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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Frauenfußball

Frauen WM 2019: England und Schweden im Kampf um Bronze

Natürlich sind wir noch nicht bei Olympia. Obwohl die Halbfinal-Teilnehmer alle ihr Ticket für den Wettbewerb gelöst haben. Dennoch beschäftigen wir uns mit den Verlierern der letzten Spiele. Denn schließlich gibt es noch das Spiel um Platz 3. Wer holt sich bei der Frauenfußball WM 2019 den dritten Platz und stellt sich gewissermaßen zusammen mit den USA und Niederlande auf das Podest?

Am Samstag, den 6. Juli 2019, um 17 Uhr findet das Duell zwischen den Engländerinnen und den Schwedinnen statt. Während die Three Lionesses gegen den Titelverteidiger aus Amerika nur mit 1:2 verloren haben, schafften es die Frauen aus den Norden sogar in die Verlängerung. Dort fiel jedoch das 0:1 und damit war der Traum vom Titel ausgeträumt. Weiterlesen

Wer zieht bei der Frauenfußball WM ins Finale ein?

Im Wettbewerb sind noch vier Teams vertreten: England, USA, Niederlande und Schweden. Die Deutschen haben sich im Viertelfinale verabschiedet. Am Dienstag treffen die Amerikanerinnen zunächst auf die Engländerinnen. Mittwoch findet schlussendlich das Duell der Niederländerinnen gegen die Schwedinnen statt. Wer zieht ins Finale ein? Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die vier verbliebenen Teams näher zu beleuchten und eine Prognose zu wagen. Weiterlesen

Sächsischer Fußballverband (SFV) weiter in der Schusslinie

Konsequenzen und Aufklärung beim SFV gefordert

In Sachen Boykott der Frauen, bzw. – Mädchenmannschaft von Red Bull Leipzig wurde nun eine gemeinsame Erklärung von betroffenen Vereinen sowie dem Sächsischen Fußballverband getroffen, welche wir an dieser Stelle dokumentieren möchten. 

Dabei der letzte Satz der Mitteilung zuerst:

“Der Protest der Vereine richtet sich nicht gegen die Übernahme des Leistungszentrums durch RB Leipzig, gegen den Verein oder die zum Verein gewechselten Spielerinnen. Er richtet sich gegen die Verstöße der Statuten des SFV. Wir erwarten vom Verband, eine rückhaltlose Aufklärung der Vorgänge und der entsprechenden Konsequenzen, um den Mädchen- und Frauenfußball in Sachsen wieder mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen. Ein erste Schritt dazu wurde heute gemacht“, so Vereinsvertreter Bodo Lehnig.”

 

Alle Anwesenden einigten sich auf folgende Vereinbarungen:

  1. Der Spielbetrieb wird von allen Mannschaften fortgeführt.

  2. Die Mannschaft von RB Leipzig verpflichtet sich, zukünftig in der Saison 2016/2017 mit sieben Spielerinnen des Jahrgangs 1999 und jünger in der Startformation anzutreten.
  3. Die zwei bereits gespielten Partien von RB Leipzig gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd und den Chemnitzer FC sowie das ausgefallene Spiel gegen den Bischofswerdaer FV 08 werden neu angesetzt und unter Beachtung von Punkt 2 erneut ausgetragen.
  4. Alle in diesem Zusammenhang eröffneten sportrechtlichen Verfahren werden eingestellt.
  5. Alle Vereine erhalten einen Kostenzuschuss des SFV für den Spielbetrieb mit 14 anstelle von 12 Mannschaften, um erhöhte Aufwendungen für Fahrtkosten, Schiedsrichter etc. ausgleichen zu können.
  6. Der runde Tisch mit den Vereinen wird fortgesetzt.
  7. Als Vertreter der Landesliga-Mannschaften wurde Bodo Lehnig vom Bischofswerdaer FV 08 benannt.
  8. Die von den Vereinen in der gemeinsamen Erklärung genannten Punkte, die vor Ort nicht abschließend geklärt werden konnten, werden durch das Präsidium des SFV aufgeklärt, gegebenenfalls eine sportrechtlichen Bewertung zugeführt und die Ergebnisse beim nächsten runden Tisch mit allen Vereinen diskutiert. 

Eine Frage wirft die pikante Angelegenheit dennoch auf? Warum sollte der Sächsische Fußballverband wissentlich gegen seine eigenen Statuten verstoßen, wenn Red Bull Leipzig der einzigste wirkliche Nutznießer dieser Aktion ist? *Grübel*

Frauenfußball: Boykott von RB Leipzig

Bischofswerdaer FV tritt nicht gegen RB Leipzig an

Der Sächsische Fußballverband bekommt nun endlich Druck von seinen Vereinen in Sachen RB Leipzig. Was im Männerbereich einfach vom Verband pro Red Bull durch gewunken wurde, scheint beim Frauenfußball so nicht mehr zu funktionieren. Mit dem Bischofswerdaer FV boykottiert nun erstmals ein Verein ein Meisterschaftsspiel gegen die deutschlandweit-unbeliebten “Dosen”. Andere Damen-Teams werden laut unseren Informationen “solidarisch” nachziehen, sollte der sächsische Fußballverband nicht reagieren:

bfv08(…) Der Nichtantritt gegen die Frauenmannschaft von RB Leipzig richtet sich nicht gegen die Spielerinnen und auch nicht gegen den Verein.

Der Nichtantritt erfolgte, weil gegen die Leitlinien des DFB, denen sich der Sächsische Fußballverband verpflichtet fühlen sollte und

welche auch die ethischen Grundlagen des Bischofswerdaer Fußballvereins 1908 sind – Respekt und Fairplay – verstoßen wurde.

(1) Die Begründung zur Eingliederung der Spielgemeinschaft LFC 07/RB Leipzig, vorgetragen durch Frau Kühn von RB Leipzig,

war die Grundlage für das Abstimmungsverhalten zur Staffeltagung des SFV. Mit einer ehemaligen B-Spielerin in der Startelf

wurde der Grund, den sieben B-Mädchen von RB Spielpraxis zu gewähren, nicht erfüllt.

Der SFV lässt hier den Vereinen den nötigen Respekt gegenüber vermissen, in dem, trotz Hinweise im Vorfeld durch offene Briefe

mehrerer Vereine, keine klare Stellung bezogen wurde. Durch den Wegfall der Begründung zur Aufnahme in die Landesliga hat

sich eine neue Sachlage ergeben, welche eine erneute Abstimmung notwendig gemacht hätte.

(2) Der BFV 08 unterstützt die Übernahme des Leistungszentrums vom FFV Leipzig durch RB Leipzig. Eine Übernahme der

ersten Frauenmannschaft des FFV Leipzig durch RB Leipzig in der Regionalliga wäre die logische Konsequenz.

Die fast komplette Eingliederung von Spielerinnen mit Erst- und Zweitligaerfahrung in die Landesliga stellt

eine Wettbewerbsverzerrung dar und entspricht in keiner Weise dem Gedanken des Fairplays.

Auch hier ist der SFV seiner Verantwortung allen Vereinen gegenüber für einen sportlich fairen Wettbewerb zu sorgen nicht gerecht geworden (…)

Foto & Text: [bfv08.de]

 

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