Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Seite 147 von 164

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk am Ende

RBB stellt Verfahren gegen Kathrin Weihrauch ein

Und schon bald könnte dieser Fall das Ende der Zwangsgebühr GEZ in Deutschland bedeuten. Denn macht das Modell Schule, werden öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten schon bald mit leeren Hosentaschen dastehen, sprich das Geld für die Finanzierung des Staatsfernsehen über die GEZ-Gebühr in Höhe von rund 8 Milliarden (???) Euro, also 22 Millionen Euro jeden Tag, könnte bald Geschichte sein.

 

Übrigens ist das mehr als der Etat, dem der kompletten  Filmindustrie in Hollywood zur Verfügung steht. Pensionsansprüche abgehalfterter Politiker und gigantische Zahlungen an Intendanten, riesige Redaktionen kosten halt massig Geld. Geld was die Bürger dieses Landes allerdings immer öfters nicht mehr bereit  sind zu zahlen. 4 Millionen sollen es bereits bundesweit sein. Und eine von ihnen ist Frau Weihrauch:

(…) Ein Vorbild für Menschen, die sich hartnäckig weigern, den Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro monatlich zu zahlen. Weihrauch hat dieser Bewegung ein Gesicht gegeben. Es ist offen und freundlich und trägt einen knallroten Lippenstift. Weihrauch verbreitet Optimismus (…) [welt.de]

Zuletzt hatte der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) aus diesen politischen Gründen die 46-jährige Sieglinde Baumert aus der thüringischen Landstadt Geisa wegen Nichtzahlung ins Gefängnis stecken lassen – ein unglaublicher Vorfall:

(…) Ausgerechnet unser Mitteldeutscher Rundfunk, ehemals das Fernsehen der DDR, bringt eine deutsche Bürgerin im Jahre 2016 politisch hinter Gitter. Sie wollte nicht mehr für das Staatsfernsehen bezahlen und musste dies mit schwedischen Gardinen und Verlust des Arbeitsplatz teuer bezahlen (…) [ostfussball.com]

Wir als Redaktion hatten anschließend unsere Konsequenzen gezogen und ab sofort keine Werbung mehr in Form von Ankündigungen zu Live-spielen inklusive Links der 3. Liga beim MDR vorgenommen.

Glücksspielregulierung nach EU-Recht gefordert

Zahlreiche Verbände appellieren an die Innenminister der Länder

Im Februar 2016 stellte der EuGH eindeutig fest – der deutsche Glücksspielstaatsvertrag ist rechtswidrig. Die deutsche Glücksspielregulierung verstoße gegen EU-Recht, weil das von zahlreichen Gerichten gekippte staatliche Glücksspiel-Monopol faktisch fortbestehe. Private Anbieter bzw. Werbung für Glücksspiel dürften auch deshalb nicht bestraft werden. 

Seitdem hat sich auf den Konferenzen der Innenminister nicht viel beim Thema Regulierung des Glücksspiel getan. Auch der konstruktive Vorstoß aus dem Land Hessen wurde nicht umgesetzt. Daraufhin drohte das Land Hessen nach Schleswig-Holstein mit dem Ausstieg aus dem rechtswidrigem Glücksspiel-Staatsvertrag. Seitdem ist wieder absolute Funkstille. Und so geht es nun seit vielen Jahren, mit der nunmehr dritten Bemängelung durch den EuGH.

Nun kommen die deutschen Ministerpräsidenten zum Thema Glücksspielstaatsvertrag vom 26. bis 28. Oktober erneut zusammen, doch die Erwartungshaltung ist aufgrund der bisherigen mässigen Erfolgsquote leider nur sehr gering. Im Vorfeld der Konferenz melden sich dennoch zahlreiche Verbände und verschiedene Institutionen sowie Interessengemeinschaften zur Problematik:

(…) „Seit mehr als vier Jahren ist der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft. Und seit mehr als vier Jahren ist keine einzige Lizenz an Sportwetten-Anbieter vergeben worden“, beklagt der Präsident des Landessportbundes Hessen, Dr. Rolf Müller. Er bezeichnet es zudem als untragbar, dass gleichzeitig viele Anbieter von Sportwetten im Internet ohne Konzession tätig seien.

