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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Kategorie: Ultras (Seite 12 von 18)

RB Leipzig: Zusätzliche Tickets an SGE Fans

Über 5000 Fans von Eintracht Frankfurt werden am Samstag in Leipzig dabei sein

Möglich gemacht haben die zusätzlichen Tickets eine Fanfreundschaft zwischen den Ultras der SGE mit der BSG Chemie in Leipzig. Diese hatten nämlich vorsorglich zusätzliche Gäste-Eintrittskarten für ihre Freunde in der ” Bullenarena” besorgt.

Schaut man sich die Kommentare unter dem Video auf der Facebookwebseite von “Deutschland sagt Nein zu RB Leipzig” an, kann man allerdings nur hoffen, dass es ruhig in Leipzig bleibt. Obwohl da sicherlich schon jetzt so einige Zweifel beim Betrachter aufkommen.

Hat die Ultra-Bewegung ihren Zenit überschritten?

Sind Ultras in Deutschland ein Auslaufmodell

Mit dieser interessanten Frage beschäftigt sich aktuell ein Thread im Forum von Stadionfans.de, ehemals größtes Fußballforum Deutschlands,  Ultras.ws – 

ultra-bewegung

(Screenshot: YouTube.com)

Über Ultras Deutschland

(…) Die ersten Gruppen auf deutschem Boden waren wohl 1986 die Fortuna Eagles Supporters aus Köln und 1989 die Soccer Boyz (heute: Ultras Leverkusen) aus Leverkusen und die Havelszene 89 aus Berlin. In den 1990er Jahren wuchs die ‘Szene’ in Deutschland langsam; nach der Jahrtausendwende übernahmen in vielen Vereinen die Ultras die „Vorherrschaft“ in den Fankurven gegenüber unorganisierten oder in herkömmlichen Fanclubs organisierten Fans. Größte Ultragruppierungen in Deutschland dürften die Ultras Dynamo 2000[45] (Dynamo Dresden), Ultras Frankfurt 1997 (Eintracht Frankfurt), Ultras Nürnberg 1994 (1. FC Nürnberg), Commando Cannstatt 1997 (VfB Stuttgart) sein, die alle, inklusive nahes Umfeld, über 1.000 Mitglieder zählen. Mittlerweile existieren bei fast allen Vereinen der oberen drei Ligen Gruppen, die sich selbst als Ultras sehen, außerdem auch in hierarchisch tieferen Spielklassen. Insgesamt soll es in Deutschland mehr als 25.000 Ultras geben, organisiert in mehr als 300 Gruppen. (…)

Einige Kommentare

# Zenit Überschritten?
Okay, der Boom vergangener Jahre ist etwas abgeebnet, jedoch würde ich nicht sagen, dass wir schon den Zenit erreicht bzw. Überschritten haben. Klar einige Szenen (Hamburg, 1860, Essen,Aachen, ec) haben schwere Rückschläge erlitten sei es durch Gruppen Auflösungen oder durch Repressionen, dennoch gibt es auch bei diesen wieder Lichtblicke in Hinsicht auf die Zukunft.  Den modernen Fußball werden wir nicht aufhalten können, das ist klar. Diesen Kampf haben wir schon in den 80ern verloren.
Dennoch können die Ultras auch unter diesen wiedrigen Bedingungen bestehen, entscheident ist das Verhalten der Ultrabewegung dazu…

#Ja auf jeden Fall! Die beste Zeit ist sicherlich längst vorbei.
Zudem sollte man bei solchen Aussagen jede Bewegung an ihren eigentlichen Zielen und Ergebnissen messen. Und mit ein paar Bannern und Transparenten im Stadion sowie mal ein paar Pyroeinlagen wird man ganz sicherlich nicht den modernen Fußball verhindern können. Hinzu kommt vielerorts die politische Spaltung in den Kurven. Da ist leider viel kaputt gegangen. Klar, es gibt auch noch ein paar starke Szenen – aber mal ehrlich, die 1 Bundesliga ist doch verloren. Nicht desto trotz werden wir natürlich hier so lange wie es geht weiter machen und dokumentieren. Spannender finde ich allerdings was als Nächstes nach den Kutten/ Hooligans/ Ultras kommt. Oder ob wirklich solche “Fanszenen” wie bei RB Leipzig die Zukunft darstellen werden.

