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3.Liga live bei den „Öffentlich-Rechtlichen“

Kaum noch 3.Liga live bei den dritten Programmen der ARD

Ja es gibt sie noch, die Live-spiele der 3.Liga beim GEZ-finanziertem öffentlich-rechtlichem Fernsehen. Doch statt umfangreicher Berichterstattung ist in 2017 /2018 allerdings nur noch absolute Not-flamme angesagt. Bis Ende September sind es nur noch lediglich 10 Spiele der dritthöchsten Spielklasse. Ab kommender Spielzeit gibt es dann gar keine Live Übertragungen mehr. Spätestens ab dann kann man sich bei MDR & Co. wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Und die liegen ja bekanntlich bei volkstümlicher Folklore und heimatlichen Klängen sowie brisanten News aus der vermeintlichen Promiszene und Königshäusern.

Telekomschild2005

So sieht das 3.Liga Programm der großen ARD aus:

Samstag, 19. August 14:00 Uhr

Chemnitzer FC – VfL Osnabrück NDR
Preußen Münster – 1. FC Magdeburg WDR / MDR

Samstag, 26. August 14:00 Uhr

VfL Osnabrück – Sportfreunde Lotte NDR / WDR
Karlsruher SC – Hallescher FC SWR

Samstag, 9. September 14:00 Uhr

Rot-Weiß Erfurt – Carl Zeiss Jena MDR
Würzburger Kickers – SC Paderborn BR / WDR
1. FC Magdeburg – Hansa Rostock NDR

Samstag, 16. September 14:00 Uhr

SC Paderborn – Preußen Münster WDR
Karlsruher SC – Sportfreunde Lotte SWR
Hansa Rostock – Werder Bremen II NDR

Samstag, 23. September 14:00 Uhr

Fortuna Köln – Sportfreunde Lotte WDR

Besser sieht es dafür mit Telekomsport für die Liveübertragung der 3.Liga aus. Seit Anfang dieser Saison gibt es dort für 9,99 Euro / 14,99 Euro alle Spiele der dritten Liga live als so genannter Stream im Internet. Dieser Online Stream kann dann zum Beispiel via Chromecast auf TV Geräten sogar in HD übertragen werden. Die ersten Lesermeinungen zeigen, dass die Telekom im Vergleich zum MDR das Programmangebot ihren Zuschauern deutlich professioneller  zur Verfügung stellt.

DFB Pokal Live: Hansa Rostock vs. Hertha BSC

DFB Pokal 1 Runde live im Free TV

Nicht das Spiel Chemnitzer FC gegen den FC Bayern München wird die ARD live im TV zeigen, sondern Hansa Rostock gegen Hertha BSC. Doch zumindest für ostdeutsche Fußballfans ist die Partie aber auch ein absoluter Quoten-Hit.

DFB-Pokal 2007 Nürnberg

Das Spiel des FC Bayern München in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2017/18 beim Chemnitzer FC wurde auf Samstag gelegt. Damit ist klar, dass die Partie nicht live im Free-TV bei den Öffentlich-Rechtlichen zu sehen sein wird, denn DFB Pokal live gibt es immer am Montagabend. Live gibt es nun FC Hansa Rostock gegen Hertha BSC. Alle anderen Spiele des DFB Pokal gibt es live gegen Gebühr beim Bezahlsender SKY.

So spielen unsere Vertreter in der ersten Hauptrunde des DFB Pokal:

1. FC Magdeburg – FC Augsburg
Chemnitzer FC – FC Bayern München
FC Hansa Rostock – Hertha BSC
Rot-Weiß Erfurt – 1899 Hoffenheim
SV Wehen Wiesbaden – Erzgebirge Aue
VfB Germania Halberstadt – SC Freiburg
Energie Cottbus – VfB Stuttgart
BSV Dynamo – FC Schalke 04
1. FC Saarbrücken -1. FC Union Berlin
TuS Koblenz – SG Dynamo Dresden
Sportfreunde Dorfmerkingen – RB Leipzig

