Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: BFC Dynamo

FC Energie Cottbus und BFC Dynamo im DFB-Pokal

Cottbus und BFC holen Landespokale

Nach Chemie Leipzig ziehen zwei weitere alte Ostclubs in den DFB Pokal 2018 / 2019 ein. Und mit dem BFC Dynamo und Energie Cottbus zudem zwei traditionsreiche Vereine mit großer Fanbasis.

Babelsberg gegen Cottbus, wie erwartet, mit unschönen Szenen:

“Es knallte ständig, erneut wurde Pyrotechnik im Babelsberger Block gezündet. Im Gegensatz zur Unterbrechung kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit zielten die Leuchtraketen klar Richtung Cottbuser Block. Die Polizei hatte alle Hände voll zu tun. Die Erinnerungen an den April 2017 kamen unweigerlich hoch, als schon einmal ein Spiel beider Teams eskaliert war. Die Energie-Kicker verzogen sich in die Kabine und sollten im Anschluss auch nicht mehr herauskommen. Die Pokalübergabe, an der auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke teilnehmen wollte, musste aus Sicherheitsgründen abgesagt werden.” stadionfans.de

BFC Dynamo gewinnt verdient und zieht auch in den DFB-Pokal ein:

“Dami” prangte  große auf der Brust der Trikots der Spieler des Berliner SC. Viel war im Vorfeld des Landespokalfinals zwischen Regionalligist BFC Dynamo und dem Berliner SC berichtet worden, über die herzzerreißende Geschichte des BSC-Kickers Damatang “Dami” Camara, der im März beim Training zusammenbrach und starb. Für ihn spielten sie dieses Finale, für ihn wollten sie es gewinnen. “Wir wollen uns nicht verstecken”, hatte Berliner-SC-Coach Wolfgang Sandhowe vor dem Finale die Richtung vorgegeben. Doch im größten Spiel ihrer Karriere merkte man den Spielern des Sechstligisten vor über 6.400 Zuschauern im Jahnsportpark die Nervosität deutlich an.  rbb.de

Der Ostfußball lebt …und wie!

So lief das Wochenende in unserer ostdeutschen Region

Eine Atmosphäre wie zu besten DDR-Oberliga Zeiten – ostdeutsche Teams und Fans zeigen eindrucksvoll, dass der Ostfußball niemals seine enorme Anziehungskraft verloren hat!

2. Bundesliga: Der FC Union Berlin verliert zwar Spitzenspiel und auch die Tabellenführung, doch zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in dieser Fanszene steckt. 10.000 Berliner begleiteten ihr Team nach Hannover.

2. Bundesliga: Ebenfalls 10.000 Fans brachte die SG Dynamo Dresden zum Spiel nach Stuttgart mit. Leider reichte am Ende die zwischenzeitliche 3:0-Führung nicht für die Sachsen.

3. Liga: Der 1. FC Magdeburg steuert weiter in Richtung 2. Bundesliga. Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt vor über 20.000 Zuschauern darf man nun tatsächlich vom Aufstieg träumen.

Regionalliga Nordost: In einer spannenden Partie zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo konnte sich am Ende der Gastgeber in Unterzahl gegen den Rekordmeister der DDR mit 3:2 durchsetzen.

Regionalliga Nordost: Im Spitzenspiel der 4.Liga gewann der FC Energie Cottbus vor 13.000 Zuschauern mit 3:1 gegen den Tabellenführer Carl Zeiss Jena und verringerte den Abstand auf nur noch fünf Punkte. Beim Spiel gab es insgesamt 10 Karten, inklusive einen Wollitz an der Linie. Emotionen pur! 

NOFV-Oberliga: Die BSG Chemie Leipzig ist nach dem 2:0-Sieg gegen Wismut Gera nach wie vor Tabellenführer und heute war ein rundum gelungener Tag mit einer satten Choreo und jeder Menge Action auf den Rängen. Gelingt den Leipzigern tatsächlich der Durchmarsch?

DDR Oberliga lebt!

DDR Oberliga Anno 2017

Was auf unserer Webseite als inoffizielle Oberliga-Tabelle einst als kleiner Nebenschauplatz fungierte, hat nun an anderer Stelle wieder unter dem Namen “DDR Oberliga” einen eigenen Platz im Internet gefunden. Allerdings werden nun dort nur noch die internen Begegnungen unserer “DDR-Mannschaften” gewertet. 

