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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: Ultras (Seite 1 von 18)

Wir lagen träumend im Gras…

BSG Chemie Leipzig träumt wie einst Juliane Werding

Um ihr Team anzufeuern, hatten sich die Chemie Ultras etwas Tolles ausgedacht. Nach nunmehr zehn Jahren machten die Fans mit dem Lied Conny Kramer: “Wir lagen träumend im Gras, die Köpfe voll verrückter Ideen” eine passende Choreo.

Und die Spieler bedankten sich mit einem Sieg gegen Jahn Regensburg und dem Einzug in die 2. Hauptrunde des DFB Pokal bei den eigenen Ultras. Unglaublich, was in Leipzig nach nur 10 Jahren entstanden ist. Statt Millionen-Subventionen beim reichen Nachbarn (8 Auswärtsfans im Europacup) , hat man sich diesen Erfolg in Leutzsch eben sportlich erarbeitet. Das entsteht etwas ganz Großes, worauf man in Leipzig wieder stolz sein kann.

DFB, DFL – Ihr werdet von uns hören!

An den Aktionen zum DFB Pokal am vergangenem Wochenende beteiligen sich die Fans von Darmstadt 98, Bayer Leverkusen, dem FC Bayern München, Dynamo Dresden, Werder Bremen, dem VfL Wolfsburg, Hansa Rostock, dem Hamburger SV, dem 1. FC Kaiserslautern, Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln, dem SC Freiburg, Eintracht Braunschweig, der Spielvereinigung Fürth, Borussia Dortmund, Hertha BSC, dem FC Augsburg, dem TSV 1860 München sowie dem 1. FC Nürnberg.

Fans kündigen Fan-Dialog mit den Verbänden auf:

“DFB und DFL sind sich weder dem Gegenwert dieser ausgestreckten Hand der Fanszenen Deutschlands noch den Konsequenzen dieser mangelnden Wertschätzung der Basis in den Stadien bewusst. Stattdessen manifestierte sich vielmehr der Eindruck, dass der Fußballsport noch weiter seiner sozialen und kulturellen Wurzeln beraubt werden soll, um ihn auf dem Altar der Profitgier von den Verbänden auszunehmen”

und weiter…

Ein weiterer Grund für den aufgekündigten Dialog ist aus Sicht der Fans, dass “weiterhin jede Spur” von Transparenz fehle. Dies zeige sich etwa in der “mangelnden Aufklärung der Causa Beckenbauer in Zusammenhang mit den Beckenbauer-Millionen”. Kritisiert wird außerdem die Aufstiegsregelung für die Regionalligen, die einem “Glücksspiel” gleiche.

Eröffnungsspiel von RB Leipzig ohne Gästefans

Ultras Düsseldorf rufen zum Boykott von Red Bull auf

Alles beim Alten – Red Bull auch weiterhin unbeliebtester Verein in Deutschland. So informieren die Ultras aus Düsseldorf zum Auswärtsspiel bei den Roten Bullen:

Unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft“ haben wir bereits 2015 unseren Protest gegen den Einstieg der Dosenmarke in den Fussball öffentlich gemacht. Weitere Aktionen wie die „Heimatpflege“ wurden angeschlossen, die als Beispiel eines Vereins gelten sollen, der auf Mitsprache und Ehrenamt basiert. Während wir es uns in der zweiten Liga schließlich gemütlich machten, drehte sich das Rad der Vermarktung und Maximierung weiter. Immer wieder kommt es zu Protesten, doch die Entwicklung kennt nur eine Richtung: Aus Fans werden Kunden, aus Spieltagen werden Premiumprodukte und aus zwei Fussballerbeinen werden Spekulationsobjekte in Millionenhöhe. Aber ihr kennt das Theater, schließlich spielen wir Wochenende für Wochenende eine kleine aber bedeutende Nebenrolle. Nun haben wir uns bereits 2015 dazu entschloßen, RB keine weitere Bühne zu bieten und daran wird sich auch beim kommenden Auswärtsspiel in Leipzig nichts ändern. Stattdessen wollen wir es uns in Flingern gemütlich machen und das Spiel gemeinsam verfolgen. Macht aus der Entscheidung kein Drama, aber das Publikum, das brav klatscht, sind wir nunmal nicht – wollen und können wir auch nicht sein.