Der hessische Landessportbund-Präsident und seine Kollegen sehen es als Geburtsfehler, dass im derzeitigen Staatsvertrag eine Beschränkung auf 20 Wettanbieter festgelegt wurde. „Schon lange vor der Entscheidung durch den Europäischen Gerichtshof war klar, dass diese Regelung gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung und Transparenz verstößt“, so Müller.[brk-kurier.de]

***

(…) Eine rechtskonforme und praktikable Novellierung des Glücksspielstaats-vertrags ist seit Jahren überfällig. Bislang ignoriert die Mehrheit der Länder die von der Europäischen Kommission, dem Europäischen Gerichtshof und mehreren deutschen Gerichten formulierte europarechtliche Grundsatzkritik völlig. Ausschließlich „minimalinvasive“ Änderungen werden den vielfältigen Problemen der deutschen Glücksspielregulierung nicht gerecht. Der ZAW spricht sich deshalb für eine echte Kehrtwende in der Glücksspielpolitik aus, um eine kohärente, alle Glücksspielarten umfassende und europarechtskonforme Lösung zu erreichen.  Das Reformkonzept des Landes Hessen würde die Glücksspielmärkte rechtskonform regulieren, für eine Kanalisierung hin zu einem legalen Glücksspiel sorgen und hohe Schutzstandards für die Spieler sichern. Die Überlegungen der Ministerpräsidenten sollten daher auf dem ausgewogenen hessischen Vorschlag aufbauen (…) [zaw.de]

***

(…) Ziel einer Regulierung des Online Casinomarktes muss die klare Kanalisierung des Marktes hin zu den seriösen Anbietern sein, die entsprechende Schutz- und Präventionsmaßnahmen umsetzen und die die Gewähr für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Angeboten bieten. Damit die die Kanalisierung gelingen kann, muss eine etwaige Regulierung marktkonform und nachfragegerecht sein. Nur wenn regulierte Anbieter ein für den Endkunden attraktives Produkt auf den Markt bringen können, werden Spieler an einer Teilnahme von vermeintlich verführerischen Angeboten aus dem Schwarzmarkt abgehalten. Das derzeit im GlüStV verankerte Totalverbot von onlinebasierten Casino-Angeboten ist weder geeignet, die Ziele des Gesetzgebers zu erreichen, noch lässt sich dieses Verbot durch geeignete Maßnahmen realisieren. Eine Kanalisierung des Marktes in geordnete Bahnen findet ebenso wenig statt wie ein Vollzug gegen regulierungsunwillige Schwarzmarktanbieter. Auch der Kampf gegen einen Missbrauch des onlinebasierten Glücksspiels zu Zwecken der Geldwäsche lässt sich so schwerlich gewinnen (…) [casinoverband.de]

***

(…) Die gesetzlichen Vorgaben und die Realität klaffen weit auseinander: Wer in Deutschland illegale Glücksspiele anbietet, hat derzeit gute Karten, ungeschoren davonzukommen. „Momentan werden die Verbraucher nicht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben geschützt, und ebenso wenig die legalen Anbieter“, beklagt Prof. Dr. Tilman Becker, der seit 2004 die Forschungsstelle Glücksspiel an der Universität Hohenheim leitet. Ein Beispiel: Viele Anbieter von Sportwetten im Internet haben keine Konzession und offerieren auch die – komplett verbotenen – Online‐Casinospiele. Von der Glücksspielaufsicht wird das geduldet. „Ihre Steuern auf die Sportwetten zahlen diese Anbieter jedoch, denn die Strafen bei Steuervergehen sind hoch“, berichtet Prof. Dr. Becker. „Vergehen gegen das Glücksspielrecht würden, wenn überhaupt, nur mit einer kleinen Geldstrafe geahndet.“ (…) [uni.hohenheim.de]

 

Ebenfalls als ein wichtiger Punkt erscheint in diesem Zusammenhang auch die Einhaltung der Grundrechte, wie der europäischen Dienstleistungsfreiheit. Demnach sind Beschränkungen des freien Dienstleistungsverkehrs innerhalb der Union für Angehörige der Mitgliedstaaten, die in einem anderen Mitgliedstaat der Union als demjenigen des Leistungsempfängers ansässig sind, verboten. Somit muss jedem Glücksspielanbieter mit einer europäischen Lizenz dieses Grundrecht ermöglicht werden. Und Diskriminierung oder gar Arbeitsverbote seitens staatlicher Behördenwillkür müssen deshalb endlich beendet werden.

