Webseite von Darmstadt 98 zeigt RB-Logo mal ganz ohne Werbung
Es soll ja tatsächlich „Nachrichtenmagazine“, wie zum Beispiel den „Stern“ geben, da ist mit Hilfe des Tool: „Adblocker“ nur noch der Hintergrund und eine Content-Attrappe für die Nutzer zu sehen. Stefan Niggemeier meint dazu: „Nun könnte @sternde eine richtig coole Seite werden.“
Andere News-Portale des „investigativem Qualität-Journalismus“ wie zum Beispiel „Bild“ oder „Süddeutsche“ blocken wiederum ihre Leser mit Adblocker, weil die armen Verlagshäuser sonst kein Geld mehr im Internet generieren. Und mit Printmedien ist ohnehin längst nichts mehr zu verdienen. Verrückte Welt – oder?
Wie aber nun das Logo und der Vereinsname von RB Leipzig gänzlich ohne Werbung aussieht, darf man sich auf der Webseite von Darmstadt 98 anschauen:

(Screenshot: sv98.de)
Passend dazu gibt es gleich darunter das Darmstadt 98 Monopoly für nur unglaubliche 39,00 Euro. Leider hat hier der Adblocker wohl versagt.
Was ist eigentlich Adblocker?
Für ein Web ohne nervige Werbung!
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- Unaufdringliche Werbung wird nicht blockiert, um Webseiten zu unterstützen (konfigurierbar)
Es ist kostenlos (GPLv3)Quelle: adblockplus.org/de/
Übrigens für den immer netten Sächsischen Fußballverband war die Genehmigung des RB Logo zur damaligen Zuständigkeit nun wirklich kein Problem, obwohl es doch gegen das eigene Statut verstoßen hatte. Werbung in Logos ist nämlich bei Fußballvereinen eigentlich verboten. Doch „Augen ganz fest zu“ lautete fortan die Devise im heiligem Abtnaundorf. Und so klappt es auch mit dem Nachbarn.
Wirklich „schöne Geschichten“, die das Leben so oft in der freistaatlichen Bananenrepublik Sachsen schreibt. Nun kann aber auch der SFV oder DFB bei der neuerlichen Angelegenheit nicht mehr helfen. Dagegen hilft zwar der Anti-Adblocker, doch dafür gibt es bereits schon wieder den Anti-Adblocker-Killer. Wirklich Schade…

(…) Jahrelang mussten wir unseren zu irgendwelchen Vereinen in den unteren Ligen quälen. Die nichts hatten, außer Tradition. Aber was nutzt die, so ganz ohne Bundesliga? So lässt sie sich ja nicht mal mit einem knackigen Werbeslogan vermarkten. Wir haben zugesehen, wie es Energie Cottbus nach oben schaffte und dabei ganz unprofessionell auf eigene Kraft und Kreativität setzte. Mussten ja wieder abstürzten. Und in Dresden, Berlin, Rostock, Blau-Gelb und Grün-Weiß – Leipzig, Magdeburg, Aue, Chemnitz, Babelsberg, Erfurt, Jena, Halle quälten wir uns mangels Alternativen Woche für Woche zum bundesligafreien Fußball ins Stadion und durften zum Dank auch noch unsere Choreos selber bezahlen, beim Stadionausbau mitackern, die Vereine vor Insolvenzen retten! Schön war das nicht!

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