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Schlagwort: 1. FC Lok Leipzig

Sachsenpokal Finale live: 1. FC Lok Leipzig vs. Chemnitzer FC

Das Pokalfinale im Sachsenpokal zwischen Lok und CFC als Livestream

Am kommenden Mittwoch, den 25.5. 2017 übertragt der Mitteldeutsche Heimatsender das Finale im Sachsenpokal 2016 / 2017 als so genannten Livestream im Internet. Und der Sieger zieht bekanntlich in den DFB-Pokal der kommenden Spielzeit ein. Interessant – in diesem Jahr gibt es keinen echten Favoriten – ergo das wird eine ganz enge Kiste!

Letzte Meldungen zu Tickets:

Platz im Bruno-Plache-Stadion finden derzeit ca. 7000 Zuschauer, wobei der Gästeblock bereits ausverkauft ist.

FC Lokomotive Leipzig:  Es gibt noch Tickets für Gegengerade, Nordostkurve und Fankurve! Am 24. Mai geht es mit einem absoluten Highlight in die Sommerpause: Im Sachsenpokal-Finale treffen der 1. FC Lok und der Chemnitzer FC aufeinander. Im Lok-Fanshop gibt es noch Karten für die Gegengerade, die Nordkurve Ost und die Fankurve 1966. Dieser ganz besondere Anlass verlangt nach ganz besonderen Erinnerungsstücken. Deshalb hat sich die Marketingabteilung des FCL mächtig ins Zeug gelegt und für das „Finale Dorheeme!“ ein Erinnerungsshirt und ein Sondertrikot entworfen, welches die Mannen um Heiko Scholz voller Stolz tragen werden. (lok-leipzig.com)

BrunoPlacheStadion

Chemnitzer FC: Aus dem Lautsprecher » Während unsere Mannschaft heute zweimal im Sportforum trainierte, gingen im Chemnitzer FC – Fanshop im freien Verkauf die Restkarten für das Finale im Wernesgrüner Sachsenpokal über den Ladentisch. Diese sind nun ausverkauft! Wir freuen uns somit auf 1.200 Fans unserer Himmelblauen in Leipzig. So informierte der CFC heute via Facebook.

Der Ostfußball lebt …und wie!

So lief das Wochenende in unserer ostdeutschen Region

Eine Atmosphäre wie zu besten DDR-Oberliga Zeiten – ostdeutsche Teams und Fans zeigen eindrucksvoll, dass der Ostfußball niemals seine enorme Anziehungskraft verloren hat!

2. Bundesliga: Der FC Union Berlin verliert zwar Spitzenspiel und auch die Tabellenführung, doch zeigt eindrucksvoll, welches enorme Potenzial in dieser Fanszene steckt. 10.000 Berliner begleiteten ihr Team nach Hannover.

2. Bundesliga: Ebenfalls 10.000 Fans brachte die SG Dynamo Dresden zum Spiel nach Stuttgart mit. Leider reichte am Ende die zwischenzeitliche 3:0-Führung nicht für die Sachsen.

3. Liga: Der 1. FC Magdeburg steuert weiter in Richtung 2. Bundesliga. Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt vor über 20.000 Zuschauern darf man nun tatsächlich vom Aufstieg träumen.

Regionalliga Nordost: In einer spannenden Partie zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und dem BFC Dynamo konnte sich am Ende der Gastgeber in Unterzahl gegen den Rekordmeister der DDR mit 3:2 durchsetzen.

Regionalliga Nordost: Im Spitzenspiel der 4.Liga gewann der FC Energie Cottbus vor 13.000 Zuschauern mit 3:1 gegen den Tabellenführer Carl Zeiss Jena und verringerte den Abstand auf nur noch fünf Punkte. Beim Spiel gab es insgesamt 10 Karten, inklusive einen Wollitz an der Linie. Emotionen pur! 