Ultras News Deutschland

Ultras Meldungen stehen oft in Zusammenhang mit Krawallen, Strafen und verbotenen Pyroaktionen

Doch aus der Subkultur Ultras gibt es viel mehr zu berichten als nur medienwirksame und meist auch klick-starke Randale-News, welche eher mehr in den Bereich Hooligans oder wohl besser gesagt, Kategorie „Suff-köpfe“ gehört. Letztere gibt es bekanntlich in jedem Verein. Und schade, dass gerade bei diesem sensiblem Thema, oftmals die Begriffe Ultra, Ultras, Hools oder Hooligans völlig falsch in diesem Zusammenhang fallen. 

 

Fußballfans – Gruppierungen

Ultras – stehen auf bedingungslosen Support der eigenen Mannschaften, organisieren Fan-Choreos und lieben den Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien.  Gewalt steht bei dieser Gruppierung nicht im Vordergrund, ist jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Ultras haben zirka Ende der neunziger Jahre die Hooligans in den Kurven abgelöst.

Hooligans – treffen sich auf Wiesen und in Wäldern zu abgemachten Schlägereien. Aus den Stadien sind sie seit ungefähr 10 Jahren fast gänzlich verschwunden. Abgemachte Matches finden allerdings immer noch gelegentlich Abseits der Arenen, meist ohne Wissen der Polizei statt. Zu den schlagkräftigsten Gruppen gehörten in den 90igern viele ostdeutsche Hools von Teams des BFC, Chemnitz oder auch LOK.

Kutten – darunter versteht man eine von Fußballfans getragene Weste, die meist mit Aufnähern des geliebten Vereins oder auch mit Hassbekundungen gegen gegnerische Vereine bestickt ist. In den meisten Fällen ist die Kutte aus blauem Jeansstoff. Dabei wird häufig nicht nur das Kleidungsstück, sondern auch der kuttentragende Anhänger mit diesem Begriff bezeichnet. Alkohol gehört bei dieser Gruppierung genau so zum Standart wie regelmäßige Pöbeleien mit Fußballfans anderer Vereine.

logo

So hat man die Möglichkeit entweder die Google News nach den Keywörtern Ultras & Hooligans abzufragen, oder eben einfach gebündelt alle Neuigkeiten auf einem Portal zu erhalten:

Ultras News Deutschland

Noch einfacher geht es allerdings mit dem Feedersteller für RSS Meldungen. Dazu einfach die gewünschte Rubrik unter folgender Adresse auswählen und bequem als Newsfeed abonnieren. Auch für Betreiber anderer Webseiten kann diese Option durchaus interessant sein. So können Webmaster mit Hilfe eines so genannten  Newsreader Inhalte kostenlos in die eigene Homepage einfügen. Dieser Mehrwert steigert die Popularität und spart zudem Zeit und Aufwand für die werte Leserschaft.

 

Facebook laufen die User weg – weniger Zensur

Facebook will weniger zensieren – Zensurminister Maas hatte das Gegenteil gefordert

Die Zensur übernehmen in Deutschland derweil die Mitarbeiter der Bertelsmann-Tochter Arvato. Ergo, die deutsche Presse zensiert also sozusagen für richtig fette Stundenlöhne bei Facebook. Und dabei bekommen sie jede Menge Hinweise, wie zum Beispiel von der mysteriösen Amadeu Antonio Stiftung. Ex Stasi Mitarbeiterin Anetta Kahane dürften die neuen Ankündigungen von Mark Zuckerberg sicherlich weniger gefallen.

 

So konnte man heute auf heise.de lesen:

Facebook hat angekündigt, künftig seine eigenen Regeln zu brechen: Das Soziale Netzwerk will verstärkt Inhalte zulassen, die gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen, aber von öffentlichem Interesse sind. Facebook hat angekündigt, Inhalte mit „Nachrichtenwert“ und „hoher Bedeutung für das öffentliche Interesse“ künftig weniger streng zu zensieren. Man werde solche Inhalte künftig verstärkt selbst dann zulassen, wenn sie gegen die hauseigenen „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen, erklärte das Unternehmen in einem Blogeintrag. Durch „neue Werkzeuge und Ansätze“ will Facebook mehr Bilder und Artikel zulassen, aber gleichzeitig sicherstellen, das Jugendliche sowie empfindliche Nutzer keine „drastischen Inhalte“ zu sehen bekommen. Details zu diesen geplanten Mechanismen verriet Facebook nicht.

