Ostfussball.com

Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Hooligans (Seite 1 von 7)

LE United – Fuck Politics

RB Fanclub mit klarem Statement

„Fußball muss versuchen, sich aus politischen Positionen herauszuhalten. Fußball sollte sich weiterhin dieser Funktion bewusst bleiben; dazu gehört, eine unpolitische Rolle einzunehmen”, so Ralf Rangnick

Gut, so etwas kommt im Allgemeinem im kunterbunten Leipzig nicht positiv an. Vor allem die vermeintlichen Ultras von RB versuchen seit Jahren einen linken politischen Drill in der Fanszene zu verbreiten. Ein “No Politics” wird in einer linken Ideologie immer sofort mit rechts (Nazi) gleichgesetzt. Doch auch in Leipzig, wie anderswo, ist man zu diesem Thema durchaus gespalten. Politik gehört einfach nicht ins Stadion! Nicht dass jetzt jemand auf die Idee käme, wir würden diese Gruppierung irgendwie nett finden – nein wir distanzieren uns von allem, was mit dem künstlichen Red Bull Projekt in Leipzig zu tun hat. Punkt

Übrigens die vermeintlichen Hools von RB Leipzig haben ebenfalls den Kodex unterschrieben:

“Im Bewusstsein der gesellschaftlichen Verantwortung des Sports und für den guten Ruf des Fußballs hat Rasenballsport Leipzig für sich diese Werte und Verhaltensweisen festgelegt: Wir respektieren unseren Gegner und deren Fans, unsere Spieler, Trainer und Funktionäre, Schiedsrichter, Zuschauer und alle am Spiel beteiligten Personen. Wir lehnen Diskriminierung und Gewalt ab. Wir respektieren alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Hautfarbe, Herkunft, Glauben, sozialer Stellung oder sexueller Identität. Wir setzen uns dafür ein, dass keine Gewalt von Fans von RasenBallsport Leipzig ausgeht. Wir akzeptieren die für das Stadion geltenden Regeln. Wir wissen, dass Verstöße gegen die oben genannten Punkte zu Stadionverboten führen können.” ostfussball.com

SG Dynamo Dresden: Es brennt wieder mal…

Hooligans Elbflorenz wieder da – Präsidium weg

Erst kam gestern Nachmittag diese Meldung rein:

Das Banner mit der Ansage ’Gott vergibt – Dynamo nicht! Lames – wir vergessen nie!’ ist, so die Sächsische Zeitung, “auf etwas zu beziehen, das mehr als fünf Jahre zurückliegt. Im April 2013 hat Lames, damals noch Vorsitzender Richter am Landgericht, mehrere Mitglieder der ’Hooligans Elbflorenz’ zu zum Teil langjährigen Haftstrafen verurteilt. Mit dem Urteil hat Lames damals Rechtsgeschichte geschrieben“. Peter Lames erklärte im Nachgang zu besagtem 18. September der Sächsischen Zeitung, er “finde es schon bemerkenswert, dass sich Teile der Fan-Szene von Dynamo Dresden auch nach Jahren noch mit Menschen solidarisieren, die strafrechtlich verurteilt wurden“. meyview.com

… und dann etwas später der nächste Paukenschlag:

Das komplette Präsidium von Dynamo Dresden hat in einer Mitteilung seinen Rücktritt bekanntgegeben. Grund sollen die “Grabenkämpfe” innerhalb des Vereins sein. Neben Präsident Andreas Ritter und den Vizepräsidenten Diana Schantin und Michael Winkler haben auch der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende André Gasch sowie die Ehrenratsmitglieder Dr. Klemens Rasel und Michael Walter ihre Ämter niedergelegt. mdr.de

Im Zentralorgan der Ultras heißt es dazu: „Das Wohl des Vereins hängt zur Zeit ganz wesentlich mit der Person Ralf Minge zusammen. Deshalb war es für uns nur folgerichtig, den beteiligten Personen das Vertrauen zu entziehen.“

