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Schlagwort: Dietrich Mateschitz

Red Bull – “Krebsgeschwür des Sports”

Nach RB Salzburg und RB Leipzig, nun auch bald RB U. Calcio?

Entsteht schon bald der dritte Red Bull Fußballclub in Europa? Laut verschiedenen Meldungen soll Red Bull Interesse an Udinese Calcio haben. Zumindest die Ultras von Udinese gehen bereits auf die Barrikaden und rufen zum Kampf gegen das “Krebsgeschwür des Sports” auf.

Zuvor hatte man bei Austria Salzburg verschiedene Banner gegen Red Bull, unter anderem mit nachfolgendem Text, hochgehalten.

“DM DU HURENSOHN: WENN AUCH UDINESE WIRD VERNICHTET, GEHÖRST DU BASTARD HINGERICHTET!”

Mit dem Kürzel “DM” ist wahrscheinlich Dietrich Mateschitz, Besitzer von Red Bull, gemeint.

Auf der Webseite der Ultras Udinese hat man nun eine Stellungnahme zum Thema abgegeben und auf die Gefahren einer Übernahme durch Red Bull hingewiesen.

In Deutschland hat Red Bull mit dem Marketing-Konstrukt RB Leipzig in dieser Spielzeit erstmals die Teilnahme an der Champions League erreicht. Das Stadion in Leipzig ist regelmäßig voll und auch für die aller zwei Wochen stattfindende Event-Veranstaltung finden sich somit genügend Konsumenten ein. Das starke Red Bull Marketing zeigt eben seine Wirkung…

UEFA löst Problem mit Red Bull

Keine internationale Sperre für die beiden Red Bull Teams in Leipzig und Salzburg

Na wer hätte da etwas Anderes erwartet? Nach SFV, NOFV und dem DFB sowie der DFL, gibt es auch bei der UEFA keinerlei Gründe die beiden Teams aus dem Hause Red Bull Konzern eventuell international mit lästigen Sperren zu belegen. Wo kämen wir denn da auch hin?

Und auch die Begründung des europäischen Verband klingt dabei, sagen wir mal…”durchaus kreativ”. Getreu dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

(…) Weil der FC Red Bull Salzburg so viele Transfereinnahmen – unter anderem vom Schwestern-Klub aus Leipzig – kassiert hat, liegt der Anteil des direkten Investments von Dietrich Mateschitz klar unterhalb der 30 Prozent, die in den Regeln des Financial Firplay festgeschrieben sind – so die Erklärung. Deshalb dürfen in der kommenden Saison Salzburg und Leipzig im Europacup antreten. So hat Leipzig in den vergangenen beiden Transferzeiten rund 32 Millionen Euro für Naby Keita, Dayot Upamecano, Bernardo und Benno Schmitz nach Salzburg überwiesen (…) [stadionfans.de]

 

Problem gelöst – und so einfach geht`s: Die Millionen von Red Bull fließen nun einfach von Fuschl zu RB Leipzig, die dann im Gegenzug ausrangierte Spieler zu horrenden Preisen nach Salzburg verkaufen. Klingt komisch, ist aber so. Wettbewerbsverzerrung? Wer kommt denn auf so etwas? Nie im Leben!

Und genau das macht die beiden Vereine in Deutschland und Österreich samt den agierenden Verbänden doch so unheimlich sympathisch. Völlig unabhängige Umfragen in seriösen Blättern belegen das Woche für Woche. Die fanatischen Neufans in der ehemaligen Heldenstadt Leipzig wird es sicherlich freuen – Hauptsache guter Fußball usw.. Gut das hatten wir schon…

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