Tja, so ist das eben auch in Wirtschaftsunternehmen in der schönen, heilen Web 2.0 Welt. Wer Inhalte löscht, macht sich langfristig unglaubwürdig. Weniger User sind weniger Einnahmen. Und das ist wiederum Gift für jede Aktiengesellschaft.

Jena Ultras mit Pyroshow anlässlich ihres 15. Geburtstag

Bunter Rauch, bunte Raketen und große Ultras Blockfahne – in Jena feierten die Ultras ihr 15. Jubiläum beim Spiel in der Regionalliga-Nordost gegen Wacker Nordhausen mit Freunden aus München, Lausanne und Frankfurt.

(…) Ein ereignisreiches Jubiläumswochenende liegt hinter uns – eine grandiose Feier am Freitag, Filmvorführung am Samstag und das Heimspiel gegen Nordhausen am Sonntag. Ein großes Dankeschön geht an unsere Freunde aus München, Lausanne und Bornheim (…)  [horda-azzuro.de]

Videoaktion der Pyroaktion – in Jena mag man es bekanntlich immer schön bunt…

Hansa-Fans in Duisburg: Randale oder Selbstschutz?

NRW Polizei redet von schweren Ausschreitungen von Fans des FC Hansa Rostock

Doch war es tatsächlich so, wie es die Polizei Duisburg in ihrem Bericht veröffentlicht hat? Augenzeugen der Vorkommnisse auf dem Duisburger Bahnhof sprechen hingegen von Lügen und absichtlicher Eskalation durch die Polizei. Zwei unterschiedliche Meldungen, wo die Wahrheit wahrscheinlich wie immer in der Mitte zu finden ist. Wir fassen zusammen – 

Polizeimeldung: (…) Der Duisburger Hauptbahnhof musste zwischenzeitlich komplett gesperrt werden. Wie die Bundespolizei am Sonntag berichtete, hatten Rostocker Fans nach dem Fußballspiel gegen MSV Duisburg zunächst die Regionalbahn blockiert. Die Strecke führt von der Haltestelle „Im Schlenk“ (Duisburg-Wanheimerort) zum Duisburger Hauptbahnhof. Doch ein Unbekannter hatte die Notbremse gezogen. Zudem hielt ein weiterer Unbekannter die Türe auf, so dass die Bahn erst mit rund halbstündiger Verspätung abfahren konnte. Im Hauptbahnhof wurde es noch schlimmer: Dort hatte die Polizei vorsorglich Sperren aufgebaut, um Rostocker und Duisburger Fans voneinander zu trennen.

Nach Darstellung der Bundespolizei wurden die Sperren von einigen der rund 220 Rostocker durchbrochen. Duisburger und Rostocker gingen aufeinander los.Dabei rannten Menschen über die Gleise. Daraufhin ließ die Bundespolizei den kompletten Bahnhof sperren. Zwischen 17.45 Uhr und 18.15 Uhr ruhte im Hauptbahnhof der Zugverkehr komplett. Einige Fans warfen mit Schottersteinen auf die Beamten der Bundespolizei, die Hilfe von der Duisburger Schutzpolizei bekam. Die Beamten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein, auch um sich aggressiver Randalierer zu wehren, die mit Tritten und Faustschlägen die Polizisten attackierten. Die Polizei nahm elf Personen fest, die mit Strafverfahren rechnen müssen (…) [stadionfans.de]

 