(…) Momentan sind in der Tabelle 13 Mannschaften platziert. Auf Platz 1 liegt Zweitligist Union Berlin, der gute Chancen auf den Aufstieg in die Bundesliga hat. Den letzten Platz belegt der frühere DDR- Serienmeister BFC Dynamo. Der Chemnitzer FC firmiert unter seiner alten Bezeichnung FC Karl-Marx-Stadt und nimmt aktuell als bester Drittligist den vierten Platz in der fiktiven DDR-Oberliga ein. Aktueller Torschützenkönig in der DDR-Tabelle ist der Karl-Marx-Städter Anton Fink, der in den Ex-DDR-internen Partien gegen Halle, Rostock, Magdeburg, Zwickau und Erfurt bisher 5 Tore erzielte (…)

 

*Anton Fink vom FC Karl-Marx-Stadt führt derzeit die Torschützen-liste der DDR Oberliga 2016 / 2017 an.

Seit 1992 wird die neuzeitliche DDR Oberliga gewertet – FC Hansa Rostock ist Rekordmeister! Der einstige Liga-Krösus BFC Dynamo ist in der Versenkung verschwunden. Eine komplette Übersicht dazu findet man auf der Webseite (siehe Link am Ende des Text).

Seit 25 Jahren lässt sich verfolgen, wer die beste Oberliga-Mannschaft ist. Aber es gibt bislang nur 23 Titelträger. Am erfolgreichsten war in dieser Periode der FC Hansa Rostock mit neun Titeln, Energie Cottbus holte sieben, Dynamo Dresden drei, der 1. FC Union drei und die BSG Wismut Aue einen. Zweimal gab es keinen Sieger. In der Saison 2000/2001 endeten beide Spiele von Hansa und Energie in der 1. Bundesliga 0:1 jeweils für die Auswärtsmannschaft. In der Saison 2014/2015 endeten beide Spiele von Aue und Union 1:2 aus Sicht der Heimmannschaft. 

In der Saison 2005/2006 wurde Wismut Aue nur dank der Zwei-Punkte-Regel Meister, bei der Drei-Punkte-Regel wäre es Energie Cottbus gewesen. In der Saison 2010/2011 entschied erst das Torverhältnis von plus 5 für Energie Cottbus gegen plus 2 von Union. Immerhin zwölf Titel mussten kampflos vergeben werden, zuletzt in der Saison 2015/16 mit Union erstmals sogar nur an einen Zweitligisten. Eine Wiederholung droht so schnell nicht: Durch den gleichzeitigen Aufstieg von Dynamo und Wismut steht in der Saison 2016/17 sogar ein Dreikampf an. (ddr-oberliga.de)

 

FCM-Hooligans distanzieren sich von Ultra-Pakt

Nach dem Tod von Hannes hatten sich die Ultras aus Magdeburg und Halle auf eine Art “Waffenstillstand” verständigt. Beide Seiten wollen auf den Besuch der beiden anstehenden Sachsen-Anhalt-Derbys verzichten. Die FCM-Hooligans interessiert das Ultra-Abkommen zu den beiden Derbys jedoch nicht! Folgendes Schreiben kursiert dazu derzeit bei Facebook:

(…)  Die alte Garde und die Hooligans der Vereine 1.FC Magdeburg, BFC Dynamo Berlin und Braunschweig, werden entgegen einer Erklärung von Angehörigen der beiden Ultra Gruppen zu dem Auswärtsspiel nach Halle reisen, um unseren Verein zu Supporten und entsprechend Flagge zeigen. Für uns hat sich zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt, die Anreise nach Halle nicht anzutreten, denn das Derby dieser beiden Mannschaften stellt eines der Höhepunkte innerhalb der Fußballsaison dar. Wir können darüber hinaus nicht nachvollziehen, dass die Ultras ein weichgespültes Abkommen mit dem Erzfeind Halle schließen.

