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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Bayer Leverkusen

1. Bundesliga Wett-Tipps Prognose: Bayer 04 Leverkusen vs. Hertha BSC

Es ist vollbracht! Seit seinem Amtsantritt bei Hertha BSC näherte sich Neu-Trainer Jürgen Klinsmann konsequent dem ersten Dreier. Was zuvor bei Eintracht Frankfurt noch haarscharf misslang, glückte am vergangenen Wochenende dann endlich doch. Die Alte Dame hat das Siegen nicht verlernt. Gegen den SC Freiburg reichte es zum 1:0-Erfolg.

Nun allerdings gilt es auch nachzulegen. Denn aus der brenzligen Zone, in der heftig um jeden Punkt gegen den Abstieg gerungen wird, hat sich das Team aus der Hauptstadt noch lange nicht verabschiedet. Vielleicht kommt die Auswärtsfahrt nach Leverkusen da gerade recht. Weil Bayer 04 immer noch mit der 0:2-Schlappe im Derby beim 1. FC Köln zu kämpfen hat. In einer heißen Partie sah Leon Bailey ganz nebenbei Rot und Innenverteidiger Aleksandar Dragovic Gelb-Rot, so dass Peter Bosz zum Umstellen gezwungen wird. Grätschen die Klinsmänner dem niederländischen Übungsleiter also in die Parade und entführen noch einmal drei Punkte? Am Mittwoch Abend (18. Dezember) ab 20.30 Uhr wisst ihr und wissen wir mehr. Im Rahmen der Englischen Woche wird dann dieses Duell des 16. Bundesliga-Spieltags in der BayArena angepfiffen.

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Montags-spiel wieder mit RB Leipzig, und wieder Protest

RB Leipzig gegen Bayer Leverkusen an einem Montag

…doch die RB Fans mögen das nicht. Warum und wieso, dazu gab es nun ein Statement verschiedener Red Bull Fanclubs.

Am 09.04. steht für uns das bislang zweite Montagsspiel der aktuellen Spielzeit an und diesmal geht es im eigenen Stadion gegen die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Seit dieser Bundesliga-Saison wird also auch an Montagen Fußball gespielt, das unsrige Team trifft es dabei gleich zweimal. Die Bundesligen fallen seit geraumer Zeit der Spieltagszerstückelung immer mehr zum Opfer. Was mit Samstagsspielen um 18.30 Uhr begann, ging den Weg über Spiele am Sonntagabend und hat nun auch den Freitag und Montag fest im Griff. Dass es dabei weniger um die Entlastung der Mannschaften geht, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern, ist offensichtlich. Denn auch wenn wir anstelle des Montages gegen Leverkusen am Sonntag gespielt hätten, wären es vor und nach den Marseille-Spielen einmal drei und einmal vier Tage „Entlastungpause“ gewesen. Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll. Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.

Daher hat sich eine Vielzahl der Fans und Fanclubs dafür entschieden, den Protest gegen das Montagsspiel sichtbar ins Stadion zu tragen und klar zu zeigen, was sie davon halten:

Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen. Dieser Schritt mag radikal sein, doch ist er für uns ebenso ein notwendiger. Wir können und wollen diesen Spieltag nicht als normalen Spieltag anerkennen und behandeln. Daher werden wir ein klares und sichtbares Zeichen setzen, was wir von Montagsspielen halten und unsere Meinung dazu frei äußern. Dazu wollen wir, wie bereits erwähnt, auch auf unseren Support verzichten. Nicht zuletzt auch für all diejenigen, denen ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich gemacht wird, um uns mit ihnen solidarisch zeigen.

Die zweite Halbzeit wollen wir anders gestalten. Sie wird nach Absprache mit einer Großzahl an anderen Fanclubs „normal“ verlaufen und auch support-technisch wieder angeleitet werden. Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.

Selbstredend wissen wir darüber, dass unser Protest bei weitem nicht dazu beitragen wird, bei allen EntscheidungsträgerInnen ein Umdenken zu bewirken. Dennoch ist es uns ein wichtiges Anliegen, welches wir direkt ins Stadion tragen wollen. Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt.

Dafür stehend,

rasenballisten e.V.
Red Aces Leipzig
Fraktion Red Pride
LeCrats
Red Business
L.E. Bulls
RB-Freunde Bennewitz
RBL Fans Delitzsch
Platzhirsche
Zone 147
Leipzig Fanatics
BULLS CLUB e.V.
Sprottaer Bullenstall

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ZDFinfo: Wie Calmund & Co. den Ostfußball zerstörten

Doku – der Ausverkauf des DDR-Fußballs

Wer die Dokumentation “Ost-Fußball im Ausverkauf – die Deals der Wendejahre” auf ZDFinfo am letzten Sonntag im TV leider verpasst hatte, kann nun online noch bis 20.11.2017, 18:45 gratis anschauen – 

(…) Reiner Calmund wittert eine Riesenchance: “Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.” Schon 37 Tage nach dem Fall der Mauer ist der erste Transfer eines DDR-Fußballers in die Bundesliga perfekt: Andreas Thom kommt in den Westen.

zdfinfo

Der Ausverkauf des DDR-Fußballs

In der DDR sind Verträge und Transfersummen für Fußballer kein Thema. Im Sozialismus ist der Wechsel zwischen Vereinen nicht vorgesehen, Transfers in den Westen schon gar nicht. Im September 1989 reagiert der DLV und entwickelt in Windeseile international gültige Verträge, die auch Ablösesummen vorsehen. So findet der Ausverkauf des DDR-Fußballs zumindest nicht zum Nulltarif statt. Und Calmund wird bei weiteren Deals mit Kirsten und Sammer wird von Kanzler Kohl gestoppt. Nicht nur Bayer Leverkusen soll von den Talenten aus dem Osten profitieren. Ausverkauf und Chance: Wolf-Christian Ulrich erzählt spannende deutsch-deutsche Fußballgeschichte der Wendetage (…)

Foto und Text: zdf.de

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