NOFV-Oberliga: Die BSG Chemie Leipzig ist nach dem 2:0-Sieg gegen Wismut Gera nach wie vor Tabellenführer und heute war ein rundum gelungener Tag mit einer satten Choreo und jeder Menge Action auf den Rängen. Gelingt den Leipzigern tatsächlich der Durchmarsch?

Ausschreitungen: FV Bischofswerda – 1. FC Lokomotive Leipzig

Krawalle im Sachsenpokalhalbfinale

Lokomotive Leipzig zieht ins Finale des Sachsenpokal ein. Doch vor dem Pokalspiel ist es gestern leider zu schweren Ausschreitungen in Bischofswerda gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden dabei sieben Menschen verletzt, darunter zwei Polizisten und zwei Ordner.

Den Angaben zufolge haben Leipzig-Fans den Gästeeingang gestürmt. Ein Bierstand wurde demoliert, mehrere Scheiben zerschlagen. Gegen Polizisten flogen Flaschen und Kisten. Auf einen Polizisten sei mit einer Eisenstange eingeschlagen worden.  Die Polizei nahm die Personalien von neun Personen auf. Insgesamt gab es 15 Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Abbrennens von Pyrotechnik. (stadionfans.de)

Natürlich ist die Aufregung hinterher wieder groß und auch im Leipziger Forum ist man wieder auf der Suche nach dem Schuldigen:

Juhuuuuuuuuuuu…wir haben einen Schuldigen. Wie immer waren es die Anderen. Unzureichende Sicherheitsmaßnahmen legitimieren also derartiges Verhalten? Erneut ist doch diese Eskalation mit Vorsatz geschehen.  Sorry, aber dieses Präkeriat, welches den Einlass stürmt und auch am Zaun gewütet hat ist widerlich! Diese Pack hat wohl weder privat noch beruflich Erfolgserlebnisse, so dass man seine Minderwertigkeitskomplexe dort kompensieren muss? Traurig! Das Menschen durch ihre Aktion zu Schaden (sowohl fußballinteressierte Fans als auch Sicherheitsdienst und Polizisten) kommen wird entweder nicht bedacht oder gar in Kauf genommen. Was wäre passiert, wenn die Polizei (welche noch niemals mein Freund und Helfer war) gestern nicht so besonnen reagiert hätte? Ein Blocksturm der Polizei, welche aufgrund der kriminellen Energie, verständlich gewesen wäre, hätte dort übel ausgehen können. Fluchtweg von der Gästetribüne war katastrophal. Zwischen Getränkestand und dem Zaun zum Innenraum waren keine 3 m und die Brücke am Stadionausgang wäre auch Gefahrenstelle gewesen. Zusammenfassung: Der Sicherheitsmaßnahmen seitens des Veranstalters waren grob fahrlässig. Aber diese sind keinesfalls Ursache für diese mit Vorsatz herbeigeführten Randale. (lok-forum.com)

Das zweite Halbfinale im Sachsenpokal 2017 zwischen Chemnitz und Zwickau wird dann erst am 19.4. ausgetragen. Das Endspiel sollte dann gegen einen der beiden Vereine der 3.Liga in Leipzig ausgetragen werden.

50 Jahre Lok Leipzig – so feiert die Fanszene

Lok-Fanszene feiert 50. Geburtstag ihres Verein

Dabei erstrahlte das Leipziger Völkerschlachtdenkmal mit reichlich Pyromaterial. Und wir möchten natürlich die netten Bilder von Facebook an dieser Stelle unseren Lesern nicht vorenthalten, deshalb Kamera ab.