Der HFC ist traditionell ein Scheißverein und unser Erzfeind, daher haben wir in der Vergangenheit keine Gespräche geführt und werden es auch in der Zukunft nicht tun. Gemäß dem Slogan: ” Alle gegen Halle”, werden wir gemeinsam und fest entschlossen Alle jetzt erst recht nach Halle fahren. Mit dem Tod von Hannes gab es einen traurigen Moment innerhalb der Fanszene in Magdeburg, dennoch sollten wir nicht in Schockstarre verfallen und Trübsal blasen, sondern uns vielmehr auf kommende Ereignisse und Aufgaben vorbereiten.

Die Sprecher der Ultraszene in Magdeburg haben keinen Einfluss auf die aktive und seit Jahren gewachsene Hooliganszene in Magdeburg und somit ist diese Erklärung für uns unwirksam und keineswegs hinnehmbar. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Berlin und Braunschweig haben wir uns auf eine gemeinsame Anreise nach Halle beim Rückrundenspiel verständigt (…) [stadionfans.de]

Sächsischer Fußballverband und Polizei im Schlafmodus

Völlig Gaga – wegen fehlender Sicherheitskräfte Spiel auf Wochenende des Leipziger Derby verlegt

Und wenn du denkst, es geht nicht mehr – kommt ein noch was Dümmeres aus Sachsen her. So in etwa könnte man den neuerlichen “Schachzug” des Sächsischen Fußballverband (SFV) in Zusammenarbeit mit der sächsischen Polizei bewerten. Was sich momentan wie ein roter Faden an Inkompetenz von sächsischer Regierung über Landesdirektion bis hinunter zur Polizei zieht, nun auch beim SFV, ist mit verständlichen Worten kaum noch zu beschreiben. Wir versuchen es trotzdem:

1.Meldung: Wegen gewalttätigen Gegendemonstranten bei Pegida in Dresden wird RB Leipzig II  – BFC Dynamo abgesagt:

(…) Die für Sonntag angesetzte Regionalliga-Partie zwischen der zweiten Mannschaft von RB Leipzig und dem BFC Dynamo in Markranstädt ist abgesagt worden. Das teilte der Nordostdeutsche Fußballverband am Dienstag mit. Grund sei die Sicherheitslage in Sachsen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat in Absprache mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) und der Polizei den 11., 12. oder 13. November vorgeschlagen. Beide Vereine müssen sich jetzt auf einen neuen Spieltermin einigen (…)

2. Meldung – Verlegung auf das Wochenende mit höchstem Risikofaktor ( Chemie – Lok ist wohl das gefährlichste Derby in ganz Deutschland!) 

(…) Die Polizei bereitet sich bereits auf ein Spiel mit extrem hohem Sicherheitsrisiko vor. „Klar ist, dass wir einen Großeinsatz mit mehreren Hundertschaften fahren und den Fokus auf das gesamte Stadtgebiet erweitern müssen“, sagt ein Sprecher der Leipziger Polizei und ergänzt: „Aber wir müssen schauen, wie viele Kräfte wir an dem Wochenende überhaupt zur Verfügung haben.“ Denn gespielt wird am 12. oder 13. November. Ein Wochenende, an dem der ob seiner rechten Hooliganszene berüchtigte und mit Lok in Freundschaft verbundene BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost bei der U23 von RB Leipzig antritt. Etwa 1500 Berliner werden zu der Partie erwartet. „Das sind für uns dann zwei absolute Highlights, die einen extrem hohen Personalaufwand abfordern“, heißt es bei der Polizei (…)

Letzte Meldung? Polizei: “Wir schaffen das!”

(…) Das ursprünglich für den gestrigen Sonntag geplante Duell in der Regionalliga Nordost zwischen RB Leipzig II und BFC Dynamo wurde neu terminiert. Die Partie geht am Samstag, 12. November, ab 14 Uhr über die Bühne (…)

 

Unser Tipp: Warum verlegt man die Partie nicht eigentlich noch einen Tag eher auf den 11.11. – 11.11 Uhr? Da könnten sogar die ganzen Jecken im Leipziger Rathaus noch etwas mitfeiern. Helau!

Fußballfibel – Rezension (Ostvereine)

Ostvereine in der Fußballfibel – Bewertung

Für unter 10 Euro sind bei “Culturcon” verschiedene Fußballfibeln zu haben. Doch sind die Bücher überhaupt das relativ wenige Geld wert? Ein User von stadionfans.de hat die verschiedenen Teile von Ostvereinen einmal genauer unter die Lupe genommen.