Also: Kommt in die Bar 95 nach Flingern. 8,95 Euro kostet der symbolische Eintritt, dafür gibt es eine Bratwurst und zwei Altbier. Außerdem werden wir uns noch die eine oder andere Aktion überlegen, die das Wochenende begleitet. ultras-fortuna.de

Hooligans und Ultras in Thüringen

Innenministerium Thüringen legt Zahlen zu Hooligans und Ultras vor

Rund 650 Fußballfans in Thüringen gelten bei Sicherheitsbehörden als gewaltbereit. Ungefähr 150 von ihnen suchen sogar immer wieder gezielt gewalttätige Auseinandersetzungen, so eine Antwort des Thüringer Innenministeriums auf eine Anfrage des CDU-Innenpolitikers Raymond Walk.

Beim FC Rot-Weiß Erfurt geht die Polizei demnach von insgesamt etwa 320 Fans der Kategorie B und C aus, heißt es in der Antwort des Innenministeriums. Beim FC Carl-Zeiss Jena belaufe sich die vergleichbare Zahl auf 250 Problemfans. Eine jeweils zweistellige Zahl von polizeilich bekannten Gewalttätern im Sport gebe es auch beim FSV Wacker Nordhausen, bei der BSG Wismut Gera und dem ZFC Meuselwitz. Vereine aus Sportarten jenseits des Fußballs werden in der Antwort nicht erwähnt. thüringen24.de

Zur Erklärung: Demnach sind Fans der Kategorie B (Ultras) gewaltbereit und Fans der Kategorie C ( Hooligans) Gewalt-suchend. Wobei es auch viele Ultras gibt, welche sich nur explizit auf den Support im Stadion sowie diverse Aktionen zur Unterstützung der Mannschaft konzentrieren. Im Gegensatz zu allgemeinen Medien-Klischees sind Ultrafans friedlicher Gesinnung in der deutlichen Überzahl.

Hooligans hingegen treffen sich kaum noch im Umfeld von Stadien zu Revier-kämpfen, sondern verabreden sich fernab von Öffentlichkeit und Polizei zu sogenannten FWW (Feld Wald Wiese) Matches. Offiziell gibt es allerdings keine Hooligans Gruppen mehr, denn sie können als kriminelle Vereinigung gelten, entschied der Bundesgerichtshof (Urt. v. 22.01.2015,  Az. 3 StR 233714). Nach dem Dresdner Urteil hatten bekannte Hool-Gruppen in Deutschland ihre Auflösung bekannt geben. Das heißt jedoch nicht, dass es diese Personen nicht mehr gibt…

Ultras – Medien übernehmen Suchoption

Medien übernehmen Suchwort Ultras bei Google

Nicht das, was die Ultras selber veröffentlichen steht jetzt bei der Suchmaschine Google an erster Stelle, sondern vielmehr was jetzt die Medien über die Subkultur Ultras denken und schreiben. Doch gerade bei solchen Eingriffen in den Algorithmus überkommt dem Leser dabei sofort der schlimme Gedanke an Gesinnung, – bzw. Meinungs-Diktatur, wie zu schlimmsten sozialistischen Zeiten in der DDR.

Hier mal ein Einblick in die ersten beiden Seiten der Suchergebnisse:

Ultras – aktuelle Themen & Nachrichten – Süddeutsche.de
www.sueddeutsche.de/thema/Ultras
Aktuelle Nachrichten, Informationen und Bilder zum Thema Ultras auf Süddeutsche.de.

Ultras – Das Erste | programm.ARD.de
https://programm.ard.de/TV/daserste/ultras/eid_28106554225510
Ganz Fußball-Deutschland spricht über die Ultras – wir sprechen mit ihnen. Die Autoren Alexander Cierpka und Tom Häussler haben dazu über ein Jahr in der …

Spec Spot mit Herz für Ultras – aber anders, als man denkt | W&V
https://www.wuv.de › Agenturen
11.06.2018 – Der Spec Spot setzt den Ultras ein Denkmal. Und verknüpft sie dann kühn mit einem Produkt, das so gar nicht zu ihnen zu passen scheint.