#Nu’, so schlimmschlimm is’es doch nun wohl auch nicht. Denk’ ich mal. Sag’ ich mal so dahin. Old school bei FB und Twitter? Only KlickBytes? Wer da nicht kichert … ^^ … the future is unwritten …

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RB Leipzig Ultras kontra Legida

Ultras von RB Leipzig wollen Legida am Zentralstadion blockieren

Während Clubbesitzer Red Bull wohl auch ganz gerne mit seinem Vorzeigesportler Felix Baumgartner (Nähe zur FPÖ) und der Identitären Bewegung im eigenem Programm “Servus TV” berichtet, organisieren sich Teile der aktiven Ultras Fanszene (Red Aces, RasenBallisten) bei RB Leipzig auch weiterhin stark am politisch linken Rand.  Sie wollen am kommendem Montag eine demokratisch-angemeldete Demonstration von Legida “friedlich” blockieren. 

„Servus TV, einer der wenigen Sender, die man noch schauen kann. Wenn alle anderen Sender massiv linkslastig sind, warum dann nicht zumindest einer rechtsorientiert..ist nur des Rechtens! Dank an Servus TV!“ (oe24.at)

So ein aktueller Post im sozialen Netzwerk Facebook mit Aufruf an der Veranstaltung teilzunehmen.  

Zuletzt waren die Ultras von RB Leipzig aus dem eigenen Fanverband, wahrscheinlich auch aus politischen Gründen, ausgetreten. Eine Spaltung der so genannten RBL-Fanszene ist also längst im Gange. Und wer sich etwas mit der Ultras Bewegung in Deutschland beschäftigt hat, weiß – erfahrungsgemäß wird so etwas auf Dauer immer zu massiven Auflösungserscheinungen führen. Zumal die Stimmung hierzulande, auch im buntem Leipzig, bei vielen Menschen längst gekippt ist.

Natürlich haben sich nun auch die Verantwortlichen von Legida auf ihrer Webseite zum Engagement einiger RB Fans zu Wort gemeldet:

Wir wollen Geburtstag feiern und haben nicht (euer?) Stadion gewählt sondern den öffentlichen Platz vor der Arena! Ja, genau dort, wo vor 2 Jahren #LEGIDA begann. Wir sind auch Fußballfans, sehen aber weit wichtigere Themen in unserem Land, für die es unbedingt notwendig ist auf die Straße zu gehen! Wir verschließen nicht die Augen oder lassen uns instrumentalisieren! Wir gehen gerade auch für Euch und Eure Familien auf die Straße und zeigen Rückgrat! Politisch korrekt habt ihr ja sofort angeschlagen. Es gibt aber nicht nur das Halligalli und schöne Bilder. Ihr – Wir – jeder Einzelne kann dieses, unser Land, demokratisch mit verändern! Quelle: legida.eu)

So kann man Ende nur hoffen, dass es wirklich friedlich in Leipzig bleibt. Meist war dies durch Gegendemonstranten jedoch leider nichts so…

RB Leipzig: “Verpisst Euch”

Fans des FC Bayern München zeigen Banner mit Aufschrift “Verpisst Euch”

…und andere “nette” Botschaften in Richtung der zirka 7500 mitgereisten “RB Leipzig Fans”. Gegen den Modernen Fußball, gegen RB Leipzig, RB Salzburg und RB New York stand auf einigen anderen Transparenten. Also Showtime und bestes Popcornkino in der bayerischen Landeshauptstadt.

