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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Banner

Nachtrag Thüringen Derby: Erfurt versus Jena

FC Rot Weiß Erfurt gewinnt Derby gegen Jena

Erfurter Fans versammeln sich am Dom und singen sich gegen den Erzrivalen aus Jena ein. Mit Erfolg, denn der FC Rot-Weiß Erfurt gewinnt das brisante Derby gegen den FC Carl Zeiss Jena knapp mit 1:0. Wir fassen an dieser Stelle nochmals das Geschehene zusammen:

Video hier in der Kategorie Kurvenvideos gefunden: stadionfans.de

„Das Thüringer Land in rot-weißer Hand“, lautete das Motto der Choreografie, zu der eine Blockfahne hochgezogen und Bengalische Fackeln entzündet wurden. Später präsentierten Erfurter Fans noch Zaunfahnen mit der Aufschrift „Fussball Club Carl Zeiss Jena“ und „Gera on Tour“, die anschließend angezündet wurden, berichtet faszination-fankurve.de

und weiter…

Mit einem Großaufgebot von rund 2.000 Einsatzkräften war die Polizei am Samstag vor Ort, um Ausschreitungen zu verhindern – mit Erfolg. Lediglich vor dem Spiel war es zu einem Zwischenfall gekommen, als ein 45-jähriger Fan des FC Carl Zeiss Jena einem Polizisten während einer Durchsuchung gegen den Kopf getreten haben soll. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auf dem Rückweg vom Stadion zum Hauptbahnhof sollen Flaschen in Richtung der Polizisten geflogen sein, verletzt wurde aber offenbar niemand, berichtet liga3-online.de

DFL: „Ultras sind asozial“

DFL Boss Seifert über die Leute in der Kurve

…genauer genommen wettert er über die „wenigen“ Fans (Ultras), die aktiven Fans in den Kurven. Zu viel Pyroaktionen, zu viel kritische Banner – so etwas sollte es nach seiner  Meinung in der wunderbaren Welt der DFL nicht geben. Und die Verhaltensweise von einigen Fans sei nach Ansicht von Seifert asozial. Mit kritischer Meinungsäußerung hätte dies nichts zu tun.

„In Wahrheit sind diese Personen die Totengräber der Fankultur, um die es ihnen angeblich geht.“

„In einem Stadion von 50.000 Zuschauern reichen 50, die dem Spiel den Charakter geben. Perfide ist: Diese 0,1 Prozent finden sich saucool. Mit Prävention sind die nicht mehr zu erreichen“

„95 Prozent der Zuschauer ist nicht mehr klarzumachen, warum Stadien aussehen wie militärische Krisengebiete, weil über der Stadt die Hubschrauber kreisen und vermummte Polizisten herumlaufen“

(stadionfans.de)

Fazit: In den deutschen Stadien hat nun ein echter Klassenkampf begonnen. Und DFL-Seifert´s Worte waren wohl in Zeiten von erdrückender Kommerzialisierung nur noch der Startschuss für den finalen Endkampf gegen Fankultur hierzulande. Der Ausgang dieser Auseinandersetzung ist jedoch noch völlig ungewiss und die Antwort in voller Härte wird sicherlich auch nicht lange auf sich warten lassen.

Red Bull doch nicht so dufte?

Anti Red Bull Doppelhalter nun DFB-gerecht serviert?

Nachdem vergangene Woche das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Chemnitzer FC mit einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro wegen einem Doppelhalter mit der Aufschrift „Scheiß Red Bull“ belegt hatte, gab es gestern beim Spiel in Zwickau die Antwort auf das befremdliche Urteil aus dem so fernen Frankfurt. 

