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Eine subjektive Sichtweise unserer Ostvereine sowie Ostclubs

Schlagwort: Spruchbänder

Der Retortenclub aus Leipzig wird nicht akzeptiert

Aktive Fanszene von Borussia Dortmund verzichtet auf Anreise zu Red Bull Leipzig

Und so vermeldet man kurz und knapp aus Dortmund:

Der Retortenclub aus Leipzig wird von uns nach wie vor nicht akzeptiert. Aus diesem Grund wird ein Großteil der SÜDTRIBÜNE DORTMUND, wie schon in der vorherigen Saison, das Auswärtsspiel in Leipzig nicht besuchen. Hier findet ihr die Stellungnahme aus dem vergangenen Jahr (Stellungnahme Leipzig)

Ein Alternativprogramm wird es diesmal nicht geben, weil ein gemeinsamer Besuch der Amateure in Rödinghausen höchstwahrscheinlich auf Anraten der Verbände und Behörden umterminiert würde.http://suedtribuene-dortmund.de/auswaertsspiel-in-leipzig/

Leer bleiben die Plätze trotzdem nicht, denn die Karten werden natürlich durch andere Dortmunder Fans (Nicht Ultras) geordert.

Auch schon am vergangenem Wochenende protestierten Fans von Borussia Mönchen-Gladbach gegen RB Leipzig:

“Unabhängig von der sportlichen Etablierung Red Bulls in der Bundesliga, die mit viel Geld erkauft und entgegen Grundsätzen wie der 50+1-Regelung erreicht worden ist, dürfen Spiele gegen dieses Produkt niemals zur Normalität werden”, war in einer Mitteilung der Ultras von Sottocultura zu lesen.

Neben Mönchengladbach kritisieren unter anderem auch Kurven aus Köln, Berlin, Dortmund, München oder Dresden das “Projekt RB”. Spruchbänder, Plakate und Beschimpfungen gehören für Leipzigs Spieler und Fans zum Bundesliga-Alltag. Auch an diesem Tag präsentierte die “Nordkurve” Schriftzüge, wie diesen: “Höher, schneller, weiter – Marketing um jeden Preis.” deutsche welle

Übrigens gewann RB Leipzig in letzter Minute mit 1:0 bei Borussia Mönchen-Gladbach und steht nun wieder auf dem 3. Platz der Bundesliga.

DFB-Pokal als Protest-Plattform gegen den Ausrichter

Massenweise Proteste gegen den DFB und seinen Pokal

“Mafia-Pokal” oder auch “Halunken-Cup” wird der DFB-Pokal hinter vorgehaltener Hand von den aktiven Fans (Ultras) in den Kurven genannt. Und dabei hat der deutsche Fußball Verband nach eigenen Worten kein Image-Problem. Doch die lautstarken Sprechchöre aus den Stadien entlarven solche Meldungen schnell als nur allzu schwache Fake News.  

(…) Die Einführung des kommerziellen RasenBallsport hierzulande , weiterhin unaufgeklärte Korruption und Vetternwirtschaft beim Verband, Helene Fischer beim DFB Pokalendspiel, nicht nachvollziehbare Strafen gegen Vereine, Kollektivstrafen gegen Fans oder zuletzt Chinas U20 in der Regionalliga ließen das Fass endgültig überlaufen (…)[ostfussball.com]

*Fußballmafia DFB und Scheiß DFB Rufe aus dem FC Bayern Fanblock, untermalt mit viel Rauch und Pyro – Ultras demonstrieren so Zusammenhalt gegen den Verband

Und wie sehr es der Verband mittlerweile bei den deutschen Fußballfans verkackt hat, wurde optisch und akustisch erneut am vergangenem Wochenende sichtbar. Die Webseite fussballmafia.de hat dazu alle Aktionen des ersten Pokal Spieltag in Wort und Bild gegen den DFB dokumentiert:

Die erste Runde des DFB Pokals wurde zur DFB-Protestplattform: In bisher 28 gespielten Partien konnte man insgesamt 31(!) Protestaktionen vernehmen. Mehr und mehr deutet sich an, dass der Konflikt mit dem DFB das bestimmende fanpolitische Thema der neuen Saison wird. Noch nie gab es zu Beginn einer Saison so laute Proteste – auch in den ersten Punktspielen der 2. und 3. Liga gab es nahezu in jedem Spiel Anti-DFB-Bekundungen. Wir dürfen gespannt sein, wann der Verband endlich reagiert!

Hier gefunden -> [stadionfans.de]

Protest gegen RB Leipzig in Augsburg

Protestbanner gegen Red Bull Leipzig trotz Verbot

Mit einem Maulkorb hatten die Verantwortlichen des FC Augsburg versucht, kritische Banner (wahrscheinlich auf Anweisung des DFB) gegen RB Leipzig im Vorfeld der Partie gegen die “Bullen” zu verhindern. Gelungen ist das natürlich nicht. Aus einzelnen Protestbannern wurde nun sogar gleich eine komplette Choreo der Augsburger Fanszene gegen die Allianz aus DFB und Red Bull. 

“DFL, RB und DFB Hand in Hand, fahren den Fußball an die Wand!”, so die eindeutige Message an die Funktionäre beim  unbeliebten Verband bzw. den Konzern aus Österreich. 