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(Foto: stadionfans.de)

Absurd war die Kritik der Münchner Ultras “Schickeria” am Produkt RasenBallsport in Leipzig am Ende doch irgendwie. Der eigene Verein sozusagen eine Aktiengesellschaft, der Präsident gerade frisch aus der Haft entlassen und die Leipziger Fans gegenüber im Gästeblock mindestens zur Hälfte auch selbst im Herzen sogenannte “Bayern-Fans”  und teilweise sogar echte Vereinsmitglieder in München.  Kein Wort gegen DFL und DFB bzw. so “ehrenvolle” Leute wie Niersbach oder Beckenbauer? Klingt komisch, ist aber so – die Bundesliga ist leider nur noch ein  Irrenhaus. Wem es gefällt, bitteschön…

RB Leipzig: Vor dem Bayern-Spiel Kritik von eigenen RB Fans

Sexismusvorwurf in Richtung Red Bull Vereinsführung

Und schon wieder gibt es neuen Zoff zwischen Red Bull Leipzig und seinen aktiven Fans (Ultras?). Hatte der Austritt verschiedener RB Fanclubs aus dem Fanverband eventuell gar einen politischen Hintergrund? Zuvor hatte ja bereits Red Bull Vorzeigesportler Felix Baumgartner immer wieder für Furore mit vermeintlich rechts-populistischen Aussagen und Nähe zu Norbert Hofer (FPÖ) gesorgt. Jetzt ist ein Facebookpost mit Pornoqueen Micaela Schäfer der neuerliche Stein des Anstoßes. 

Stellungnahme der aktiven Fanszene:

(…) Zwei Tage vor dem Spitzenspiel in München wurden wir auf ein Facebook-Posting Ihres offiziellen Accounts aufmerksam. „Das Duell – der ultimative Vergleich. Bayern gegen Sachsen“ weist dabei jedweden, angestrebten Witz und Humor von sich. Vielmehr arbeitet es mit offen sexistischen und rassistischen Stigmata, die wohl den ganz normalen Fan von nebenan zum Lachen bringen sollen. Die Inhalte dieses Postings sind allerdings absolut untragbar und arbeiten, im Stile eines Mario Barths, mit sogenannten Altherrenwitzen und im weiteren Verlauf auch mit spielerisch-verarbeiteten Rassismen.

Im Falle der Kategorie „berühmte Töchter“ wird, hier im Konkreten Micaela Schäfer, auf ihren Körper und ihre sexuelle Verwertbarkeit reduziert. Ohne dabei politisch d´accord mit der aufgelisteten Person zu sein, bleibt es humorlos und schlicht sexistisch, die Aussage zu treffen, dass sie „ toll mit Bällen umgehen kann“. Einem Verein, dem es so häufig an Pluralität fehlt und der anderseits so an seinem sauberen Image festhält, steht es mehr schlecht als recht zu Gesicht, mit solchen dumpfen Phrasen Social Media zu betreiben.
Im Weiteren verdeutlicht sich der Sachverhalt in der Kategorie „Lieblings-Saisonessen“. Auch hier wird mit vermeintlich stimmungsanheizenden Stigmata und „Wortwitzeleien“ gearbeitet – ebenfalls schlicht beleidigend und witzlos.

Die Geschäftsführung von RB Leipzig verfolgt seit jeher eine protektionistische Fanpolitik, die zur Genüge verbietet und sanktioniert. Dabei nicht selten antirassistische, antisexistische und antidiskriminierende Spruchbänder. Stattdessen arbeitet man, wie hier bewiesen, lieber selbst mit diskriminierenden Stigmata, um den eigenen, mitunter apolitischen ,Fans einen müden Lacher abzuringen. Mit solch einer Haltung trägt man nicht zur Lösung bei, sondern wird selbst zum Teil des Problems.