Fazit: Dynamo wäre wohl nicht die Dynamo, wenn es solche Meldungen nicht mehr gäbe. Leute im Verein kommen und gehen, die treuen Fans werden allerdings immer bleiben! So der so…

Chemnitz und der CFC in den Schlagzeilen

Chemnitzer FC bzw. Chemnitz bestimmen aktuell (weltweit) die Schlagzeilen

Seit dem gewaltsamen Tod eines CFC Fußballfans durch einen so genannten “Schutzsuchenden” (Flüchtling) brennt in Chemnitz, Sachsen und Ostdeutschland der Baum. Jeden Tag überschlagen sich die Ereignisse und lassen Verein und Stadt vermeintlich in einem schlechten Licht erscheinen. Wir fassen an dieser Stelle zusammen, nachdem wir uns zunächst aus Pietät Gründen zurück gehalten hatten. Unser herzliches Beileid an die Frau und den siebenjährigen Sohn sowie allen anderen Hinterbliebenen.

  • Nach dem tödlichen Streit am Sonntagfrüh in Chemnitz sind am Nachmittag hunderte Menschen einem Aufruf der rechten Ultra-Fußballvereinigung Kaotic Chemnitz gefolgt und durch die Innenstadt gezogen. Die Polizei versuchte, die Versammlung unter Kontrolle zu halten. Der Einsatz dauerte am späten Nachmittag an.Unter der Überschrift “Unsere Stadt – unsere Regeln” hatte Kaotic Chemnitz auf Facebook dazu aufgerufen “zu zeigen, wer in der Stadt das sagen hat.” Schon zuvor hatte es am Tatort der tödlichen Auseinandersetzung eine Kundgebung von AfD und Pegida gegeben. Kurz zuvor war das Stadtfest Chemnitz abgebrochen worden. freiepresse.de

 

  • Etwa 10.000 Chemnitzer Bürger gehen den Tag darauf auf die Straße und demonstrieren weitgehend friedlich und fordern den Rücktritt von Angela Merkel.

Die linken System Medien überschlagen sich anschließend und berichten von angeblicher Hetzjagd auf Migranten und Ausländer.  Doch eine “Hetzjagd”, in dem Sinne, dass Menschen andere Menschen über längere Zeit und Distanz vor sich hertreiben, haben wir aber nicht beobachtet. Wir kennen auch kein Video, das solch eine Szene dokumentiert, so die Freie Presse Chemnitz.

  • Der Berliner AK erwägt zunächst Absage für das Spiel beim Chemnitzer FC, rudert aber nach Kritik in den sozialen Netzwerken später wieder zurück.

 

  • Durch ein geleaktes Dokument eines Mitarbeiters der Justiz wird klar, der mehrfach vorbestrafte irakische Mörder kam als Flüchtling 2015 nach Deutschland und wurde durch das Bamf nicht abgeschoben – erneutes Staatsversagen.

 

  • Auch für morgen sind wieder Demonstrationen und großer Schweigemarsch von mehreren tausend Menschen geplant. Pro Chemnitz hatte dazu aufgerufen. Auch  Pegida Chemnitz informiert auf ihrer Facebookwebseite:

Der Chemnitzer FC spielt am Sonntag in Halberstadt als Spitzenreiter der Regionalliga Nordost. Und übrigens ganz unpolitisch möchte man den sofortigen Wiederaufstieg in die 3.Liga schaffen. Wir drücken dazu schon heute fest die Daumen.