Wir wünschen unseren ostdeutschen Vertretern am kommenden Wochenende viel Erfolg und vielleicht hat ja der Pokal tatsächlich noch hin und wieder seine eigenen Gesetze…

 

Helene Fischer vereint deutsche Fußballfans

Über das DFB Pokal RasenBallsport Highlight mit Helene Fischer

Während die ARD und SKY Zuschauer leider nicht in den Genuss der Gründung einer echten neuen gemeinsamen Fanfreundschaft zwischen Dortmunder und Frankfurter Anhänger kamen, wurde dieses Ereignis zumindest in den sozialen Netzwerk gebührend gefeiert. Denn Helene Fischer schaffte es sozusagen als Botschafterin des Deutschen Fußballbund, dass die ehemaligen Kontrahenten auf den Rängen sich tatsächlich annäherten. Daher möchten wir an dieser Stelle auch das originale Geschehen in Wort, Ton und Bild dokumentieren. 

Echt schade, denn das öffentlich-rechtliche Fernsehen ARD hielt sich leider an seinen Auftrag der „medialen Grundversorgung der Bevölkerung“… und entschied sich im Endeffekt für seinen tollen Geschäftspartner in Frankfurt. Nur einmal hätte man doch eine Ausnahme für den Fan-frieden im deutschen RasenBallsport machen können, dachten sich da die besorgten Zuschauer vor den TV Geräten.

Nein – denn etwas Verständnis sollte man schon für die Entscheidung haben, denn das Geld für die wichtigen Intendanten bei der ARD, wie zum Beispiel Tom Buhrow (knapp 400.000 Euro pro Jahr)  samt seinen fürstlichen Kollegen bei den Öffentlich-Rechtlichen, muss ja auch irgendwie erwirtschaftet werden. Niemand will doch wirklich auf das ausgezeichnete GEZ-Programm zukünftig verzichten. Und Qualität haben eben seinen Preis. Von daher alles richtig gemacht!

Telekom übertragt 3. Liga 2017 / 2018 – TV Gelder bleiben st(l)abil

Telekom bekommt schon eher den Zuschlag für die TV Rechte der 3.Liga

Eigentlich sollten die TV-Übertragungsrechte der 3. Liga erst ein Jahr später an die Telekom gehen. Doch nun scheint klar, bereits ab der kommenden Spielzeit werden dann alle Spiele der dritten Liga live über eine Sublizenz von Sport A gezeigt. Auch die bisherigen Rechte der ARD bleiben ebenfalls noch bestehen.

Für die Vereine wird sich jedoch in der kommenden Spielzeit nichts an den Einnahmen ändern. Noch schlimmer, sollten die beiden zweiten Teams aus Mainz und Bremen die 3. Liga als Absteiger verlassen und keine anderen „Zweiten“ aufsteigen, müssten die Gelder auf mehr Vereine aufgeteilt werden. Grund – die U-23 Mannschaften von Bundesliga-Teams sind an den TV-Geldern nicht beteiligt. Im schlimmsten Fall wären das pro Team also 10 % weniger als noch in dieser Saison.  Für die ohnehin klammen Drittliga Vereine keine gute Nachrichten.

Für die Zuschauer würde das ab der übernächsten Spielzeit zusätzliche Kosten bedeuten. So sollte das Angebot im Bereich der Tarife der bereits existierenden BBL- und DEL-Übertragungen angesiedelt sein. So sind die Übertragungen für einige Telekom-Kunden bereits inklusive. Ein Jahresabo würde andernfalls knapp zehn Euro, ein einzelnes Monatsabo bis zu 16,95 Euro kosten.  Bisher waren die Live-Übertragungen zwar für die GEZ Gebührenzahler kostenlos (kostenlos ist nicht gleich umsonst!), doch die Qualität der Livestreams bei den dritten Programmen der ARD lies nicht selten doch zu wünschen übrig.

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Fazit: Mehr Kosten für die Zuschauer bei langfristig fast gleichbleibenden Einnahmen für die Vereine. Und die Übertragung wechselt von einem staatlichen Monopolisten an einen ehemaligen staatlichen Monopolisten. Unterm Strich keine guten Meldungen für die finanziell angeschlagene 3.Liga in den nächsten Jahren.  Stabil labil lautet also auch weiterhin die Devise.