Deswegen die Aufforderung an Sie, der Sache gerecht zu werden, den Post zu löschen und dazu im besten Falle uns gegenüber Stellung zu nehmen. Leisten sie bildungspolitische Arbeit und unterstützen Sie die Sensibilisierungsprozesse einer Fankurve und derer Fans, die einen antidiskriminierenden Fußball möglich machen wollen (…) [red-aces.de]

Heute spielt RB Leipzig ab 20.00 Uhr bei den Bayern in München. Etwa 7500 Fans aus Leipzig werden an einem Mittwoch live in der Allianz Arena dabei sein. Hätte es mehr Away-Tickets gegeben, wäre man sicherlich auch mit 15.000 Anhängern, wie zuletzt Dynamo Dresden, angereist. Echte Ultras gibt es übrigens offiziell allerdings keine bei den “Roten Bullen”.  Die Red Aces werden dennoch wieder dabei sein.

Chemnitzer FC: Warum der Stadtrat ja sagen muss – Medienspiegel

Stadtrat entscheidet über Finanzspritze für den Chemnitzer FC

Warum es eine positive Entscheidung für den Chemnitzer FC geben muss: “Denn keiner glaubt wirklich daran, dass man den CFC samt dem neuen Stadion in die Tiefen der Regionalliga schickt. Letzteres gehört übrigens der Stadt, welche damit ihre eigenen Einnahmen, für vermutlich einen längeren Zeitraum, drastisch dezimieren würde.” ostfussball.com

Es wurde viel geschrieben – wir fassen nochmals zusammen:

Der ehemalige Geschäftsstellenleiter Lutz Fichtner hat gesagt, er hätte Sie gewarnt, dass das Stadion in der 3. Liga nicht finanzierbar sei. Er hat gesagt, dass Sie die Nichtfinanzierbarkeit bewusst in Kauf genommen hätten, um das neue Stadion zu bauen. Wie war das damals?

“Wir haben mit Sicherheit nicht in Kauf genommen, dass wir irgendwann zur Stadt gehen müssen. Es ist ganz klar, das neue Stadion zu betreiben, ist ein Posten, den man nicht 1:1 kalkulieren kann. Wir haben uns viele Meinungen, Berichte und Erfahrungen eingeholt, uns schon damals extern beraten lassen und ein Betreiberkonzept erstellt. Wir haben in dem Betreiberkonzept detailliert nachgewiesen das das möglich sein kann.  Wir haben aber natürlich darauf hingewiesen, dass überprüft werden muss, inwieweit unsere Annahmen wirklich 1:1 stimmen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Stadion in Chemnitz seriös betrieben werden kann. Wir haben es allerdings nicht gut gemacht. Wir müssen uns professionelle Unterstützung ins Boot holen, dass uns das zukünftig besser gelingt. Nicht die Betreibung des Stadions ist unmöglich, sondern die Art und Weise, wie wir es in den letzten Monaten angegangen sind, war nicht in Ordnung.” mdr.de

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Vor einem Jahr hatte CFC-Präsident Dr. Mathias Hänel den Mitgliedern noch einen kleinen Gewinn präsentiert. Dieses Mal musste er einräumen: “Der Verein ist existenziell gefährdet!” Aus eigener Kraft können sich die Chemnitzer aus der finanziellen Schieflage nicht befreien. Helfen soll – auch das war nichts Neues – die Stadt Chemnitz. Am Freitag stimmt der Stadtrat darüber ab, ob die erhofften 1,26 Millionen Euro auf das Konto des Drittligisten fließen. Hänel geht fest davon aus, dass genau dieser Fall eintreten wird. “Wir haben in den vergangenen Tagen und Wochen ein tragfähiges Konzept erarbeitet. Es wäre unanständig, über einen Plan B zu reden”, betonte der 52-Jährige. tag24.de