WM 2018 friedlich – Medien bekommen keine Schlagzeilen

Friedliche Weltmeisterschaft in Russland

Die Propaganda und Hetze, auch zahlreicher deutscher “Qualitätsmedien” vor der WM 2018 in Russland wurde nun von der Realität eingeholt. Alles lief bisher sehr friedlich und gastfreundlich in Russland ab. Keine Ausschreitungen und wilde Schlägereien, dafür aber jede Menge schöne Bilder in und um die russischen Stadien. Nun meldete sich dazu ein englischer Fan zu Wort:

„Ich bin nach einem zweiwöchigen Aufenthalt in Russland lebendig zurückgekehrt. Ich wurde weder von blutdürstigen Hooligans überfallen noch von einem Bären aufgefressen noch vergiftet noch ermordet. Die britischen Medien sollten sich schämen wegen ihrer notorischen Propaganda gegen die Russen. Absolut erstklassiges Land“

Aber auch hierzulande wurde viel von den deutschen Medien im Vorfeld der WM 2018 aufgebauscht und herbeigeredet. Klar, denn man wurde ja sogar von Gott Google in den Suchmaschinen-Olymp empor gehoben, um ab sofort an erster Stelle über die bösen Ultras und Hooligans zu berichten. Und selbst die Polizei machte bei der Angelegenheit mit. Nichts, rein gar nichts davon ist eingetroffen!

Hier mal eine kleine Auswahl dieser medialen Kampagne:

Wird die WM ein “Festival der Gewalt”? Das sagt ein Hooligan-Experte
STERN.de-07.06.2018
Hooligans seien die Letzten, von denen sich die Verantwortlichen in Russland die WM kaputt machen lassen wollten. Man wolle der Welt …

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WM 2018: Russische Hooligans – so gefährlich und gewalttätig sind sie
STERN.de-13.06.2018
Und zur Repression: Wenn Hooligans verurteilte Straftäter sind und es eine begründete Gefahrenprognose gibt, dass die zur WM nach

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WM 2018: Hooligans drohen “WM-Festival der Gewalt” an
n-tv NACHRICHTEN-15.06.2018
Das Hooligan-Problem in Russland ist gewaltig. Trotzdem findet dort die Fußball-WM statt. Bevor das Prestigeprojekt startet, hat Präsident …

Quelle: Google News

Hooligans und Ultras in Thüringen

Innenministerium Thüringen legt Zahlen zu Hooligans und Ultras vor

Rund 650 Fußballfans in Thüringen gelten bei Sicherheitsbehörden als gewaltbereit. Ungefähr 150 von ihnen suchen sogar immer wieder gezielt gewalttätige Auseinandersetzungen, so eine Antwort des Thüringer Innenministeriums auf eine Anfrage des CDU-Innenpolitikers Raymond Walk.

Beim FC Rot-Weiß Erfurt geht die Polizei demnach von insgesamt etwa 320 Fans der Kategorie B und C aus, heißt es in der Antwort des Innenministeriums. Beim FC Carl-Zeiss Jena belaufe sich die vergleichbare Zahl auf 250 Problemfans. Eine jeweils zweistellige Zahl von polizeilich bekannten Gewalttätern im Sport gebe es auch beim FSV Wacker Nordhausen, bei der BSG Wismut Gera und dem ZFC Meuselwitz. Vereine aus Sportarten jenseits des Fußballs werden in der Antwort nicht erwähnt. thüringen24.de

Zur Erklärung: Demnach sind Fans der Kategorie B (Ultras) gewaltbereit und Fans der Kategorie C ( Hooligans) Gewalt-suchend. Wobei es auch viele Ultras gibt, welche sich nur explizit auf den Support im Stadion sowie diverse Aktionen zur Unterstützung der Mannschaft konzentrieren. Im Gegensatz zu allgemeinen Medien-Klischees sind Ultrafans friedlicher Gesinnung in der deutlichen Überzahl.