Und dass mit derartigen Verboten oder Einschränkungen etwas erreicht werden kann, daran glaubt wohl hierzulande niemand. Ganz im Gegenteil, denn durch solche Maßnahmen und massiven Eingriffen gegen die Meinungsfreiheit wird sich die Situation weiter zwischen Fußballfans und dem DFB bzw. Red Bull verschärfen.

Übrigens auch kleinere Banner mit Spruchbändern schafften es ins Stadion: „Red Bull hat mehr tote Sportler auf dem Gewissen als die Dortmunder Steine schmissen!“ Und ein weiteres Spruchband lautete: „Lieber als FCA-Fan sterben wie als RB-Kunde leben!“

FC Augsburg: Maulkorb für Kritik an RB Leipzig

Augsburger Verbot von Protestbanner gegen Red Bull Leipzig

Überall in deutschen Stadien gab es an den vergangenen Wochenenden zahlreiche Protestaktionen mit Bannern und Spruchbändern gegen das künstliche Projekt RasenBallsport aus Leipzig. Der DFB hatte angekündigt, gegen diese “Störer” zu ermitteln und vorzugehen. Und wahrscheinlich hat man nun auch diesbezüglich Druck auf die Bundesligavereine im Hintergrund durch den Verband ausgeübt. 

 

(Foto: YouTube.com)

So informiert der FC Augsburg auf seiner Webseite vor dem Spiel gegen RB Leipzig in diesem Zusammenhang:

(…) Daher werden im Rahmen der freien Meinungsäußerung nicht alle Plakate oder Banner grundsätzlich untersagt. Vielmehr müssen Publikationen im Vorfeld des Spiels beim Verein angemeldet und genehmigt werden.

Neben dieser Anmeldung ergreift der FCA im Vorfeld weitere Maßnahmen: So werden gegen Leipzig die ohnehin schon strengen Sicherheitsvorkehrungen weiter verstärkt. Neben der Tatsache, dass die Anzahl der Ordnungskräfte aufgrund der Sicherheitslage der letzten Monate bereits erhöht wurde, werden gegen den Aufsteiger nochmals zusätzliche Kräfte im Einsatz sein.

Auch die Abstimmung und der Austausch mit den Sicherheitsbehörden wurden nochmals intensiviert, um alle uns möglichen Maßnahmen im Vorfeld des Spiels zu ergreifen. Am Spieltag selbst wird eine Sektorentrennung erfolgen, die je nach Sicherheitslage auch in den Heimbereichen durchgeführt werden kann (…) [fcausgsburg.de]

Dass mit derartigen Verboten oder Einschränkungen etwas erreicht werden kann, daran glaubt wohl hierzulande niemand. Ganz im Gegenteil, denn durch solche Maßnahmen und massiven Eingriffen gegen die Meinungsfreiheit wird sich die Situation weiter zwischen Fußballfans und dem DFB bzw. Red Bull verschärfen.

Dynamo Spruchbänder versus USP-Mädels

Ultras St. Pauli Mädels sollen Burka tragen

Provokationen gegen andere Fangruppen gehören zum Tagesgeschäft im Fan,- bzw. Ultraleben in den Kurven. Das ist nicht neu, sondern wird seit vielen Jahren nicht nur von den Anhängern der SG Dynamo Dresden oder St. Pauli praktiziert. Sehr gerne wird dabei auf aktuelle Ereignisse oder politische Positionen zurückgegriffen. So auch wieder mal beim Spiel zwischen der SG Dynamo Dresden und St. Pauli am vergangenem Wochenende. 

Im K-Block entrollten Dynamo-Anhänger ein Banner mit der Aufschrift: „Burka Pflicht für USP Frauen – Euch will keiner sehen!”

burka

Auf der Webseite Vice wurde nun auf die Dauerfehde der letzten Jahre eingegangen:

In der Saison 2011/2012 zeigten sie bei ihrem Heimspiel in der Rückrunde ein Transparent mit der Aufschrift: „USP Frauen aus dem Gästeblock, damit die Küche lebt.” Anschließend antworteten die USP Frauen mit einem ironischen Brief („An die netten Jungs aus Dresden“) sowie einem Bild auf dem sie im Pyro-Licht das Spruchband der Dresdner präsentierten und dabei Küchengeräte hochhielten.

Im Jahr darauf wurde im Dresdner K-Block erneut ein Transparent mit einer expliziten Botschaft an die weiblichen Ultras der USP gezeigt. Der Schriftzug „USP Frauen, der K-Block steht hinter euch” wurde dabei mit einem großen aufgemalten Penis ergänzt.

Die Anhänger der SGD hatten im Spiel gegen St.Pauli jedoch noch ein weiteres Spruchband für die USP: „ Erstaunlich was bei Poposex für Scheisse rauskommt!” Unter anderem wurden die Buchstaben „USP” in brauner Farbe unterlegt.

Nicht immer politisch korrekt, aber durchaus aussagekräftig. Und zumindest ist es wieder bei den Medien angekommen – Ziel erreicht und weitere drei Punkte für Dynamo. Humor ist wenn man trotzdem lacht…

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