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Doch Fans und Mitglieder stehen geschlossen hinter dem Verein, wie die Mitgliederversammlung am Monatgabend zeigte. 751, so viele Mitglieder der Himmelblauen kamen in die Messe Chemnitz um zu hören wie es um ihren Verein steht. Die dramatische Lage des Vereins lockte eine bis dato noch nie dagewesene Anzahl an Besuchern zu einer Mitgliederversammlung. Die Enttäuschung über die aktuelle Situation des CFC stand vielen Besuchern ins Gesicht geschrieben. Bei aller Wut und Enttäuschung ging es der Mehrzahl der Besucher um eines: Aufklärung. 18.46 Uhr war es dann endlich so weit – unter Ausschluss der Fernsehkameras erklärte der CFC-Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel die Ursachen der wirtschaftlichen Schieflage und entschuldigte sich in aller Form bei den Mitgliedern. sachsen-fernsehen.de

HFC Ultras unschuldig – Stadionverbote aufgehoben

DFB und Polizei lag falsch – Entschuldigung Fehlanzeige

Wir dokumentieren an dieser Stelle den Text von der Webseite der Saalefront:

halle-ultras“Es ist Donnerstag der 26.08.15 früh 7 Uhr, noch nicht ganz die aufreibende Niederlage in Dresden verarbeitet, chillt der eine schon auf Arbeit, der andere macht sich gerade fertig, da klingelt es Sturm an der Tür. „Guten Tag die Polizei! Wir haben einen Durchsuchungsbefehl!“ Wie, was, hä? Dies passiert an 12 Wohnungen. Sämtliche Technik (PCs, Laptops, Playstation, Smartphones etc) und Datenspeicher (CDs, USB-Sticks, Speicherkarten etc) werden mitgenommen und verschwinden für mehrere Monate in den dunklen Kammern der Polizeibehörden. Wer zu Hause nicht anzutreffen ist, den besuchen die Cops in 11 facher Stärke auf Arbeit. Probezeit? Kündigung! Doch was war passiert!? In der Nacht vom 14.2.15 zum 15.2.15 wird in Schkopau ein Zug von Rostockern attackiert. Die Polizei holt zum Großschlag aus! Wie immer die Kanonen auf die Spatzen gerichtet.

Funkmastenfahndung heißt das Zauberwort. Dabei vergisst man, dass die Masten bis Halle reichen! Diese Daten dann schnell mit der Gewalttäter Sport Datei abgeglichen und schon steht man früh morgens vor der Tür. Irgendwas wird man schon finden. Was schert einen da die Nachbarschaft oder die im Grundgesetz festgehaltene Unverletztlichkeit der Wohnung. Sind ja nur Fußballassis. Die Hemmschwelle für Hausdurchsuchungen hängt da sehr niedrig. Kaum hat man die Technik davon getragen, liegt auch schon die nächste Post im Briefkasten. Der DFB grüßt freundlich mit einem Stadionverbot. Wie DFB!? Woher hat er die Daten von dem Vorfall? Was geht das den DFB an? Datenschutz? Fehlanzeige! Straftat mit Fußballzusammenhang! 3 Jahre Stadionverbot…auf Verdacht! Dein Freund und Helfer ist mal wieder flink. Statt ordentlich zu ermitteln muss man erstmal anprangern. Die 12 Jungs sofort zum Anwalt. Akteneinsicht wird beantragt. Einer der Jungs befindet sich zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in Deutschland. Dies wird auch dem DFB übermittelt. Egal. Die Polizei sagt was anderes.

