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Schlagwort: St. Pauli

Erzgebirge Aue vertritt den Osten in der 2. Bundesliga

Erzgebirge Aue findet sich nach Abschluss des 14. Spieltages auf dem vierten Tabellenplatz wieder. Zwischenzeitlich waren die Veilchen sogar Dritter. Wie sagte Aue-Angreifer Testroet passend: „Ich werde mir einen Screenshot davon machen.“ Dieses schöne Gefühl soll also möglichst lange erhalten bleiben. Doch sollten die Spieler nicht zu lange in der Vergangenheit schwelten, sondern sich lieber auf den nächsten Gegner vorbereiten. Denn um die Euphorie am Leben zu halten, braucht es weitere Punkte. Zuletzt wurde mit 3:1 über den FC St. Pauli gewonnen. Als nächstes steht das Gastspiel beim VfL Bochum bevor.

Für uns von Ostfußball steht Erzgebirge Aue in dieser Saison ganz besonders im Fokus. Tatsächlich sind in der 2. Bundesliga nämlich nur zwei Ostvereine vertreten. Einmal handelt es sich um Dynamo Dresden. Doch die Dresdener finden sich aktuell nur auf dem siebzehnten Platz der Liga. Auf Rang vier und damit in Schlagdistanz zum Relegationsplatz, hat sich Erzgebirge Aue niedergelassen.
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Dynamo Spruchbänder versus USP-Mädels

Ultras St. Pauli Mädels sollen Burka tragen

Provokationen gegen andere Fangruppen gehören zum Tagesgeschäft im Fan,- bzw. Ultraleben in den Kurven. Das ist nicht neu, sondern wird seit vielen Jahren nicht nur von den Anhängern der SG Dynamo Dresden oder St. Pauli praktiziert. Sehr gerne wird dabei auf aktuelle Ereignisse oder politische Positionen zurückgegriffen. So auch wieder mal beim Spiel zwischen der SG Dynamo Dresden und St. Pauli am vergangenem Wochenende. 

Im K-Block entrollten Dynamo-Anhänger ein Banner mit der Aufschrift: „Burka Pflicht für USP Frauen – Euch will keiner sehen!”

burka

Auf der Webseite Vice wurde nun auf die Dauerfehde der letzten Jahre eingegangen:

In der Saison 2011/2012 zeigten sie bei ihrem Heimspiel in der Rückrunde ein Transparent mit der Aufschrift: „USP Frauen aus dem Gästeblock, damit die Küche lebt.” Anschließend antworteten die USP Frauen mit einem ironischen Brief („An die netten Jungs aus Dresden“) sowie einem Bild auf dem sie im Pyro-Licht das Spruchband der Dresdner präsentierten und dabei Küchengeräte hochhielten.

Im Jahr darauf wurde im Dresdner K-Block erneut ein Transparent mit einer expliziten Botschaft an die weiblichen Ultras der USP gezeigt. Der Schriftzug „USP Frauen, der K-Block steht hinter euch” wurde dabei mit einem großen aufgemalten Penis ergänzt.

Die Anhänger der SGD hatten im Spiel gegen St.Pauli jedoch noch ein weiteres Spruchband für die USP: „ Erstaunlich was bei Poposex für Scheisse rauskommt!” Unter anderem wurden die Buchstaben „USP” in brauner Farbe unterlegt.

Nicht immer politisch korrekt, aber durchaus aussagekräftig. Und zumindest ist es wieder bei den Medien angekommen – Ziel erreicht und weitere drei Punkte für Dynamo. Humor ist wenn man trotzdem lacht…

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