Schön bunter Doppelhalter: „Also wir finden Red Bull jetzt nicht so dufte“

Ob die weisen grauen Männer beim Deutschen Fußball Verband (DFB) allerdings nun mit dem neuerlichen Schriftzug zufrieden sind, ist bisher nicht bekannt. Offiziell wollte sich dazu in der Frankfurter Chefetage des allseits beliebten Verband bisher niemand zu Wort melden bzw. eine Stellungnahme abgeben. Das ist schade. Wir bleiben aber dran…

FC Augsburg: Maulkorb für Kritik an RB Leipzig

Augsburger Verbot von Protestbanner gegen Red Bull Leipzig

Überall in deutschen Stadien gab es an den vergangenen Wochenenden zahlreiche Protestaktionen mit Bannern und Spruchbändern gegen das künstliche Projekt RasenBallsport aus Leipzig. Der DFB hatte angekündigt, gegen diese „Störer“ zu ermitteln und vorzugehen. Und wahrscheinlich hat man nun auch diesbezüglich Druck auf die Bundesligavereine im Hintergrund durch den Verband ausgeübt. 

 

(Foto: YouTube.com)

So informiert der FC Augsburg auf seiner Webseite vor dem Spiel gegen RB Leipzig in diesem Zusammenhang:

(…) Daher werden im Rahmen der freien Meinungsäußerung nicht alle Plakate oder Banner grundsätzlich untersagt. Vielmehr müssen Publikationen im Vorfeld des Spiels beim Verein angemeldet und genehmigt werden.

Neben dieser Anmeldung ergreift der FCA im Vorfeld weitere Maßnahmen: So werden gegen Leipzig die ohnehin schon strengen Sicherheitsvorkehrungen weiter verstärkt. Neben der Tatsache, dass die Anzahl der Ordnungskräfte aufgrund der Sicherheitslage der letzten Monate bereits erhöht wurde, werden gegen den Aufsteiger nochmals zusätzliche Kräfte im Einsatz sein.

Auch die Abstimmung und der Austausch mit den Sicherheitsbehörden wurden nochmals intensiviert, um alle uns möglichen Maßnahmen im Vorfeld des Spiels zu ergreifen. Am Spieltag selbst wird eine Sektorentrennung erfolgen, die je nach Sicherheitslage auch in den Heimbereichen durchgeführt werden kann (…) [fcausgsburg.de]

Dass mit derartigen Verboten oder Einschränkungen etwas erreicht werden kann, daran glaubt wohl hierzulande niemand. Ganz im Gegenteil, denn durch solche Maßnahmen und massiven Eingriffen gegen die Meinungsfreiheit wird sich die Situation weiter zwischen Fußballfans und dem DFB bzw. Red Bull verschärfen.

Hassplakat gegen RB Leipzig in Rostock

Bundesweite Aktionen gegen RB Leipzig laufen aus dem Ruder

In vielen deutschen Stadien zeigt sich die große Abneigung gegen das künstliche Produkt mit Namen „RB Leipzig“ Woche für Woche immer deutlicher. Nun muss der DFB erneut gegen verschiedene Vereine ermitteln – unter anderem auch gegen den FC Hansa Rostock. Auf einem Banner, welches in der 25. Minute auf der Südtribüne am vergangenem Wochenende gezeigt wurde, stand: „In Rostock mit Fäkalien, in Dortmund mit Steinen. So geht man um mit Bullenschweinen!“

Erst gestern gab es die Meldung aus Mönchengladbach, wo ein Banner mit der Aufschrift: „Wir verurteilen jeden geworfenen Stein… der Euch Kunden nicht getroffen hat.“ gezeigt wurde.  In Braunschweig gab es Proteste: „Matteschitz-Feindbild unserer Bewegung! Korrupte Funktionäre verpisst euch! DFB & Medien seht es ein – RB braucht kein Schwein! Kein Vergeben, Kein Vergessen, Bullen haben auch Adressen! Kein Respekt vor der Meinungsfreiheit?“ Und selbst beim Eishockey in Iserlohn wurde ein „RB zerfetzen“ gefordert, so auf dem Portal „Deutschland sagt nein zu RB Leipzig“ zu lesen. Für den DFB kommt nun viel Arbeit zu.