Nach fast einem Jahr gibt es die Technik nach und nach zurück. Akteneinsicht immer noch Fehlanzeige! Die Polizei hat nun endlich die Auswertung fertig und die Anwälte können Akteneinsicht nehmen. Mehrere hundert Seiten. In der Technik wird gar nichts gefunden! Nach 15 Monaten werden die Ermittlungen eingestellt. Nach §170! Das heißt, dass man völlig unschuldig ist! Der DFB hebt die Stadionverbote mit einem Standardschreiben auf. Keine Entschuldigung. Nichts! 15 Monate standen die 12 Jungs nun völlig zu Unrecht vor den Toren! 15 Monate indem sie unter anderem die Spiele zum 50 Jährigen verpassten. 15 Monate in denen sie zahlreichen Schikanen vor den Stadien der Republik ausgesetzt waren. 15 Monate die einem genommen wurden in seiner Fanlaufbahn.” (saalefront.de)

Chemnitzer FC: Projekt 10.000 plus X

Chemnitzer Fans kämpfen für ihren Verein – Aktion soll helfen

Während von verantwortlicher Stelle immer noch nicht viel zu hören ist, machen die Chemnitzer Fans bereits Nägel mit Köpfen. Zum nächstem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg sollen mehr als 10.000 Zuschauer ins neue Stadion an der Gellertstraße kommen. Ein emotionaler Trailer soll dabei möglichst helfen. Fans von außerhalb, welche an diesem Tag nicht in Chemnitz weilen, können ihre Tickets an folgende Adresse schicken, wo sie an bedürftige oder sozial-schwache Anhänger gerne weitergeleitet werden.:

Adresse:
Fanszene Chemnitz e.V.
Rembrandtstraße 47
09111 Chemnitz

Mail: info@fanszene-chemnitz.de

(…) Der CFC verfügt aktuell über ein für einen in der 3. Fußballbundesliga spielenden Verein übliches Budget in Höhe von ca. 7 Mio. EUR p. a. Der CFC befindet sich offensichtlich in einer ernsten wirtschaftlichen Schieflage, in der er dringend Hilfe von verschiedenen Seiten benötigt. Ohne diese besteht das Risiko weitreichender Auflagen und Strafen des Deutschen Fußballbunds e. V. (DFB) bis hin zur Gefahr für den Profispielbetrieb (…) [ostfussball.com]

Nun muss der Stadtrat am 7. Dezember über die Hilfe durch die Stadt Chemnitz entscheiden. Doch schon jetzt scheint aber ziemlich klar, dass es Unterstützung aus dem Rathaus geben wird. Denn keiner glaubt wirklich daran, dass man den CFC samt dem neuen Stadion in die Tiefen der Regionalliga schickt. Letzteres gehört übrigens der Stadt, welche damit ihre eigenen Einnahmen, für vermutlich einen längeren Zeitraum, drastisch dezimieren würde.

Noch besser – mit einem Aufstieg in die 2. Bundesliga wären zumindest kurzfristig alle aktuellen Finanzprobleme beseitigt. In der Liga stehen die Westsachsen derzeit nur zwei Punkte hinter dem Spitzenreiter auf dem Relegationsplatz. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg…

FDP: Pyrotechnik ist kein Verbrechen – Chemnitzer Weg

“Chemnitzer Weg” für die Jungen Liberalen nun auch als Beschlussvorlage bei der FDP

Die harte Gangart des DFB / DFL in Sachen Verbot von Pyrotechnik in den deutschen Stadien ist komplett gescheitert! Das vermeintliche Machtwort aus Frankfurt hat im Prinzip das Gegenteil erreicht. Denn noch nie zuvor wurde soviel unkontrolliert in den Arenen gezündet, wie in dieser Spielzeit 2016 /2017 – Zeit um endlich auch beim längst ergrautem Verband umzudenken. Die FDP hat sich dazu nun öffentlich positioniert, und einen sechs Jahre alten Vorschlag aus Chemnitz wieder rausgekramt – 

Was ist der Chemnitzer Weg?

Nichts anderes, als kontrolliertes Abbrennen von Pyrotechnik in Stadien, was bereits in 2010 positive Erfahrungen beim Chemnitzer FC und seinen ultra-orientierten Fußballfans erzielte.