50 Jahre Fußballclub Lok Leipzig50 JAHRE FUSSBALLCLUBNatürlich möchten wir euch das Video nicht vorenthalten!Und Action!

Posted by Fanszene Lokomotive Leipzig on Montag, 14. März 2016

Erinnerungen an das Jahr 1966:

Gleich in der ersten Spielzeit nach der Namensänderung (1965/66) belegte man am Ende Platz 3. Im Jahr darauf wurde man Zweiter mit sieben Punkten Rückstand auf den FC Karl-Marx-Stadt, während Henning Frenzel mit 22 Toren Torschützenkönig der DDR-Oberliga wurde. Zwei Jahre später war man im „Tal der Tränen“ angelangt und musste als Tabellenletzter den Gang in die DDR-Liga antreten – der einzige Abstieg in der Vereinsgeschichte. Am letzten Spieltag der folgenden Saison kam es im Bruno-Plache-Stadion zum Showdown um den Aufstieg gegen Wismut Gera. 30.000 Zuschauer sahen das Spiel, was eine Rekordkulisse bedeutete, und einen schwer erkämpften 1:0-Sieg der Loksche, der den direkten Wiederaufstieg bescherte. Nach dem Aufstieg landete der 1. FC Lok auf dem 10. Platz. 1966 machte der Verein erstmals international auf sich aufmerksam, als er im Messepokal Benfica Lissabon um Eusebio in der 3. Runde ausschalten konnte.

Buch: Mörderisches Spiel in Leipzig

Ein Kriminalroman über den VfB Leipzig

In Leipzig wurde 1900 der DFB gegründet. Die erste Sitzung verlief noch ergebnislos, aber am 28. Januar 1900 war es so weit: Mit 62:22 Stimmen wurde in der Leipziger Gaststätte „Mariengarten“ der Deutsche Fußball-Bund gegründet und Prof. Dr. Ferdinand Hueppe zum ersten Vorsitzenden gewählt. Und drei Jahre später gibt es in Leipzig den VfB, heute den 1.FC Lokomotive…

In mehreren Gesprächen mit Fans und Kennern des Probstheidaer Fußballs haben wir festgestellt, dass Spieler und Akteure aus dieser Zeit, wie zum Beispiel Theodor Schöffler, weitestgehend unbekannt sind. Wie kamen Sie auf seine Person?

Nun, mir war Theodor Schöffler, der in meinem Buch ja als „Thoralf Schöpf“ personifiziert wurde, schon als eine der schillernsten Persönlichkeiten dieser Zeit bekannt. Als Gründer, erster Präsident und Spielertrainer des VfB Leipzig, Mitinitiator des Ersten Allgemeinen Deutschen Fußballtages im Leipziger Restaurant „Zum Mariengarten“, der bekanntlich und letztendlich zur Gründung des DFB führte und einem der aktivsten Sportler damaliger Zeit, man erinnert nur an den Distanzlauf über 40 Kilometer im Jahr 1897, der als erster Marathon auf deutschem Boden gilt und den Schöffler gewann, lag es schon nahe, ihn als Protagonisten für einen Kriminalroman zu thematisieren. (lok-leipzig.com)

Buchbeschreibung:

spiel in leipzig

(Screenshot: books.google.de)

(…) Im frühen 20. Jahrhundert sorgt in Leipzig ein neuer Sport aus England für Aufregung: Fußball. In konservativen Kreisen als „Fusslümmelei“ verpönt, wird das Spiel bei jungen Männern immer beliebter. Der Verein für Bewegungsspiele (VfB) Leipzig wird 1903 Mitteldeutscher Meister und bereitet sich auf die erste Deutsche Meisterschaft vor. Die Aufregung ist groß, als ausgerechnet jetzt der ehrgeizige Trainer tot in seiner Wohnung aufgefunden wird. Der Polizeireporter Edgar Wank, der gerade seine erste Stelle bei der „Leipziger Zeitung“ angetreten hat, wittert hinter dem ominösen Todesfall eine interessante Geschichte. Er glaubt nicht an eine natürliche Todesursache und beginnt zu recherchieren. Der Blick hinter die Kulissen des erfolgreichen Vereins offenbart Korruption, Missgunst und Eifersucht. Die Anfänge des Fußballs in Deutschland, das authentisch gezeichnete Leipzig um 1900 und ein mysteriöser Todesfall – Uwe Schimunek hat einen Krimi geschrieben, der nicht nur Sportliebhaber fesseln wird (…)

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