Rostocker Vorstand distanziert sich

„Kritik gegen das Konstrukt RB Leipzig muss zwar prinzipiell erlaubt sein, aber mit dem am Sonntag gezeigten Banner wurden die Grenzen der freien Meinungsäußerung eindeutig überschritten. Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesen gewaltverherrlichenden und beleidigenden Aussagen! In Anbetracht der Vorfälle, die sich in Dortmund abgespielt haben, sind solche Sprüche absolut unangebracht und völlig taktlos. Das ist auch nicht die Art und Weise, wie wir uns und unseren kritischen Blick auf die Dinge präsentieren wollen“, so Robert Marien, Vorstandsvorsitzender des F.C. Hansa Rostock. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir alles dafür tun, um zur Aufklärung und Identifizierung der Täter beizutragen.

(fc-hansa.de)

Bleibt am Ende die Frage im Raum stehen: Wird man die Meinungsfreiheit in den deutschen Stadien zukünftig komplett unterbinden müssen, um Red Bull Leipzig hierzulande vor Kritik zu schützen?

BMG Fans mit Banner gegen RB Leipzig

Erneute Protestbanner gegen Red Bull Leipzig – heute Mönchengladbach

Dort wurde im Spiel gegen Leipzig auch ein großes Banner mit folgender Aufschrift gezeigt: „Wir verurteilen jeden geworfenen Stein… der Euch Kunden nicht getroffen hat.“ Auch in diesem Fall ermittelt nun der DFB-Kontrollausschuss, wie derzeit auch in Dortmund. 

Zuletzt wurde dort die komplette „Gelbe Wand“ wegen den Vorkommnissen beim Spiel gegen RB Leipzig durch den DFB gesperrt. Ein Szenario was nun jede Woche in einem Bundesliga-Stadion stattfinden kann – jetzt könnte es auch die Borussia in Mönchengladbach erwischen.

Doch eigentlich dürfte es solche böswilligen und gemeinen Banner gegen Red Bull in den deutschen Stadien gar nicht geben, denn laut verschiedenen „seriösen“ Printmedien wie zum Beispiel der Leipziger Volkszeitung, MZ-Web oder auch Bild ist der Neu-Leipziger Verein längst einer der beliebtesten Clubs der 1. Bundesliga in Deutschland, wenn nicht sogar der Beliebteste überhaupt! Etliche vertrauenswürdige Umfragen sollen dies dem unkritischem Leser deutlich beweisen. Getreu dem Motto: „Traue keiner Statistik, welche du nicht selber gefälscht hat…“

Übrigens: Zu den Vorfällen beim selbsternannten Familien, – und Vorzeigeverein in Leipzig gegen den Hamburger SV gibt es nun konkrete Beweisvideos für massive Gewalt durch Ordner und Polizei, welche nun auch online zu finden sind.

RB Leipzig: „Verpisst Euch“

Fans des FC Bayern München zeigen Banner mit Aufschrift „Verpisst Euch“

…und andere „nette“ Botschaften in Richtung der zirka 7500 mitgereisten „RB Leipzig Fans“. Gegen den Modernen Fußball, gegen RB Leipzig, RB Salzburg und RB New York stand auf einigen anderen Transparenten. Also Showtime und bestes Popcornkino in der bayerischen Landeshauptstadt.

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(Foto: stadionfans.de)

Absurd war die Kritik der Münchner Ultras „Schickeria“ am Produkt RasenBallsport in Leipzig am Ende doch irgendwie. Der eigene Verein sozusagen eine Aktiengesellschaft, der Präsident gerade frisch aus der Haft entlassen und die Leipziger Fans gegenüber im Gästeblock mindestens zur Hälfte auch selbst im Herzen sogenannte „Bayern-Fans“  und teilweise sogar echte Vereinsmitglieder in München.  Kein Wort gegen DFL und DFB bzw. so „ehrenvolle“ Leute wie Niersbach oder Beckenbauer? Klingt komisch, ist aber so – die Bundesliga ist leider nur noch ein  Irrenhaus. Wem es gefällt, bitteschön…

Jena Ultras mit Pyroshow anlässlich ihres 15. Geburtstag

Bunter Rauch, bunte Raketen und große Ultras Blockfahne – in Jena feierten die Ultras ihr 15. Jubiläum beim Spiel in der Regionalliga-Nordost gegen Wacker Nordhausen mit Freunden aus München, Lausanne und Frankfurt.