Ultras | STERN.de
https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/themen/ultras-6405436.html
Fan-Feindschaft mit Köln. Hertha-Fans sorgen mit geschmacklosem Banner für Empörung · Ultras von Rapid während des letzten Heimspiels. Ein Ultra wurden …

google.de/ultras

Nicht eine einzige Homepage der Ultras wird mehr auf Seite 1 oder Seite 2 gelistet – keine Infos aus erster Hand von deren Webseiten! Die Ultras Dynamo, welche lange Zeit immer auf den ersten Positionen zu finden waren, stehen nun auf Seite 5. Dort im Nirwana, wo eben kaum jemand noch klickt, ergo auch niemand mehr liest.

Dafür aber nun Informationen zum Beispiel vom Stern. Dort wo mit dem Adblock Plus kaum noch echte Inhalte dem geneigtem Leser angezeigt werden. Und das was dann dort angezeigt wird, nur noch mit Randale, Rassismus oder bösen Nazis zum Thema Ultras in Verbindung gebracht wird.

Liebes Google Team, das kann es ja wohl nicht sein. Ihr nennt es Anpassung der Suchergebnisse, wir nennen es schlicht und einfach Zensur!

Kalte Pyros für die Ultras in der Kurve

Ultras: Kalte Pyrotechnik soll Probleme lösen

Sie sind 1500 Grad kälter als herkömmliche Bengalos und deshalb weitestgehend ungefährlicher bei Körperkontakt sein. Dazu gelten sie als weniger gesundheitsgefährdend, weil sie nicht so qualmen bzw. stinken.

*In Dänemark sind kalte Pyros bereits zugelassen.

Zumindest bei Werder Bremen könnten die Pyros für die Ultras bald kommen: „Es könnte vielleicht eine Chance sein, die Pyroproblematik tendenziell in den Griff zu bekommen. Deshalb beschäftigen wir uns damit und prüfen das in verschiedene Richtungen. Ob das am Ende tatsächlich das Problem löst, ist aber derzeit noch völlig offen und nur dann würden wir das weiter verfolgen.“ bild.de

Vor einigen Jahren stand man in Sachen Pyro hierzulande fast vor einer Lösung des Problems. Damals gingen Ultras unter dem Kompromiss “Chemnitzer Weg” auf den DFB zu. Der Verband entschied sich jedoch für die harte Verbots-Gangart, was den Vereinen jede Menge finanzielle Strafen beschert hatte. Gelöst hat man das Pyro-Problem in den Stadien damit allerdings nicht – ganz im Gegenteil, Pyroaktionen haben seitdem sogar zugenommen.

Ultras von RB Leipzig pöbeln gegen eigene Fans

Proteste, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten bei Red Bull

Ein aktueller Stimmungsbericht aus dem Fan-block in der Arena der Roten Bullen. Oder was vom “besten Familien-verein aller Zeiten” noch geblieben ist:

Wir wurden von 3/4 Reihen hinter uns beleidigt (ich sei ne fette Sau und meine Haare seien scheiße…ähm was hat das mit Support zu tun?!), weil wir supportet haben! Wir wurden beschmissen (der Herr links von mir hat Stadionwurst abbekommen), bespuckt (mein Freund rechts von mir an der Schulter),…wir wollten ein Banner nicht mit hochhalten und mussten diskutieren, dass das nicht über uns erscheint! Es wurde nicht respektiert, dass wir eben nicht hinter dem Boykott stehen. Der Herr mit dem Banner wollte dann hinter uns langgehen, damit der Spruch dennoch über uns steht. Der gleiche Typ hat das Ehepaar hinter mir in HZ2 angerempelt, weil die sich nicht den Boykottierern unterbuttern wollten. Sie sollen doch mitmachen. Sie haben die ganze HZ1 komplett durchgesungen und sind eben nicht so abgegangen zu den Liederin in HZ2…