1. FC Union Berlin

positiv: Man merkt, dass der Schreiber kein Erstlingswerk geschrieben hat. Sehr sauberer Stil.
Das Buch ist informativ und kurzweilig zu lesen

negativ:
Luther ist kein alter eingefleischter Unioner. Das merkt man dem Buch an. Es fehlt die Verbundenheit
und der Fanatismus im Buch, die ein eingefleischter Fan mitbringt. Konzept verfehlt.

SV Babelsberg 03

positiv: man erfährt etwas über einen Verein, über den sonst eher wenig berichtet wird
und über den es keine Literatur gibt. Die Verbindung des Autors scheint intensiver als
die von Luther (Union)

negativ:
zu politisch, zu sehr Schublade – zudem ignoriert Autor eine weitere Gruppe in der Szene
einfach und schreibt auch nichts über Konflikte innerhalb der Babelsberger Szene.
Konzept teilweise aufgegangen

BFC Dynamo
positiv: Die Aufarbeitung der Historie und insgesamt der sportliche Teil

negativ: Die Texte über die Fanszene sind schon informativ, allerdings hätte
hier der BFC wesentlich mehr zu bieten gehabt. Hier hätte ein BFC-Urgestein wohl mehr rausgeholt.
Konzept teilweise aufgegangen.

FC Energie Cottbus

Dieses Buch liest sich top. Sehr einfacher Stil – einfach ein Buch für Fußballleute. Dazu informativ und viel Herzblut enthalten. Hier ging das Konzept zum ersten mal richtig auf.

negativ: aus meiner Sicht nichts. Das Cottbus nicht gerade der interessanteste Verein ist – dafür kann der Autor ja nichts

1. FC Lok Leipzig

Positiv: Sportlich und historisch 1 A recherchiert!
Auch die Texte über die Fanszene gefallen. Hier ist das Konzept ebenfalls
aufgegangen.

negativ: Die Verharmlosung der eigenen Fanszene incl. bestimmten Ereignissen

BSG Chemie Leipzig

positiv:
Künstlerisch und stilistisch meine Nr. 1 in der Reihe.
Ein bisher einzigartiges Buch, in dem er auf künstlerische Weise die Geschichte
des Vereines darlegt. Konzept absolut erfüllt

negativ: die fehlende kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt und
dem egoistischen Alleingang bei der Neugründung.

1. FC Magdeburg

positiv: Vom Stil her etwas schlichter, dafür bodenständiger als der Vorgänger.
Ein ausgewogenes Buch, welches den Fokus eher auf die Fanhistorie des Vereines legt.
In dieser Rubrik meine Nr. 1 in der Reihe.

negativ: Es fehlt die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt!
Meiner Meinung nach zuviel Ostalgie und Traditionsrumheulerei. Die Zeiten haben
sich nun mal geändert.

FC Hansa Rostock

fussballfibel

(Screenshot: http://www.culturcon.de/)

positiv: die eingeflossenen Interviews bzw. Meinungen von Leuten aus der Hansa-Fanszene
Die Recherchen zu bestimmten Geschehnissen (Ostrava…)

negativ: Nach dem BFC hat der Autor nun eine zweite Fibel geschrieben. Fan zu sein von
2 Vereinen, dazu beide aus dem Osten, nimmt man als Leser einfach nicht ab.

Konzept bei diesem Buch nicht aufgegangen.

Ranking in der Gesamtbewertung:

1. Chemie Leipzig
2. FC Magdeburg
3. Energie Cottbus
4. Lok Leipzig
5. BFC Dynamo
6. SV Babelsberg
7. Union Berlin
8. Hansa Rostock

Interviewpartner gesucht: Bist du Hooligan?

Spiegel TV sucht für eine neue Produktion ehemalige aktive Leute aus der Hooliganszene

Bekanntlich hatte die Hooliganszene in Deutschland in den neunziger Jahren ihren Höhepunkt erreicht. In Ostdeutschland waren dabei die härtesten Hools beim BFC Dynamo, Chemnitzer FC sowie Lok Leipzig zu finden. Im Westen waren es wohl die Frankfurter und Kölner Hooligans. Mit dem Ende der Hooligan-Ära übernahmen die Ultras die Kurven in den Stadien, wo sie bis heute dominieren.