(…) Ein ereignisreiches Jubiläumswochenende liegt hinter uns – eine grandiose Feier am Freitag, Filmvorführung am Samstag und das Heimspiel gegen Nordhausen am Sonntag. Ein großes Dankeschön geht an unsere Freunde aus München, Lausanne und Bornheim (…)  [horda-azzuro.de]

Videoaktion der Pyroaktion – in Jena mag man es bekanntlich immer schön bunt…

EM 2016: Fahnenhopping by Hadschi Murat

Für TV-gerechtes Fahnenhopping in Frankreich

Vor der EM ist während der EM! Das sieht auch der Fahnenhopper HH-Hirni so und ist daher bereits voll in seinem Element. Auch Junkersdorf Jünter und KSC-Kutti sind natürlich schon jetzt wieder im EM-Fieber…

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(…) Es ist ein wunderschöner Frühlingstag. Am liebsten würde HH-Hirni im Hinterhof seine Fahne mit dem Staubwedel bearbeiten. Zusätzlich hätten ein paar rostige Ösen mal einen Wechsel nötig. Aber er kann den Briefkasten vor dem Haus nicht aus den Augen lassen, denn seit drei Tagen wartet er sehnsüchtig auf den Postboten, der ihm das neue „Fahnenhopping aktuell“ mit dem so wichtigen EM-Special „Die TV-gerechtesten Fahnenplätze in Frankreich“ bringen soll. Junkersdorf Jünter hat es bereits. KSC-Kutti ebenfalls. Aber beide wollten den Inhalt nicht preisgeben!

Plötzlich hört der Hamburger hinter seinem Fenster das Quietschen eines Fahrrades. „Das muss er sein!“ Wie von tollwütigen Hunden gejagt, stürmt er die Treppe hinunter. Er sieht den Postbeamten noch von hinten als er seinen Briefkasten öffnet. Doch nur ein paar dünne Umschläge fallen ihm entgegen. „Wieder nur Rechnungen! Die schick‘ ich alle an die Absender zurück!“ flucht er und stampft auf. „Bestimmt hat die gelbe Sau sich selbst die Fahnenplatz-Tips eingesteckt!“

Am nächsten Vormittag sieht die Welt besser aus – zumindest vorübergehend. HH-Hirni hält endlich das herbeigesehnte Hochglanzmagazin in seinen Händen. Doch was er auf dem Cover sieht, verschlägt ihm die Sprache. Noch viel mehr: Es stockt ihm den Atem, und sein Herzschlag setzt aus. „Das hat noch niemand gewagt!!!“Auf dem Titelfoto liegt Junkersdorf Jünter vor seiner Fahne, wie Gott ihn schuf. Leidiglich sein XXS-Heckscheibenbanner „bekleidet“ ihn. In dem Hamburger steigt die Wut auf. Schlag auf Schlag ist der Info-Teil über TV-gerechte Fahnenplätze in Vergessenheit geraten, denn wenn es um den Jungersdorfer geht, versteht HH-Hirni absolut keinen Spaß.

Zwar ist jeder Fahnenhopper für ihn ernstzunehmende Konkurrenz, aber je länger der Name ist, desto mehr Fahnenplatz geht verloren, und das ist bei Junkersdorf Jünter nicht wenig! Ein anderer „Kollege“, Oberkotzau Olli, war damals in der Hinsicht kompromissbereiter gewesen und hatte sein Banner auf den Schriftzug „Oberkotzau“ beschränkt. Damit konnte man leben. Aber mit dem Bericht, der auf das Cover folgt, kann HH-Hirni scheinbar nicht mehr leben. „Ich plane ein Riesenbanner, das die ganze Kurve einnimmt.“ lässt der Kölner in einem Interview ausrichten.
„Wie bitte?!“ entfährt es dem Hamburger. „Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden aufrechten Fahnenhopper!“ (…)

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