FC Hansa Forum: (…) Alle Berichte sind vom Polizeibericht abgeschrieben, der bespickt mit Lügen ist. Bisher alles friedlich und ohne Polizeibegleitung auf dem Rückweg. 17:03 Uhr sollte die Bahn abfahren, man stand 16:40 Uhr schon oben am Bahnhof und der Zug wartete auch schon am Gleis auf uns. Also noch schnell eine rauchen und schon mal einsteigen (war ja nicht grade warm). Theorie okay – Praxis Eskalation. Als die ersten den Türknopf betätigten , stürmten völlig motivierte Cops zur Tür und rissen die Leute weg und schubsten sie in die Menge, ohne Begründung oder ersichtlichen Grund. Nun flogen eins zwei Becher und ein Recorderlig, was den Bullen passte, denn nun hatten sie einen Grund ihren Knüppel zum ersten mal einzusetzen. (bitte bedenken, dass Kinder und Frauen auch noch im Zug saßen). Als man dann die ersten Spielchen gegen die Hansafans beendete, kam man doch ohne Probleme in den Zug, jedoch mit Aussagen wie „verpisst euch nach hinten in den Zug, dort ist noch Platz“.rein Da immer noch etwas Zeit war, rauchte man aber noch eine auf den Schock und was kommen musste war klar. Wieder völlig motiviert Beamte gehen auf Hansafans los, sprühten mit Pfefferspray (Kinder Plus Frauen auch betroffen), schlugen mit Knüppel zu und nahmen jetzt welche fest. Ohne die wollte der Mob nicht weiterfahren – Notbremse . Nach einer Weile kam dann, wie Livingstone schrieb, ein weiterer Zug genau gegenüber vom Gleis, in dem welche rein sind, in der Hoffnung schneller wegzukommen, welcher auch aufgehalten wurde seitens der Cops. Nach einiger Zeit ließ man die festgenommenen dann frei und man stieg wieder in den ersten eigentlich angedachten Zug um und fuhr im völlig überladenen Zug los.

Und dann Duisburg HBF – schrecklich. Angeschlagen, aber immer noch voller Freude vom Sieg ausgestiegen und wollten umsteigen. Hier verriegelten die Cops den Weg in den Tunnel nach unten. Man dachte weil sie einen begleiten wollten, jedoch war das nicht das Ziel. Die ersten Rostocker wollten runter und sofort ließen die Cops es eskalieren. Die Info das angeblich Duisburger unten im Tunnel seien, wurde nie kommuniziert und ich gehe von einer Lüge aus, um es eskalieren zu lassen Ein Beamter war so krass, er stand ohne Schlagstock da, sondern nutze in Boxer-Manier seine Fäuste, der hatte so richtig Bock. Hier war ich leider mit im Mob und wurde vom Schlagstock an der Hand getroffen und bekam einen Tritt ab gegens Knie. Ich muss nicht erwähnen, dass sich das die Hansafans nicht gefallen ließen. Es war ein hin und her. Pfefferspray. Knüppel. Tritte. Fäuste. Festnahmen. Leider flogen dann, von hinten, auch wirklich kleine Steine.  Als die Bullen die Oberhand hatten und weiter auf einen einschlugen, sahen einige Fans, im Vollbetrieb des Bahnhofes, nur noch einen Ausweg — über die Gleise. Nicht weil dort Duisburg Fans standen oder dass das Ziel war, sondern ausschließlich aus Selbstschutz (…) [hansa-community.de]

Red Bull TV sagt Servus zu Identitären

Red Bull hat nicht nur einen Fußballverein in Leipzig

Sondern auch noch unter anderem in Salzburg sowie einen eigenen TV Sender mit Namen Servus TV. Dieser hatte in den Hangar 7 zum Thema: „Wie gefährlich sind unsere Muslime?“ auch einen Vertreter der Identitären Bewegung eingeladen und bekommt nun für diese offene Diskussionsrunde teilweise den politischen Shitstorm in den sozialen Netzwerken zu spüren.

Aber auch in der aktiven Fanszene von Leipzig scheint man nicht unbedingt begeistert zu sein. Waren es doch gerade Jene, welche sich gegen Aufmärsche von Legida in Leipzig teilweise massiv entgegen gestellt hatten. Hat der Austritt verschiedener RB Fanclubs aus dem Fanverband noch vor zwei Wochen eventuell gar einen politischen Hintergrund? Zuvor hatte ja bereits Red Bull Vorzeigesportler Felix Baumgartner immer wieder für Furore mit vermeintlich rechts-populistischen Aussagen und Nähe zu Norbert Hofer (FPÖ) gesorgt.

 

Doch wo man nun Feinde in den eigenen Reihen hat, findet man eben auch plötzlich neue Freunde außerhalb. Und nicht alle Kommentare unter dem Artikel bewerten den Auftritt des Chef der Identitären Bewegung als durchweg negativ:

„Servus TV, einer der wenigen Sender, die man noch schauen kann. Wenn alle anderen Sender massiv linkslastig sind, warum dann nicht zumindest einer rechtsorientiert..ist nur des Rechtens! Dank an Servus TV!“ (oe24.at)

Was ist die Identitäre Bewegung?