Nun sucht Spiegel TV für eine neue Fernsehproduktion im Forum von Stadionfans.de ein paar Interviewpartner aus dieser durchaus “wilden Zeit” –

Wir produzieren momentan eine 45-minütige Reportage für den Sender ZDFinfo zum Thema „Hooligans“ und suchen Interviewpartner, also erlebnisorientierte Fans, die noch aktiv sind oder es bis vor Kurzem waren.

In unserem Film geht es uns nicht um vermeintlich investigative Enthüllungen oder die Entlarvung Beteiligter und wir wollen auch keine Ultras in die Hooligan-Ecke stellen. Darüber hinaus wird es in unserem Film auch weder besorgte Mütter noch verletzte Polizisten geben. Uns interessiert vielmehr ein historischer Abriss des Themas (Hooliganism in England / Deutsche Hools 70er Jahre bis heute), eine jugend- bzw. popkulturelle Betrachtung (England / Mode / Musik / Hooligan-Spielfilme) und die „Emo“-Komponente, also die Frage, was eigentlich das Geile daran ist (Was ist der Kick? Suchen Extremsportler nicht ähnliche Erlebnisse, finden sie nur woanders?).

Uns ist klar, dass das ein sensibles Thema ist und würden unsere Interviewpartner auf Wunsch selbstverständlich anonymisieren. Bei Interesse würden wir uns über eine kurze Mail an: Recherche@spiegel-tv.de freuen – Vielen Dank!

Mehr Informationen dazu findet man hier

Berliner FC wird heute 50 Jahre

Der BFC Dynamo ist mit 10 Meistertiteln in der DDR erfolgreichster Ostverein

Genau heute vor 50 Jahren wurde der Ostberliner Club zusammen mit dem FC Karl-Marx-Stadt aus der Wiege geholt. Der Verein mit Ziehvater und Stasichef Erich Mielke gehörte zu DDR Zeiten zu den wohl unbeliebtesten, aber auch zu den erfolgreichsten Clubs.  Heute hat sich das Image deutlich verbessert und der sympatische Club von der Spree schreibt endlich auch wieder eine kleine Erfolgsgeschichte. Wir gratulieren recht herzlich! 

So war das mit dem BFC zu DDR Zeiten, ein Fan von damals erinnert sich:

“Schiebermeister BFC wurde er allerorts genannt und die arroganten Preussen waren wohl auch die härtesten Hools in der Zone. Es war eine Art Hassliebe aller DDR-Clubs gegen den Berliner Verein. Die Stadien waren voll, wenn die “Biften” oder “Befis” kamen und die Polizei hatte immer alle Hände voll zu tun.  Es war eine herrliche Zeit.”

bfc 50

Letzte Meldung:

(…) Leider haben uns heute zwei Absagen für die morgige Jahresfeier erreicht. Aus privaten oder beruflichen Gründen können Hans Jürgen Hübner und Reinhard Schwerdtner morgen leider nicht mit dabei sein.

Allerdings freuen wir uns, das Nico Thomaschewski für morgen Abend zugesagt hat. Bis auf ein Jahr beim SV Babelsberg trug er das weinrote Trikot von 1999 bis 2010 und absolvierte 282 Punktspiele. Darunter auch ein Spiel im DFB-Pokal in der Saison 1999/2000, als der BFC im heimischen Stadion der Arminia aus Bielefeld mit 0:2 unterlag. Interessant hierbei, damals in Abwehr mit dabei, der heutige BFC-Trainer Thomas Stratos (…)

Foto & Text: bfc.com

Die größten Erfolge:

DDR-Meister (10): 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988 (Rekord-Meister der DDR)
DDR-Vizemeister (4): 1960, 1972, 1976, 1989
FDGB-Pokalsieger (3): 1959, 1988, 1989
FDGB-Pokalfinalist (6): 1962, 1971, 1979, 1982, 1984, 1985
DFV-Supercupsieger: 1989 (Rekord-Sieger der DDR)
Fuwo-Pokalfinalist: 1972
Berliner Meister: 2004
Berliner Pokalsieger (4): 1999, 2011, 2013, 2015
Berliner Pokalfinalist (2): 2000, 2010
International: Gesamtbilanz: 60 Spiele, 23 Siege, 18 Unentschieden, 19 Niederlagen, 87:80 Tore (Tordifferenz +7)

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