(…) Nach einigen erfolgreichen Verläufen dieser Art entschied man sich einen weiteren Schritt zu gehen. Demnach war es den ultraorientierten Jugendlichen ein großes Bedürfnis, Pyrotechnik auch authentisch und gemäß ihrer spezifischen Jugend(fan)kultur im Block zu entzünden. Folglich suchte man gemeinsam nach Möglichkeiten, dies umzusetzen. Schnell wurde klar, dass diesbezüglich folgende Eckpunkte als unbedingte Voraussetzungen feststanden:

  • abgesperrter Bereich im Block
  • feste Zuweisungen von Personen und Verantwortungsbereichen
  • ausschließliche Nutzung von Rauchfackeln, die nicht unter das Sprengstoffgesetz fallen
  • feste Zuweisung von Zeitpunkten vor oder nach dem Spiel, um den Spielbetrieb nicht zu beeinflussen

Basierend auf diesen Voraussetzungen wurden auch die weitergehenden Schritte genehmigt und erfolgreich umgesetzt. Im Rahmen des Sachsenpokalfinales zwischen dem Chemnitzer FC und dem FC Erzgebirge Aue gab es sogar eine gemeinsame Aktion auf beiden Fanseiten. Vor dem Hintergrund, dass die Fans beider Vereine eine Erzfeindschaft verbindet, ist dieser Akt des Dialoges vor dem Spiel sehr hoch einzuschätzen. Zudem kam es an diesem Tag zu keinen Zwischenfällen rund um das Spiel (…) [cfc-fanpage.de]

Halle Ultras verzichten auf Derby gegen Magdeburg

Ohne Saalefront Ultras zum Ostderby

Nach dem bisher weiter ungeklärten Tod des FC Magdeburg Fan Hannes in einem Zug, gibt es nun folgende Info auf der Webseite der Hallenser Ultragruppe zu lesen:

halle-ultras(…) Hiermit möchten wir alle HFC-Fans darüber informieren, dass das bevorstehende Derby am 26. November beim FCM von uns NICHT besucht werden wird. Zu diesem Entschluss sind wir nach zahlreichen, langen und intensiven Diskussionen gekommen. Aus Respekt gegenüber dem verstorbenen Hannes werden wir als HFC-Fangemeinde den Weg nach Magdeburg nicht antreten. Trotz aller Bedeutung dieses Derbys gibt es wichtigere Dinge im Leben, als ein Fußballspiel. Wir können nicht einfach so tun, als wäre nichts geschehen. Ein Mensch ist gestorben. An ein „normales“ Derby ist an diesem Tag absolut nicht zu denken! Der Tod von Hannes überschattet alles bisher Dagewesene. Er stellt den traurigen Höhepunkt einer immer härter geführten Auseinandersetzung beider Fanszenen dar. Deshalb ist es aus unserer Sicht zum jetzigen Zeitpunkt wichtig, einer weiteren Eskalation in jener Auseinandersetzung entgegenzuwirken. Konsequenterweise bleibt uns da nur der Verzicht dieses Spiels. Wir hoffen insbesondere bei der Mannschaft auf Verständnis zu stoßen, dass wir sie an diesem Tag nicht wie gewohnt unterstützen werden. Für ein klares Zeichen möchten wir an dieser Stelle auch alle anderen HFC-Fans dazu aufrufen, das Spiel, so schwer es auch fällt, nicht zu besuchen (…)

Foto & Text: [saalefront.de]

Was bisher bekannt wurde:
60 bis 80 Hallenser fahren mit dem Zug und greifen vorher schon Leute an. Dann treffen sie auf vier Jungs, bei denen mindestens einer – nämlich Hannes – ein Block-U-T-Shirt hat. Der Mob greift den an. Irgendwie geht die Tür auf und Hannes fällt raus, springt raus oder ihm wird nachgeholfen. Normalerweise dürfte er die Tür nicht alleine aufbekommen. Entweder war er in extremer Panik oder die Hallenser haben das für ihn erledigt. (stadionfans.de)

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