3.Liga: Alle ostdeutsche Partien live am 22. Spieltag

3.Liga Live-Übertragungen des 22. Spieltag

Während Sport im Osten zur gewohnten Zeit immer Samstag 16.30 Uhr aus dem Sender gestrichen wurde, setzt man beim mitteldeutschen Heimatsender nun auf Live-spiele bzw. Live-Konferenz ab 14.00 Uhr. Aber auch in anderen dritten Programmen der ARD gibt es die 3.Liga live an diesem Wochenende zu sehen. Zumindest noch bis dies dann 2018 auch noch aus dem öffentlich-rechtlichem Programm gestrichen wird. 

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Alle Spiele auf einen Blick:

Freitag, 10. Februar 19:00 Uhr
VfL Osnabrück – FSV Mainz 05 II ndr.de
VfR Aalen – FC Rot-Weiß Erfurt swr.de
Samstag, 11. Februar 14:00 Uhr
SG Sonnenhof Großaspach – FC Hansa Rostock NDR
Sportfreunde Lotte – Holstein Kiel WDR / NDR
SC Paderborn – 1. FC Magdeburg WDR / MDR / mdr.de
FSV Frankfurt – Chemnitzer FC MDR / hessenschau.de
Hallescher FC – Jahn Regensburg MDR / mdr.de
FSV Zwickau – Werder Bremen II mdr.de
Sonntag, 12. Februar 14:00 Uhr
MSV Duisburg – Preußen Münster WDR

Zur aktuellen Tabellen-Situation aus Sicht des Ostfußball:

Während mit dem 1. FC Magdeburg, Hallescher FC und Chemnitzer FC weiterhin drei Vereine aus unserer Region im Kampf um den Aufstieg spielen, geht es im Tabellen-keller mit dem FSV Zwickau, FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Hansa Rostock allerdings gegen den Abstieg. Am Ende sollten es dann zirka 43 Punkte sein, um in der dritthöchsten Spielklasse zu bestehen. Und die haben bisher alle ostdeutschen Vertreter noch nicht erreicht. Fazit: Die Saison ist noch lang und da kann noch viel passieren. Mit einer positiven Serie kann man schnell ein paar Plätze in der Tabelle gut machen. In die andere Richtung mit negativem Ausgang allerdings auch.

Rückrunden Start 3. Liga – Live Stream

3.Liga zum Rückrunden Start mit massig Live-spielen

Noch besser – alle Spiele unserer sechs ostdeutschen Teilnehmer sind live als TV Übertragung bzw. als Livestream bei einem der dritten Programme der ARD zu sehen. Die schlechte Nachricht – ab der Spielzeit 2018 / 2019 wird auch dieser Service der öffentlich-rechtlichen Anstalten wegfallen und dann nur noch bei der Telekom zu finden sein. 

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Alle Livespiele der 3. Liga auf einen Blick: 

Samstag, 28. Januar 14:00 Uhr

VfL Osnabrück – Preußen Münster NDR / WDR
SC Paderborn – MSV Duisburg WDR
Fortuna Köln – 1. FC Magdeburg MDR / WDR / mdr.de
Hallescher FC – Rot-Weiß Erfurt MDR / mdr.de
SG Sonnenhof Großaspach – Chemnitzer FC MDR / mdr.de
FSV Zwickau – FSV Mainz 05 II MDR
Hansa Rostock – Jahn Regensburg ndr.de

Zur allgemeinen Situation der 3.Liga aus ostdeutscher Sicht: 

Während mit dem 1. FC Magdeburg, dem Halleschen FC  und dem Chemnitzer FC gleich drei ostdeutsche Teams um den Aufstieg in die 2. Bundesliga kämpfen, geht es für den FSV Zwickau und dem FC Rot-Weiß Erfurt um das nackte Überleben im Profifußball. Und aufgrund einer durchwachsenen Hinrunde steht der FC Hansa Rostock zumindest sicher mit 26 Punkten im unteren Mittelfeld. Doch da ist jedoch noch jede Menge Luft nach oben, wie auch bei den beiden Sorgenkindern aus unserer Region.

