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Schlagwort: Red Bull Fans

RB Fans mit “Choreo of the Year”

Choreo beim Spiel gegen Borussia Dortmund floppt im Netz

Das Internet ist böse, sehr böse! Und am allerschlimmsten sind die freien Kommentare. Dabei war die Choreo doch eigentlich ganz nett, wenn man bedenkt dass es sich eben um eine Red Bull Leipzig Aktion handelte. Ein Verein, der ohnehin samt seinen Fans bundesweit belächelt wird.

Gut, man hätte vielleicht einfach dazu schreiben sollen, was die hochgehaltenen Bettlaken tatsächlich darstellen – aber sonst? Wir fanden die Aktion jetzt nicht peinlich oder lächerlich, sondern eben nur “ganz normal” schwach.

So beurteilen (West) Medien die RB Choreo und da wird natürlich so richtig drauf gehauen:

Die spöttische Reaktion der Traditionalisten ließ auf Twitter natürlich nicht lange auf sich warten. Unter den Tweet des offiziellen Accounts der Bullen ließen sich einige Nutzer über die schwache Darstellung aus. „Auf Schalke würde man sich schämen, wenn eine Choreo so missglückt wäre“ oder „Peinlicher geht es nicht mehr“, heißt es unter anderem unter dem Beitrag. Die meisten Nutzer fragten sich allerdings nur: „Was zur Hölle soll das darstellen?“ express.de

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Die Leipziger Anhänger präsentierten in ihrer Fankurve eine riesige Choreografie. Das Problem: Kaum jemand erkannte so recht, was die Leipziger mit ihrer Choreo darstellen wollten. In eine unkoordinierte Masse schwarzer und blauer Transparente zwängten sich undefinierbare graue Kreisel. Am unteren Ende der Tribüne war der Spruch zu lesen: „Leipzig – Rasenballistisch – Intergalaktisch – Gut“ derwesten.de

Oder war es gar das besondere Zeichen im Rahmen des Dortmund-Spiels der homosexuellen RB Anhängerschaft? Die Regenbogen Gemeinde hatte zuvor folgende Meldung herausgegeben:

“Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant.” -> ostfussball.com berichtete bereits.

Gut vielleicht wenn man viel, viel, sehr viel Fantasie hat, könnte man da eventuell einen Zusammenhang erkennen. Aber mal ehrlich – sagenhafte Berichte, über von Ausserirdischen entführte RB Jünglinge für seltsame Experimente in interstellaren Raumschiffen gehören wohl eher in das Reich der Mythen und Sagen. Gut, wir lesen wahrscheinlich einfach zu viel beim hoch geschätztem Erich von Däniken.

Schwule und lesbische Red Bull Fans

Rainbow Bulls Fanclub bei RB Leipzig

So informieren die homosexuellen Sportsfreunde auf ihrer Webseite:

Die RainbowBulls sind der erste schwul-lesbische Fanclub von RasenBallsport Leipzig und unterstützen unsere Mannschaft bei Heimspielen sowie auswärts. Wir stehen für eine friedliche, offene Fankultur in und außerhalb des Stadions und werden uns aktiv gegen Diskriminierung, Rassismus, Homophobie und Sexismus einsetzen. rainbowbulls.de

Besonderes Zeichen im Rahmen des heutigen Dortmund-Spiels
Im Rahmen des Spiels gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund sind allerhand gemeinsame Aktivitäten geplant. Etwas, das man auch schon mit Gleichgesinnten des FC Schalke, Hertha BSC oder Bayern München machte. Mit den Schwarzgelben hat das gemeinsame Feiern nach den Vorfällen aus dem Vorjahr natürlich noch eine besondere Symbolkraft. rblive.de

Die aktive Fanszene aus Dortmund boykottiert das Spiel in Leipzig:
„Zum mittlerweile vierten Mal tritt unsere Mannschaft gegen RB Leipzig an. Wir haben die Hintergründe um dieses Projekt stets sehr kritisch begleitet und werden dies auch weiterhin tun. Während uns angeschlossene Gruppen diese Kritik im Rahmen von Heimspielen auch ins Müngersdorfer Stadion getragen haben, bleibt ein Teil unserer Mitglieder – darunter die Ultragruppen – dem Auswärtsspiel in Sachsen aus Protest dauerhaft fern“ (ostfussball.com berichtete bereits)

Bis zu 10.000 RB Fans zu Hertha BSC Berlin

Red Bull Fan – Invasion in Berlin

Bis zu 10.000 RB Fans wollen beim Spiel in Berlin dabei sein. Ähnlich wie bei den Spielen von Hertha BSC gegen den FC Bayern München und Borussia Dortmund, wird die kürzeste Anfahrt zu einem Bundesliga-Auswärtsspiel der Saison für ostdeutsche Fans der absolute Quotenbringer. 

