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Schlagwort: UC

Kein Support für “Red Bull Chemnitz “

Chemnitzer Ultras Protest gegen Ausgliederung in GmbH

So informiert UC vor dem Spiel heute gegen LOK Leipzig:

Klar, es müssen klare Zeichen gegen derartige  Versuche durch den IV gezeigt werden. Schwer natürlich aber in Zeiten, wo der Chemnitzer FC gerade ungeschlagen in Richtung dritte Liga marschiert und man gleichzeitig ein Insolvenzverfahren im Nacken hat. Es bleibt zumindest auch weiterhin spannend beim CFC.

Ultras Chemnitz feiern Volljährigkeit

Endlich saufen – ähm Alkohol konsumieren dürfen

So zumindest lautete Devise beim Auswärtsspiel der Chemnitzer Fanszene am vergangenem Wochenende beim SV Meppen. Ausgelassen und feucht fröhlich feierte man im Emsland den 18. Geburtstag der Ultras Chemnitz.

Ganz friedlich blieb es dann doch nicht: Nachdem es zunächst zu Beleidigungen und Provokationen beider Seiten kam, überstieg ein CFC-Fan einen Zaun, um zum angrenzenden Meppener Block zu kommen – Sicherheitskräfte verhinderten dieses jedoch. Wenig später öffneten 40 bis 50 Chemnitzer Fans hinter dem Gästeblock gewaltsam ein verschlossenes Tor und drangen in einen Zwischenraum vor, welcher die Fanlager voneinander trennt. Die Polizei rückte an und drängte die Fans unter dem Einsatz von Pfefferspray zurück in den Block – zwei Ordner und ein Fan wurden leicht verletzt. (stadionfans.de)

Ultras Chemnitz: “Unendliche Leere, Atemlosigkeit, Schockzustand”

Nach Fahnen-klau und anschließender Auflösung zweier Ultra-Gruppen in Chemnitz

Die gute Nachricht zuerst: Nein – niemand ist wirklich gestorben. Der dramatische Trauerakt der Chemnitzer Fanszene, welcher einem schon fast epischem Nachruf gleicht, bezieht sich lediglich auf den Verlust zweier handgemalter Fahnen!

“Unendliche Leere, Atemlosigkeit,Schockzustand”, anders können wir unser aktuelles Befinden seit Freitag nicht verdeutlichen. Nix wird mehr so sein, wie es vorher einmal war.  Mit der bedauerlichen aber unvermeidlichen Auflösung der beiden Gruppen “Ultra-Bande Karl-Marx-Stadt” und der “Contra Cultura Chemnitz” bleiben wir als einziger Teil der Ultra-Szene Karl-Marx-Stadt in der Südkurve zurück. Und aktuell überwiegt bei uns die Trauer über diesen herben Verlust für die gesamte Fanszene, und den Verlust von Freunden an unserer Seite – in und außerhalb der Kurve. Wir können nur hoffen, dass die entstandenen Freundschaften und das in den Jahren gemeinsam Geschaffene in irgend einer Form erhalten bleiben, und eine starke Szene dennoch weiter fortbestehen wird. Zum Wohle der Fanszene, zum Wohle des Vereines und zum Wohle unserer Heimatstadt. Ihr seid immer willkommen an unserer Seite. Lasst uns gemeinsam aus dieser Niederlage stark zurückkommen und weiterhin alles für unsere Liebe geben!  Der vergangene Freitag hat uns gezeigt, dass wir als Fans im Stadion und auch außerhalb noch enger zusammenrücken müssen! (facebook.com)

Zur Erklärung:

Jede Ultra-Gruppe in Deutschland hat ihre eigenen Fahnen, Zaunfahnen und Banner. Untereinander verfeindete Gruppen versuchen, an die Devotionalien der anderen zu kommen, um diese dann als Trophäen auszustellen oder beim nächsten Wiedersehen im Stadion im eigenen Block zu präsentieren bzw. zu verbrennen. Dabei werden die Fahnen verkehrt herum aufgehängt. Gelingt der Fahnenklau, so ist die beklaute Ultra-Gruppe dem reinen Kodex nach sogar angehalten, sich aufzulösen. Klingt komisch – ist aber so. Angeblich hatten am vergangenem Freitag verfeindete Ultras aus Frankfurt bei einem Überfall an einer Raststätte die beiden Chemnitzer Fahnen der genannten Gruppen erbeutet.

 

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