Die “Damen” die mich von hinten so belegt haben, hab ich in der HZ auf der Treppe gesehen. Ich fragte, ob sie wissen wie peinlich ihre Aktion ist..ich konnte meinen Satz nicht einmal aussprechen und wurde wieder beleidigt. Zu deren Glück blieb es bei Beleidigungen, denn ich kann mich ziemlich gut wehren. NIE hatte ich auswärts den Verdacht, dass sich die Jahre an Kampfsport mal so auszahlen würden, wie am Montag bei uns DAHEIM im Stadion! Die Stimmung war so dermaßen aggressiv und aufgeheizt, dass ich wirklich erwartet habe, noch irgendwo blöd angerempelt/angegangen zu werden. Und das will was heißen. Vor allem warum? Weil wir supporten?

Ich denke das Signal am Anfang von HZ 2 mit dem Auspfeifen der “Ultras” und den Buhrufen war eindeutig. Leider sitzen die mit Mikro/Trommel am längeren Hebel und sind dadurch lauter, bzw. konnten den Support der von Außen kam unterdrücken. Nach dem Spiel hab ich übrigens das 1. mal nach B rennende Ordner UND Polizisten gesehen. Laut einem Nachbarn von mir wurden ca 30 Leute von der Polizei abgeführt …

rb-fans.de

Fans in Stuttgart wollen Red Bull “gebührend begrüßen”

Das Red Bull Team erstmals zu Gast in Stuttgart

Und auch wenn es immer wieder gebetsmühlenartig von diversen Marketingabteilungen, der Lügenpresse und dubiosen Verbänden verbreitet wird – das künstliche Produkt von Red Bull wird wohl auch im Schwabenland niemals von den dortigen Fußballfans akzeptiert werden. Nun bereitet man sich auf das Spiel gegen den unbeliebten Verein aus Leipzig in Stuttgart vor.

„Wir wollen alle mitnehmen und sie einbetten in ein Spieltagsmotto. Wir wollen zeigen, was in der Kurve steckt, welche Geschichte sie hat. Das ist die Konstante, um die es uns geht. Wir schauen am Sonntag auf uns, feiern uns selbst und stellen unsere Fankultur in den Mittelpunkt. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen“

(…) Zum ersten Mal tritt der Leipziger Ableger der Fußballabteilung eines österreichischen Brauseherstellers in unserem Neckarstadion an. Viel muss man zu diesem Konstrukt nicht mehr sagen, die Argumente liegen seit langer Zeit klar auf dem Tisch. Zu uns kommt nichts anderes als das am Reißbrett entworfene Gesicht des im Fußball vorherrschenden Turbokapitalismus. In einem Weg, den der komplette Profifußball schon längst eingeschlagen hat, ist RB die Blaupause für alles was noch folgen soll. Ein Weg, den leider auch unser VfB eingeschlagen hat. Der finanzielle Erfolg steht auch für unsere Vereinsführung über allem, weswegen man in einer lächerlichen Kampagne die Mitglieder überzeugen musste, sich dem laut Argumentation „wirtschaftlichen Bremsklotz e.V.“ zu entledigen um sich für potente Investoren wie der Daimler AG zu öffnen. Höher, schneller, weiter. „Ja zum Erfolg!“ hieß der Leitsatz. Bezeichnend, dass hier „Erfolg“ mit „mehr Geld“ gleichgesetzt wird und nicht mit Kontinuität und guter, ehrlicher Arbeit.

und weiter…

Identifikationsstiftend und der größte Unterschied zu Konstrukten wie RB Leipzig ist bei uns in Stuttgart die Cannstatter Kurve. Eine stolze Kurve voller Geschichte. Ein Ort für jedermann, über Jahrzehnte geprägt durch verschiedenste Fangenerationen. Ein Ort, an dem Werte, wie Zusammenhalt, Respekt, Solidarität, Mitgestaltung und Mitverantwortung innerhalb der aktiven Gruppen und Fanclubs noch real sind und ernsthaft gelebt werden. Genau diesen Unterschied – eine traditionsreiche, leidenschaftliche Kurve – wollen wir beim Heimspiel gegen den Retortenclub aus Leipzig wie bereits im Hinspiel optisch und lautstark aufzeigen. Packt eure – gerne richtig alten – Schwenkfahnen und Doppelhalter ein, und lasst uns ein geschlossenes Zeichen setzen. Für den Rahmen der Aktion sorgen wir (…) cc97.de