Und für RB Leipzig könnte dieses Spiel zugleich den Auftakt für die Champions League bedeuten. Mit einem Sieg würde eine Red Bull Mannschaft erstmal in die europäische Königsklasse einziehen. In bisher acht Anläufen mit RB Salzburg gelang dies über die Qualifikation allerdings niemals. Nun soll es aber endlich klappen.

Im weiteren Kampf um den dritten Platz in der Champions League kommt es am Samstag, den 6. Mai auch zum direkten Duell zwischen der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund. Der vorzeitige Meister FC Bayern München schaffte bereits den Einzug Europas höchste Spielklasse.

Red Bull Ultras wollen weiter machen!

Stellungnahme der Red Aces

Mit einem kritischem Spruchband gegen den eigenen Red Bull Chef D. Mateschitz meldete sich die junge Ultra-Fraktion von RB Leipzig beim Spiel am vergangenem Wochenende auf Schalke zu Wort. Nun gibt es auf ihrer Homepage nach zahlreichen Berichten in den Medien, auch eine eigene Stellungnahme. Daran zeigt sich die Ultra-Gruppe “Red Aces” gewohnt kampfbetont  –

(…) Die Aussagen in ihrer Gesamtheit zwingen zur Frage, aus welcher Richtung der Wind bei Red Bull weht. Akzeptanz für fremdenfeindliche und reaktionäre Positionen, mit denen Mateschitz im Interview nicht sparsam umgeht, scheinen der heilen Welt der Roten Bullen innewohnend zu sein.

Schwere Geschütze fährt Red Bull erst dann auf, wenn einige, junge Engagierte den Versuch wagen, selbstbestimmte und unabhängige Strukturen im Stadion aufzubauen. Bewährungs-Hausverbote für politische Spruchbänder sind ein beliebtes Stilmittel in Leipzig, um „Täter“ einzuschüchtern. Nach Tagesfacon werden in der Geschäftsstelle Spruchbandverbote ausgesprochen. Das aktuellste Geschehnis dieser Restriktionswelle ist das Verbot, das neue Fanzine innerhalb des Zentralstadions zu verteilen.

Doch Kapitulation wäre zu einfach. Wir bleiben. Für unsere Träume, die wir haben und für die Werte, an die wir glauben. Und wir werden sie weiterhin ins Stadion transportieren. Gemeinsam allen autoritären Strukturen zum Trotz.

Für die selbstbestimmte Kurve! (…)

alles lesen: [red-aces.de]

Alle Hürden, Barrieren und Steine, die uns in den Weg gelegt werden, wirken im Verhältnis zur Philosophie Mateschitz’ absolut grotesk.

“Fragt sich an dieser Stelle nur, wer am Ende diesen internen Klassenkampf in der heilen Welt von Red Bull gewinnen wird? Auf der einer Seite die junge links-politische Ultra-Fraktion der aktiven RB-Fangemeinde, auf der anderen der Besitzer als Geldgeber des sooooooo göttlichem Brot & Spiele Event in Leipzig.

Die Antwort müssen wir nicht geben, denn die beteiligten Parteien wissen es ohnehin schon. Zumal sich die Geschichte nur wiederholt. Vermeintliche Ultras gab es auch schon mal bei RB Salzburg, die Betonung liegt allerdings auf gab… (ostfussball.com berichtete bereits)”

RB Leipzig Fans bei Sport im Osten

Und wenn man glaubt peinlicher kann es nicht mehr werden

…setzt man beim MDR in der Sendung Sport im Osten noch einen oben drauf. Ulrike Witt (LVZ) und ihr Papa sind wahrscheinlich die größten RB Fans überhaupt und durften deswegen auch mal in der legendären SpiO-Kabine ran.

Böse Zungen behaupten gar, der Mitteldeutsche Heimatsender mache so etwas mit Absicht um RB Fans zu diskreditieren. Doch das ist wirklich keine Satire oder irgendwelche böse Hintergedanken schelmiger MDR-Redakteure – nein die ticken wirklich so, auch beim MDR.

Ulrike Witt ist übrigens ein Lohnschreiberling für die Leipziger Volkszeitung (LVZ), sozusagen das bezahlte Sprachrohr für den allseits beliebten Neu-Leipziger Verein eines österreichischen Getränke-Konzerns. Immer wieder sorgt man von dieser Stelle für positive Artikel oder Umfragen zu RB Leipzig.

Von jämmerlich bis peinlich oder gar fremdschämen gehen die Kommentare unter dem Video. Doch warum eigentlich nur? Wir verstehen das nicht, denn das ist doch einfach nur pures Entertainment! Danke dafür – das die eigentlich triste Woche so gut beginnt…

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