Telekom zeigt zukünftig die 3.Liga

MDR Berichterstattung für Vereine der 3.Liga geht zu Ende

Die dritten Programme der ARD verlieren die exklusiven Übertragungsrechte an der 3. Fußball-Liga an die Deutsche Telekom, dies berichtet die „Bild“. So sind die Spiele der Liga ab der Saison 2018/19 nur noch bei Entertain TV zu sehen.

Gerade für den MDR ist dieser Umstand besonders tragisch, da die letzten guten Einschaltquoten beim Heimatsender über die 3.Liga via TV-Übertragung oder Live-Stream generiert wurden. Nach Olympia und Handball WM geht nun ein weiteres Zugpferd des öffentlich-rechtlichen Fernsehen an die Konkurrenz.

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Für die ostdeutschen Fußballfans der 3.Liga sind diese Meldungen sicherlich alles andere als gut. Denn wer dann jedes Spiel live  via „Entertain TV“ sehen möchte, muss  nun bei der Telekom dafür bezahlen – übrigens die GEZ Gebühren auch ohne echte Highlights weiterhin ebenfalls. Wie viel der Service dann kosten soll, ist allerdings noch nicht bekannt.

Nutznießer könnten eventuell die Vereine sein, welche durch die exklusive Vermarktung mehr Geld in die klammen Kassen gespült bekämen. Bisher waren das pro Spielzeit der 3.Liga 800.000 Euro. Zu wenig meinen Finanzexperten, jetzt bestehe die Chance auf deutlich mehr. Erleben, was verbindet- oder auch nicht…

Keine Olympiade bei ARD und ZDF – Pensionen Schuld?

Olympische Spiele nicht mehr beim Öffentlich-rechtlichem TV

Kurz und knapp war die Meldung: Die Verhandlungen sind gescheitert. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF berichten von 2018 bis 2024 nicht mehr live von den olympischen Wettkämpfen. Stattdessen wird der Spartensender Eurosport in Deutschland die Spiele übertragen. Sprich  es wird zu teuer – und dass, obwohl jedes Jahr rund 8 Mrd. Euro über die GEZ in die Kassen der beiden Sendeanstalten gespült werden.

Nun könnte man ja meinen, die deutschen Zuschauer würden zumindest von den eingesparten Kosten in Höhe  von 150 Millionen Euro für Olympia profitieren. Doch so einfach ist das nicht, denn das Geld fehlt an anderer Stelle. Noch schlimmer, die Gebührenzahler sollen schon bald noch mehr in ein Fass ohne Boden blechen:

(…) Die Betriebsrenten müssen bezahlt werden. Bei stark gesunkenen Zinsen und damit gesunkenen Erträgen aus dem angesparten Kapital ist das schwierig. Allein die ARD-Anstalten müssen in den kommenden vier Jahren laut ihrer Finanzplanung knapp 1,4 Milliarden Euro an Pensionen auszahlen. Dazu kommen noch die Rückstellungen, die für künftige Rentner gebildet werden, so dass für die Altersversorgung insgesamt mehr als drei Milliarden Euro in vier Jahren kalkuliert sind. Wie groß die Lasten einmal werden, kann man an den Rückstellungen der Sendeanstalten ablesen. Die ARD allein hat insgesamt 7,4 Milliarden Euro auf der hohen Kante für künftige Pensionen, ZDF und Deutschlandradio zusammen noch einmal eine Milliarde. Und es wird immer mehr angespart (…)

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Zu sehen sind die Olympischen Spiele nun bei den Spartensendern Eurosport und DMAX. Für den Sportfan im Prinzip keine schlechte Entscheidung, wenn Sport auch bei echten Sportsendern läuft. Bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern darf man sich hingegen nun wieder auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich politisch-korrekte Berichterstattung aus den zahlreichen Funkhäusern…