„Dass du auf unsere Seite gestoßen bist, zeigt schon, dass du auf der Suche nach etwas bist. Dich stört, wie es derzeit in unserem Land abläuft, du erkennst vielleicht sogar deine Stadt und dein Viertel nicht mehr wieder. Du hast am eigenen Leib erlebt, was dieser Multikulti-Wahn wirklich für uns Deutsche bedeutet. Du ahnst, was hinter den Parolen von „Vielfalt“ „Chance“ und „Bereicherung“ wirklich steckt. Wir werden dir reinen Wein einschenken und schonungslos die Wahrheit sagen: Die Lage ist mehr als ernst…“

Quelle: identitaere-bewegung.de

Fazit: Red Bull ist in jeder Hinsicht polarisierend. Eines kann man den Herren und Damen in der dortigen Marketingabteilung sicherlich nicht absprechen – sie verstehen ihr Handwerk auf ganzer Linie!

Achso, Fußball wurde heute auch noch in Leipzig gespielt. RB Leipzig gewinnt auch gegen den SV Werder Bremen mit 3:1 und ist nun als „Bayern-Jäger“ klar auf Champions League -Kurs in der 1. Bundesliga.

RB Leipzig: Rapper Foltervideo erschienen

Rapper M.i.k.i lässt im Video RB-Fan entführen und misshandeln

Am Freitag haben Rapper von zehn verschiedenen Vereinen einen Rapsong veröffentlicht, in welchem RB Leipzig zum ultimativem Feind aller Fanszenen Deutschlands erklärt wird.

Mit dabei sind Rapper von folgenden Vereinen:

Borussia Dortmund, VfL Bochum, Hertha BSC, Rot-Weiss Essen, Dynamo Dresden, 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, Energie Cottbus, 1. FC Köln und MSV Duisburg.

Fazit:  Nichts gegen berechtige Kritik oder Protest am Produkt RB Leipzig, doch dieses Video ist einfach nur pure Gewaltverherrlichung und zudem extrem Menschen verachtend. Wir gehen stark davon aus, dass der Clip berechtigterweise  in wenigen Tagen auf den Index der staatlichen Prüfstelle landet.

Wir sprechen uns grundsätzlich gegen Zensur aus, aber bei derartigen „Musikvideos“, kommt man wohl an besagter Stelle einfach nicht daran vorbei.

3.Liga: 1. FC Magdeburg vs. Chemnitzer FC – live

Livespiel Ostderby: Chemnitz muss in Magdeburg ran

In der 3. Liga kommt es am Wochenende zu einem weiteren interessantem Ost-Derby an der Elbe. Dort trifft der 1. FC Magdeburg auf dem Chemnitzer FC. Im Stadion werden rund 18.000 Zuschauer, darunter zirka 1300 Fans aus Chemnitz live dabei sein. Wer nicht im Stadion dabei sein kann, hat die Möglichkeit das Spiel live als Stream und im TV zu verfolgen.

Letzte Meldungen:

Magdeburg: (…) Der ehemalige Kapitän der Blau-Weißen hat einen Plan: Er möchte mit seinem Klub schnellstmöglich in die zweite Liga. „Ich nenne da bewusst keine Jahreszahlen“, erklärt er, „aber es kann nicht sein, dass wir für die nächsten 15 Jahre Drittligist sein wollen. Das kann nicht unser Anspruch sein.“ Außerdem werde die Kluft zwischen zweiter und dritter Liga in den kommenden Spielzeiten noch größer werden, ahnt der Manager. Also „müssen wir den Anschluss halten“, sagt er. „Es gibt sportlich diese Möglichkeiten. Und wir brauchen im Team einfach dieses Chancendenken.“

Ganz klar: Mario Kallnik ist weit davon entfernt, den Zweitliga-Aufstieg bereits in dieser Spielzeit als Ziel auszugeben. „Wir wissen, wie schnell es auch wieder nach unten gehen kann“, sagt er so realistisch wie respektvoll. Mit seinem drei Millionen Euro Etat für die Drittligamannschaft bewegt sich der Klub in seinem zweiten Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gerade einmal im Mittelfeld (…) [mz-web.de]