Hooligans hingegen treffen sich kaum noch im Umfeld von Stadien zu Revier-kämpfen, sondern verabreden sich fernab von Öffentlichkeit und Polizei zu sogenannten FWW (Feld Wald Wiese) Matches. Offiziell gibt es allerdings keine Hooligans Gruppen mehr, denn sie können als kriminelle Vereinigung gelten, entschied der Bundesgerichtshof (Urt. v. 22.01.2015,  Az. 3 StR 233714). Nach dem Dresdner Urteil hatten bekannte Hool-Gruppen in Deutschland ihre Auflösung bekannt geben. Das heißt jedoch nicht, dass es diese Personen nicht mehr gibt…

Wenn sich unsere Polizei um deutsche Hooligans sorgt…

Polizei warnt Hooligans vor Ausschreitungen bei Fußball-WM

…so lautet aktuell eine Überschrift eines Artikels in der BZ.

Die Berliner Polizei warnt gewalttätige Fußballfans vor Ausschreitungen bei der FIFA-Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli). Die Polizisten warnen die Hooligans in den Gesprächen vor Ausschreitungen in Russland. „Die Szene dort ist noch brutaler, ihre Pyrotechnik hat mitunter Sprengstoffqualität“, so der Ermittler.

Aus den zuletzt bekannt gewordenen Statistiken der Polizei-Datei „Szenekunde Sport“ geht hervor, dass die meisten Fans in der gefährlichsten Kategorie „C“ (gewaltsuchend) den Vereinen BFC Dynamo (101), Hertha BSC (59) und dem 1. FC Union (46) zugerechnet werden. Bei den „B“-Fans (gewaltbereit) führt Union (437), gefolgt von Hertha BSC (414) und dem BFC (243).

bz-berlin.de

Echt jetzt? Die Polizei warnt die Hooligans, dass es Ausschreitungen zur WM in Russland geben könnte? Liebe BZ und lieber Freund und Helfer in Berlin, ihr scheint da irgendwas zu verwechseln! Hooligans, das sind die Leute die auf so etwas stehen und gerade wegen Krawalle und Randale dort hinfahren. Eure komische Meldung klingt da eher wie eine Einladung zur Gewalt, statt Warnung oder Abschreckung. Und ja – noch eine Frage sollte erlaubt sein: Welcher deutsche Hooligan bzw. deutsche Ultra nutzt denn hierzulande hiesige Pyrotechnik?

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Film mit Ultras aus Dresden und Magdeburg

ARD zeigt Film über Ultras

Der 45 Minuten Ultras Film wird dann im Rahmen der Sportschau am Sonntag ab 17.15 Uhr gezeigt. Anschließend gibt es dann die Auslosung der DFB Pokal Halbfinals.

Ganz Fußball-Deutschland spricht über die Ultras – wir sprechen mit ihnen. Die Autoren Alexander Cierpka und Tom Häussler haben dazu über ein Jahr in der Szene recherchiert und führende Köpfe getroffen. Noch nie haben sich so viele Ultras von der ersten bis in die dritte Liga in einem Film begleiten lassen.

Die Autoren fahren mit ihnen zu einem Auswärtsspiel, sind bei der Vorbereitung von Protestaktionen dabei, erleben die Vorsänger in Aktion und sind mit Ultras unterwegs zum Gipfeltreffen mit den Spitzen von DFB und DFL. Einblicke in eine unbequeme Subkultur.

In dem Film kommen einflussreiche Ultragruppen unterschiedlicher Vereine ausführlich zu Wort: so zum Beispiel von Dynamo Dresden, dem VfB Stuttgart oder dem 1. FC Magdeburg. Außerdem haben die Autoren weitere Insider und Experten getroffen und die Positionen von Liga und Verbänden eingeholt. So schildert u.a. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert seine Sicht auf die aktuellen Proteste gegen DFB und DFL. daserste.de

Übrigens kommt der Ultra Streifen aus dem Hause Beckground TV , der Filmproduktion GmbH alias Reinhold Beckmann, was allerdings allgemeine Vorsicht bei den Fußballfans walten lässt. Dieser war nämlich schon mehrfach durch reißerische Berichte zum Thema Ultras aufgefallen. So damals zum Beispiel beim Aufstieg von Fortuna Düsseldorf: „So etwas habe ich noch hier erlebt“ als Fortuna Fans nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga einen “Platzsturm” hinlegten. Es war aber eher ein emotionaler Freudentaumel, welcher in der Vergangenheit immer wieder irgendwo nach solchen Endspielen in deutschen Stadien stattfand…

