Drittelfinanzierung (Kommune 25%, Bundesland 25%, DFB/DFL 50%) laut Nationalem Konzept Sport und Sicherheit (NKSS) gefördert. Also quasi eine Aktion gegen sich selbst!? Nach zirka 8 Monaten?

Kommando Trabant und Camouflage Shirts beschlagnahmt:

„Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und Sprengstoffgesetz eingeleitet“, teilte die Staatsanwaltschaft in Karlsruhe mit. So wurden dabei gestern Smartphones, Laptops, Computer sowie Böller und Tarnkleidung wurden sichergestellt. Auch das Auto, aus welchem die Kommandos für den Fanmarsch gerufen wurden, nahmen die Ermittler mit. Ein Mann in der Schweiz wurde festgenommen.

Das klingt nach einem “vollem Erfolg” für die Justiz.


Krieg dem DFB Video aus Karlsruhe:

In der bundesweiten Fanszene kam die Aktion “KRIEG DEM DFB” im Mai diesen Jahres allerdings sehr gut an:

“Was für ein geiler Scheiß ist das denn?! Das schaut aus wie auf dem Balkan oder in Polen. Ich hatte mich zuvor nicht mit dem Spiel befasst, für mich kam dieses Filmchen, das von der „Kübelpappe“ aus gefilmt wurde und inzwischen wohl zigmal kopiert und zig hunderttausendfach angeschaut wurde, völlig aus der Kalten.” (ostfussball.com)

Neue deutsche Teilung durch DFB geplant

DFB will Regionalliga Nordost abschaffen

Alles läuft momentan bei der angestrebten Reform auf eine vier-gleisige Regionalliga ohne die Regionalliga Nordost hinaus. Das wäre somit auch ein Ende unserer eigenen ostdeutschen Identität, unseres Ostfußball.

FCM Sportdirektor: „Es geht offensichtlich nicht um den Wunsch nach einer gerechten Modifizierung der Regionalliga, sondern um eigene Vorteile für begünstigte Verbände“

“Das ist Wettbewerbsverzerrung!”

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!” Diesen Spruch kennen wir aus der Vergangenheit im Osten schon. Was daraus wurde, ist auch bekannt. Lassen wir es also nicht noch einmal so weit kommen! Gefragt sind dabei nun aber auch endlich wirklich kämpferische Funktionäre beim NOFV, statt wandelnde Schlaftabletten in den dortigen Chefetagen. Am 8. Dezember treffen sich dann alle Vereine zu einem außerordentlichen DFB-Bundestag. Dort soll dann eine Entscheidung über die neue Aufstiegsregelung zur 3.Liga fallen. (ostfussball.com berichtete bereits)

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