 

Chemnitz: (…) Der 4:1-Sieg gegen Tabellenschlusslicht Mainz II hat den Chemnitzern zwar gut getan, überbewerten will Köhler die drei Punkte aber nicht. „Natürlich sind wir glücklich über den Heimsieg, aber trotzdem sind wir nicht so blauäugig, dass wir nicht wissen, dass da nicht alles rosarot war“, sagt er auf der Vereinswebsite der Himmelblauen, die den Blick schnell nach vorne auf das anstehende Duell mit dem 1. FC Magdeburg richteten. Der FCM hat nach vier Siegen am Stück am vergangenen Spieltag eine Niederlage in Erfurt (0:1) hinnehmen müssen – und ist damit auf Wiedergutmachung aus. Einen „sehr kampfstarken Gegner“ erwartet Köhler deshalb. „Die Magdeburger sind bekannt für ihre robuste Spielweise, ihre mannschaftliche Geschlossenheit und eine in der Summe sehr, sehr gute Stimmung in ihrem Stadion“, warnt er (…) [kicker.de]

Schöne Aktion: Die beiden Fanradios aus Magdeburg und Chemnitz planen dieses Mal eine gemeinsame Übertragung zum Spiel. Reinhören lohnt also.

Nicht Red Bull ist Schuld, der Kapitalismus wars

Werder Ultras wollen Spiel bei Red Bull in Leipzig nicht boykottieren

Der böse Kapitalismus ist Schuld daran, dass Vereine wie RB Leipzig in der 1. Bundesliga spielen, so die Ultras von Werder Bremen in einem Kommuniqué. Und so einfach ist es manchmal im Leben. Friede, Freude, Eierkuchen – auf geht`s zur geselligen Auswärtsfahrt nach Sachsen. 

(…) …wird ein Schreckensszenario gezeichnet, dass „Traditionsvereine“ von „Emporkömmlingen“ nach und nach in die unteren Ligen verdrängt und ihre privilegierte Stellung verlieren würden. Aber auch unsere lieben „Traditionsvereine“ spielen nach diesen Regeln, weswegen wir es paradox finden, dass die Kommerzialisierung im eigenen Verein von den meisten als notwendiges Übel oder gar berechtigt gilt, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wir finden es falsch, uns auf sogenannte Retortenvereine oder Plastikclubs, welche nur die Spitze des Eisbergs markieren, einzuschießen.

Deshalb fahren wir Sonntag nach Leipzig und unterstützen unsere grün-weiße Elf. Wir möchten betonen, dass dies kein Aufruf ist, alles hinzunehmen, was einem vor die Füße geschmissen wird. Es ist notwendig, sich für einen angenehmeren Fußball und Mitbestimmung einzusetzen. Wir wissen beispielsweise zu schätzen, dass das Weserstadion noch seinen ursprünglichen Namen trägt. Zweifelhaft ist für uns aber die Art der Kritik, welche nur einen Teil des Problems ins Auge nimmt und dabei völlig ausblendet, warum der Fußball so funktioniert, wie er es tut. Es ergibt für uns keinen Sinn, RB zu boykottieren und dabei ernsthaft davon überzeugt zu sein, das Richtige zu tun. Um prominent zu zitieren: „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen.“ Konsequent wäre also eine allgemeine Kritik am Kapitalismus, nicht nur bei RB, nicht nur im Fußball, sondern überall! (…) [caleira.net]

Natürlich gehören Vereine wie RB Leipzig unbedingt in diese kapitalistische Bundesliga samt ihrem Verband, dem der Geruch der Millionen von Euro längst den letzten Funken Verstand geraubt hat. Aber auch die Menschen, welche sich diese Brot & Spiele-Show an den Wochenenden gerne ansehen, sollte man nicht dafür verteufeln.  Sie wollen lediglich Unterhaltung konsumieren und bekommen diese als Event geliefert. Verzichten kann man aber gerne auf solche so genannten  „Ultras“, welche sich selber durch solche Aussagen disqualifizieren. Warum boykottieren sie sich eigentlich nicht endlich selber? Keiner wäre wirklich böse drüber…

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Ostfussball.com

Theme von Anders NorénHoch ↑ | Impressum | Datenschutz