Ultra` am Ende

Ultra Szenen sollten endlich aufhören

So zumindest ein Leserbrief, welcher es auf den Punkt bringt:

(…) Es wird weiter gehen und man wird sich weiter biegen und hadern, um dann trotzdem jeden erdenklichen Scheiß zu fressen. Wir haben uns allen irgendwann mal eine rote Linie gezogen. In ferner Zukunft sollte es etwas geben, das für einen unverhandelbar ist. Ganz nach dem Leitspruch: Wenn das so kommt, dann kann ich nicht mehr weitermachen (…) Es wurden besagte rote Linien gezogen, Spitzen von Eisbergen erklommen, um letztendlich zu signalisieren: Bis hierher und nicht weiter! Doch wo die endgültige Konsequenz dann für Ultrà insgesamt liegt, beantwortet ein jeder für sich selbst. Wann kann ich nicht mehr in den Spiegel schauen? Wann muss ich mir eingestehen, dass all das, was früher noch in so “ferner Zukunft“ war, Realität geworden ist? Wann kann ich da nicht mehr hingehen? Und es geht mir nicht darum, mit Ultrà zu brechen und den Samstagabend in der Großraumdisko zu verbringen. Es geht darum, mit den roten Linien umzugehen und seine Konsequenzen zu ziehen – Ultras weiterzuentwickeln. Wie das auszusehen hat, konnte bisher noch keine Szene zeigen. Es scheint mir vielmehr so, dass sich überhaupt kaum eine Szene bisher solche Fragen gestellt hat (…) meyview.com

Und ganz ehrlich – mit dieser Meinung ist er/sie nicht allein. Längst wurden alle Dealines überschritten und der Profifußball scheint an die Geschäftemacher verloren. Es wäre also nur die logische Konsequenz, jetzt endlich einen echten Schlussstrich zu ziehen. Welche Ziele soll es denn noch geben, wenn der ganze geliebte Sport zu einer käuflichen Hure verkommen ist? Und für welche Werte will man noch kämpfen? Der Zenit der Ultras Szene ist längst überschritten. Auch anderorts hat man das bereits erkannt. Das heißt jedoch nicht, dass es schlecht war, darum zu fighten…

So tickt der Osten: Rostock, Magdeburg, Jena und Erfurt

Video-berichte aus Rostock und Jena

Der Ostfußball lebt – zwar nur unterhalb der 2. Bundesliga, aber er lebt! Und ja, richtige Emotionen und Rivalität findet man im deutschen Fußball eigentlich überhaupt nur noch bei den leidenschaftlichen Ost Derbys, wenn man jetzt mal diese künstliche Werbeshow in Leipzig ausgrenzt. Letzteres hat nämlich nichts, rein gar nichts mit dem Ostfußball gemein. 

FC Carl Zeiss Jena gegen FC Rot-Weiß Erfurt 1:0

Die Fankurve stellte dabei einen Friedhof nach, zu sehen waren rot-weiße Urnen, Totenköpfe und Grabsteine mit „R.I.H.“-Schriftzug. Dazu gab es ein großes Banner mit der Aufschrift „Rest in Hell“ (Ruhe in der Hölle). Eine klare und bitterböse Botschaft an die Erfurter, die sportliche und finanziell vor dem Aus stehen.

FC Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 1:0

23.000 Zuschauer strömten am Samstag zum Duell zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg in das damit ausverkaufte Ostseestadion und sorgten während der 90 Minuten für eine beeindruckende Kulisse. Die Hansafans ließen während der ganzen Partie ein riesiges Banner mit der Aufschrift “All Cops are Bastards” (Alle Polizisten sind Bastarde) hängen.

Die beiden Videos wurden übrigens hier im Ultras Forum gefunden. Und auch wenn es nicht immer freundlich und zuweilen auch recht hart an der Grenze zwischen den Anhängern der Ostvereine zugeht, so respektiert man doch jeden ostdeutschen Rivalen (außer RB Leipzig) zu einhundert Prozent.

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