FC Energie Cottbus – Fans gegen Zecken

“Connewitz in Schutt und Asche legen”

Vor dem brisanten Duell zwischen den BSG Chemie Leipzig und dem FC Energie Cottbus kochen bereits die Emotionen in den sozialen Netzwerken ala Facebook und Twitter hoch. Hintergrund:  Während Anhänger von Chemie der linken Szene zugeschrieben werden, steht man in Cottbus politisch eher rechts.

Unterstützung werden die Gästefans an diesem Tag sicherlich auch wieder aus dem befreundeten Chemnitz bekommen. Zuletzt machte die C&C-Fanfreundschaft in Babelsberg bundesweit Schlagzeilen, als es dort zu massiven Ausschreitungen sowie politischen Aktionen einiger verbotener Fangruppen gekommen war.

Auch andere Medien berichten im Vorfeld der Regionalliga Partie:

Nicht die einzige Provokation in den sozialen Medien. Auf Twitter wendet sich Linken-Abgeordnete Juliane Nagel (39) an die Polizei, nachdem die Cottbuser sie in einem weiteren post verlinkten. Wörtlich heißt es da: “Frau Nagel regt sich auf, das Connewitz in ‘Schutt und Asche’ gelegt wurde, dabei sind es doch die Linken selber, welche Connewitz regelmäßig zerstören. Aber keine Angst, Frau Nagel, wenn Cottbus kommt liegt Connewitz das erste mal so richtig in Schutt und Asche! (tag24.de)

Babelsberg vs. Cottbus wird zum DFB-Politikum

DFB-KONTROLLAUSSCHUSS PRÜFT URTEIL DES NOFV-VERBANDSGERICHTS

Es geht dabei um die brisante Partie im April des vergangenen Jahres: SV Babelsberg gegen FC Energie Cottbus Während die Ultras aus Babelsberg politisch links stehen, wird die Fanszene aus Cottbus eher rechts zugeordnet. Unterstützung bei den Ausschreitungen hatte es für Energie an diesem Tag auch aus Chemnitz gegeben.

(…) …wurde im Block der Gäste mit etwa 400 Cottbuser Anhängern mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Hierbei soll es sich um rechtsextreme Fußballfans handeln, die in Cottbus bereits Stadionverbot haben. Die Polizei verhinderte einen Sturm des Platzes und setzte später auch Pfefferspray gegen die Randalierer ein. “Zumindest beim ersten Mal haben die Ausschreitungen ihren Ausgang im Cottbuser Fanblock genommen” (…)

So informiert aktuell der DFB diesbezüglich auf seiner Webseite: 

Der FC Energie Cottbus war ursprünglich wegen eines “unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger” vom NOFV-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro verurteilt und mit weiteren Auflagen belegt worden. Dagegen legte der Verein Berufung beim Verbandsgericht des NOFV ein, das nun wegen Vorliegens von Verfahrenshindernissen das Urteil des NOFV-Sportgerichts aufgehoben und das Verfahren eingestellt hat.

Der für Rechts- und Satzungsfragen zuständige 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch sagt: “Wir haben erhebliche Bedenken an der Rechtmäßigkeit der Entscheidung des NOFV-Verbandsgerichts. Daher habe ich den DFB-Kontrollausschuss gebeten, diesen Fall eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Revision beim DFB-Bundesgericht einzulegen. Rassismus und Diskriminierung haben im Fußball keinen Platz, und deshalb wäre es ein fatales Signal, wenn Vorfälle dieser Art ungeahndet bleiben würden.” dfb.de

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